SaschaSalamander
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Iris liest

Und noch ein weiterer Bücherblog: Iris, die bisher ihre Hobbies in >Trolls Woll- und Bücherkiste" vereint, hat sich nun entschlossen, einen eigenen Buchblog zu eröffnen. >Hier< sind ihre Leseabenteuer in Zukunft zu finden, und ich werde dort natürlich regelmässig vorbeisehen. Bisher habe ich ihren Beiträgen schon einige interessanten Büchertipps entnehmen können:-)

SaschaSalamander 22.01.2006, 19.47| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Web

Statistik KW 03

Gelesen
Pompeji (R. Harris)
Feuer (W. Hohlbein)
Der verborgene Schatz (P. Maar)
Das Schaf im Wolfspelz (R. Schami)

Gekauft
/

Geschenk
/

Buchticket
Bronze Zetsuai 05
Rollende Steine (T. Pratchett)

Vorgemerkt
Werke von Rafik Schami

Filme
Im Auftrag des Teufels

SaschaSalamander 22.01.2006, 10.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Merins Leseecke

Und noch ein Blog in den Weiten des WWW, der sich um riesige Bücherstapel und eine Menge spannender Bücher dreht. Ich finde, davon kann es einfach nicht genug geben ;-)

>Merins Leseecke<

Frisch eröffnet, aber schon eine Menge Erfahrung im bloggen: es ist neben ihrem >Tagebuch< und dem Hobby >Aquaristik< ihr dritter Blog. Alle Achtung, gehört eine Menge Energie dazu, das regelmässig durchzuziehen (jau, ich weiß, wovon ich rede *grinz*). Ich drücke die Daumen, wünsche viele Besucher und eine Menge Freude beim Buchbloggen. Oh Graus, ich seh meinen SuB weiter anwachsen, wenn noch mehr interessante Tipps dazukommen ;-)

SaschaSalamander 21.01.2006, 15.37| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Web

Auswertung der feine Unterschied

Die meisten Leser achten dann doch nicht sosehr darauf, ob ein Autor männlich oder weiblich ist, beziehungsweise haben da keine Präferenzen. Und ich denke, zu diesem Thema muss auch gar nicht viel gesagt werden, das ist eben eine Sache des persönlichen Geschmacks ;-)

Ich bevorzuge männliche Autoren
Stimmen
3 Stimmen 18.75%

Ich bevorzuge weibliche Autoren
Stimmen
1 Stimme 6.25%

Das ist mir eigentlich egal
Stimmen
12 Stimmen 75%

SaschaSalamander 21.01.2006, 10.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Umfrage

Ende auch ohne Spoiler bekannt

Derzeit höre ich während der Hausarbeit und unterwegs "Pompeji" von Robert Harris. Die letzen zwei Tage vor dem Ausbruch des Vulkans, aus der Sicht eines Aquarius, Betreuer des Aquäduktes entlang der Via Augusta. Spannend gemacht, zwei CDs habe ich bereits hinter mir. Es reißt mich zwar nicht gerade vom Hocker, aber ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und vermutlich wird es dann einfach mittendrin abbrechen, ohne die Handlung zu beenden, zumindest wäre das realistisch. Wir wissen ja alle, was dann in Pompeji geschah ;-)

SaschaSalamander 20.01.2006, 21.38| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Historisch

Feuer

Erster Satz Prolog:
Dicke Regentropfen prasselten auf die Fensterscheibe ein, als wären es winzige Fäuste, die versuchten, das Glas einzuschlagen.

Erster Satz Hauptteil:
Es war fast eine Woche her, seit die Flammen erloschen waren, aber über dem Grundstück hing noch immer ein schwerer Brandgeruch, und obwohl sich das Feuer auf das Haupthaus und die angrenzende Doppelgarage beschränkt hatte, war die vorherrschende Farbe in dem parkähnlichen Garten Schwarz.

Letzter Satz Hauptteil:
Mist, den hätte ich nicht lesen soll, der verrät eine Menge *grmbl*

Letzter Satz Epilog:
Will verscheuchte den Gedanken, beugte sich zu ihr vor und küsste sie auf die Stirn.

SaschaSalamander 20.01.2006, 15.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: 1. und letzter Satz

Zappelig vor Vorfreude

CoverMir fiel in der Bücherei das Buch "Die Damalstür" von Akif Pirincci (Felidae, Francis, Der Rumpf, u.a.) in die Hände. Was der Autor daraus gemacht hat, weiß ich nicht, aber der Inhalt klang so klasse, dass ich gar nicht anders konnte als es mitzunehmen!

Wer hat sich noch nicht gefragt, was er anders machen würde, könnte er mit dem Wissen von heute noch einmal zurück? Und genau diese Chance erhält der Protagonist, dessen Leben inzwischen ein Scherbenhaufen ist. Er sieht sich seinem alten Selbst gegenüber und bekommt die Chance, an dessen Stelle noch einmal von vorne anzufangen. Gut, er muss dafür erst einmal sein früheres Selbst meucheln, aber das war es dann auch schon. Und dann wird bestimmt alles besser. Glaubt er zumindest, aber Akif wäre nicht Pirincci, wenn er da nicht einen herrlich morbiden Stoff zaubert.

Ich kann es kaum erwarten! Seine Katzenkrimis wurden irgendwann langweilig, weil sich ständig alles wiederholte. Aber ich hoffe und gehe einmal davon aus, dass dieser Roman aufgrund der andersartigen Thematik auch anders aufgebaut ist ...

SaschaSalamander 20.01.2006, 10.23| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Vorgemerkt

Sumpflandschaft

Heute eine Frage, die bestimmt bei manchen von Euch Erinnerungen an wundervolle Lesestundenweckt ;-)

In welchem Land liegen die Sümpfe der Traurigkeit?

SaschaSalamander 19.01.2006, 15.57| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Ältestes und neuestes Buch im Regal

Ich möchte Euch nun wieder ans Bücherregal schicken ;-)

Welches Buch davon befindet sich, soweit ihr Euch erinnern könnt, am längsten in Eurem Besitz? Und welches ist die neueste Errungenschaft? Wie seid ihr jeweils an die Bücher gekommen, und was bedeuten sie Euch?

SaschaSalamander 19.01.2006, 09.47| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: MachMit

Die Welt ist wirklich sehr klein

Die Welt ist klein, und so habe ich bei >Tauschticket< schon zwei Artikel innerhalb meiner Stadt verschickt, es war doch etwas weit zu radeln. Ich meine, wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, mit 86 Artikeln zufällig noch jemanden zu treffen, der in der gleichen Stadt wohnt?

Und wie klein die Welt tatsächlich ist, erfuhr ich heute, als ich nach Anforderung eines Mangas folgendes Mail bekam: "buch ist spätestens morgen bei dir. brings persönlich vorbei wenn es schon in der selben strasse ist. :-)"

Da fällt einem nix mehr ein, das ist klasse, oder? *grinz*

SaschaSalamander 18.01.2006, 19.39| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

Wie immer halt

Cover"Feuer" habe ich mir wegen der schlechten Kritiken >vorgemerkt<. Zufällig fand ich es in der Bücherei, und nun lese ich es. Oder, besser gesagt, ich lese es quer, weil es so ist wie alle Hohlbein in letzter Zeit *gähn*. Man hätte das Buch um mindestens die Hälfte kürzen können. Auch gut, mit meiner Technik bin ich schneller durch und habe inhaltlich nix verpasst, kann mich schneller anderen Dingen widmen. Mal sehen, ob sich in der zweiten Hälfte noch irgend etwas tut. Aber ich vermute nicht.

SaschaSalamander 18.01.2006, 15.57| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Fantasy, Deutsch,

MoppelIch

Cover"MoppelIch" von Susanne Fröhlich ist ein recht bekanntes Buch, über das ich erst kürzlich gestolpert bin. Gehört zur Kategorie derer, die ich halt mal lese, wenn ich es zufällig in der Bib liegen sehe oder bei Bekannten sehe und ausleihen kann. Hätte ich vorher gewusst, wie pfiffig die Autorin ihre Gedanken an den Mann die Frau bringt, hätte ich mir ihre Bücher schon längst auf den virtuellen SuB gelegt ;-)

Dieses Buch ist kein Diätbuch, es gibt auch keine Ratschläge, wie man abnehmen soll. Wer zu diesem Buch greift, hat meist schon genug solcher Bücher im Schrank stehen, hat meist schon genug Diäten hinter sich. Sie erhebt auch nicht den Anspruch, mit ihrem Buch irgendetwas Gesundes oder psychologisch Wertvolles vermitteln zu müssen. Sie schreibt einfach nur in einzelnen Kapiteln von Lust und Frust des Abnehmens.

Sie schreibt von den Fallen, in die sie selbst immer wieder tappt und die auch ihren Leserinnen bestimmt nicht fremd sind. Eine Diätcola gleicht bestimmt die Kalorien der Sahnetorte dazu wieder aus, Kalorien vom fremden Teller schlagen nicht aufs Gewicht, und das, was man unbeobachtet von anderen Menschen zu sich nimmt, hat sowieso keine Kalorien.

Ihr Buch ist gespickt mit Selbsterkenntnis und Aha-Erlebnissen. Es handelt vom mäkeligen und leider auch ansteckenden Essverhalten der nörgeligen Ehemänner (warum doppelt kochen, dann ist man die ölige Sauce und das fettige Fleisch eben mit, besser als nichts), es erzählt von den Resten der Kinder auf dem Teller und vom Naschen während des Kochens.

Susanne Fröhlich vermittelt ihren Leserinnen Selbstbewusstsein. Denn sie zeigt mit ironischem Ton auf, dass noch kein Mann seine Frau wegen wabbeliger Oberarmfalten oder eines breiten Hinterns verlassen habe und "griffigere" Formen bei Männern sowieso besser ankommen. Ganz zu schweigen davon, dass Männer die mühvollen Abnehmversuche oder das frustige Zunehmen der Frauen seltenst wahrnehmen.

Ganz alltägliche Szenen kennen alle MoppelIchen nur zu gut: die Angst, beim Aufstehen zwischen den Stuhllehnen an der Seite hängenzubleiben, die Schwierigkeiten beim Überschlagen der Beine zum Sitzen, aufgescheuerte Innenseiten der Hose, Wollmäuse am Pullover an den Problemzonen. Sie hat einfach eine locker-flockige und wunderbar ironische Art, diese Themen anzusprechen, und man kann nicht anders als einfach nur lachend zu nicken und sich ertappt zu fühlen. Schön, dass jemand mal so ganz offen darüber spricht und nicht nur hinter vorgehaltener Hand von Freundin zu Freundin darüber redet :-)

Und dann gibt es da noch die dürren Zicken, dauerfrustriert und übellaunig vor lauter Diäten und Hungern. Sie erklärt den Umgang mit diesen Wesen, hat für jede Situation eine passende Antwort für diese Zicken parat a la "hach, ich habe wieder zugenomen" (stimmt, besonders an den Oberschenkeln, fiel mir sofort auf, als Du vorhin zur Tür reinbist), "Findest Du, ich habe in der Hose einen dicken Hintern?" (mach Dir nichts draus, in dieser Hose sähe sogar MEIN Hintern aus wie der eines Nilpferdes) oder "Ich kann essen was ich will, ich nehme einfach nicht zu" (Ohrfeige. Punkt!).

Das Buch ist wie ein Gespräch mit der besten Freundin. Es wird gelästert, gefrustet, über Problemzönchen ausgetauscht. Und danach legt man sich am besten gemeinsam eine Gurkenmaske auf und sieht sich zur Pyjamaparty "Sex and the City" an, während man hemmungslos Chips dazu knabbert ;-)

SaschaSalamander 18.01.2006, 10.11| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Deutsch, Humor, Frauen, Tip,

Hans Paetsch

Es gibt viele deutsche Stimmen, die uns vertraut sind. So etwa Joachim Kerzel, Sprecher von Jack Nicholson und Anthony Hopkins und auch auf vielen Hörbüchern zu finden. Dirk Bach, der nicht nur ein Comedian ist, sondern auch ein begnadeter Vorleser mit großartigen Fähigkeiten (die man ihm leider nicht allzu oft anmerkt, da er sich zu oft für billigen Schund verkauft *sniff*). Rufus Beck, deutscher Schauspieler und auch beliebter Sprecher vieler erfolgreicher Lesungen, etwa Harry Potter, Lemony Snicket oder Artemis Fowl. Bevor ich einen nach dem anderen aufzähle, möchte ich endlich zu dem kommen, dem dieser Beitrag gewidmet ist:

HANS PAETSCH

Er wurde 1919 in Montreux-Vieux in Frankreich geboren (das früher zu Deutschland gehörte) und starb am 03. Februar 2002. Er geriet bald ins Theaterfach, arbeitete fast 30 Jahre im Thalia-Theater in Hamburg und wirkte auch in vielen Filmen mit, wie bei der >IMDB< zu sehen ist.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Leser sich jetzt fragen, warum ich ihn hier bei Autoren einfüge, obwohl er soooo bekannt gar nicht scheint, und obwohl er keine Bücher geschrieben hat. Nun ja, die Rubrik "Synchronsprecher" will ich nicht extra eröffnen, also schummle ich ein wenig. Und zudem bin ich mir sicher, dass jeder einzelne unter uns Hans Paetsch kennt. Oder zumindest seine Stimme ;-)

Für das Label "Europa", aber auch für andere, sprach er auf über 100 Scheiben. Märchen der Gebrüder Grimm und von Andersen, aber auch klassische Werke wie Nicholas Nickleby von Dickens und Hörspiele wie Hui Buh und Flitze Feuerzahn. Seine Stimme prägte sich mir fest ein, ich liebte seinen warmen, weichen Ton. Er war ein wunderbarer "Märchenonkel", und diese Bezeichnung gefiel ihm. Ich bin sicher, auch ihr werdet beim Klang seiner Stimme in Erinnerungen schwelgen. Deswegen bin ich ein wenig durch das Web gesurft und möchte Euch nun folgende Seiten vorstellen, damit ihr einfach für eine gewisse Zeit die Augen schließen und seiner Stimme lauschen könnt:

Eine >Hommage< an Hans Paetsch, mit vier kleinen Downloads und einigen Bonbons zum Anhören :-)

Ein Artikel der >Welt<, der den Zauber seiner Stimme einzufangen und zu erklären versucht. Genau so klang seine Stimme, da wird wohl jeder zustimmen, ...

SaschaSalamander 17.01.2006, 12.49| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Autoren

Der feine Unterschied

Manchem Leser dieses Blogs mag meine Frage vielleicht etwas seltsam vorkommen. Männer, Frauen, was macht da schon den Unterschied in einem Buch? Ich finde jedoch, es gibt da sehr wohl gewisse Unterschiede, deswegen ... neinnein, mehr über meine Meinung später im Kommentar. Mich würde vor allem einmal interessieren, ob auch andere Leser lieber männliche oder weibliche Autoren bevorzugen oder da noch nicht weiter darauf geachtet haben :-)

Liest Du lieber Bücher männlicher oder weiblicher Autoren?

SaschaSalamander 16.01.2006, 15.47| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Umfrage

Hide and Seek

CoverIch wusste nicht, was mich bei diesem Film erwarten würde, da an dem Automaten, wo ich Videos ausleihe, kaum etwas über den Filminhalt zu lesen ist. So wusste ich nur, dass es ein Thriller ist, in welchem Robert de Niro mitspielt. Thriller mag ich, und Robert De Niro hat nur sehr wenige schlechte Filme.

Nachdem sich die Frau des Psychologen David umgebracht hat, zieht er mit seiner kleinen Tochter aufs Land, damit sie sich dort von dem Trauma des Verlustes erholen kann. Das Mädchen kapselt sich immer mehr von ihm ab. Bald freundet sie sich mit "Charly" an. Man sieht Charly nicht, aber sie erzählt von ihm und malt Bilder. Anfangs wirkt Charly wie ein unsichtbarer Freund, doch dann zeigt er sein anderes Gesicht. Es beginnt mit kleinen Streichen und wird immer grausamer, und Charlie ist David nicht gut gesonnen. Wer oder was ist Charly?

Und wieder einmal der Satz, den ich inzwischen schon einige Male geschrieben habe: "Man hätte mehr draus machen können". Von einem Film mit De Niro hätte ich mehr erwartet als einen billigen Abklatsch verschiedenster Horrorfilme und Thriller. The Sixth Sense, Amytiville, Shining, The Gift, The Others und einige andere Filme spielen hier mit hinein, "Hide and Seek" strotzt nur so von Genreklischees.

Gleich zu Beginn hatte ich - da ich diese Filme inzwischen kenne und eben alles irgendwie gleich gestrickt ist - eine Vermutung. Hätte man zu Beginn von "The Sixth Sense" bereits die Auflösung gewusst, so hätte man deutlich die Zeichen hierfür gesehen. Obwohl ich die Auflösung hier zu kennen glaubte, verwarf ich sie wieder, weil einiges dagegen und kaum etwas dafürspricht. Auch im Nachhinein wirkt es mir unverständlich. Der Zuschauer wird ständig an der Nase geführt, überall im Film nur "rote Heringe" (unnütze Hinweise, die verwirren sollen und sonst keinen Nutzen haben). Es wirkt, als hätten sie den Film gedreht und sich fünf Minuten vor Schluss entschieden, wie er enden soll. Die Nachbarn, der Vater, das Kind selbst, ein außerirdisches Wesen, ein verstorbenes Kind von damals, der Sheriff, ein Phantasiegespinst, jeder und alles hätte es sein können. Zur Auflösung werden rückblickend Szenen gezeigt, welche im Film selbst geschnitten wurden (der Film wäre weit weniger sinnlos gewesen, wenn sie diese Szenen gleich zu Beginn gezeigt hätten), ich kam mir ziemlich verar***t vor. (Sorry, sowas gehört nicht in eine Rezension, aber in diesem Fall passt es).

Ein Logikfehler nach dem anderen. Und das, obwohl mir Logikfehler in Filmen selten auffallen. Ich las in mehreren Foren und Rezensionen, dort wurden die von mir entdeckten Fehler ebenfalls angesprochen, es liegt also nicht an meinem Unverständnis gegenüber diesem Film.

Der Film startet recht neutral, ein wenig langatmig. Es werden gleich soviele Klischees eingebaut, wie es nur möglich ist (Psychologe, traumatisiertes Kind, Selbstmord in der Badewanne, eine geheimnisvolle Höhle im Wald, unheimliche Nachbarn, seltsame Andeutungen, ein verlassenes Haus mitten in der Pampa, etc). Als dann das Kind nach einiger Zeit Charly kennenlernt, kann man sich denken, worauf es hinauslaufen wird. Die Handlung und Kameraführung deutet eigentlich in eine andere Richtung und linkt den Zuschauer ziemlich böse. Es wird ein wenig spannend, wenngleich nicht unbedingt haarsträubend. Man weiß, was geschehen wird, wenn David die Tür zum Schrank öffnet oder nachts um 2.06 Uhr den Duschvorhang zurückzieht. Dann wird es grausam, und kurz darauf folgt die zu erwartende Auflösung (wenngleich der Hinweis, wie es herausgefunden wird, ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist und keinerlei Sinn ergibt, auch nicht bei ausführlichem Nachdenken). Nach der Auflösung ist es nur noch skurill, unfreiwillig komisch. Es werden weitere Hinweise eingestreut ohne aufgeklärt zu werden, ein abruptes Ende, die zu erwartenden Auswirkungen zum Schluß (denn das Grauen kann ja nicht vorbeisein, sonst wäre es kein Gruselfilm).

Wem ich diesen Film empfehlen würde? Niemanden. Wer Filme dieses Genres mag, soll sich die oben genannten ansehen, besonders "The Others", "Shining" und "The Sixth Sense" kann ich empfehlen. Aber dieser hier dürfte eine Enttäuschung sein. Falls ihn jemand der Leser hier gesehen hat und mochte, hätte ich ein paar Fragen, weil mir vieles unklar blieb. Über einen Mailaustausch würde ich mich dann sehr freuen.

SaschaSalamander 16.01.2006, 09.47| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Film | Tags: Thriller, Horror,



 






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