SaschaSalamander
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KW 39

Gelesen
Das Buch (W. Hohlbein)
Das Buch von Eden (K. Meyer)
The One i love (Clamp)
Yellow (M. Tateno)

Gekauft
Türkisches Kochbuch

Geschenk
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Buchticket
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Vorgemerkt
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Filme
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SaschaSalamander 02.10.2005, 23.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Statistik

Auch Kobolde lieben Bücher

Animierte Katze schläft auf einem aufgeschlagenen BuchVor lauter >Frettchen< komme ich derzeit kaum noch zum Lesen. Schon seit Tagen ziehe ich einen Hohlbein durch, für den ich sonst einen Tag, maximal zwei, bräuchte. Der Kleine ist auch angetan. Was man mit Büchern alles anstellen kann! Im Regal darauf klettern, einzelne Bücher hin- und herschieben, zwischen Buchrücken und Bindung wühlen, die Seiten beschnuppern und betatzen. Und was man alles erst mit dem Frauchen anstellen kann, während es liest! In Zehen und Wade beißen, im Ohr putzen, vermeintlich ungesehen unerlaubte Dinge tun, zum Spielen auffordern, sich genau auf das aufgeschlagene Buch legen und den aktuellen Lesefluss "ein bisschen" behindern. Och, mein kleiner Benji ist wirklich ein Buchliebhaber ;-)

Dass derzeit ein großer Stapel Fachbücher und Ratgeber über Frettis steht, muss ich wohl kaum erwähnen. Und das Dummiebuch für Frettchen (wofür gibt es eigentlich KEINE Dummiebücher?!?) habe ich mir in der Bib reservieren lassen.

SaschaSalamander 01.10.2005, 09.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Pulp

Robots

CoverAn einem freien Wochenende habe ich mit Funkel den Animationsfilm "Robots" gesehen. Eigentlich nur, weil er eben gerade aktuell war, sonderliches Interesse daran hatte ich nicht. In den letzten zwei Jahren wurde nach "Ice Age" und "Shrek" ein computeranimierter Film nach dem anderen in die Kinos und danach Videotheken geworfen, einer angblich besser als der andere. Einige wenige gefielen mir tatsächlich sehr, viele waren ganz nett aber nichts weiter. Einige habe ich mir nicht einmal mehr angesehen.

Aber "Robots" hat mich dann endlich wieder so richtig begeistert. Die Story ist nichts Neues, bereits nach etwa 5 Minuten ahnten wir Fort- und Ausgang der Handlung und lagen sogar richtig. Aber die Umsetzung ist einfach genial!

Rodney ist der Sohn zweier mittelständischer Roboter, sein Vater arbeitet als Tellerwäscher im "schmierigen Löffel". Schon immer träumte Rodney davon, so zu werden wie Big Weld. Der repariert alte Roboter, bietet Hoffnung und Zukunft für alle. Jeder, egal wie alt oder glanzlos, bekommt von ihm Ersatzteile. Rodney will unbedingt Erfinder werden und ihm zur Seite stehen. Als er endlich alt genug ist, macht er sich auf nach Robot City. Doch als er dort ankommt, erfährt er die bittere Wahrheit: Big Weld ist seit zwei Jahren verschwunden, alte Roboter rosten ohne Ersatzteile vor sich hin. Radget hat das Geschäft übernommen und plant glänzende Backups für alle. Teuer und edel. Wer sie sich nicht leisten kann, ist Altmetall und wird verschrottet. Rodney und seine neuen Freunde machen sich auf die Suche nach Big Weld und stürzen Radget von seinem funkelnden Thron ... ein bisschen Rost macht noch lange kein Altmetall!

"Robots" ist endlich wieder ein Film für die ganze Familie, mit der Herzlichkeit und dem Charme der alten Disney-Filme (wenngleich er von den Machern von "Ice-Age" ist *g* und keineswegs hausbacken). Peppig, quietschbunt und jede Menge Spaß für die Kleinen, Anspielungen und verdeckte Gags (Anleihen bei der Walküre, Don Quichotte, Star Wars, Zeichnungen Leonardo Da Vincis, uvm) für die Großen. Allein die Star-Wars Sounds, die über den ganzen Film verteilt sind, waren einfach genial! Auch kleine Gags wie die Toilettenbeschilderung (Symbole für männliche und weibliche Stecker) können entdeckt werden. Ich bin sicher, dass auch Erwachsene bei mehrmaligem Sehen immer wieder neue Andeutungen finden können.

Der Sound geht ins Ohr, ohne den alten Disney-Schmalz zu verbreiten oder die älteren Zuschauer mit Bässen und Rap zu vergraulen. Auch die Stimmen, etwa Mr. Boogieman, sind nahezu alte Bekannte. Wolfgang Völz, Oliver Kalkove, Peer Augustinski, Sarah Connor, Ben, Bully Herbig, Hans Werner Olm sind einfach genial ausgewählt.

Es gibt Filme, die man eben zusammen mit den Kleinen ansieht, um ihnen einen Gefallen zu tun. Und dann gibt es jene, die man selbst mindestens genauso genießt wie die Kinder, auch wenn man sie mit anderem Auge sieht und aus anderen Gründen lacht. Und bei Robots haben auch die Großen eine Menge zu Lachen!

SaschaSalamander 30.09.2005, 17.10| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Film | Tags: Kinder, Animation,

Obergrenze

Animierter lesender HamsterGestern in der Bibliothek kam ich mal wieder verdächtig nahe an die 50er Grenze der auszuleihbaren Medien. Also sortierte ich am Tisch nach Priorität, für den Fall, dass ich darüber liege. Der Mitarbeiter schien ein wenig angenervt davon und grummelte, ich solle doch mal ein paar Bücher abgeben anstatt nur auszuleihen.

Nun gut, ich habe letztens wieder einen Stapel von über 20 abgegeben. Ich habe eine sehr hohe Fluktuation an Büchern. Eigentlich sollten sie ja froh sein, wenn es Leute wie mich gibt, sonst gäbe es sowas wie eine Bücherei nämlich nicht. Ääätsch! ;-)

Außerdem klingt es zwar nach sehr viel, aber so kommt mir das nicht vor. Ich horte ein paar Mangas, bis ich die Serie komplett habe (ich lasse mir sehr viel reservieren. Von einer 12teiligen Comicserie ist es ja blöd, die Sachen zerstückelt zu lesen oder dazwischen Lücken zu haben). Dann habe ich für persönliche Recherche natürlich eine Menge Bücher zu Hause, und die lese ich nicht, sondern schlage nach, wenn ich etwas brauche. Etwa die Frettchenbücher derzeit, die lasse ich einfach ein wenig zu Hause liegen, ohne sie sofort abzugeben. Dann kommt es vor, dass ich mal eine Woche etwas weniger Zeit habe und sich daher drei oder vier Romane ansammeln, die ich ansonsten gelesen hätte. Ebenso Hörspiele, für die ich wenig Zeit fand.

Diese Woche war wegen meinem >neuen Hausgenossen< wenig Zeit zum Lesen, aber das werde ich nächste Woche wieder aufholen. Ebenso die Hörspiele, die bis nächste Woche garantiert fertig sein werden. Und da eine neue Reihe reservierter Mangas kam, kann ich die Serie nun auch lückenlos fortsetzen und nächste Woche abgeben. Alles kein Problem.

Ach, ich denke, sie können froh sein, dass ich dort Kunde bin. Ich gebe für die Reservierungen in der Bücherei (1 Euro pro Buch) vermutlich mehr Geld aus als manche Leseratte für Bücher im Handel. Also what the heck, ich stapel meine Bücher auch weiterhin in den Korb und hoffe immer wieder aufs Neue, dass ich die 50 nicht überschreite ;-)

SaschaSalamander 30.09.2005, 12.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bibliothek

LieblingsLeseLümmelOrt

Habt Ihr einen Lieblingsort, wenn Ihr es Euch beim Lesen gemütlich macht? Welcher ist das? Vielleicht sogar ein Foto davon? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare und Trackbacks! :-)

(Das Foto meiner beiden Lieblingsorte reiche ich heute noch nach)

SaschaSalamander 29.09.2005, 16.35| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: MachMit

Einkauf auf chinesische Art

Cover
"Die Briefe in die chinesische Vergangenheit" zählt zu meinen Lieblingsromanen. Die Textpassage meiner liebsten Szene möchte ich kurz vorstellen. Es geht darum, dass Herr Kao-Tai von der chinesischen Vergangenheit im Bayern der Gegenwart landet. Er erlebt natürlich die verrücktesten Dinge und kann vieles nicht verstehen. Ein Freund hilft ihm, sich zurechtzufinden. In dieser Szene beschreibt er im Brief an seinen Freund Dji-gu, wie er zum ersten Mal alleine Einkaufen ging:




"So kam ich glücklich drüben an, ging in den Laden und sagte mein Sprüchlein, das Herr Shi-Shmi mir eingetrichter hatte. Auf Chinesisch bedeutet das Sprüchlein "Einen halben sheng Öl, bitte" ("Li-ti" heißt ein halber Sheng). Die Formulierung ist doch außerordentlkich knapp (fast wie Deine Briefe) und unhöflich. Du und ich hätten natürlich in dem Laden gesagt: "Würdest du, unvergleichliche Ladenbesitzerin, Sonne des Stadtviertels, die Güte haben, einen halben sheng deines honigduftenden Öls mir unwürdigem Zwerg herabzureichen, sofern du nicht eine andere, bessere Verwendung dafür hast, und das Maß deiner Güte vollmachen, indem du diese bescheidene, schmutzige Münze dafür entgegennimmst, die natürlich nicht das entfernteste Äquivalent für deine unbezahlbare Ware ist, zumal ein so gänzlich unbedeutender Mann wie ich es wagt, diese kühne Bitte zu äußern." Aber so einen Satz in der hiesigen Sprache hätte ich natürlich nicht behalten." (aus: H. Rosendorfer: Briefe in die chinesische Vergangenheit; dt, 1991; S. 31 f)

SaschaSalamander 29.09.2005, 10.29| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zitate

Kernige Caniden

Aus welchem literarischen Werk stammt das Zitat "des Pudels Kern"?

SaschaSalamander 28.09.2005, 10.49| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Ansprache und Dankesrede

Huch ... eine Rede, ich muss eine Rede halten *mit Löffel gegen Sektglas schlägt* ... dabei kann ich sowas doch gar nicht *räusper* ...


Verehrtes Team von >Jokers< ... *sich verneigt*,
Liebe Bea und Silvio von >Bluelion< *in andere Richtung verneigt*,
Hochgeschätzte Leser *in die Runde zeigt, Arme ausbreitet*

Smilie öffnet SektflascheIch bin überglücklich *strahlt*. Nach einem halben Jahr arbeitsreichen aber vor allem für mich - und ich hoffe natürlich, auch Euch - bereicherndem Themenbloggen hier bei SaraSalamander bekam ich die freudige Nachricht, dass mir ein weiteres halbes Jahr hinzugegeben wird.

Dies bedeutet, dass ich zu den fünf meistgelesensten Bloggern des ersten Gewinnmonats zähle. Und es erfüllt mich mit Stolz. Denn dazu gehörte viel Arbeit an Design, Gestaltung und Inhalt. Aber was vor allem dazu führte, dass mir nun diese Ehre zuteil wird, das wart Ihr: meine Leser. Euer regelmässiges Erscheinen hier im Blog, Eure Links auf meine Seite, Eure vielen Kommentare und Beiträge motivierten mich, ließen auch andere Leser von meiner Seite erfahren und führten zu den scheinbar nicht unbedeutenden Besucherzahlen.

Das Fortbestehen dieses Projekts war natürlich bereits zu Beginn klar, auch ohne diesen Zugewinn, war ich mir doch meines Mitteilungsbedürfnisses rund um Bücher bewusst *räusper* und waren mir die komfortablen Design- und Bedienungselemente dieses Luxusblogs sowie der vorbildliche Support in allen Bloggenslagen bereits aus eigener Erfahrung zuvor bekannt *Applaus für Entwicklung und Support*. Mit Hilfe meines geliebten Funkels *Beifall für Funkel* war es mir möglich, nach langer Oddysee im bloggenden Weiten des Internets nun endlich das zu verwirklichen, was mir vorschwebte: der Torbogen in fremde Welten, die wir alle in unseren Büchern und nun auch hier gemeinsam beschritten haben.

Smilie mit KonfettiAber auch der Sponsor soll nicht unerwähnt bleiben. Wen könnte sich ein Bücherblog wohl eher als Gönner wünschen denn einen Onlinebuchhandel mit kostengünstigen Restsellern? Ich empfand das animierte Werbebanner noch keinen einzigen Tag als störendes Werbebanner, sondern empfand es als Auszeichnung und besondere Ehre, gerade diesen Blog unter der Fahne von Jokers führen zu dürfen. *begeistertes Rufen und Klatschen an Jokers*

Es war eine lange Entwicklung. Die anfänglichen Gedanken, nur über Kinder- und Jugendliteratur zu schreiben, wurde durch Fantasy, Phantastik, Belletristik und inzwischen alle mir vorliegenden Genres erweitert. Es kamen immer neue Leser, vor allem auch Stammleser *deutet auf die regelmässig wiederkehrenden Gäste*, die den Blog mit ihren Kommentaren, Fragen und Beiträgen bereicherten. Neue Rubriken wurden hinzugefügt, ein Umfragetool wurde ergänzt. Eure Gedanken waren hierzu Wegbereiter und Antrieb.

Smilie mit LuftballonsIch freue mich nun auf ein weiteres halbe Jahr bloggen unter dem Zeichen des Jokers. Noch viele Ideen schwirren in meinem Kopf, noch unzählige Bücher gilt es kennenzulernen und zu lesen. Ich danke für Eure Begleitung und Unterstützung und fühle mich geehrt, diesen Weg nun auch weiterhin mit Euch zu beschreiten. *verlegen lächelt, einen Schluck Sekt trinkt und sich wieder auf den Platz schleicht, um ein großes Stück Torte zu futtern (Ansprachen machen hungrig)*


Klabauter, Kleine Seele, Tirilli, Renate, Jan, Andreas, MicroAngelo, Bea, Tina, Matthias, Pat, Karin, Iris, S(tef)unny ... DANKE :-)

(sorry, ... ich bin sicher, das ganz, ganz viele fehlen! Ist nicht bösgemeint, das zeugt nur von meinem Siebgedächtnis *g* ... sobald mir die fehlenden Namen einfallen, ergänze ich sie selbstverständlich)

SaschaSalamander 27.09.2005, 15.17| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Blog

Tintenherz

Cover
Cornelia Funke wurde für eine gewisse Zeit als Schriftstellerin angepriesen, mit der man sich das Warten auf den nächsten Harry Potter verkürzen könne. Abgesehen davon, dass ich solche Vergleiche nicht mag und einzelne Werke ungerne mit anderen Bestsellern als Maßstab beurteile, war ich doch neugierig. Der Herr der Diebe hatte mir damals sehr gefallen. Also griff ich gerne zu, als ich vor Kurzem den hochgelobten Bestseller "Tintenherz" von ihr im Regal entdeckte.



Vielleicht waren meine Erwartungen nach all den vielen Lobreden zu hoch, aber ich war am Ende etwas enttäuscht. Die Handlung an sich ist großartig und bietet sehr viel Potenzial:

Ein geheimnisvoller Fremder taucht eines nachts am Fenster der jungen Meggie auf. Sie holt ihren Vater, der Staubfinger - wie er den Eindringling nennt - zu kennen scheint. Am nächsten Morgen brechen die drei ohne besondere Vorbereitungen sofort ab, Tante Elinor besuchen. Meggies Vater Ausschnitt Coverscheint ein wertvolles Buch bei ihr zu verstecken. Und noch bevor Meggie herausfinden kann, warum ihr Vater ihr niemals vorliest, was es mit seinem Spitznamen Zauberzunge auf sich hat und warum dieses unscheinbare Buch so wertvoll ist, wird ihr Vater mitsamt dem Buch von Capricorns Männern entführt.


Meggie, Elinor und Staubfinger folgen Capricorns Handlangern in ein abgelegenes Bergdorf, und hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Ein Geheimnis nach dem anderen wird gelüftet, und immer neue Schwierigkeiten tun sich vor dem jungen Ausschnitt CoverMädchen auf. Wem kann sie noch trauen? Wird es ihr gelingen, das Schicksal, welches Capricorn für sie alle vorgesehen hat, abzuwenden? Ihr Gegner ist ein Bösewicht, wie nur ein fantasievoller Autor ihn in liebevoller Feinarbeit erschaffen kann, sein Herz so böse und schwarz wie die schwärzeste Tinte ...


Die Grundidee der Geschichte ist wirklich großartig, und ich habe sie in noch nicht allzu vielen Büchern gefunden (zugegeben, ich kann mich derzeit an keine erinnern, obwohl die Idee wirklich naheliegend ist). Außerdem ist die Geschichte in kindgerechtem Ton erzählt, Kinder bis hin zur Schwelle Jugendliche können sich bestimmt gut mit den Hauptfiguren identifizieren und mitfiebern, die grausamen Szenen sind kindgerecht verarbeitet und nachvollziehbar, moralische Werte werden liebevoll eingebunden.

Ausschnitt Cover Was ich weniger angenehm finde, ist die langatmige Erzählweise. Es stört mich nicht, dass der Erzählton ein ruhiger ist, im Gegenteil. Ich freue mich, wenn spannende Bücher ohne Verfolgungsjagden, wilde Kämpfe und atemberaubende Rettungen in letzter Sekunde auskommen. Doch die Geschichte ließe sich in etwa der Hälfte der Buchdicke ebenso gut erzählen. Manche Kapitel wirken wie unnutze Füllsel, auf die man gut verzichten könnte. Als die eigentliche Handlung nach einem knappen Drittel begann, habe ich viele Seiten nur noch quergelesen und das Tempo erst an handlungsrelevanten Punkten verlangsamt. Eigentlich sehr schade, denn ich mag den ruhigen, erzählerischen Stil der Autorin.

Ausschnitt Cover Cornelia Funke schreibt Kinderbücher, die ich als Kind gerne gelesen hätte. Ebenso wie Astrid Lindgren, Erich Kästner, Ottfried Preußler, Michael Ende und viele andere Lieblingsautoren meiner Kindheit nimmt sie die Sorgen und Ängste der Kinder ernst. Sie möchte sie nicht verhätscheln und vor allem Leid bewahren, sondern sieht in ihnen selbständige, selbstbewusste kleine Menschen in einer Welt von Erwachsenen, fähig zu eigenen Entscheidungen, mit festem Willen und voller Stolz. Sie versteht es, Kindern Mut zu machen, sie zu neuem Denken und vor allem zum Träumen anzuregen. Ich bin sicher, viele Kinder sitzen nach Lektüre dieses Buches in ihren Kinderzimmern und versuchen sich an dem geheimnisvollen Zauber, der Zauberzunge und Meggie innewohnt ;-)

SaschaSalamander 27.09.2005, 08.34| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Serie, Deutsch, Fantasy, Kinder, Tip,

Auswertung Eigene Werke veröffentlichen

Es haben sich elf Leser beteiligt. Schön, dass ich gewartet habe, gestern Abend kamen nämlich sogar noch Stimmen dazu ... fast die Hälfte von Euch träumt davon, einmal ein Buch zu veröffentlichen, alle Achtung! Scheinbar mangelt es daran, sich an die Verlage zu wenden, die Ideen auf Papier zu bringen und den Traum tatsächlich zu realisieren. Oft nur ein kleiner Sprung über den eigenen Schatten, aber es ist wirklich sehr schwer ... bei Gelegenheit werde ich einmal ein paar entsprechende Seiten verlinken: wie wendet man sich an den Verlag, wie schreibt man ein Exposé, was gehört alles dazu, ...


Mir fehlt jegliches Talent
Stimmen
2 Stimmen 18.18%

Ich habe davon geträumt, aber das war einmal
Stimmen
1 Stimme 9.09%

Ich träume davon , weiß aber nicht wie ich es angehen soll
Stimmen
5 Stimmen 45.45%

Ich träume davon und arbeite daran
Stimmen
3 Stimmen 27.27%

Ich habe bereits etwas veröffentlicht
Stimmen
0 Stimmen 0%

SaschaSalamander 26.09.2005, 15.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Umfrage

Das Buch

Erster Satz:
"Hier?" - Irgendwie hatte Leonie das Kunststück fertig gebracht, ihren Gesichtsausdruck auf ein bloßes missbilligendes Stirnrunzeln zu reduzieren - das ihre Großmutter wahrscheinlich nicht einmal bemerkte, denn sie stand seit einer geschlagenen Minute da, starrte auf die Fassade des altehrwürdigen Gebäudes, und auf ihrem Gesicht hatte sich ein Ausdruck ausgebreitet, den Leonie nur noch als Verzückung bezeichnen konnte; auch, wenn sie diese Begeisterung beim besten Willen nicht verstand.

Letzter Satz:
Aber diesmal war es nicht das Scharren einer Schreibfeder auf Papier, sondern etwas, das sich wie das Zuschlagen eines sehr großen, sehr alten Buches anhörte.

aus: W. und H. Hohlbein: Das Buch; Ueberreuther, 2003

SaschaSalamander 26.09.2005, 09.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: 1. und letzter Satz



 






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