SaschaSalamander
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Zu viele Perspektiven auf zu wenigen Seiten

patterson_wind_150_1.jpgSo wirklich warm werde ich mit dem Buch nicht wirklich. Eigentlich mag ich kurze Kapitel (ideal für abends vor dem Schlafen. Obwohl, ein wirklich gutes Buch kann man trotz eines neuen Kapitels nicht beiseite legen *g*). Aber wenn es sechs oder mehr Erzählperspektiven gibt, und wenn diese dann sogar zwischen Ich-Erzähler und Dritter Person wechseln, und manchmal von ganz nahmen (innerste Gefühle, Vergangenheit, etc) und manchmal von weit außen (nur von außen sichtbare Handlungen, etc) erzählt wird, dann kommt man überhaupt nicht in den Lesefluss, wenn ein Kapitel (und somit eine Erzählperspektive) lediglich eine bis drei Seiten lang ist.

Wie soll sich denn Spannung aufbauen, wenn nicht einmal Gelegenheit gegeben wird, mit einer Person mitzufiebern? Wenn, noch bevor man in die Handlung hineinversetzt werden kann, schon wieder auf die Erzählebene einer anderen Figur gewechselt wird nach eineinhalb Seiten? Geschmackssache. Dazu fast nur Parataxen, was irgendwann langweilt.

Viele Leser bei Amazon waren ja hochbegeistert. Andere hielten es für langweilig. Aus den jeweils selben Gründen. Ich werde mich bis knapp über die Hälfte durchquälen, danach soll es drastisch anders werden ...Ich probiere es noch. Und wenn ich dann keinen Zugang finde, lege ich es beiseite. Habe mir gestern viele schöne Sachen geholt, langweilig wird es mir ohne dieses Buch also nicht werden ...

SaschaSalamander 30.05.2006, 18.19

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