SaschaSalamander
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Wichtige Grundzutat

Da ich heute so vertieft in meine Comicsammlung bin, eine Frage für die Freunde des gezeichneten Humors:

Welche wichtige Zutat "fehlte" im Zaubertrank, den Miraculix den Römern in seiner Gefangenschaft zubereiten muss?

SaschaSalamander 19.05.2005, 20.22| (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Calvin und Hobbes

cartoonGestern habe ich via Buchticket einen englischen Calvin und Hobbes für meine kleine Comicsammlung bekommen. Ich liebe die Abenteuer des kleinen frechen Rotzbengels ... und ich bin ganz sicher, dass sein Stofftiger Hobbes wirklich lebendig ist, solange niemand dabei ist :-)



Eigentlich wollten seine Eltern ja lieber einen Dackel, aber dann kam eben Calvin ... und er ist der Schrecken der Nachbarschaft, er terrorisiert seine Klassenkameradin Susi, lässt seine Lehrerin Frau Wurmholz die Tage bis zu ihrer Rente zählen, bringt seine geplagten Eltern an den Rand der Verzweiflung und bereichert den Vorgarten mit blutrünstigen Schneemännern. Aber er hat auch Angst vor den sabbernden Monstern unter seinem Bett, er unterliegt immer wieder dem Schläger Moe, er kämpft verzweifelt gegen das Fahrradfahren an, und vor seinem Babysitter Rosalie hat er gehörigen Respekt. Undcartoon er hat eine unglaubliche Phantasie, die jeden Tag für ihn zu einem neuen großen Abenteuer macht: das Spiel Calvinball, Reisen ins Weltall und zu den Dinosauriern, Alienmutanten, wissenschaftliche Experimente und philosophische Grundsatzdiskussionen mit Tiger Hobbes sind nur ein kleiner Teil dessen, was die Leser in Calvins Welt erwartet ...

Der Kleine ist so richtig liebenswert ...
aber erziehen möchte ich ihn nicht ;-)

Herrliche Zeichnungen, altkluge Sprüche und eine satirische Betrachtungsweise unserer Gesellschaft lassen mich bei Calvin und Hobbes immer und immer wieder laut lachen.

>Hier< gibt es eine wirklich gelungene Fanseite auf deutsch
Und >hier< die kompletten Cartoons auf Englisch ...
Und >hier< die offzielle Homepage

SaschaSalamander 19.05.2005, 16.28| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Tip

Grauenvolle Übersetzung

CoverIch lege "Das Haus zwischen den Welten" wieder weg. Die Übersetzung ist grauenvoll, und ich frage mich, welcher Lektor so etwas durchgehen lässt? "Das Licht von dem Dolch" ist da nur eines von vielen Beispielen, wo Grammatik und Stil einfach vollkommen ignoriert und misshandelt wurden. Man spürt, dass der Übersetzer sich um eine gehobene und dem Inhalt angemessene Sprache bemüht. Aber leider eben nur bemüht. Mag sein, dass ich da pingelig bin, aber der Lesefluss ist empfindlich gestört. Immerhin habe ich mich durch 35 Seiten gekämpft.

Früher habe ich Bücher noch nicht so stark analysiert. Aber wenn der Schreibstil nicht gefiel, legte ich es dennoch weg. Vermutlich habe ich bei Bradley immer solche schrecklichen Übersetzungen erwischt?

Ich werde mich in der Bücherei einmal umsehen, dort gibt es bestimmt auch englische Bücher von Zimmer-Bradley. Vielleicht gelingt es mir ja, einmal ein Buch von ihr zu Ende zu lesen ;-)

SaschaSalamander 19.05.2005, 10.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zerlegt

Der tiefere Sinn des Labenz

Gumpen (V) - beim Küssen Kaugummi kauen

Jena, das - ein "Ja", das "Nein" bedeutet

Rupürr, das - ein Katzenrülpser

Passau, die
- eine zu spät gerufene Warnung

 Uppsala, das - Jeder Gegenstand, über den man nüchtern nie und nimmer gestolpert wäre

Rüsselsheim, das - Die Extratasche an der Vorderseite gewisser Herrenslips

Altranft, der - Geruch leerstehender Wohnungen und Wochenendhäuser

Schinkel, der - Jemand, der alle anderen Gäste eines Restaurants darüber informiert, zu welchem Menschenschlag er gehört, indem er den Koch vom Eingang aus laut mit dem Vornamen ruft

Sacramente, der (schottisch) - Ein kleiner Schottenkaro-Beutel, den man während der Distel-Saison unter dem Quilt trägt


aus: "der tiefere Sinn des Labenz" von Douglas Adams, übersetzt und umgesetzt von Lloyd und Böttcher.

Kurze Erklärung, bevor ich in Zukunft ab und ön mal ein paar meiner Favoriten hier einstelle: Dieses Buch ist das klassische Nachschlagewerk für bisher namenlose Sachverhalte, Gefühle und Gegenstände. Benannt durch Städtenamen, die diese treffend, oft lautmalerisch oder im Dialekt, beschreiben :-)

SaschaSalamander 18.05.2005, 21.19| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zitate

Ein Hallo an Euch da draußen

Ich bin erstaunt, wie viele Besucher ich täglich über Google hier habe. Meist ein Buchtitel in Verbindung mit dem Begriff "Rezension" oder "Inhalt". Und manchmal auch einfach nur Begriffe. Sofern sie um die Suchfunktion eines Blogs wissen und damit umgehen können, waren sie mit ihrer Anfrage in vielen Fällen sogar recht gut hier versorgt ...

Und bei manchen Suchanfragen kommt mir der leise Verdacht, dass manche Leute die Suchschmaschinen nicht richtig bedienen können und beim Ergebnis dann auch wahllos einfach mal drauflosklicken, in der Hoffnung etwas zu finden ...

Aber an alle, die zufällig hierher finden und sich wohlfühlen
ein herzliches Willkommen :-)

SaschaSalamander 18.05.2005, 15.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Blog

Justin Time 01

CoverVor zwei Tagen noch geschrieben, dass ich mitten im "Zeitsprung" von Peter Schwindt stecke, und schon habe ich das Buch am selben Abend durchgelesen ... Es liest sich flott und einfach zwischendurch.

Justin Time lebt als "Zeitwaise" im Jahr 2385 in einem Internat. Seine Eltern blieben in der Zeit verschollen, als sie vor einigen Jahren ihre neue Zeitreisemaschine testeten.
Eines Tages erhält Justin einen Brief seines Onkels, er möge ihn in den Ferien besuchen. Der Junge folgt der Einladung, das Abenteuer beginnt:
Er sieht zu, wie die Zeitmschine ihren ersten offiziellen Reisenden in die Vergangenheit schickt. Doch es geschieht ein Unglück, und Justin reist hinterher, um das daraus entstandene Zeitparadoxon zu reparieren. Und direkt nach seiner Ankunft zurück im Jahre 2385 geschieht das nächste Paradoxon. Justin wird auf die Weltausstellung in London geschickt, um die Fertigstellung der ersten Rechenmaschine zu verhindern. Er kommt eine knappe Woche zu früh an, landet im Waisenhaus des "schönen Bertie" und trifft auf die Geschwister Fanny und Davy, die ihm bei seiner Aufgabe helfen.

Auch, wenn andere Leser das Buch sofort (wieder einmal) mit Harry Potter verglichen haben, möchte ich so hoch gar nicht greifen. Es war unterhaltsam und spannend, ich werde mir auch den zweiten Band besorgen. Aber die Charaktere waren mir an vielen Stellen zu seicht, dem Buch mangelt es für mich an greifbaren Hauptfiguren. Auch zieht sich das Buch gegen Anfang recht stark, erst ab der Reise ins frühe London beginnt der Leser mitzufiebern.

Dafür sind die Andeutungen auf Änderungen in der Zukunft wirklich schön gezeichnet. Wie selbstverständlich betrachtet Justin seine Welt und vergleicht sie mit damals (unserem "heute"). Während andere Bücher oft allzu futuristisch daherkommen, empfinde ich Justins Welt sogar als eine recht realistische Version dessen, was die Menschheit eines Tages erwartet. Ein nettes Gedankenspiel, das am Rande des Buches eingebracht wird.

Etwas enttäuscht war ich am Ende, dass von der großen Verschwörung, die im Laufe des Buches und ganz besonders im Klappentext angepriesen wird, lediglich erste Vermutungen geliefert werden. Ich hatte auf spektakuläre Zusammenhänge gewartet, statt dessen wurde der Leser gewissermaßen erst in Justins Welt und das Phänomen der Zeitreise eingeführt. Ich hoffe, im zweiten Band "der Fall Montauk" mehr über den "Krieg in der Zeit" zu erfahren.

Doch, ich kann Justin Time - Zeitsprung ohne schlechtes Gewissen empfehlen, solange sich der Leser nicht zuviel davon verspricht und sich mit einem wirklich gelungenen unterhaltsamen Abend ohne längere Nachwirkungen zufrieden gibt :-)

SaschaSalamander 18.05.2005, 09.33| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Jugend, Serie, Fantasy, Tip,

Magier auf Wanderschaft

Ich habe im Laufe des Tages in meinen hintersten Gehirnwindungen gekramt und mich dunkel erinnert, zumindest einmal eine Kurzgeschichte von Marion Zimmer-Bradley gelesen zu haben, die mir sehr gefiel. Vielleicht wäre das ein Ansatzpunkt für mehr ...

Da ich aus den Werken dieser Autorin ansonsten leider keine Rätsel stellen kann (hat einer von euch eine interessante Frage? Nur her damit *g*), hier ein für MZB-Fans wirklich viel zu einfaches Rätsel ;-)

Welches Geheimnis birgt der Magier Lythande?

SaschaSalamander 17.05.2005, 22.47| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

AnsichtsSache

leierkastenIm wahrsten Sinne des Wortes denke ich, dass Bücher reine Ansichtssache sind. In erster Linie Ansichtssache des Autors. Denn es gibt verschiedene Arten, die Welt in sich aufzunehmen.

Bildlich gesprochen: Wenn ich mit Freunden spazierengehe, dann nimmt jeder von uns andere Dinge wahr. Das hast du bestimmt auch schon oft erlebt - mit manchen Menschen macht es Spaß, durch die Stadt zu bummeln, mit anderen ist es einfach nur ein Graus, man kann sich einfach nicht auf eine Richtung und ein Ziel einigen.
Ich habe eine Freundin, die immer dort stehenbleibt, wo ich garantiert weiterlaufen würde. Aber ich mag ihre ruhige Art und das, was sie mir dann oft zu den Dingen, die sie betrachtet, erzählt. Ein Stadtbummel mit ihr ist immer wieder ein Erlebnis.

Ein Buch lesen bedeutet, dem Autor durch die von ihm entworfene Welt zu folgen. ErClown nimmt mich an die Hand und führt mich. Er unterhält mich mit Altbekanntem, zeigt mir neue faszinierende Dinge, oder er langweilt mich. Bekannte Autoren, die exakt meine Sichtweise haben, das sind Anne Rice, Dahl, Kafka oder H.P. Lovecraft (recht schräg). Wer mir seine Ansichten näherbringt, das sind Auel, Tolkien, Bradshaw, Cervantes, Hugo, Bemman, Follett, Coelho oder Gordon. Und sehr große Probleme habe ich mit Zimmer-Bradley oder Diana Gabaldon ... aber ich gebe nicht auf ;-)

Ich habe festgestellt, dass ich eher zu der "männlichen" Sichtweise neige. Weniger die Gefühle und Gedanken als vielmehr die sachlichen, nüchternen Feststellungen. Die Gefühle stellen sich beim Lesen dann von selbst ein, vorgegebene Worte stören mich bei meinem eigenen Empfinden während des Lesens. Und viele Schriftstellerinnen bevorzugen dann doch einen eher emotionaleren Stil als ihre männlichen Kollegen.

Welche Sichtweise bevorzugst du?

Indianer

SaschaSalamander 17.05.2005, 19.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zerlegt

Nächster Versuch

CoverIch kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich es schon versucht habe. Bücher von Marion Zimmer Bradley. Der Inhalt klingt so reizvoll und faszinierend, dass ich es immer und immer wieder versuche. Dann schnappe ich mir einen ihrer Romane und beginne zu lesen. Die ersten paar Seiten quäle ich mich durch, und dann lege ich es wieder weg.

Ich kann nicht erklären, woran es liegt. Gut, ich lese lieber männliche Autoren, da ich die Schreib-, Fühlens- und Denkweise besser nachvollziehen kann, mich besser hineinfinde, trotzdem lese ich zwischendurch auch gerne Bücher von weiblichen Schriftstellern. Aber Bradley hat einen Schreibstil, mit dem ich mich einfach nicht anfreunden kann ...

Heute probiere ich es mit "das Haus zwischen den Welten". Dieses Mal ist die Hauptfigur ein Mann, vielleicht ist das etwas anders im Stil. Wer weiß ... vielleicht lese ich dieses Buch zu Ende, vielleicht fühle ich mich nach wenigen Seiten wieder bestätigt, ...

Wie gefallen Euch die Bücher von Bradley?

SaschaSalamander 17.05.2005, 08.58| (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Frauen, Fantasy,



 






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