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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Verschwörung

Das verlorene Symbol

brown_symbol_150_1.jpgDer neue Dan Brown, und ich konnte es nicht mehr erwarten. Die ersten beiden Romane Sakrileg und Illuminati waren erstklassige Unterhaltung. Literarisch hatte ich ein paar Dinge zu bemängeln, aber die Idee war neu, die Umsetzung klasse, man konnte es nicht aus der Hand legen, und es hat mich in seinen Bann gezogen. Auch Meteor gefiel mir sehr, von Diabolus ganz zu schweigen. Ein bisschen arg reißerisch alle, aber wie gesagt perfekte Unterhaltung und ein paar nette Infos über verschiedene Verschwörungstheorien, der Autor verfügte über eine Menge Background, und der Leser hing gebannt an seinen Lippen. Genialer Mix für einen abendfüllenden Kinofilm, was ja auch sehr schnell umgesetzt wurde.

Dieses Mal dagegen war ich bereits zu Beginn ... ach, bevor ich erzähle, kurz einmal die Handlung. Falls jemand noch nicht weiß, worum es geht ;-)

Robert Langdon wird gebeten, in Washington einen Vortrag zu halten. Und schwupps tappst er in die erste Falle und darf einem wortwörtlichen Fingerzeig folgen, den die abgetrennte Hand seines Freundes als Beginn einer langen Schnitzeljagd darstellt. Der Rest ist schnell erzählt, falls man die anderen Romane bereits kennt: eine wilde Hatz über viele berühmte Schauplätze der Stadt beginnt, in der es um mehr als nur ein kleines Menschleben geht. Es geht nämlich und die Apotheose, die Gottwerdung des Menschen und um das verlorene Wort, welches eine ungeahnte Macht in sich birgt.

Und nun könnte ich die Rezension ganz lange ausdehnen mit allem, was mich störte. Ich könnte es auch kurz fassen unter "dritter Aufguss". Was im ersten Roman begeisterte, gefiel im zweiten und ist im dritten nur noch ermüdend. Natürlich wird dieses Buch als Fortsetzung der ersten beiden gehandelt, es hat den gleichen Protagonisten, also sollte der Leser auch wieder etwas Ähnliches erwarten. Dass er allerdings exakt das gleiche bekommt, war dann doch enttäuschend für mich.

Die Handlung ist im Grunde exakt die selbe, nur dass Namen und Schauplätze vertauscht wurden. Außerdem geht es diesmal nicht um die katholische Kirche (naja, irgendwie schon am Ende) oder die Illuminaten, sondern die Freimaurer. Es wird eine recht ungewöhnliche Wissenschaft eingebracht, die "Neoetik". Und dazu ein paar interessante Fakten aus dem Web recherchiert, die man dann als neue Puzzleteile an die alten Stellen des vorherigen Buches setzt. Am Ende eines Kapitels ein Cliffhanger, damit es immer spannend bleibt. Zwischendrin unzählige Fachbegriffe und extrem intelligent klingende "Weisheiten", die bei genauer Betrachtung allerdings recht flach wirken und teilweise auch recht unangebracht sind.

In den ersten beiden Büchern habe ich noch mit den Helden mitgebangt, sie hatten für mich Leben, und ich konnte mich sehr gut hineinversetzen. Dieses Mal muss ich leider sagen, dass ich vom ersten Moment immer wieder darauf wartete, dass mich die Handlung endlich mitreißen würde. Ich habe bald mehr nebenbei gehört und war dann froh, als es sich dem Ende zuneigte, auf das ich so lange gehofft hatte. Leider wurde ich enttäuscht, und statt eines grandiosen Finales wie in den ersten beiden Büchern erwartete mich ein endloser Monolog, der dem Aufwand des Buches in meinen Augen nicht wirklich gerecht wurde. Auch, als Langdon in eine wirklich schlimme Situation gerät und alles verloren ist, berührte mich dieser Moment sogut wie gar nicht, er als Hauptheld interessierte mich nicht einmal.

Eigentlich würde ich das ganze jetzt gerne an Beispielen begründen und den Roman so richtig zerlegen, aber offen gesagt ist mir das zuviel Aufwand, ich wende mich lieber dem nächsten Buch zu. Ich weiß auch, dass ich mit meiner Meinung viele Gleichgesinnte habe, bei eingefleischten Fans nun aber womöglich Empörung hervorrufen werde. Aber gut, es muss nicht jedem alles gefallen, und ich werde auch das nächste Buch von Brown wieder lesen, vielleicht ist das nächste (welches bereits angekündigt wurde) dann wieder besser?

Und jetzt bin ich so richtig gespannt auf wilde Diskussionen! Wie fandet Ihr das Buch? Wart Ihr ebenso enttäuscht wie ich, oder könnt Ihr meine Meinung so gar nicht nachvollziehen, hat es Euch richtig gut gefallen?  Sollte man ein gutes Erfolgskonzept so richtig durchziehen, weil man das Rad nicht ständig neu erfinden kann? Oder wollt Ihr lieber aber dafür einzigartigere Bücher? Werdet Ihr den nächsten Brown lesen?

Feuer frei! ;-)

SaschaSalamander 11.11.2009, 19.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Bibbi Bokkens magische Bibliothek

gaarder_bibbibokken_150_1.jpgJostein Gaarder dürfte allen Lesern hier bekannt sein durch das Buch "Sofies Welt", welches eine Art Sachbuch zur Philosophie in Romanform ist. Klaus Hagerup ist Osloer Regisseur sowie Autor von Jugendromanen und Hörbüchern. Beide gemeinsam verfassten das Jugendbuch "Bibbi Bokkens magische Bibliothek". Der Titel ließ mir keine Wahl, als das Buch zu lesen, denn Geheimnisse sind spannend, Bibliotheken und alles mit Büchern sowieso. Zudem erinnert mich der Name Bibbi Bokken natürlich an Karl Konrad Koreander, Bastian Balthasar Bux, >Thaddäus Tillmann Trutz<. Und somit natürlich an Sara Salamander) ... quasi an all das, was Bücher und Literatur für mich bedeuten ...

Nils und seine Cousine Berit verbringen einen gemeinsamen Urlaub, verewigen sich mit einem netten kleinen Gedicht im Gästebuch und müssen sich dann wieder trennen. Doch sie beschließen, ein Brieftagebuch zu führen, welches sie sich gegenseitig zusenden und weiterführen. Schon beim Kauf des Buches begegnet Nils einer seltsamen Frau, was er auch in seinen Brief an die Cousine einbaut. Und Berit findet einen Brief, welcher an eine Bibbi Bokken gerichtet ist und dessen Inhalt äußerst mysteriös erscheint. Die beiden malen sich in ihren Briefen aus, was es mit dieser seltsamen Frau, die sich als ebendiese Bibbi Bokken herausstellt, auf sich hat. Mal märchenhaft, mal schaurig gehen sie die Sache an, mal witzig, mal düster. Und es hat den Anschein, als stecke mehr dahinter als nur ein kleines unterhaltsames Spiel zwischen den beiden Jugendlichen. Denn ein schmieriger Mann versucht das Briefbuch mit Gewalt an sich zu bringen, und rätselhafte Hinweise führen Nils und Berit auf die Spur zu Bibbi Bokkens magischer Bibliothek.

Und wieder ein Briefroman. Schon früher mit Inbrunst gelesen (Leiden des jungen Werther) und heute (>Gut gegen Nordwind<) so beliebt wie damals. Der erste Teil des Buches ist ein Briefwechsel zwischen den beiden Protagonisten. Witzig zu lesen oder hören, das auf jeden Fall. Die Handlung hochspannend und so richtig fesselnd. Der zweite Teil dann eine aktuelle Beschreibung abwechselnd von Nils und Berit über das aktuelle Geschehen. Der Schreibstil selbst ... nun, ich möchte es nicht näher ausführen, mir persönlich ist er zu trocken, und ich kann mit Gaarder wenig anfangen, auch wenn Fans von "Sofies Welt" mir da wohl heftig widersprechen mögen (auch diesen Roman habe ich eher überflogen denn verschlungen, so spannend ich die Geschichte auch fand).

Die Handlung ist recht mitreißend, und es gibt immer wieder ein paar nette Cliffhanger, wie es eben bei gewechselten Briefen so üblich ist: man will unbedingt die Antwort auf diese oder jene Frage, und man will natürlich wissen, was aus einer geplanten Aktion wurde. Allerdings hatte ich gleich zu Beginn des Buches die Befürchtung, dass das Ende sich ähnlich wie Sofies Welt entpuppen könnte, und dass ... nun, nicht identlisch, aber in der Grundidee sehr ähnlich, das fand ich schade. An sich eine großartige Idee des Autors, aber großartige Ideen darf man nicht zweimal hintereinander anwenden, das wird langweilig ... zumindest für Vielleser wie mich, die sich Inhalt, Aufbau und Besonderheiten einer Geschichte auch über Jahre hinweg einprägen können ...

nebenbei erfährt der Leser so einiges über Bibliotheken, Katalogisierungssysteme, einige Autoren, bekannte Titel, das Schreiben von Literatur und vieles mehr rund um Bücher. Wie Sofies Welt ein Buch über die Philosophie ist, vermittelt "Bibbi Bokkens magische Bibliothek" einige interessante Informationen rund um Bücher. Eine Art Trivia in diesem Fall, das auch Erwachsene bestimmt interessiert und fasziniert.

Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen, eine wirklich zauberhafte Geschichte für Groß und Klein. Und wer wie ich nicht allzu viel mit Gaarders Schreibstil anfangen kann, der sollte sich zumindest auf jeden Fall das Hörbuch vornehmen (meisterlich gesprochen von Philipp Scheppmann und Beate Himmelstoß). Doch, ein Titel, den man unbedingt gelesen oder gehört haben sollte!

SaschaSalamander 09.05.2008, 10.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Die Rotkäppchen Verschwörung

Freitag ist Kinotag. Ab und zu. Kein Film, den ich mir ansehen würde, bei einer Einladung allerdings bin ich nicht besonders wählerisch *g* ... und so kam es, dass ich mir entgegen einiger Vorurteile "die Rotkäppchen-Verschwörung" ansah.

Über das eigentliche Märchen an sich muss ich nicht allzu viel erzählen, ihr kennt es. Ein naives kleines Mädchen, eine gebrechliche Großmutter, ein böser Wolf, ein heldenhafter Jäger. Gähn. Und dazu jede Menge Variationen sowie Interpretationen unterschiedlichster Natur. Welche Version auch immer man uns diesmal zeigen wird - sie wird auch nicht interessanter oder besser sein als die anderen, dachte ich. Erst recht, als ich die nicht gerade hübschen Figuren sah. Doch ich wurde positiv überrascht!

Statt die übliche Geschichte zu erzählen, wurde die Story einmal von hinten aufgerollt. Ein genervter Wolf, ein sich mit Karate verteidigendes Mädchen, eine recht rüstige Großmutter, ein axtschwingender Förster. Und ein Team von Polizisten und Ermittlern, das dem auf den Grund gehen will, denn sie vermuten einen Zusammenhang mit den geklauten Rezepten. Der Frosch befragt alle Beteiligten dazu, wie es denn zu dieser Situation kam. Und los geht es mit vier haarsträubenden, sich gegenseitig ergänzenden, völlig abgefahrenen und absolut märchenuntypischen Geschichten. Und so erzählen ein depressiver Teenager, ein verdeckter Reporter, eine Extremsportlerin und ein talentloser Schauspieler ihre Geschichte. Was in der ersten Geschichte noch völlig absurd erscheint (eine Lawine aus dem Nichts, ein Eichhörnchen mit Flashlight, eine im Himmel schwebende Großmutter, ein viel zu niedlicher Hase, usw), wird plötzlich absolut klar, und was so selbstverständlich erschien (ein knurrender Wolf, ein axtschwingender und schreiender Mann, eine gefesselte Großmutter) bekommt eine völlig neue Bedeutung in dem von den Verdächtigen erzählten Zusammenhang. Rotkäppchen, wie wir es bisher nun WIRKLICH noch nicht kannten ...

Der Film besteht aus fünf Teilen, und zwar den vier unterschiedlichen Variationen des Märchens und zum Abschluss die wilde Jagd nach dem Rezept-Dieb mit einem angemessenen Showdown. Ich mag es, rückwirkend einzelne Puzzleteile zu erhalten, Filme wie "11:14" oder "Memento" sind da mein Maßstab, und es ist selbstverständlich, dass ein Kinderfilm da nicht mithalten kann. Und bei Animationen denke ich vor allem an "Ice Age" oder "Shrek" und muss auch hier bei Rotkäppchen einige Abstriche machen.

Gerade die Animationen fand ich ziemlich traurig. Die Bewegungen recht hölzern, die Figuren ziemlich hässlich. Vielleicht ist es Geschmackssache, vielleicht wollten die Macher bewusst solche Effekte einsetzen, um das Märchen dadurch etwas zu verfremden. Wie dem auch sei, mir gefielen die Figuren ü-ber-haupt nicht.

Und während Rotkäppchen als erste ihre Geschichte erzählte, brachte ich höchstens ab und zu ein müdes Grinsen hervor. Hässliche Figuren, langweilige Songs im Pseudo-Disney-Stil, der x-te Aufguss eines inzwischen langweilig gewordenen Märchens. Verschont mich! Aber als dann der Wolf zu erzählen begann, konnte ich mir ein Lachen zwischendurch doch nicht verkneifen. Das Eichhörnchen, ein genialer Sidehook (vergleichbar Scrat aus "Ice Age" oder Hammy aus "Ab durch die Hecke"), war einfach zu komisch! Und als dann die Geschichten auch noch anfingen, sich gegenseitig in ihren absurden Wirrungen zu ergänzen, wurde ich etwas neugieriger auf den Fortgang. Je dichter die Story wurde, desto mehr ignorierte ich den grausigen Gesang und die hässlichen Animationen und konnte am Ende frei und offen so richtig herrlich lachen. Doch, die Ideen der Macher waren nicht übel, ...

Und wenn man von den unansehnlichen Kartoffelfrisuren, Pausbacken und Polygon-Beinen absieht, sind auch die Charaktere wirklich so richtig liebenswert. Denn eigentlich sind sie ja doch vom Leben frustriert, so ohne Job, ohne wirkliche Herausforderung, im Alltagstrott gefangen und immer auf der Suche nach Arbeit, Geld, Liebe, Rezepten und dem, was es im Leben hinter dem Märchenwald noch gibt. Und die Nebencharaktere sind immer wieder für einen Lacher gut. Ich bin sicher: fast jeder Zuschauer wird den schrulligen Ziegenbock anfangs grauenvoll finden und genervt aufstöhnen, wenn er schoooon wieder das Singen anfängt. Aber am Ende des Filmes kriegt man diese Melodie einfach nicht mehr aus dem Ohr ;-)

Und all die Anspielungen auf XXX, Mission Impossible, diverse Disney-Schmalzer und andere Filme werden begeisterten Cineasten bestimmt gefallen.

Nein, im Kino muss es wirklich nicht sein, das ist dieser Film nicht wert. Die DVD kaufen, naja, das mag jeder für sich entscheiden. Mir hätte es wohl genügt, ihn später aus der Videothek zu leihen. Zumindest ein gemütlicher, witziger Abend. Hässliche Animationen, platte Sprüche, aber jede Menge Fun und Action in einer völlig durchgeknallten Story - ein Film, den man zumindest mal ansehen kann, wenn man sich mal wieder so richtig unter Niveau amüsieren will, ...


SaschaSalamander 22.01.2007, 14.25 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Scriptum

khoury_scriptum_150.jpgIm Metropolitan Museum of Art in New York wird eine Ausstellung mit geheimnisvollen Schätzen und Schriften des Vatikans eröffnet. Viele Besucher, Medienrummel, und dann das große Ereignis: vier Reiter in der Tracht der Templer erscheinen auf dem Gelände, die Zuschauer sind begeistert von dem Aufwand, welche sich das Museum für diesen Anlass gemacht hat. Nur leider entpuppen sich die Ritter als Diebesbande, welche nach einem blutigen Auftritt eine Dechiffriermaschine des Vatikans rauben. Damit beginnt das Abenteuer: eine Archöologin und ein Polizist machen sich auf die Jagd nach den Dieben und natürlich auch dem, was die Dechiffriermaschine verbirgt ... und dabei stoßen sie auf eine Verschwörung der Kirche in unglaublichem Ausmaß!

Vorab: Entgegen der Aussage vieler Kritiker, dass dieses Buch lediglich auf Dan Browns Erfolgswelle mitschwimmen wollte, wurde Scriptum etwa zeitgleich geschrieben und veröffentlicht. Dass Dan Brown erfolgreicher war - nun ja, nicht jeder hat das Zeug, mit seinem Werk neue Maßstäbe zu setzen, auch wenn er gut ist. Und Scriptum bleibt - in diesem Fall ist ein Vergleich entgegen meiner sonstigen Abneigung wegen der großen Ähnlichkeit ausnahmsweise angebracht - leider hinter "Sakrileg" und "Illuminati" zurück.

Ich fand das Buch ... nett. Mehr nicht. Gibt Spannenderes, Besseres. Aber auch weit Schlechteres. Für einen netten Urlaubstag oder wenn man grade nichts anderes zur Hand hat, kann man es schon lesen. Zu einer absoluten Empfehlung reicht es leider nicht.

Was fehlt? Hm, Buch und Film unterscheiden sich in manchen Dingen. Während des Lesens hatte ich einige Male den Eindruck, das sei das "Buch zum Film", manches wirkte hollywoodartig überzogen, die "Actionszenen" und "Effekte" (in diesem Buch würde ich glatt davon reden) zu heftig. Als ich dann beim Recherchieren im Internet herausfand, dass Raymond Khoury eigentlich auch Drehbuchautor ist, wurde mir so manches klar. Daher also sein Schreibstil und seine Ideen! Allein der Auftakt des Buches ist schon verfilmungsreif, ich warte eigentlich nur darauf, Scriptum im Kino zu sehen! (er wäre als Film bestimmt erfolgreicher als Dan Brown). Als Buch allerdings wirkt all der Pomp eher unglaubwürdig.

Die Charaktere ... hm, trotz vieler Beschreibungen allesamt recht flach. Wenig Raum, sich in einen von ihnen hineinzuversetzen. Die Handlungen einzelner Figuren schienen mir nicht nachvollziehbar. Es waren teilweise einfach zuviele Klischees. Einem Indiana Jones oder Dirk Pit mag man manche Dinge noch abnehmen, aber gerade gegen Ende wird es einfach zu "actionlike" unrealistisch.

Der Schreibstil recht einfach gehalten. Eben wie ein klassisches "Buch zum Film" beschreibt es nacheinander die Geschehnisse des Handlungsablaufes, ohne sonderlich Wert auf sprachliche Finesse zu legen. Auch die Rückblenden zu den alten Templern sind gelungen. Dadurch lässt es sich insgesamt flüssig und angenehm in einem langen Rutsch lesen. Lediglich gegen Ende zieht es sich unnötig in die Länge, sodass vermutlich mancher Leser einige Szenen überfliegt, um endlich ans Ende zu gelangen ...

Der Inhalt ist eben typisch Vatikanverschwörung (auch Dan Brown war ja nicht der Erste damit, es gab bereits unzählige Romane zu diesen Themen selbst vor diesem Boom). Eine gut recherchierte Geschichte um Templer, Vatikan undReligion. Sehr einfallsreich, was die beiden Helden am Ende in der geheimen Schatulle finden und was sich dann daraus entwickelt. Ein Geheimnis, so unglaublich groß und Jahrhunderte alt, dass es das Weltbild der gesamten Christenheit zerstören könnte, mehr noch als ein heiliger Gral oder die Geburt eines Nachkommen Christi ... (schade allerdings dann der "Clou" hinter allem ... etwas mehr Recherche, diese Theorie dann auch glaubwürdig zu vermitteln, hätte ich schöner gefunden als diese leider etwas plumpe Lösung allein für den Leser im Rückblick).

Wie gesagt: Sehr angenehm zu lesen, gut gemacht und eine interessante Handlung. Aber ohne das "gewisse Etwas", das es zu einem empfehlenswerten Buch macht, das ich Euch unbedingt nahelege ...

SaschaSalamander 09.06.2006, 12.14 | (0/0) Kommentare | PL

Der Da Vinci Code

davincicode_94.jpgTrotz und gerade wegen all der vielen schlechten Meinungen, die ich schon im Internet und von Bekannten hörte, wollte ich unbedingt in den Film "The da Vinci Code", also die Verfilmung von Dan Browns "Sakrileg". Auch auf der Eröffnung der internat. Filmfestspiele in Cannes erntete er nur schlechteste Kritik. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Film so misslungen sein sollte.

Muss ich eine Inhaltsangabe machen? *grübel* Ich fasse sie zumindest einmal extrem kurz: sterbend hat der Leiter des Louvre eine blutige Botschaft auf seinem Leib hinterlassen. Robert Langdon, Fachmann für Symbole und deren Bedeutung, wird zur Hilfe gerufen. Er trifft auf Sophie Neveu, die Enkelin des Toten. Sie entschlüsseln die Botschaft, und gemeinsam beginnen die beiden eine Hetzjagd gegen Polizei und Kirche auf der Suche nach dem heiligen Gral.

Wo fange ich an? Beim Film selbst? Beim Vergleich Film vs Buch (was ich ungern tue, da beides etwas Eigenständiges ist, aber bei all dem Trubel ist es wohl unerlässlich zu erwähnen)? Bei den negativen Eindrücken anderer und meiner entgegengesetzt positiven Meinung?

Dass ein Film niemals dasselbe sein kann wie ein Buch, dürfte jedem Leser und Cineasten klar sein. Manche Gedankengänge und Einzelheiten lassen sich schlecht im Film widergeben. Im Buch fehlt die tolle Filmmusik. Ein Buch kann man weglegen, wenn man keine zweieinhalb Stunden Sitzfleisch hat. Ein Film überspringt die etwas langatmigen Passagen. Es wurden einige Dinge verändert und verdreht, was aber bei Verfilmungen im Allgemeinen so üblich ist, mich hat nichts im Besonderen gestört (wobei es etwa eineinhalb Jahre her ist, ich hatte also noch den groben Rahmen im Kopf, keine Details mehr).

Die Beziehung zwischen Langdon und Neveu allerdings wurde von einer sexuellen zu einer väterlich-beschützenden, was ziemlich drastisch war. Ich fand Tatou und Hanks ziemlich daneben, sie passten absolut nicht in das Bild, welches ich mir gemacht hatte. Die Chemie zwischen den beiden stimmte nicht. Für sich betrachtet allerdings, ohne das Buch, gefielen mir die beiden sehr. Der Film gewann eine ganz andere Qualität dadurch. Was mich am Buch störte (nämlich die Lovestory) wurde hier gut in eine dem Film angemessene Atmosphäre gepackt, die der eigentlichen Handlung "Schatzsuche" nicht im Wege stand.

Auch die anderen Schauspieler gefielen mir. Jean Reno, den viele sosehr loben, hat mich wenig berührt, bin kein großer Fan von ihm. Aber Ian McKellen als Teabing spielte großartig! Und Paul Bettany ist sowieso ein einzigartiger Darsteller und Bösewicht mit seinem kantigen Gesicht und den verwässerten blauen Augen, seinem stechenden Blick.

Viele bemängeln, der Film sei eine reine Schnitzeljagd, viele Handlungsstränge des Buches würden ausgelassen, für Nichtleser des Buches sei es nicht nachvollziehbar. Wir waren zu fünft im Kino, Funkel als Nichtleser konnte dem Film bestens folgen und hatte keine offenen Fragen. Gewisse Änderungen, wie gesagt, sind sowieso in Ordnung. Zugegeben, es war stellenweise etwas sprunghaft, einzelne Abläufe und Gedankengänge wurden nicht ausführlichst erklärt. Allerdings sollte ein erwachsener Zuschauer, der dem Film aufmerksam folgt, fähig sein, die fehlenden Teile selbst zu ergänzen. Mit zweieinhalb Stunden hat der Regisseur untergebracht, was möglich und nötig war, einen unterhaltsamen, spannenden Film zu präsentieren.

Action gab es nicht gerade in überwältigendem Maße. Was ich gut fand. Es müssen keine wilden Verfolgungsjagden oder halsbrecherischen Stunts vollführt werden, um Spannung zu erzeugen. Auch Dialoge, Gedankengänge, Blicke und die eigenen Schlussfolgerungen des mitdenkenden Zuschauers sorgen für Unterhaltung, wenn dieser bereit ist, sich auf das Geschehen auf der Leinwand einzulassen.

Alles in allem ist "Der Da Vinci Code" kein nebenbei zu konsumierendes Popcornkino im Hollywoodformat, sondern ein ruhiger, aber etwas (!) anspruchsvoller und doch gut unterhaltsamer Thriller mit guten Darstellern und passender Musik. Ein wenig Sitzfleisch für die zweieinhalb Stunden sollte man auf jeden Fall mitbringen ;-)

SaschaSalamander 29.05.2006, 10.07 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Noch eine Verschwörung

Derzeit höre ich mir gerade "Scriptum" von Raymond Khoury an. Vatikan-Thriller. Mal wieder. Warum auch nicht. Ich finde ihn bisher ganz okay, ist spannend und interessant gehalten. Ihm fehlt zwar bisher das "gewisse Etwas", das ich nicht einmal benennen könnte (vielleicht am Ende des Buches), das es braucht um mich zu überzeugen, aber ansonsten ist es recht nett. Bin mal gespannt, ob dann am Ende eine spannende "Lösung" kommt oder es sich in bekannten Bahnen bewegt ...

SaschaSalamander 17.05.2006, 15.47 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Der Nobelpreis

Hans-Olof Andersson ist Mitglied des Nobelkomitees für Medizin und nimmt seine Funktion sehr ernst. Als eines Tages ein fremder Mann vor ihm steht und ihm eine unglaubliche Summe für die Wahl einer bestimmten Ärztin bietet, kann er es nicht glauben! Er erzählt seinem Vorgesetzten davon, doch dessen Reaktion desillusioniert ihn. Er will der Polizei von diesem Bestechungsversuch erzählen, doch dort begegnet ihm der Fremde. Und so steht Hans-Olof alleine da, er kann niemandem trauen. Aus der Bestechung wird Erpressung, und dann schrecken sie nicht einmal vor Entführung zurück: Kristina ist in der Gewalt der Gangster, und da Hans-Olof und Kristina nun die Gesichter der Betrüger kennen, werden sie nach der Verleihung des Nobelpreises wohl sterben müssen. Hans-Olof sieht nur noch eine einzige Möglichkeit: seinen Schwager Gunnar Forsberg! Dieser sitzt wegen Industriespionage im Gefängnis. Hans-Olof verhilft ihm zu einer vorzeitigen Entlassung, und nun übernimmt Gunnar als ich-Erzähler den Part der Geschichte. Aus seiner Sicht erlebt der Leser nun eine spannende Hetzjagd nach den Entführern.

Das Buch hat mir sehr gefallen. Begeistert nicht wirklich, dazu fehlte noch ein kleiner Funke, aber es war sehr unterhaltsam und spannend. Und vom Ende wurde tatsächlich nicht zuviel versprochen. Zugegeben, zwei oder dreimal hatte ich tatsächlich den Verdacht, dass [...], und ich verwarf diesen Gedanken sofort wieder. Denn wie sollte der Autor DAS bitte zuwege gebracht haben? Aber dann war ich überrascht. Er hatte es tatsächlich getan. Ein absolutes Novum, zumindest ist mir das bisher in keinem anderen Buch begegnet. Ganz schön gewagt, Herr Eschbach, alle Achtung! Nicht zu Unrecht haben Sie sich am Ende bei den Lesern entschuldigt. Aber mir gefiel es, denn genaugenommen gibt der Autor zu Beginn schon einige kleinen Hinweise, und ich stellte mir einige Male die Frage, welche dann auch am Ende die große Wende herbeiführt ...

Ansonsten, was gibt es zu diesem Buch zu sagen? *grübel* Die Charaktere sind nicht allzu tiefgründig, der Schreibstil ist kein überragender aber auch kein schlechter, der Spannungsbogen verläuft normal wie es bei einem Thriller dieser Art eben üblich ist. Da der Ich-Erzähler ein Krimineller ist und einen recht abenteuerlichen Lebenslauf hinter sich hat, ist der Erzählstil entsprechend ungewöhnlich, recht derb und einfach. Kann gefallen, muss aber nicht. Nun ja, es muss auch nicht alles ein "Jesus-Video" oder "Sakrileg" oder ähnlich berühmter Bestseller sein. Und Eschbach hat mit diesem Buch wirklich ein hochspannendes (wenn auch etwas seichtes) Werk geschaffen, das sich gut und flüssig lesen / hören lässt. Und dessen Wende wohl jeden Leser hinsichtlich seiner Vorahnungen auf das Ende bei kommenden Thrillern beeinflussen wird, denn wer weiß, ob der Autor nicht vielleicht ...?

Doch, es lohnt sich auf jeden Fall. Der Inhalt wird vermutlich recht schnell vergessen sein, in dieser Hinsicht ist das Buch eines von vielen. Die Wende und die damit verbundenen Zusammenhänge auf jeden Fall sind ein Kniff, der wohl jeden Leser überraschen wird. Mancher wird begeistert sein, mancher sich vielleicht verar***t vorkommen. Aber man sollte sich zumindest einmal darauf einlassen haben ;-)

SaschaSalamander 10.05.2006, 11.16 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Hochspannend

Jaja, Bücherfanatiker haben viele, unzählig viele SuBs. Die ganz profanen im Regal. Dieser gliedert sich meist in Bücher und Hörbücher, außerdem in eigene und geliehene. Und dann gibt es da noch die Wunschliste, und weil man sich diese Bücher irgendwie beschaffen muss, ist das auch schon wieder ein eigener SuB, versteht sich. Und auf letzterem SuB lag bei mir schon sehr lange "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach.

Erpressung bei der Wahl um den Nobelpreis. Klingt nach jeder Menge Spannung. Ist es auch. Ich bin momentan absolut begeistert und kann kaum die Stöpsel aus dem Ohr nehmen. Nur noch eineinhalb CDs. Und dann soll es eine hochspannende Wende gegen Ende geben. Na, auf DIE bin ich gespannt!

SaschaSalamander 02.05.2006, 17.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das Jahr der Verschwörer

CoverJetzt trage ich einige Rezensionen nach und überlege, ob ich zu diesem oder jenem Werk etwas schreiben soll oder nicht. Ich sollte es einfach nicht so lange aufschieben, die Gedanken müssen frisch sein, um den Leser zu überzeugen oder vor denselben grausigen Leseerfahrungen zu schützen. Trotzdem sind einige Bücher, über die ich trotz der langen Zeitspanne ein paar Worte verlieren möchte. Nachdem ich über >"Die Seele der Nacht"< von Ulrike Schweikert so schlechte Worte verloren habe, möchte ich jetzt wenigstens meinen Eindruck über mein erstes historisches Werk von ihr schildern, wenn auch nur in kurzen Worten.

Schwäbisch Hall, 1450: Jos und Stefan sind Freunde. Als eine Leiche aus dem Fluss gefischt wird, sind sie in heller Aufregung. Sie wollen dem Geheimnis auf die Spur kommen. Bald wird auch Stefans Leiche im Fluss treibend gefunden, und nun ist für Jos kein Halten mehr. Gemeinsam mit der Henkerstochter Rebecca macht er sich auf die Suche nach dem Mörder und den Hintergründen der Tat. Denn Stefan schien einer unglaublichen Sache auf der Spur zu sein ...

Historische Jugendromane. Ich habe schon einiges dieser Art gelesen und lese sie auch immer wieder gerne. Dieser hier war meiner Ansicht nach nicht der Beste der bisher gelesenen, aber doch recht nett. Ulrike Schweikert hat hier auf jeden Fall weit, weit Besseres geleistet als mit ihrem traurigen Spin-Off zu den Legenden Phantásiens. Wenn ich Romane dieses Genres empfehlen müsste, würde ich vor allem auf Rainer M Schröder verweisen, aber auch dieses Buch ist lesenswert. Stellenweise zieht es sich zwar etwas in die Länge, und ich konnte auch nicht so wirklich mit den Hauptcharakteren mitfühlen, aber alles in allem war die Handlung doch recht spannend. Frau Schweikert ist, trotz ihres üblen Ausrutschers der "Seele der Nacht" eine begabte Schriftstellerin, die zu kennen sich auf jeden Fall lohnt.

SaschaSalamander 17.03.2006, 09.42 | (0/0) Kommentare | PL

Pompeji

CoverPompeji. Antike Stadt eines tragischen Vulkanausbruchs. Eingepackt in eine Geschichte aus dem alten Rom. Soll toll sein. Wollte ich auch einmal gelesen haben. Allzu viel habe ich mir nicht davon versprochen. Anfangs versuchte ich, mich wenig überzeugt von den ausführlichen Beschreibungen des damaligen Lebens und der langsam beginnenden Haupthandlung zu geben. Aber ich hielt es nicht lange durch ;-)

Der Aquarius Attilius, Betreuer des Aquäduktes "Aqua Augusta" wird von Corelia, der Tochter des reichen Ampliatus, zur Hilfe gerufen: ein Sklave soll den Muränen verfüttert werden. Er behauptet, Schuld am Tod der teuren Meerbarben sei nicht seine Pflege, sondern das Wasser. Attilius kann dies bestätigen, doch seine Hilfe kommt zu spät. Im Laufe des Tages ereignen sich weitere seltsamen Vorfälle, die mit dem Wasser der Aqua Augusta zusammenzuhängen. Dies geschieht zwei Tage vor dem Ausbruch des Vesuv. Attilius kommt während seiner Untersuchungen einer großen Verschwörung auf die Spur, zwischen ihm und Corelia bahnt sich eine zarte Liebe an, und das Rätsel um den verschwunden Vorgänger des neu im Amt befindlichen Attilius wird ebenfalls gelöst.

Einige Kapitel lang fand ich es ganz nett, und dann wurde es richtig spannend. Der Autor schafft es wirklich, den Leser für seine Erzählung zu begeistern. Auch, wenn mir das Leben im alten Rom inzwischen recht vertraut ist (die Antike interessierte mich schon immer, zudem wurde ich sieben Jahre mit Latein gequält beglückt) und ich die Beschreibungen anfangs fast etwas zu ausführlich fand, es ist lebensnah und locker beschrieben. Man fühlt sich regelrecht in die Kaiserzeit zurückversetzt, während Festgelage, aber auch alltägliche Haushaltsverrichtungen beschrieben werden.

Zudem könnte man "Pompeji" fast als "Sachbuch - Roman" bezeichnen. Denn der Autor hat nicht nur das übliche Maß für seinen Roman recherchiert. Er hat gleichzeitig mit einer spannenden Verschwörung auch viel Wissen über das Leben und die Architektur des alten Reiches und die natürlichen Auswirkungen eines Vulkanausbruches eingebunden, mehr als in der Belletristik üblich. Während es anfangs meiner Ansicht nach etwas dozierend wirkt, fließt es nach kurzer Zeit perfekt in die Handlung ein und ist mindestens ebenso spannend wie die Verschwörung, welche Attilius nach und nach aufdeckt.

Ich dachte anfangs, das Ende müsste absolut klar sein. Der Vulkan bricht aus, logischerweise ist die Geschichte nicht so wirklich beendet (warum sollte es sich der Autor auch unnötig kompliziert machen, das wäre doch einmal etwas anderes, ein Ende mittendrin in der Handlung). Oder zumindest nur halbherzig abgeschlossen. Statt dessen schafft es Harris tatsächlich, soviel Handlung in die zwei Tagen vor dem Ausbruch zu packen und auch noch abzuschließen, dass ich ziemlich erstaunt war. Und am Ende eine pfiffige Wendung, die dem Leser ein verschmitztes Lächeln auf die Lippen zaubert. Schade, dass das Buch an dieser Stelle enden musste. Es ist abgeschlossen, aber zu gerne wüsste ich ja, wie es nun weitergeht, war das Ende doch erst der Anfang zu einer neuen, weiteren Geschichte ;-)

Sprecher Jürgen Tarrach (Sedlmayr in "Wambo") gefiel mir sehr. Mancher mag seine Stimme vielleicht etwas zu ruhig empfinden, ich mag seinen Klang und den Tonfall sehr, es passte sehr gut zu der Hauptfigur des ruhigen, sanftmütigen und entschlossenen Attilius. Außerdem kommt mir seine Stimme sehr bekannt vor, dieses Gefühl macht mich fast kirre, ich komme einfach nicht darauf, woher ich sie kenne *grmbl* ...

"Pompeji" ist ein historischer Roman aus der Zeit der römischen Antike, flüssig zu lesen und ebenso informativ wie unterhaltsam. Eine Verschwörung im alten Rom. Nichts Neues, aber sehr gut aufbereitet. Prädikat lesenswert :-)

SaschaSalamander 30.01.2006, 10.07 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL



 






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