SaschaSalamander

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Bananenbrot

Bananen schmecken mir nur pur, als Zutat sind sie normalerweise zu intensiv. Aber nachdem ich so viele Leute schon von Bananenbrot schwärmen hörte, wollte ich es mal probieren. In der >Vegancorner< stieß ich auf dieses Rezept. Inzwischen habe ich es schon mehrere Male gebacken, denn trotz aller Bedenken hat sich dieser Kuchen zu meinem Lieblingsgebäck gemausert. Nicht nur, weil er großartig schmeckt, sondern weil er auch sehr einfach zuzubereiten ist und die Zutaten völlig unkompliziert sind. Hatte es auf Arbeit dabei, habe es Gästen angeboten. Hatte es auch an einem heißen Sommertag in der Picknickbox, auch angewärmt war es köstlich. Außerdem muss dieses Rezept immer dann herhalten, wenn ich mal wieder dunkelbraune Bananen zu Hause habe, die ich nicht mehr essen möchte. Jeder, der es kostete, war begeistert.

180 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 Handvoll Walnüsse, gehackt

80 ml Öl
50 g Zucker
50 g Ahornsirup
80 ml Milch
2 mittelgroße Bananen

Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen (oder 195 Grad Ober- und Unterhitze). 

Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Walnüsse und Vanille mischen. 

In einer zweiten Schüssel Zucker, Sirup, Öl, Vanillezucker, Bananen und Milch vermischen. Die Bananen kann man mit der Gabel zerdrücken, damit sie schön stückig sind. Ich mag es lieber cremig, also habe ich die Masse mit dem Zauberstab glattgemixt. 

Trockene Zutaten mit einem Löffel unterheben, in eine Kastenform füllen und 35 Minuten backen. Nicht sofort herausnehmen und anschneiden, sonst zerkrümelt der Kuchen. Er muss etwas abkühlen, damit er schnittfest wird. Danach aber ist er super fluffig und so lockerleicht, dass die Gäste kaum glauben, dass er ohne Eier gebacken wurde ;-)

Mit Sirup und Zucker kann man variieren, ob man lieber Agavendicksaft nimmt, weißen Zucker, braunen Zucker, Ursüße, Apfeldicksaft oder was man eben gerade im Haus hat, der Zucker dient hier lediglich der Süße. Beim Öl kann man ebenfalls variieren, solange es geschmacksneutral ist, auch 80 ml geschmolzene Margarine sind möglich. Da die Banane sehr intensiv ist, ist es auch egal, ob man nun herbe Sojamilch oder süße Reismilch verwendet. Als ich keine Walnüsse im Haus hatte, habe ich einfach Sonnenblumenkerne genommen. Ist wesentlich günstiger, und uns beiden schmeckte es sogar noch besser. Ach ja, Natron: typisch für ein amerikanisches Rezept. Kann man auch einfach weglassen und etwas mehr Backpulver verwenden ;-)

Viel Spaß beim Ausprobieren :-)


SaschaSalamander 12.06.2014, 08.45

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Moami Katzenwölfin

Sei gegrüßt!

urgh das Brot klingt wahnsinnig lecker. Aber warum muss da so viel Zucker rein?? Das ist doch schließlich herzhaft, oder? Könnte ich den und die Walnüsse weglassen?

vom 12.06.2014, 19.33
Antwort von SaschaSalamander:

naja, es nennt sich zwar "Brot", aber ich habe mich selbst schon oft gefragt warum. Denn im Grunde ist es ein Kuchen. Ein extrem leckerer Kuchen, der auch nicht zu süß ist. 

Vielleicht Brot, weil man es auch mit Butter und Erdnusscreme essen kann? Keine Ahnung ... probiers einfach mal, ist lecker und fluffig :-)

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