<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
	<!-- generator="DesignBlog V5" -->
	<rss version="2.0"
		xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
		xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
		xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
		>
	<channel>
		<title>SaraSalamander - DesignBlog</title>
		<link>http://sarasalamander.de</link>
		<description></description>
		<copyright>Copyright 2012 - Chris</copyright>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 6:00:10 +0100</pubDate>
		<generator>http://www.designblog.de/</generator>
		<atom:link href="http://sarasalamander.de/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
			<item>
				<title>Statistik KW 05</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2136</link>
				<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 20:32:00 +0100</pubDate>
				<category>no category</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2136</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">GELESEN / GEHÖRT</span><br /></div><div style="text-align: center;">1 - Manhole (T Tsutsui)<br />1 - Die Eisläuferin (K Münk)<br />1 - Wie ein Flügelschlag (J Wilke)<br />1 - Only the flower knows (R Takarai)<br />1/5 - Berlin Gothic (J Winner)<br />
1 - Psycho-Shots (B C Schiller)<br />1 - Ein mittelschönes Leben (K Boie)<br />2 - Die Brautprinzessin (W Goldmann)<br />2 - Elbenthal-Saga 01 - Die Hüterin von Midgard (I Pala)<br />4 - Der Hund, die Krähe, das Om und ich (S Fröhlich)<br /></div><div style="text-align: center;"></div><div style="text-align: center;"></div><div style="text-align: center;"></div><div style="text-align: center;"><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">GESEHEN</span><br />Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">NEUZUGÄNGE</span><br />Nachts im Museum 2 (R Williams)<br />Wie ein Flügelschlag (J Wilke)<br />Young Bride´s Story 02 (K Mori)<br />Angel Sanctuary Deluxe 6 (K Yuki)<br />Blutmaske (M Heitz)<br />Berlin Gothic 01 (J Winner)<br /><br /><br style="font-weight: bold; text-decoration: underline;" /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">ANMERKUNGEN:</span><br />1 - komplett <br />2 - beendet<br />3 - weitergeführt<br />4 - begonnen<br />5 - abgebrochen<br /></div>
































]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Kleinkrieg zwischen Verlagen, Autoren, Lesern</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2152</link>
				<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:52:00 +0100</pubDate>
				<category>Pulp</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2152</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;">Abgesehen davon, dass vor einiger Zeit die Wellen hochschlugen, als eine
 Bloggerin von einem Autor angegriffen wurde (bzw der Autor sich von 
einer Bloggerin angegriffen sah), und abgesehen davon, dass immer wieder
 einmal einzelne Autoren gegen Laienrezensenten schimpfen, gibt es 
etwas, das mich viel mehr ärgert: der alltägliche Kleinkrieg 
untereinander. Da kämpfen Rezensenten gegen Rezensenten, Autoren gegen 
Autoren, Verlage gegen Autoren, Autoren gegen Verlage, Autoren gegen 
Rezensenten, aber auf eine hinterhältige Weise, die einfach nur feige 
ist. So unschön die oben genannte Szene war, wenigstens kannte man die 
Beteiligten, sei es nun mit Real- oder Nickname. Aber absolut kindisch 
finde ich das lächerliche Verhalten vieler Feiglinge, die Autoren und 
Verlagen schaden. Oder aber einfach nur sich selbst im besseren Licht 
sehen wollen und dafür bereit sind, Rezensenten oder Autoren zu schaden.
 <br />
<br />
Da verschwindet einfach mal ein TopSeller Produkt bei Amazon, weil es 
angeblich gegen die Richtlinien verstößt. Was nicht der Fall ist, aber 
irgendein Feigling hat es angeschwärzt. Der betreffende Autor verliert 
seinen Rang, muss das Buch neu einstellen und fragt sich natürlich auch,
 ob tatsächlich ein Regelverstoß vorlag und wie dies zukünftig zu 
vermeiden ist, Amazon lässt sich natürlich nicht in die Karten blicken, 
der Verräter wird nicht genannt. Der Schuldige? Vielleicht ein 
neidischer Kollege, der selbst gerne weiter oben in den Verkaufszahlen 
stünde. Oder eine stalkende Privatperson. Vielleicht auch ein Verlag, 
der sauer ist über die Gegenwehr eines unrecht behandelten Autoren. Ich 
schreibe hier bewusst sehr allgemein, aber ich rede von konkreten 
Situationen, und wer sich angesprochen fühlt, tut dies vermutlich zu 
Recht.<br />
<br />
Ja, Verlage können Autoren ungerecht behandeln. Sie können zum Beispiel 
bei den Abrechnungen Dinge &quot;vergessen&quot;. Sie können offene Pseudonyme 
einfach vergeben und damit dem Ruf des bekannten Autoren schaden. Sie 
können verdeckte Pseudonyme offenlegen und dadurch einem in anderen 
Genres schreibenden Autor schaden (weil er sich z.B. gegen eine 
unrechtmäßige Behandlung wehren wollte). Verlage können da sehr 
ungerecht sein, ich habe schon eine Menge gehört, das mir einfach die 
Sprache verschlug!<br />
<br />
Dann gibt es da noch die Autoren, Lektoren und Rezensenten, die von 
Verlagen abgelehnt werden. Sie finden das ungerecht, denn dabei sind sie
 doch SO gut, warum will das niemand erkennen? Statt sich anzustrengen 
und besser zu werden, oder statt selbstbewusst einfach woanders 
anzufragen in dem Wissen, dass es mit einem so guten Titel bestimmt 
klappen muss, wird um sich geschlagen. Sei es durch Blogeinträge mit 
negativen Rezensionen zu Veröffentlichungen des entsprechenden Verlages 
oder Autors. Sei es durch Trollrezensionen bei Amazon. Oder auch durch 
Abwertung aller positiven Rezensionen anderer User auf Amazon. <br /><br />Es gibt auch Autoren, die anderen den Erfolg nicht gönnen. Sie heizen 
andere Jungautoren an, eine bestimmte Person schlechtzumachen, indem sie
 gemeinsam Trollrezis schreiben, Gerüchte verbreiten, Rezensionen 
abwerten, und wer nicht mitmacht wird ebenfalls gemobbt. Es gibt 
Autoren, die sich zusammenschließen und in gefakten Blogs oder 
Facebookaccounts oder oder oder über andere herziehen, um gezielt 
Personen zu verleumden. <br />
<br />
Dann gibt es da noch die Rezensionen bei Amazon, die sind auch so ein 
Thema für Feiglinge. Wer einem ungeliebten Autor schaden möchte, der 
schreibt Trollrezensionen. Manche so geschickt, dass sie aussehen wie 
reale Rezensionen, indem zum Beispiel Textstellen aus dem Zusammenhang 
gerissen und zitiert werden. Wer das Buch nicht kennt, der kann sich 
auch kein eigenes Urteil bilden, und immerhin klingt die Kritik sachlich 
und konkret, also kann sie ja nur ehrlich sein, oder? Alle positiven 
Rezensionen erhalten Kommentare a la &quot;das waren mal wieder Freunde des 
Autors&quot; und dazu ein paar &quot;nicht hilfreich&quot;. <br />
<br />
Eines finde ich absolut faszinierend: wenn ich eine Rezension bei Amazon
 einstelle, dann weiß ich mit sehr genauer Sicherheit, ob sie 
&quot;hilfreich&quot; oder &quot;nicht hilfreich&quot; sein wird. Es gibt Autoren, 
denen wohl einige Leute den Erfolg nicht gönnen. Wenn ich dort eine 
Rezension einstelle, dann dauert es nur wenige Minuten, bis ich sofort 
ein &quot;nicht hilfreich&quot; erhalte. Manchmal auch zwei oder drei. Ich wage zu
 behaupten, dass dies nicht an meiner Rezension liegt, sondern an dem 
Autor und seinen Neidern. Denn wären es Zufallsklicks, die meine 
Rezension tatsächlich nicht hilfreich finden, dann wäre es schon sehr 
erstaunlich, wenn ich die Rezension einige Wochen später lösche, kurz 
darauf neu einstelle und wenige Minuten später SOFORT erneut die exakt 
gleiche Anzahl &quot;nicht hilfreich&quot; habe wie davor, und zwar immer bei den 
gleichen Autoren. Auffälliger geht es ja nicht mehr!<br />
<br />
Und dann sind da noch die Genres. Es gibt Genres, die bevorzugt von den 
Bloggern gelesen werden, die gerne Reziexemplare abgreifen und sich 
selbst auch in ihrem Rang bei Amazon pushen wollen (nein, ich schimpfe 
nicht gegen Litblogger, bewahre, wir sind alle in einem Boot. Aber es 
gibt überall schwarze Schafe. Die finden sich selten bei der 
Fachliteratur, den Biographien, Krimis, Thrillern oder Mangas, sondern 
bevorzugt im All-Age-Fantasy und Romance-Bereich). Wenn ich in einem 
solchen Genre ein aktuelles Buches rezensiere, dann kann ich recht gut 
&quot;hellsehen&quot;. Und in der Tat: alle Rezensionen haben eine oder zwei 
&quot;nicht hilfreich&quot; (je nachdem, wieviele selbsternannten KriegerInnen es 
aktuell bei diesem Titel gibt), und sobald ich einstelle, dauert es nur 
wenige Stunden, schon ist mein Beitrag ebenfalls abgewertet. Ein Schelm,
 wer Böses denkt, wenn alle außer einer Rezension abgewertet wurden. 
Dass in diesem Fall nicht dem Autoren geschadet werden sollte, sondern 
einfach nur andere Rezensenten abgewertet, das erkennt man daran, dass 
bei späterer Neueinstellung nicht mehr abgewertet wird, da ist der Titel
 dann schon &quot;um die Ecke&quot;, der eigene Rang schon etwas gefestigter. Wenn
 jemand dagegen dem Autor schaden möchte, wird das wesentlich genauer 
beobachtet und verfolgt und geschieht etwas systematischer, da wird auch
 noch Wochen und Monate später sofort geklickt, da wird akribisch 
überwacht.<br />
<br />
Eigentlich wäre Amazon eine tolle Sache, man könnte Meinungen 
vergleichen und sich informieren. Aber inzwischen habe ich das Gefühl, 
dass es mehr Fakes gibt als Reale. Ob eine Meinung hilfreich ist, hängt 
nicht mehr von der Qualität der Rezension ab, sondern davon, ob der 
Klicker den Autor oder den Verlag mag oder davon, ob der Klicker selbst 
eine Rezension geschrieben hat und gerne im Rang aufsteigen möchte. <br />
<br />
Wer bei Amazon eine Rezension liest und glaubt, er bekäme objektive 
Hinweise - MUHAHAHA! Übrigens, der Storch bringt kleine Kinder, ganz 
ehrlich!<br />
<br />
Wer glaubt, ein Autor verdient eine Menge Geld, weil der Verlag ihm brav
 regelmässig all das ihm zustehende Geld ordnungsgemäß überweißt - 
LOOOOL und Schweine können fliegen!<br />
<br />
Wer glaubt, eine bei Amazon hilfreiche Rezension sei tatsächlich 
hilfreich (oder umgekehrt) - der glaubt auch an den Weihnachtsmann!<br />
<br />
Wer glaubt, Autoren seien erwachsene, kritikfähige Menschen ... und wer 
glaubt, Rezensenten seien objektive, vernünftige Personen - der sollte 
leider immer auch ein Auge auf die andere Seite haben. <br />
<br />
Es gibt immer zwei Seiten. Verlage, Autoren, Blogger, Rezensenten. Es 
gibt Arschlöcher, Neidhammel, Feiglinge, Ignoranten und Dummköpfe. Aber 
es gibt auch Verlage, die sich intensiv mit ihren Kunden 
auseinandersetzen, den Autoren gute Bedingungen bieten und sich mächtig 
ins Zeug legen. Es gibt Autoren, die den Kontakt zu ihren Lesern suchen 
und Kritik als Anregung für ihr nächstes Werk betrachten, die anderen 
Kollegen den Erfolg gönnen und sich mit ihnen freuen, austauschen, 
gegenseitig anspornen. Und es gibt Blogger und Rezensenten, die sachlich
 bewerten, recherchieren, vor einer negativen Bewertung sich Gedanken 
machen über ihre Wortwahl und auch die Auswirkungen auf den Verlag und 
den Autor. Man kann einfach nicht alle über einen Kamm scheren. <br />
<br />
Und warum ich diesen Beitrag schreibe? <br />
Weil vier befreundete Autoren jeweils entweder unter einem unfairen 
Verlag leiden, einen neidischen Stalker haben oder durch unfaire 
Kollegen im Rang ihrer Werke gedrückt werden sollen. Weil ich selbst 
mich zwar nicht ärgere aber die lästigen Kindergarten - Spielereien der 
Rezensenten auf Amazon einfach nur lächerlich finde. Es ist eine 
Schande, wie auf dem Rücken Unbeteiligter solche Kriege ausgetragen 
werden! Was kann der abgewertete Rezensent dafür, wenn jemand den Autor 
nicht leiden kann? Was kann der Autor dafür, wenn der Verlag ihm Rechte 
unterschlägt? Was kann der Autor dafür, wenn jemand nach einer Absage 
dem Verlag schaden will und dafür die Neuerscheinung trollt und 
abwertet?<br />
<br />
Ich frage mich, wie manche Feiglinge sich morgens in den Spiegel sehen 
könnten. Ich stelle mir vor, wie jemand vor dem Spiegel steht und sich 
denkt &quot;HA, heute hab ich wieder 50 Rezensionen &quot;nicht hilfreich&quot; 
bewertet, ich bin ja soooo cool! Ich habe fünf Verlagen, die mich 
abgelehnt haben, so richtig eins reingewürgt mit meinen Rezensionen, 
HA!!! Und ich habe der Kollegin, die besser ist als ich, endlich mal den
 Tag versaut&quot;. <br /><br />Mein Rang bei Amazon ist mir egal, es juckt mich nicht, wenn mich jemand als &quot;nicht hilfreich&quot; klickt. Denn ich denke, zwischen den Leuten, die nur auf Ranglisten und Sternebewertungen achten, gibt es auch Leser, die sich eine Rezension durchlesen. Der Blog ist weitgehend nur für mich, aber Amazon mache ich zu einem großen Teil auch für Autoren. Ich möchte deutsche Autoren fördern, ihnen unter die Arme greifen. Zwischen dem amerikanischen Mainstream finde ich es einfach gut, wenn sich auch Kleinverlage und junge deutsche Autoren hervortun. Und denen möchte ich an dieser Stelle einfach ein dickes DANKE sagen:<br /><br />DANKE für die Mühe, die Ihr in Eure Bücher steckt, in die Kommunikation mit den Lesern. Für das Herzblut, die Recherche, die Arbeitszeit. Es wird immer Neider, Stalker und Trolle geben, nehmt Euch das nicht zu Herzen, sondern zieht Eure Kraft aus den Fans, die Eure Werke lieben und Euch ehrlich kritisieren, loben und Eure Werke kaufen :-)</div>




]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Berlin Gothic</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2149</link>
				<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 14:15:00 +0100</pubDate>
				<category>Aktuelles</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2149</guid>
				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><img align="left" width="150" vspace="3" hspace="3" height="225" border="0" alt="winner_gothic_1.jpg" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_buch/winner_gothic_1.jpg" />Immer wieder stieß ich auf BERLIN GOTHIC von Jonas Winner. Kindle-Produkt für 99 Cent, für zwischendurch finde ich das immer eine prima Sache. Ein mehrteiliges Projekt, die Teile erscheinen in regelmässigen Abständen. Etwa die Hälfte des ersten Bandes habe ich gelesen, und ich kann verstehen, was andere daran finden: der Inhalt ist klar und direkt, sprachlich wie inhaltlich provokant, hebt sich deutlich ab vom Mainstream. <br /><br />Aber sprachlich kam ich selbst weniger gut damit zurecht: Umgangssprache und Hochsprache mischten sich (z.B. &quot;wumpern&quot; und &quot;touchieren&quot; in kurzer Folge hintereinander), Satzbau und -konstruktion, Wortwiederholungen, zuviele Metaphern, sehr actionlastig und maximal. Das ist eben einfach Geschmackssache.<br /><br />An diejenigen, die es bereits kennen: ich bin neugierig, hat es Euch gefallen? Was reizt Euch daran? Oder was nicht?<br /></div>]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Lady Bedfort 49 - Die Weisheit des Cicero</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2144</link>
				<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 9:16:00 +0100</pubDate>
				<category>Rezensionen Hörspiel</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2144</guid>
				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;"><img align="left" width="150" vspace="3" border="0" hspace="3" height="150" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_audio/bedfort_49cicero_1.jpg" alt="bedfort_49cicero_1.jpg" />INHALT</span><br /><br />Tim Denham wird von seinem alten Freund Kent auf dessen Landsitz eingeladen, natürlich in Begleitung von Lady Bedfort. Doch bereits zum Einstieg gibt es bereits die erste Leiche (auch auf natürliche Weise verstorben). Doch dann wird ein Mord verübt, kurz darauf ein Mordversuch unternommen. Tim und die Lady ermitteln ...<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">NEUER AUTOR</span><br /><br />Thorsten Beckmann hat für diese Reihe sein Debut abgeliefert, und natürlich beleuchtet man da sehr genau, wie gut sich die Geschichte in die restlichen Teile einfügt. Interessant ist auch, wie lange Thorsten die Geschichte bereits in sich trug, wie oft er sie abändern musste und wie sie nun am Ende für den Hörer präsentiert wird. Im Booklet ist sehr schön beschrieben, wie DIE WEISHEIT DES CICERO nach und nach Gestalt annahm. Es ist interessant, wieviel Arbeit oft in solch einer kurzen Story steckt <br /><br />Folge 49 ist deutlich im Stil der alten Edgar Wallace Filme gehalten. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Personen (außer der Lady und Tim agieren der alte Kent, seine drei Söhne, seine Schwiegertochter und deren Vater). Diese sind untereinander sehr stark verwickelt und verwoben, sodass dem Hörer beim ersten Genuss der CD wohl einige Feinheiten der Beziehungen entgehen könnten, ein zweites Hören ist ratsam. Ein adoptierter Sohn, eine Fehde zwischen den beiden Patriachen, die Schwiegertochter zwischen den Stühlen, das ausstehende Erbe um die materiellen und finanziellen Güter sowie die zukünftige Oberhand über die Großfamilie. Unter der Oberfläche brodelt es gewaltig, es wird intrigiert, und diese Stimmung hat der Autor hervorragend eingefangen.<br /><br />Was allerdings die an sich sehr geschickt inszenierte Story ein wenig schmälert, sind einige Längen im Mittelteil. Die Dialoge wirken in manchen Szenen etwas schwerfällig (was teilweise an den Dialogen selbst, zum Teil aber auch den Sprechern liegt). Die Ermittlungen laufen träge dahin, statt Ermittlungen gibt es sehr viele Infos über die Familienbande und Streitigkeiten untereinander. <br /><br />Was mir aber gefiel: Tim Denham bekommt hier eine recht große Rolle. Normalerweise steht er mehr im Hintergrund, und hier kann er sich sehr schön beweisen. Weniger schön allerdings: dafür rückt die Lady stark in den Hintergrund. Sie ist es normalerweise, die der Serie ihren Flair verleiht, die mit ihren Schnüffeleien und liebenswert - bissigen Kommentaren immer haarscharf auf dem Drahtseil des Erlaubten tanzt, die Inspektoren und Verdächtigen gerne provoziert, die Hörer unterhält. Dies vermisst man leider in Folge 49, statt dessen bekommt man Einblick in einen großen Familienclan und Tims sympathische aber doch eher träge Wesensart (die nur zur Nebenfigur genügt, nicht jedoch zum Handlungsträger einer Geschichte). Es ist nicht schlecht und zur Abwechslung einmal nett, auf Dauer jedoch wäre dies der Serie eher abträglich. <br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">SPRECHER, MUSIK</span><br /><br />Peter Weis war bereits viermal dabei, Oliver Feld hören wir hier zum dritten Mal, beide zuletzt in Folge 48. Wie bereits gesagt, in der letzten Folge haben sie ihr Können besonders unter Beweis gestellt, hier jedoch wirkte manches auf mich etwas künstlich und bemüht. Jaqueline Svilarov trat in Folge 48 erstmals auf und war auch heute wieder dabei, auch hier wieder eine eher zwielichtige, undurchsichtige Rolle, die sie recht gut verkörperte. Schön ist, dass Familie Kluckert hier gleich dreimal vertreten war. Nicht nur Jürgen, der den Part den Tim Denham innehat, sondern auch seine Söhne Fabian und Tobias.<br /><br />Die Musik gefällt mir seit den letzten Folgen sehr gut, der neue Stil passt hervorragend zur Serie, lockert die Spannungen auf und verleiht wichtigen Momenten eine gewisse Dramatik.<br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">FAZIT</span><br /><br />Die Geschichte war sehr gut ausgefeilt mit all den Verdächtigen und ihren Verwicklungen, auch wirkte das Setting mit den vielen Personen an einem quasi abgelegenen Ort sehr spannend. Die Charaktere der Beteiligten wurden sehr gut herausgearbeitet. Trotzdem gibt es hier und da Längen und Schwächen in den gesprochenen Dialogen. Eine nette Lady Bedfort - Folge, die auf weitere Krimis aus der Feder von Thorsten Beckmann hoffen lässt, wenn auch beim nächsten Mal bitte mit ein wenig mehr &quot;Biss&quot; ;-)

</div>]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Wie ein Fluegelschlag</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2145</link>
				<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:32:00 +0100</pubDate>
				<category>Rezensionen Buch</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2145</guid>
				<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Erster Satz:</span><br />Wenn ich hier fertig bin, bringe ich sie um.<br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Letzter Satz:</span><br />Und ich bin auf der anderen Seite gelandet.<br /><br />Aus: Jutta Wilke: Wie ein Flügelschlag; Coppenrath 2011<br />

]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Dustland 01 - Die Entfuehrung</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2143</link>
				<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:30:00 +0100</pubDate>
				<category>Rezensionen Hörbuch</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2143</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;"><img align="left" width="150" vspace="3" hspace="3" height="136" border="0" alt="young_dustland_1.jpg" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_audio/young_dustland_1.jpg" />INHALT</span><br /><br />Saba lebt mit ihrer Familie abgelegen in der Wüste, als eines Tages Reiter kommen, ihren Vater töten und den Bruder entführen. Ihren Bruder Lugh, ihr Ein und Alles. Also gibt es für Saba nur eine Möglichkeit: sie muss sich auf den Weg machen und Lugh finden. Im Schlepptau hat sie ihre kleine Schwester, mit der sie kaum etwas anfangen kann, und immer wieder stellen sich ihr lästige bis sogar tödliche Hindernisse in den Weg. Sie findet auch Verbündete, die ihr bei der Befreiung des Bruders helfen wollen. Doch wem kann Saba überhaupt trauen? <br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">RÜCKBLICKEND</span><br /><br />Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich dank meiner Lieblingssprecherin Laura Maire so flüssig gehört habe wie schon lange kein Hörbuch mehr. Es ist rund zwei Wochen her, dass ich das Buch beendet habe. Manche Titel bleiben sehr lange im Gedächtnis, und noch nach vielen Monaten könnte ich die Rezension schreiben, als wäre es gestern gewesen. Bei anderen Büchern habe ich schon nach wenigen Tagen Probleme, meine Gedanken zusammenzufassen. In diesem Fall ist zwar ein sehr gutes Gefühl geblieben, doch ohne die direkt nach dem Lesen geschriebenen Notizen wäre es mir wohl nun eher schwergefallen. Dies liegt wohl an den Schwächen des Buches, auf die ich nachher noch eingehen werde. Schade, denn im Grunde hat DUSTLAND mich sehr begeistert, und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Aber es fehlt ein klein wenig &quot;das gewisse Etwas&quot;, um es zu etwas Besonderem zu machen. Ein Buch, das volle Punktzahl bekommt, muss in mir &quot;nachklingen&quot;, und das ist das einzige, was ich an DUSTLAND zu bemängeln habe: es klingt nicht nach in mir.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">CHARAKTERE UND CHARAKTERENTWICKLUNG</span><br /><br />Die Heldin Saba ist stark, mutig und charismatisch. Dies zu ihren guten Eigenschaften. Aber sie ist auch sehr egoistisch, unsozial und stur. Die Meinung anderer kümmert sie sehr wenig, und sogar zu ihrer eigenen kleinen Schwester ist sie anfangs rau und kalt. Einzig Lugh ist ihre Bezugsperson. In allem erwartet sie Angriff und Bosheit, kann sich nicht auf andere Menschen einlassen. Einerseits ist das verständlich, andererseits finde ich diesen Charakterzug auf Dauer sehr anstrengend. <br /><br />Doch zum Glück zieht sich dies nicht bis zum Ende: die Charakterentwicklung in diesem Buch ist eine der großen Stärken. Saba und die anderen Beteiligten erfahren viele Dinge, die ihr Leben verändern. Diese Veränderungen geschehen nicht von heute auf morgen, sondern sie sind schrittweise langsam zu erahnen und werden erst nach und nach sichtbar. Besonders in der Beziehung zwischen Saba und ihrem Freund (nein, kein Spoiler, schon bei der ersten Begegnung spürt der Leser sofort, worauf es hinauslaufen wird) ist dies deutlich erkennbar. Während in anderen Büchern erst Abneigung herrscht und dann wie durch ein Wunder ein einzelnes Ereignis oder scheinbar über Nacht plötzlich Liebe entsteht (wie glaubwürdig *haha*), ist es hier wirklich ein langfristiger Prozess, in dem die beiden Protagonisten sich vorsichtig näherkommen, immer wieder kleine Rückschritte erleben und sich erst vorsichtig annähern müssen. Das Kribbeln zwischen den beiden ist spürbar und sehr angenehm, ist erfreulicherweise frei von Kitsch und Schmalz und vermag doch zu berühren.<br /><br />Auch die Nebenfiguren sind sehr schön dargestellt. Je nach der Bedeutung für ihre Geschichte erhalten sie mehr oder weniger Gewicht. <br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">SPRACHE, HÖRBUCH</span><br /><br />Da ich das Hörbuch gehört habe, kann ich zur Sprache im Buch nichts sagen. Jedoch habe ich anderen Berichten entnommen, dass wohl auf Anführungszeichen verzichtet wird und sehr viel Umgangssprache geschrieben wird. Im Hörbuch fällt dies natürlich nicht auf. Was im Hörbuch jedoch auffällt, sind grammatikalische Patzer, die in einem normalen Buch ein NoGo wären, hier jedoch beabsichtigt sind. Trotzdem zuckte ich jedes Mal zusammen, wenn der Genitiv wieder einmal mit &quot;vom&quot; gebildet wurde oder dem Wörtchen &quot;wegen&quot; ein Akkusativ folgte. Diese beiden schmerzhaften Formulierungen gibt es sehr oft, hier und da fallen noch weitere Dinge auf, die jedoch dank Laura Maires angenehmer Erzählstimme und des flüssigen Vortrages kaum ins Gewicht fallen. Wer also Probleme mit der Schriftsprache in DUSTLAND hat, dem kann ich ganz klar das Hörbuch empfehlen<br /><br />Laura Maire spricht wie gewohnt hervorragend. Für mich persönlich ist sie unter den Frauen das Gegenstück zu Rufus Beck. Natürlich kann sie ihre Stimme nicht ganz so extrem verstellen, aber sie legt ebensoviel Emotion und Subtext. Sie spricht nicht nur mit Worten, sondern auch mit Stimmungen, Betonungen, man hört den Sätzen an, dass hinter den Worten sehr viel mehr liegt als nur der ausgesprochene Sinn. Sie weint, lacht, tobt, schreit, fleht, beschimpft, bedroht und lässt die breite Palette ihres Könnens erleben. Die Figuren werden für den Hörer lebendig, ob nun das kleine Mädchen, die junge Frau, die erwachsene Kämpferin, der unter dem Pantoffel stehende Narr, das hinterhältige Weib, der arrogante Herrscher, der stolze Einzelkämpfer oder viele andere Personen, denen Laura eine eigene Persönlichkeit verleiht.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">SCHWÄCHE DES BUCHES</span><br /><br />Was ich sehr schade finde: es werden kaum Hintergründe erklärt. Das Buch ist klar eine Dystopie, schwimmt also auf der Welle von Titeln wie TRIBUTE VON PANEM und Co. Ich liebe dieses Genre, besonders weil Autoren sich kreativ mit möglichen Zukunftsvisionen auseinandersetzen und dabei realistische Bilder entwerfen von einem &quot;was könnte sein&quot;. Hier allerdings bleibt dieser Aspekt sehr flach. Zwar gibt es immer wieder Andeutungen auf die Abwracker (das sind wohl wir, mit unserem &quot;Technokram&quot; und unseren Müllbergen), aber dabei bleibt es dann. Wie es dazu kam, warum die Welt des Buches so trostlos und leer ist, und welche gesellschaftlichen Strukturen sich daraus gebildet haben, das bleibt leider sehr blass. Es wirkt, als hätte die Autorin einfach eine nette Kulisse gesucht, ohne den Hintergrund hierfür auszumalen. Wäre es ein Manga, würde ich sagen, dass die Charaktere und Story toll sind, die Zeichnungen aber Details vermissen lassen, sodass alles etwas leer wirkt. <br /><br /><br style="font-weight: bold; text-decoration: underline;" /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">FAZIT</span><br /><br />Das Buch ist eine Reihe, der erste Teil ist in sich sehr gut geschlossen, und man fiebert nun nicht mit einem fiesen Cliffhanger auf den nächsten Band. Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzung. Denn ich hoffe vor allem auf erklärende Hintergründe, die mir die Welt Sabas näherbringen und der Geschichte dadurch den Tiefgang verleihen, den sie eigentlich verdient hätte. Doch ohne diese Hintergründe ist es leider nur eine spannende Geschichte, die mich zwar grandios unterhalten, nicht jedoch komplett überzeugt hat. 

</div>

]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Lesen mit dicken Handschuhen</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2147</link>
				<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:42:00 +0100</pubDate>
				<category>Pulp</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2147</guid>
				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Es ist wirklich eisig kalt, wenn ich morgens zur Arbeit gehe. Wem sage ich das. Jedenfalls sind die Busse und U-Bahnen tagsüber zwar geheizt, aber grad wenn im Bus ständig die Tür aufgeht, ist es trotzdem kalt. So kalt, dass ich die Handschuhe im Bus anbehalte.<br /><br />Ein Buch lesen ist schwer. Aber mit dem Kindle sind auch dicke Handschuhe überhaupt kein Problem ;)<br />

</div>]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Ganz schoen kribbelig</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2146</link>
				<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:41:00 +0100</pubDate>
				<category>Aktuelles</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2146</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;">Es kann einen ganz schön kribbelig machen, wenn man so gerne über etwas berichten möchte, aber wenn man entweder noch nicht darf oder aber einfach noch warten muss. Ich will ja nicht zig Rezis auf einmal posten, sondern täglich höchstens eine.<br /><br />Nächste Woche blogge ich dann meine Rezension zu WIE EIN FLÜGELSCHLAG von Jutta Wilke. Gestern musste ich aufhören, und dafür habe ich heute gelesen an Orten und Zeitpunkten, an denen man eigentlich nicht lesen sollte, aber ich konnte nicht anders, es war einfach ZU packend, sehr bewegend. Ein stilles Buch, das umso lauter im Inneren des Lesers klingt. <br /><br />Morgen lest Ihr meine Meinung zu LADY BEDFORT 49 - DIE WEISHEIT DES 
CICERO vom Hörplanet. Ich liebe diese Serie, und auch, wenn diesmal ein 
paar kleine Schwächen für meinen Geschmack drin waren, hat es mir wieder 
sehr gut gefallen.<br /><br />Noch nicht ganz aber fast fertig bin ich mit ELBENTHAL 01 - DIE HÜTERIN VON MIDGARD von Ivo Pala. Da das Buch so dick ist, passt es leider schlecht in meine Handtasche, sodass ich es nur zu Hause lese. Gedanklich fluche ich seit ein paar Tagen, dass zu Hause gerade so wenig Zeit war, ich lese soviel als möglich, will es nicht mehr weglegen, die Protagonistin reißt mich mit sich. Und wenn ich es wieder zur Hand nehme, dann bin ich sofort beim ersten Satz wieder in der Handlung drin, ohne Vorlauf. Ich werde es dann am Wochenende abschließen und kann es auch hier kaum erwarten ...<br /><br /><div style="text-align: center;">   <img src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_buch/pala_midgard_1_1.jpg" />   <img align="bottom" width="150" vspace="0" border="0" hspace="0" height="175" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_buch/wilke_fluegel_1.jpg" alt="wilke_fluegel_1.jpg" /></div></div>


]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Die Fluesse von London</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2142</link>
				<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 9:46:00 +0100</pubDate>
				<category>Rezensionen Buch</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2142</guid>
				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;"><img align="left" width="150" vspace="3" hspace="3" height="238" border="0" alt="aaronovitch_fluesse_1.jpg" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_buch/aaronovitch_fluesse_1.jpg" />INHALT</span><br /><br />Peter Grant arbeitet bei der Londoner Polizei. Bei einem Einsatz trifft er plötzlich auf einen Geist, der ihm einiges über den Tathergang erzählt. Er beginnt eigene Nachforschungen anzustellen, und dabei zieht er die Aufmerksamkeit des seltsamen Thomas Nightingale auf sich. Dieser ist Englands letzter Zauberer und sieht in dem jungen Mann nun einen geeigneten Lehrling und vielleicht sogar Nachfolger. Also tritt Grant nun in Nightinggales Dienst und lernt die Gründzüge der Magie, befasst sich mit rivalisierenden Flussgöttern und trifft auf Vampire und andere unheimliche Wesen.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">CHARAKTERE</span><br /><br />Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sogar bis in die kleinste Nebenrolle. Vor den Augen des Lesers werden Flussgötter, Menschen, Besessene, Magier, Geister &quot;lebendig&quot;, erhalten einen glaubwürdigen Hintergrund und werden ausgestattet mit liebenswerten Macken und Eigenheiten. Besonders die Personifikation der beiden Flussgötter mitsamt ihrer Familie fand ich sehr gelungen. Ich kann nicht einmal sagen, welcher Charakter mir am meisten ans Herz gewachsen ist, ich fühle mich ihnen allen verbunden und freue mich, bald mehr von ihnen zu erfahren in den folgenden Bänden.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">BEDEUTUNG DER MAGIE</span><br /><br />Was mich sofort begeisterte: Ben Aarovonitch setzt hier viele geniale Ideen um. Nein, es ist nicht einfach nur eine eigene magische Welt. In anderen Büchern neigt der Autor dazu, eine Welt und Magie zu erfinden, die jedoch einfach als gegeben hingenommen wird. Der Held dieser Geschichte allerdings will die Magie erforschen. Es genügt ihm nicht, einfach nur die Anwendung eines Feuerballs zu lernen. Nein, er will auch wissen, woher die Magie kommt, woraus die Energie gezogen wird, warum technische Geräte dadurch beeinflusst werden, in welchem Maß und in welchem Radius die Magie wirkt und welche Nebenwirkungen sie auf den menschlichen Körper haben kann. Es ist einfach köstlich, wenn er experimentiert, für die Beteiligten lästige Fragen stellt und immer tiefer in die Materie eindringt. Hier werden Wissenschaft und Magie nebeneinandergestellt, Newton gilt als Begründer nicht nur der Scientia sondern auch der Magie. Wirklich eine tolle Idee!<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">VERY BRITISH</span><br /><br />Der Humor ist typisch britisch: sehr trocken, hier und da ein wenig anzüglich, und auf jeden Fall rabenschwarz. Und nicht nur der Humor, auch das Flair könnte britischer nicht sein. Die Handlung ist äußerst modern. Dennoch gebe ich zu, dass ich trotzdem oft das Gefühl hatte, einen Roman aus der viktorianischen Zeit zu lesen, einfach aufgrund der atmosphärischen Dichte, die ich sonst eher in diesem Genre gewohnt bin. Man meint regelrecht die Themse vor sich zu sehen, den aufsteigenden Nebel auf den kopfsteingepflasterten Straßen, und immer wieder scheinen mir die Handies, Autos und anderen Neuheiten wie Anachronismen in dieser ansonsten so traditionellen Welt. Dies wird vor allem verstärkt durch den altmodischen Nightinggale. Er ist ein alter Magier, der sich von Technik distanziert (vor allem, da diese ja wie bereits erwähnt Schaden durch das Anwenden von zaubersprüchen nimmt) und die alten Werte hochhält. Seine Kleidung, sein Verhalten, seine Sprache, ja auch sein Anwesen, es wirkt alles wie ein Relikt aus alten Zeiten.<br /><br />Ein kleines Easteregg für Dr. Who Fans: in einer Szene meint Grant, er wisse nicht mehr, woher er so genau über den Kleidungsstil in jener Zeit Bescheid wisse, es könne wohl an einer alten Folge Dr. Who liegen. Dies ist insofern witzig, als Aaronovitch bereits zwei Folgen für die bekannte britische Serie geschrieben hat ;-)<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">SPRACHE, GENRE</span><br /><br />Die Sprache liest sich angenehm flüssig. Manchmal war ich ein wenig irritiert: mal wirkt es altmodisch, ein andermal sehr modern. Ein Widerspruch, an den man sich jedoch sehr schnell gewöhnt und der durch die Handlung sehr gut begründet ist. Einige Sätze wirken etwas flapsig, ironisch, der Autor nimmt sich und sein Buch nicht bitterernst sondern lässt manchen Seitenhieb fallen.<br /><br />Die Übersetzung vermag ich nicht zu beurteilen. Aber sie hat mir große Lust auf das Original gemacht, die folgenden Bände werde ich auf Englisch lesen. Denn an vielen Sätzen hatte ich sofort die englische Variante vor Augen, die Übersetzung schien mir so gelungen, dass ich zu wissen glaube, wie es im Original heißen musste. Dadurch wirkt die Sprache stellenweise ein wenig ungewöhnlich, ich empfinde dies jedoch als eigenen, britischen Charme und sehr gelungen.<br /><br />Das Genre ist ein wilder Mix verschiedenster Bereiche. Es wird sehr viel Wissenschaft eingebaut, aber im Grunde ist es ein klarer Krimi. Die Charaktere sind eindeutig im fantastischen Bereich zu finden, die Spannung und die drastische Darstellung der blutigen Momente mutet an wie in einem Thriller. Der Humor ist gehobene Unterhaltung, und eine ordentliche Prise Viktorianisches findet sich ebenfalls. Ach, ist es nicht egal, in welchem Genre man ein Buch einordnet, solange es einfach gefällt? ;-)<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">FAZIT</span><br /><br />Obwohl das Buch der Auftakt einer Reihe ist, ist es in sich abgeschlossen und ist bedenkenlos auch ohne die Fortsetzungen lesbar. Humor, Sprache, Stil sind eigenwillig und gewöhnungsbedürftig, wissen Fans des britischen Stils jedoch sofort zu überzeugen. Eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht von einem wilden Genremix mit ungewöhnlichen Charakteren schrecken lassen :-)<br />

</div>]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Parodie der Liebe</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=2128</link>
				<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 9:50:00 +0100</pubDate>
				<category>Manga</category>		
				<guid>http://sarasalamander.de/index.php?id=2128</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><img align="left" width="150" vspace="3" hspace="3" height="224" border="0" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_mangas/honjoh_parodieliebe_1.jpg" alt="honjoh_parodieliebe_1.jpg" />Aoto lebte nach dem Tod seiner Eltern bei seiner älteren Schwester und deren Ehemann. Als die Schwester nun stirbt, lebt er alleine mit seinem Schwager. Dieser muss auf Geschäftsreise und bittet seinen Freund Masayuki, auf den &quot;Kleinen&quot; aufzupassen. Masayuki verliebt sich in Aoto, und schwupps ist eine verzwickte Dreiecksgeschichte in Gang. Denn eigentlich liebt Aoto ja seinen Schwager, aber dies könnte er seiner Schwester wegen niemals zugeben ... <br /><br />PARODIE DER LIEBE war mein erster Manga von Rie Honjoh. Und wird wohl auch mein letzter sein. Statt einer einzelnen Geschichte waren zwei weitere Kurzgeschichten enthalten. Keine der drei konnte mich fesseln. Die erste ist die titelgebende. Die zweite handelt von einem der Nebencharaktere, die dritte spielt wieder um die Protagonisten der Hauptgeschichte. In keiner der drei Stories kam Romantik auf, die Handlung war ein Alibi für etwa 5 oder 6 Seiten Sex, es gab keinerlei Tiefgang weder bei Charas noch bei der Handlung. <br /><br />Die Zeichnungen sind auf den ersten Blick nett, aber wenn man genau hinsieht sind sie eher skizzenhaft. Die Figuren sind im Gesicht alle ähnlich und unterscheiden sich nur durch Frisur und Kleidung (und das, obwohl teilweise ein ordentlicher Altersunterschied zwischen ihnen liegt). Ich brauche keine Romantik, wirklich nicht. Aber ich habe trotzdem meine Grenzen, wenn ein älterer Mann einen kleinen Jungen (gut, er ist 17, aber ich sah ihn trotzdem als kleinen Jungen) einfach nach seinem Gutdünken schnappt und loslegt, obwohl der Junge weint und nein sagt. Nicht in einem Manga, der als &quot;Romantik&quot; betitelt ist bitte! Es gibt Mangas, da mag ich das, z.B. &gt;<a href="http://sarasalamander.de/kommentare/crimson-spell-01....1992/" target="_blank">Crimson Spell</a>&lt;, aber da passt dann auch die Geschichte zu dieser eher brutalen Handlung.<br /><br />Der Manga ist in Story und Zeichenstil deutlich ein niedlicher Shojo, den junge Mädels anhimmeln. Die Sexszenen dagegen (die wenigen, kurzen) sind explizit und zeigen sehr deutlich den Akt und die Geschlchtsteile ohne Zensur. Junge Leserinnen werden damit wohl überfordert sein. Ältere Leser dagegen wollen in der Regel doch etwas mehr Handlung und ausgefeiltere Charaktere. Oder aber nur den erotischen Aspekt, und keine Alibihandlung drumherum. Von daher frage ich mich, wer als eigentliche Zielgruppe von Rie Honjoh gedacht ist?<br /><br />Rie Honjoh hat viele Fans in Japan, und auch in Deutschland. Ich gebe zu, ich kann das nicht nachvollziehen. Aber gut, jedem sein eigener Geschmack, und ich muss nicht alles verstehen ;-)<br /><br />Meine ausführliche Rezension bei AnimeY findet sich &gt;<a href="http://www.animey.net/reviews/967" target="_blank">hier</a>&lt;.<br /></div>



]]></description>				
			</item>
	  </channel>
  </rss>
