SaschaSalamander

Ausgewählter Beitrag

Vom Umgang eines Autors mit negativer Kritik

WARUM ICH DOCH ETWAS ZU DIESER SACHE SCHREIBE

Normalerweise halte ich mich ja aus allen möglichen Diskussionen heraus. Klar juckt es mich in den Fingern, aber es schreiben genügend Leute über das jeweilige Thema, sodass ich nicht auch noch mitmischen muss. Ob da nun ein Feuilleton - Schreiber bitterböse über die Vlogger herzieht. Ob die einen "echten" Blogger erbost / erschüttert / herablassend über die "anderen" Blogger berichten. Ob sich einfach zwei Kids in die Haare kriegen und mit Schäufelchen im Sandkasten prügeln. Das kommt, das geht. Ist ein paar Tage lang TopThema und dann wieder vergessen.

Aber dieses Mal gibt es ein Thema, das mich seit Mitte November beschäftigt. Und nicht nur mich, sondern auch andere Blogger, Redakteure, Autoren und Rezensenten. Meine Meinung zu äußern kann ich mir wohl sparen, denn genügend andere haben mir das Wort bereits aus dem Mund genommen. Was ich aber interessant finde ist mal ein kleiner Überblick über die unterschiedlichen Reaktionen aus dem Netz. Um Bloggern zu zeigen, welche Macht sie haben und wichtig ihre vermeintlich kleine, unbedeutende Meinung heute inzwischen ist. Um Autoren zu zeigen, wie man dem Verkauf seiner eigenen Bücher weit mehr schadet, als ein Rezensent dies könnte. Und um einfach mal ein wenig Spaß zu haben, denn eigentlich ist diese Diskussion inzwischen recht witzig (wenn man davon absieht, wie ernst mancher sie scheinbar noch nimmt).


GEDANKEN ÜBER BLOGGERIN UND AUTOR

Was die Bloggerin betrifft: sie hat gelassen reagiert und sich nicht provozieren lassen. Hut ab! Was den Autor betrifft: in modernen, vernetzten Zeiten bedeutet Lesen für mich zu einem großen Teil auch virtuellen Kontakt zum Autor, indem ich seine Homepage besuche, ihn bei Facebook adde, mir seine Vita bei Wiki durchlese, mich im Verlag über ihn informiere, mich mit anderen austausche. Was für mich zählt ist die Qualität eines Buches, aber in einem Buch stecken auch immer die Ansichten und Gefühlswelten des Menschen dahinter. Wenn mir ein Autor also im Vorfeld besonders positiv oder negativ auffällt, dann bin ich geneigt, sein Buch unbedingt sofort oder aber gar nicht zu lesen.

In letzter Zeit erlebt man im Internet das Phänomen, das Eigennamen zu Verben werden. "Guttenbergen" heißt kopieren. "Wulffen" wurde zu lügen, verheimlichen. Gut möglich, dass die Leser und Rezensenten bald ein eigenes Wort erschaffen, wenn ein Autor nicht mit Kritik umgehen kann. Denn dieser Fall ist wirklich bisher beispiellos ;-)


WORUM GEHT ES ÜBERHAUPT

Inzwischen haben wohl die meisten im Web aktiven Blogger und Autoren davon erfahren. Trotzdem möchte ich es für diejenigen Leser, die nur gelegentlich mal hier stöbern und noch nichts davon wissen, kurz beschreiben:

eine Bloggerin erhielt via Bookcrossing ein Buch, das sie zweimal angefangen hat. Das erste Mal las sie 30 Seiten, das zweite Mal 90 Seiten. Das Buch hat sie nicht überzeugt. Statt es einfach wegzulegen, hat sie eine Meinung geschrieben. Keine Rezension, sondern ihre Gedanken über die ersten 90 Seiten. Das ist legitim. Sie wird nicht abfällig oder zerreißt es grundlos. Sondern sie nennt die Gründe, was ihr persönlich am Buch nicht gefiel. Sachlich und nachvollziehbar, sodass der Leser sagen kann "das ist etwas, das mich selbst nicht stört" oder aber "ja, so etwas würde mich auch stören".

Nun haben Autor und Verlegerin sich hierzu geäußert. Auf weniger sachliche Weise. Mit Anwalt gedroht und die junge Frau in mehrfacher Hinsicht verleumdet und beleidigt. Und das führte dazu, dass immer mehr Leser bei der Bloggerin kommentierten, immer mehr Leser auf diesen Autoren aufmerksam wurden (leider nicht auf die von ihm erhoffte Weise). Inzwischen gibt es viele Blogs, die darüber berichten, sogar Onlinemagazine amüsieren sich darüber. In den Kommentaren bei Facebook wird fleißig diskutiert. Der Autor hat einen Blogbeitrag auf seiner eigenen Seite veröffentlicht und schimpft fleißig weiter (was man im Gegensatz zum Beitrag der Bloggerin jedoch nicht kommentieren darf).

Ich war natürlich nicht dabei, habe einen eventuellen Mailwechsel nicht verfolgt. Daher weiß ich nicht, ob die Bloggerin tatsächlich zwischen den Zeilen um Geld bat. Und ich weiß auch nicht, ob der Autor tatsächlich einen Anwalt angeschrieben hat und dieser nun droht. Und ich weiß auch nicht, ob die Bloggerin gegen Geld bereit wäre, ihre Meinung zu ändern. ABER: es ist mein gutes Recht, mir die Beiträge der beiden Parteien durchzulesen und mir dann aufgrund der jeweiligen Reaktionen meine eigenen Gedanken darüber zu machen. Und das tun auch alle anderen Leser. Natürlich haben beide Seiten ihre Anhänger, und das ist gut so, sonst wäre es ja langweilig und gäbe solche spannenden Threads nicht ;-)

Eigentlich wollte ich ein paar zusätzliche Erfahrungen veröffentlichen. Denn seit 2004 schreibe ich öffentlich Rezensionen, sodass ich bereits einige Reaktionen von Autoren erhalten habe. Selten negativ, hauptsächlich positiv. Aber das mache ich jetzt in einem eigenen Beitrag, sonst wird es hier zuviel ...


WER DARF REZENSIEREN

Immer wieder stößt man im Internet auf die Meinung, dass Nichtprofessionelle nicht rezensieren dürfen. Rezensionen haben in Feuilletons zu erfolgen. Und schreiben dürfen nur Leute, die Literatur studiert haben, Fachwissen über das entsprechende Genre verfügen und fähig sind, dies auch mit Fachbegriffen und jeder Menge Geschwurbel zu präsentieren. Aber: sind Bücher, die von Fachmännern nicht rezensiert werden, keine Rezension wert? Nur, weil sie unter Erotik, Unterhaltung oder Spannung laufen statt unter "hochgeistige Literatur"? Und sind nicht die "normalen" Leser die breite Masse, die sich ein Buch kauft? Autoren würden schnell verhungern, wenn nur Fachmänner ihre Bücher kaufen. Und da auch Laien kaufen, haben Laien auch ein Recht auf den Meinungsaustausch, so ganz unprofessionell von Laie zu Laie.

Ein Beispiel, das ebenfalls durch die Medien geisterte: >ein Feuilleton der FAZ<, in welchem der Autor des Beitrages persönlich wurde und ziemlich niveaulos unter der Gürtellinie argumentierte. Und zudem schlecht recherchierte, da besagte "Buchbloggerin" in erster Linie Modebloggerin ist und Bücher nur gelegentlich anspricht. Außerdem behauptet er, dass ... ach, nein, das führt alles zu weit, hier soll es um Myriel gehen, denn es gäbe noch zahlreiche andere Beispiele für "qualifizierte Studierte", die den Stab über "unstudierte Laien" brechen, ...

Wenn ich mit Autoren maile / telefoniere, dann ist der Grundtenor meistens: "was interessiert es mich, ob das Buch literarisch hochwertig ist? Ich möchte ein gutes Gefühl beim Leser auslösen, ich möchte ihn unterhalten, ich möchte dass er eine gute Zeit mit dem Buch hat. Mich interessiert, ob er sich hineinversetzen kann, ob er mitfiebert, ob er es in einem Rutsch durchgelesen hat". Und genau DAS sind Dinge, die wir Laienrezensenten schreiben.

Auch ich wurde teils direkt (persönlich) und teils auch indirekt (allgemeine Schimpftiraden erboster Autoren über die bösen, bösen Blogger) beschimpft. Weil ich mir anmaße, mir eine eigene Meinung zu bilden, die der eines Fachmannes widerspricht. Ja, ich habe keine Ahnung, ich gebe es zu. Ich bin Sozialarbeiter, kein Literaturwissenschaftler. Ich habe viele Jahre in drei unterschiedlichen Bibliotheken gearbeitet, ich habe bereits ein paar Geschichten in Anthologien veröffentlicht (yeah, ich bin eine Autorin *lol*), ich stehe in gutem Kontakt zu verschiedenen Autoren und Verlagen, habe Fachbücher über Literatur und ihre Genres gelesen, habe in den letzten Jahren durchschnittlich 250 Medien pro Jahr gelesen / gehört. Aber das zählt alles nichts, denn mir fehlt die schriftliche Bestätigung meiner Qualifikation. Und ohne diese darf ich nicht rezensieren, weil meine Meinung nichts wert ist. Aber sinnlose Regeln habe ich schon immer gerne gebrochen ;-)


TROTZDEM EINE ABSCHLIESSENDE MEINUNG

Als ich den Beitrag von Myriel las, wurde ich zum ersten Mal überhaupt auf das Buch aufmerksam. Gut, ihr gefiel es nicht, aber es klang interessant, und vielleicht wäre es ja trotzdem etwas für mich? Schließlich bin ich erwachsen und fähig, mir eine eigene Meinung zu bilden. Aber dann las ich die Reaktion des Autors und der Verlagsdame. Und damit war für mich klar, dass ich beide zukünftig meiden werde.

Psychologisch betrachtet ist das eine >Selffulfilling Prophecy<: wenn jemand sich etwas einredet (diese Rezension schadet mir), dann wird er genau das herbeiführen, was sonst nie passiert wäre aber durch sein Verhalten nun ausgelöst wurde. Er hat es geschafft. Dieser Thread hat höchstwahrscheinlich ihm und dem Verlag sehr geschadet. Doch an Myriels Kritik lag es sicher nicht!

Man beachte übrigens: die Rezension wurde am 16. November 2011 verfasst. Bis dahin war es den Leuten egal, niemand kommentierte, eine belanglose Meinung unter vielen anderen. Dann meldete sich der Autor am 17. Dezember, einen Monat später, zu Wort. Und seitdem ist Myriel in aller Munde, seitdem wird verlinkt und diskutiert, was das Zeug hält!


WEITERFÜHRENDE LINKS ZU DIESEM THEMA

Es wurde viel hierüber diskutiert. >Virales Marketing< ist in.

Die Bloggercommunity ist groß. Eine negative Kritik wäre einfach untergegangen. Durch seine Reaktion allerdings hat er dafür gesorgt, dass er nun überall Gesprächsthema ist, überall gibt es Trackbacks, Links, Kommentare, die Leser tauschen sich via Mail aus. LitBlogger, Vlogger, Online-Magazine, die Book-Crossing-Gemeinde, Twitter, Facebook, Myriel ist in aller Munde. Ob dem Autor zu Beginn, als er diese Lawine lostrat, tatsächlich bewusst war, was er damit auslösen würde?

Einige der Links verweisen auf weitere Links, hier ist also nur ein kleiner Ausschnitt zu finden, der sich mit Myriel, John Asht und dem Thema "negative Kritik" befasst. Einige Links hebe ich hervor, weil sie in meinen Augen sehr gut beschreiben, was geschehen ist und weil ich sie besonders empfehlen kann. Die Geschichte hat inzwischen wirklich ziemlich schräge Ausmaße angenommen und zu weiteren Reaktionen des Autors geführt, und das alles hier zu schreiben wäre wirklich zuviel ... ich denke, es ist hier ein netter kleiner Überblick. Viel Spaß beim Klicken :-)

Myriels Meinung bei Bücherzeit

Die Meinung des Autors über Literatur-Kriminalität im Web
(inzwischen überarbeitet, entschärft, ergänzt)

Rezi-Mafia-Journal des Autors

Leseprobe der Schreibkunst des Autors John Asht

Schreiben und Lektorieren
Bücher über alles
Leseträume
Aequitas et veritas
Topsy
MissBookiverse
Lektüreliebe
Seite 360
Seitenhain
Zauberspiegel
Facebook
Liesmit
Stephan R Bellems Abendblatt
Fandomobserver
Nomadenseele
Lesekreis
Der Hörbuchblog
Little Dhampir

Bücher über alles

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Gedankenspinner
(Verlinkungen beachten *g*)

SaschaSalamander 21.01.2012, 13.45

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von fandomobserver

Zum Thema erlaube ich mir, auf unsere Februarausgabe hinzuweisen. Die hat die Titelgeschichte "DIE REZIMAFIA" und beschäftigt sich exakt mit diesem Fall. Das Schöne: der Download kostet nix. :-)

Hier klicken

vom 01.02.2012, 00.42
4. von Soleil

Ich muss gestehen, dass ich eine eigene Meinung zum Thema habe, es mir mittlerweile aber nur noch auf'n Keks geht. Gut, der Autor hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert und ziemlich im Ton vergriffen, aber entsetzter bin ich über die Bereitwilligkeit der Leute, sich auf die Sache und ihn zu stürzen. Dabei gehe ich davon aus, dass sich nicht alle so genau informiert haben wie Du. Und ehrlich gesagt finde ich die Meinung zum Buch so sachlich nicht. Aber das ist Ansichtssache.
Eine Frage: Ich hatte das Gefühl, dass es noch eine Vorgeschichte zum Bookcrossing gibt?
Ansonsten: Bitte, lasst es einfach nur die unter sich ausmachen, die es betrifft.

vom 23.01.2012, 18.32
Antwort von SaschaSalamander:

kann verstehen, dass es Dir auf den Keks geht. Ich finde es dagegen einfach witzig, hat Unterhaltungswert :-) Aufregen kann ich mich über den Autor nicht, dazu kann die alles nicht wirklich ernst nehmen.

Ja, viele stürzen sich auf ihn. Und ich kann mir vorstellen, dass DAS ebenso kritisch werden könnte wie das, was er sagt. Die Leute bleiben teilweise nicht mehr sachlich sondern beleidigen ihn ebenso (wodurch sich einige von ihnen auf die gleiche Stufe stellen). Inzwischen gibt es unzählige Rezis bei Amazon, die jetzt natürlich von den Leuten profitieren, die alle negativen Sachen hilfreich klicken, Beteiligung an allen möglichen Diskussionen, und und und. Ein Wirbel, den der Autor gar nicht verdient hat ;-)

die Kritik ist begründet, der Tonfall ist an zwei, drei Stellen ... mmh, sagen wir es so, es klingt an zwei, drei Stellen recht abwertend. Wobei ich sie jetzt nicht auf einzelne Worte festnageln würde (z.B. "er betont auf jeder Seite ihre mystischen grünen Augen" wäre sachlich, "die ach so grünäugige" ist wertend ... trotzdem ist der Sachverhalt dahinter klar, und ich denke nicht, dass sie es so böse gemeint hat, wie es aufgefasst wurde von ihm)

die Vorgeschichte vom Bookcrossing kenne ich nicht, abgesehen von dem, was man hier und da in den Links liest: dass der Autor das Buch für Bookcrossing zur Verfügung gestellt hat. Ob nun die anderen ungelesen weitergaben und nicht rezensiert haben, oder ob sie die erste Empfängerin war, das können wir nur erahnen. Auch das, was der Autor schreibt wegen des Anschreibens und der Sache mit der Buchmesse, da steckt keiner von uns drin, woher können wir wissen, wer die Wahrheit sagt? Und allein schon aus dem Grund halte ich mich raus. Aber ich fand es einfach mal spannend, all die Links zu sammeln, um selbst mal einen Überblick zu haben und Leuten, die zufällig drüberstolpern, auch mal mehr zu zeigen als nur eine Sichtweise (einige der Links sind sehr gut recherchiert, das ist interessant zu lesen, was die teilweise herausgefunden haben). Und der Rest - den sollen die anderen unter sich ausmachen ;-)

3. von Alaska

Die Kommentare vom Autor und der Verlegerin lesen sich wie Real-Satire. Ich vermute fast, dass das nicht nur verletzer Stolz war, sondern auch der Versuch absichtlich ein kleines Skandälchen zu verursachen. Denn wie der Fall Sarrazin zeigte, auch oder gerade schlechte Presse kann viele Leute zum Kauf aus reiner Neugier treiben.

vom 23.01.2012, 11.52
Antwort von SaschaSalamander:

ja, die Überlegung geht mir auch durch den Kopf. Schlechte Presse ist besser als gar keine Presse. Und wenn man das Pseudonym danach wechselt, dann ist es eh egal, das neue buch ist, falls das Pseudonym nicht rauskommt, nicht betroffen.

Aber ich habe die Befürchtung, dass es keine Marketingstrategie ist sondern Realität. Wenn ich mir seinen Blog ansehe sowie sein Verhalten im Internet - ich glaube gerne, dass jmd bereit ist für schlechte Presse einiges zu tun. Aber seine Beiträge in den letzten Monaten im Web sehen aus, als sei dies seine Einstellung (wer von uns normalen Leuten würde freiwillig so tun, als würde er gegenüber Frauen, Behinderten, Ausländern etc eine solche Meinung hegen? Falls jemand für den Verkauf von ein paar Büchern bereit ist, sein Weltbild sosehr zu verleugnen und solche polairisierenden Aussagen wie er zu erfinden, quasi seine Seele zu verkaufen,  nur für die Darstellung seiner Pseudonymfigur, der hat eindeutig sehr ungewöhnliche Prioritäten)

2. von Lilith

Hallo Sara,
Danke für die Verlinkung!
Mein Favorit ist immer noch dieser FB Eintrag: was passiert, wenn man die Kommentarfunktion nicht abschalten kann? ;)

Hier klicken

vom 22.01.2012, 23.16
Antwort von SaschaSalamander:

Danke, diesen Link hatte ich noch nicht gesehen, liest sich nett *g*
1. von Susi

Du sprichst mir aus der Seele Chris. Besser hätte ich es nicht schreiben können.

Mir fällt der Spruch ein: Getroffene Hunde bellen.

Da schießt sich einer eindeutig von sowas in AUS - und merkt es nicht einmal. In Zukunft werden weder er noch der Verlag mehr Leser und damit Käufer haben.

vom 21.01.2012, 14.54
Antwort von SaschaSalamander:

Seiner Aussage bei Facebook zufolge (die häufig zitiert wird, die ich jedoch nicht finden konnte, vielleicht wurde es ja inzwischen gelöscht) hat er inzwischen sogar nun mehr Leser und auch sehr viele Zusprüche von anderen Autoren, die es ebenso wie er leid sind, dass unquaflifizierte Rezensenten ihre Werke schlechtmachen. Er fühlt sich im Recht und steht dazu. Immerhin ist er konsequent :-)

Und auf die paar Leser, die ich da oben verlinkt habe, kann er getrost verzichten, die haben eh keine Ahnung und wissen sein Werk nicht zu würdigen ;-)

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