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Lady Bedfort 65 - Die Mördergrube

bedfort65_moerdergrube_1.jpgAuf dem Heimweg von einem interessanten Vortrag finden die Lady und Tim den Lehrer der Schule, der sich in seinem Wagen versuchte umzubringen. Zufällig ermittelt gerade auch Inspektor Miller an der Schule, denn eine der Lehrerinnen erhält seltsame Botschaften, erst nur Briefe, zuletzt sogar einen toten Raben in ihrem Briefkasten. Natürlich wittert die Lady sofort ihren nächsten Fall ...

Zusätzlich zu einem spannenden Krimi gibt es diesmal einiges an Entwicklungen innerhalb der bestehenden Charaktere und fortlaufenden Handlung der Serie. Tim Denham, mit dem ich nur in einigen wenigen Folgen etwas anfangen kann, hat hier mal wieder eine Rolle, die mir gefällt: er ist hier nicht wie sonst oft nur Mitläufer und Stichwortgeber, sondern er agiert als eigenständige Person, die unabhängig von der Lady eigene Entscheidungen trifft und mit denen er aktiv in den Verlauf des weiteren Geschehens eingreift und die Situation etwas entspannt. Die letzten Episoden waren doch ein wenig verkrampft in dieser Hinsicht. Es war nicht anders möglich, ich finde die Entwicklung der letzten Folgen sehr realistisch und gut umgesetzt, aber ich freue mich, wenn sich einige Konflikte nun aufzulösen beginnen.

Das Interessante an DIE MÖRDERGRUBE finde ich diesmal die Frage, wer nun Täter und wer Opfer ist. Ein Schulleiter, der sich umbringen möchte. Ein junger Mann, dessen Freundin bedroht wird und dessen Exfreundin ebenfalls bedroht und bald darauf getötet wurde. Eine Frau, die bedroht wird und angeblich nicht weiß, worum es in den Nachrichten geht. Ein Reporter, der hinter einer Story her ist und scheinbar zuviel weiß.

Mit einer an eher harmlosen Ausgangssituation wurde dieses Mal eine Geschichte geschaffen, hinter deren Fassade sich eine gut erdachte und geschickt umgesetzte Idee für einen weiteren Fall verbirgt. Es wird viel Schlamm aufgewirbelt, und erst nach und nach zeigt sich, was hinter all den Ereignissen steckt. Das Ergebnis ist recht komplex, im Gegensatz zur >vorherigen Folge< aber nicht überladen, sodass man als Hörer gut die einzelnen Schritte und Ereignisse nachvollziehen und mitfiebern kann.

Es freute mich, neben den bekannten Charakteren auch wieder einmal Sergeant Inspektor McBrian zu hören. Neben ihm und den regelmässigen Charakteren kommt DIE MÖRDERGRUBE mit lediglich vier weiteren Sprechern aus: Jaron Löwenberg, der viel für Filme synchronisiert und mir selbst bereits aus >MINDNAPPING 12< bekannt ist, spricht hier wunderbar undurchsichtig den Hausmeister und möglichen Verdächtigen. Michael Marwitz, mir bis dato unbekannt, ist als Reporter zu hören. Anke Reitzenstein ist Hörern bereits aus >Folge 58< der Lady bekannt und passt gut zur Rolle der Sheila Summers. Mit Claudio Maniscalco konnte ein weiterer bekannter Sprecher gewonnen werden, der bei der Lady bisher noch keinen Auftritt hatte, der aber bereits zahlreiche Filme synchronisiert, in Hörspielen gesprochen und einige Preise gewonnen hat.

Insgesamt eine Folge, die in sich wieder absolut stimmig ist: Sprecher, Musik, Sound, Kriminalfall und fortlaufende Handlung, ein wunderbar rundes Bild.

Wertung: 9 von 10 verräterische Fotos

SaschaSalamander 07.06.2013, 08.49

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Sonja W.

Vielen Dank für die Rezension :wink:

Freut mich, dass dir das erste Hörspiel von Marc Freund und mir gefallen hat.

Viele Grüße,

Sonja

vom 08.06.2013, 09.25
Antwort von SaschaSalamander:

Oh ja, das hat sie :-)
Ich freue mich schon auf weitere vom Duo, gemeinsam ist man doppelt kreativ ;-)

1. von Greifental

Kleine Korrektur: Claudio Maniscalco hatte bereits in der Doppelfolge um Max' Rückkehr seine Premiere bei Lady Bedfort. Und zwar als Anwalt Roger Flemming.

vom 07.06.2013, 21.56
Antwort von SaschaSalamander:

Oh, danke für den Hinweis. Das habe ich tatsächlich übersehen :-)



 






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