SaschaSalamander
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Statistik KW 08

Gelesen
Eragon II (C. Paolini)
Das Hexenkind (C. Rees)
Die Damalstür (A. Pirincci)
Ein Schaf für´s Leben (Matter)
Das Lächeln der Sterne (N. Sparks)
Meg Finn u d Liste d vier Wünsche (E. Colfer)
Charlie Bone u d Schloss d tausend Spiegel (J. Nimmo)

Gekauft
/

Geschenk
/

Buchticket
Tausch "Rincewind" kam nicht zustande *schmoll*
CD Out of Cactus (H. Schneider)

Vorgemerkt
Autorin: C. Rees

Filme
King Kong
Brothers Grimm
American Psycho
Die Frauen von Stepford

SaschaSalamander 26.02.2006, 10.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Verrückte Träume

Ich weiß schon, warum ich vor dem Einschlafen sehr gut darauf achte, was ich zu mir nehme. Ein paar Artikel einer Animezeitung, vielleicht etwas Hübsches, oder auch einen leichten Roman. Sachen wie Pirincci, Hohlbein, King oder ähnliche machen mir keine Angstund sorgen auch nicht für schlaflose Nächte im hellerleuchteten Zimmer, aber siesie sind Anlass für absolut bescheuerte Träume. Gestern konnte ich mich nicht beherrschen und musste natürlich gleich "die Damalstür" weiterlesen.

Mannomann, war DAS ein Schmu! Ich kann es mir gar nicht mehr so recht zusammenreimen, so verworren war es. Und absolut schwachsinnig.

Passiert Euch das Euch, dass ihr ein Buch ungewollt mit in den Schlaf hinübernehmt? Achtet ihr deswegen vielleicht sogar auch darauf, was ihr vor dem Schlafengehen lest?

SaschaSalamander 25.02.2006, 10.57| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

Begrifflichkeiten

Mal unabhängig davon, ob ihr Neo-Anglizismen in der Sprache mögt, mit dem löblichen >Herrn Pfaffenberg< konform geht oder irgendwo dazwischensteht, würde mich mal interessieren, was ihr von diesem Wort "Page-Turner" haltet?

SaschaSalamander 25.02.2006, 09.57| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Umfrage

Pageturner

CoverHeute kam ich durch Behördenbesuch, Nachhilfe, Frettchenchaos und Wochenendeinkauf wieder einmal zu fast gar nichts. Naja, oder sagen wir es anders: nicht zu dem, was ich sonst gerne mache, nämlich lesen. Aber die Hinfahrt von und zur Nachhilfe nutzte ich mit Lesen, und das war nicht gerade wenig (ich fahre fast länger als ich unterrichte). Und so konnte ich ein gutes Stück in Pirinccis (will auch so´nen Böppel unter dem c auf meiner Tastatur!) "Damalstür" zu mir nehmen.

Bisher sehr spannend. Gut, es zieht sich anfangs zwar, mich interessiert die ganze bisherige verkorkste Lebensgeschichte des Ali Seichtem (der mal Ali, mal Seichtem genannt wird, was recht verwirrend ist für den Leser) nicht sonderlich, aber vermutlich ist sie in diesem Fall sogar einmal wichtig für den Fortgang der Handlung. Liest sich jedenfalls schön flüssig und angenehm, wenn man keine allzu hohen Ansprüche an das Niveau stellt. Also das, was man auf gut Neudeutsch inzwischen einen echten "Page - Turner" nennt ;-)

SaschaSalamander 24.02.2006, 21.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Horror, Deutsch, Fantasy,

Der Rosengarten

CoverAber nachdem der kleine Prinz lange über den Sand, die Felsen und den Schnee gewandert war, geschah es, dass er endlich eine Straße entdeckte. Und die Straßen führen alle zu den Menschen.
"Guten Tag", sagte er.
Da war ein blühender Rosengarten.
"Guten Tag", sagten die Rosen.
Der kleine Prinz sah sie an.
Sie glichen alle seiner Blume.
"Wer seid ihr"? fragte er höchst erstaunt.
"Wir sind Rosen", sagten die Rosen.
"Ach!" sagte der kleine Prinz ...

Und er fühlte sich sehr unglücklich. Seine Blume hatte ihm erzählt, dass sie auf der ganzen Welt einzig in ihrer Art sei. Und siehe!, da waren fünftausend davon, alle gleich, in einem einzigen Garten!

Sie wäre sehr böse, wenn sie das sähe, sagte er sich, sie würde fürchterlich husten und so tun, als stürbe sie, um der Lächerlichkeit zu entgehen. Und ich müsste wohl so tun, als pflegte ich sie, denn sonst ließe sie sich wirklich sterben, um auch mich zu beschämen ...

Dann sagte er sich noch: Ich glaubte, ich sei reich durch eine einzigartige Blume, und ich besitze nr eine gewöhnliche rose. Sie und meine drei Vulkane, die mir bis ans Knie reichen und von denen einer vielleicht für immer erloschen ist, das macht aus mir keinen sehr großen Prinzen ... Und er warf sich ins Gras und weinte.

Aus: A. de Saint-Exupery: Der kleine Prinz; Karl-Rauch-Verlag 2000

SaschaSalamander 24.02.2006, 09.37| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zitate

Rätselsatz

Hier der erste und letzte Satz eines Buches. Nicht allzu einfach zu raten, vermute ich. Aber wenn man es weiß, patscht man sich vermutlich an die Stirn ;-)

Erster Satz:
"Jetzt will ich von meinem Bruder erzählen"

Letzter Satz:
"Ich sehe das Licht!"

SaschaSalamander 23.02.2006, 21.27| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Neue Bücher für Rätsel

Heute in der Bibliothek, in der Kinderabteilung, war ein Zauberer, der Bonbons aus einem Topf gezaubert hat. Die Kleinen saßen in Stuhlreihen vor ihm und waren begeistert, ich sah leider nur die letzten fünf Minuten.

Ansonsten war ich heute tapfer. Habe mir nichts ausgeliehen, sondern nur abgegeben. Naja, ein kleines Büchlein mit Gedichten, aber das zählt nicht, oder? ;-)

Und 10 Bücher. Nicht für mich, neinnein, für Euch! Um verschiedene Sätze für die Rätsel herauszuschreiben. Das war nur ein Anfang, ein paar Bücher habe ich ja schon dafür verwendet. Und so nach und nach werde ich aus der Bibliothek ein paar Sachen holen, die vermutlich jeder kennt und die ein paar schöne Sätze für Rätsel beinhalten. Im Laufe der Zeit möchte ich mehr holen, viele sind ja auch öfters einmal ausgeliehen. Aber die Bücherei hats ja ... natürlich werde ich aus jedem Buch  mehrere Sätze verwenden, auf mehrere Rätsel verteilt. Aber die Auswahl der Bücher dürfte groß genug sein, dass ich mich nicht allzu oft wiederhole *g*.

SaschaSalamander 23.02.2006, 20.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bibliothek

American Psycho

Eine möglichst objektive Rezension zu diesem Film ist mir leider nicht möglich. Er ist wohl gut gemacht. Aber ebenso wie >das Buch< finde ich ihn abstoßend und widerwärtig, mehr kann ich nicht sagen. Dieses Mal nicht wegen der vulgären Sprache und der vielen Markennamen (was im Film etwas abgeschwächt war), sondern wegen der Schauspieler, der einzelnen Szenen, einfach alles. So glattgebügelt, oberflächlich, einer wie der andere, einfach abartig. Ja, ich weiß, ebendies soll der Film wie das Buch ja auch darstellen, aber ich pack das einfach nicht, das ... doch, ich sage es jetzt einfach ganz direkt: das tut mir in der Seele weh. Es ist krank, es ist widerwärtig, und er weiß genau, was er tut. Normalerweise kann ich sehr gut zwischen Film und Realität unterscheiden. Realitätsnahe Filme, vor allem Kriegsfilme, kann ich mir nicht ansehen. Sosehr ich auch gerne mal zwischendurch einen Splatter ansehe, sobald in einem Kriegsfilm der erste Soldat fällt, wird mir übel und ich muss wegsehen, "James Ryan" und "Fullmetal Jacket" sind die zwei Filme, welche ich persönlich am schlimmsten finde. Hier, im "American Psycho" ist es gar nicht einmal sooo blutig, wie ich dachte, das ist eigentlich eher nebensache, man sieht halt ein paar Blutspritzer. Aber es wirkt so verd*** realistisch, diese menschliche Kälte, Ignoranz. Er redet sogar offen über seine Besessenheit, und doch wird es nur für einen schlechten Scherz gehalten. Wie krank ist die Menschheit eigentlich?

Inhaltsangabe? Nope, wie gesagt, eine Rezi will ich über diesen Film nicht schreiben. Obiger Link führt zu einer kurzen Inhaltsangabe und persönlichen Meinung zum Buch selbst.

SaschaSalamander 23.02.2006, 15.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rund um Filme

Eragon 02

Erster Satz:
Die Lieder der Toten sind die Wehklagen der Lebenden.

Letzter Satz:
Und danach werden wir die Ra´zac töten und unseren Vater rächen.

SaschaSalamander 23.02.2006, 10.05| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zitate

Wie schreibt man eine Rezension

Im Referrer stießen auch schon Leute auf diesen Blog, weil sie wissen wollte, wie sie eine Rezension aufbauen sollen. Eigentlich schreibe ich ja nur über andere Bücher, nicht über mein eigenes Geschriebs. Aber warum nicht einfach einmal eine kleine "Anleitung" für "handelsübliche" Rezensionen? Oder zumindest das, was ich mir darunter vorstelle, schließlich gibt es je nach Anlass, Meinung und Medium andere Schwerpunkte und unterschiedliche Möglichkeiten des Aufbaus.

Meine erste offizielle Rezension schrieb ich damals für die >Mangatainment<, und dazu bekam ich in wenigen Worten den groben Aufbau einer Rezi, ich habe das für mich selbst dann noch etwas ergänzt bzw ausformuliert. Und ich denke, wir sind bisher recht gut damit gefahren. Anfangs habe ich mir während des Schreibens stets entsprechende Notizen gemacht, inzwischen ist das sosehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich mir da fast keine Gedanken mehr mache. Deswegen tut es mir jetzt doch einmal gut, es mir wieder ins Gedächtnis zu rufen ...

Und falls jemand plötzlich das Bedürfnis verspüren sollte, auch eine kurze Rezension zu schreiben, bietet dieser Blog genügend Raum auch für die Beiträge anderer Leser als nur mich, die Kategorie "Eure Beiträge" ist bisher leider recht leer *smile*. Unten angegebenen Punkte sind natürlich nur ein grober Richtungsweiser und keinesfalls alle unbedingtes Muss ;-)

EINLEITUNG
Einleitende Gedanken. Je nach Anlass unterschiedlich. Beispielsweise, wie ich auf das Buch aufmerksam wurde, ob es gerade aktuell ist, ggf ein paar einleitende Worte über den Autor, bei Bücherserien Info über weitere Bände, den Leser überhaupt erst einmal für das Thema gewinnen, die eher unpersönliche Rezension etwas persönlicher gestalten.

STORY
Ein kurzer Überblick über die Story, der länger oder kürzer ausfallen kann. Dabei sollte man auf jeden Fall darauf achten, nicht zuviel zu verraten. Der Leser erfährt kurz den groben Inhalt des Buches, Haupthandlung und Kernfragen werden angesprochen. Der Leser soll das Bedürfnis haben, mehr darüber erfahren zu wollen.

CHARAS
Manchmal füge ich diesen Punkt ein, wenn besonders starke oder schwache Charaktere auftreten. Wie logisch ihre Handlungen wirken, wie realistisch sie dargestellt sind, wie tiefgründig sie geschaffen wurden, ob sie sich weiterentwickeln, ob man mit ihnen fühlt.

UMSETZUNG
TECHN UMSETZUNG
Dieser Punkt ist derjenige, der dann eine Rezension häufig ausmacht. Denn die schönste Story ist nichts ohne eine entsprechende Präsentation. Zuerst allgemein den Handlungsaufbau, den Storyfluss, ob man dabei einschläft oder das Buch nicht mehr beiseite legen kann. Auch die Frage, ob die Handlung neu erdacht oder genreklassisch ist und ob es ähnliche Werke gibt, wird beantwortet. Schließlich möchte man sich als Neuling oder Fan etwas im Dschungel der ganzen Veröffentlichungen orientieren.
Die Technik befasst sich dann mit den gegebenen Möglichkeiten der Sprache (Buch), Sprecher (Hörbuch), Zeichenstil (Comic, Manga) oder der Effekte / Kameraführung / Soundtracks (Film). Mir persönlich ist dieser Bereich sehr, sehr wichtig, das ist allerdings Ansichtssache, gerade bei der technischen Umsetzung gehen die Meinungen sehr häufig auseinander. Hier fließt, abgesehen von der Beschreibung der Technik, ein Großteil der persönlichen Meinung des Schreibers ein.

FAZIT
Ende. Aus. Muss man dieses Buch unbedingt gelesen haben, oder sollte man besser die Finger davon lassen? Für wen ist das Buch empfehlenswert? Gibt es abschließend noch irgendetwas anzumerken?

EIGENER SCHREIBSTIL
Das ist ein Punkt, der sich leider nicht immer umsetzen lässt, da nicht jedes Buch die Möglichkeit hierfür bietet. Wenn doch, ist es allerdings ein netter Effekt. Ich versuche, den Schreibstil anzupassen. Einmal an das Buch selbst, und zum anderen an meine Meinung. Soll heißen:
- ich versuche, den Schreibstil und die Wortwahl des Buches zu imitieren. Das geht vor allem dann, wenn ein Buch sich sprachlich besonders gut oder schlecht hervorhebt. Wenn ein Text besonders melodisch und sprachgewaltig ist, gebe ich mir Mühe, das nachzustellen. Alliterationen, vertauschte Buchstaben, häufige Parataxen, trockener Stil, etc.
- wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat, versuche ich die Begeisterung auch in den Worten zum Ausdruck kommen zu lassen. War ein Buch dagegen langweilig, dann soll auch die Rezension langweilen und dem Leser etwa das Gefühl vermitteln, das ich beim Lesen hatte.

SaschaSalamander 22.02.2006, 19.47| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zerlegt

Kleine Zauberkunde

Wie lauten die Zaubersprüche zum
- zum Schwebenlassen eines Gegners
- Öffnen einer Tür
- Menschen in Reglosigkeit (Versteinerung) versetzen
- Beschwören eines persönlichen Schutzgeistes
- Reparieren eines Gegenstandes

SaschaSalamander 22.02.2006, 15.27| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Charlie Bone und das Schloss der tausend Spiegel

CoverÜber die ersten drei Bände der Reihe um die Kinder es roten Königs (>Charlie Bone<) habe ich ja bereits geschrieben. Das Buch ist Anfang diesen Monats erst neu erschienen, und in der Bücherei kann ich es, da es so bekannt und eilig nicht ist, leider noch nicht erhalten. Umso mehr freute ich mich, dass >Kleine Seele< mir es auslieh und ich es schon so bald als möglich genießen konnte. Und jetzt, am Ende des dritten Bandes, würde ich am liebsten sofort "Charlie Bone and the hidden King" (Charlie Bone und der verborgene König) lesen, der leider aber erst im Juli 2006 erscheinen wird *seufz*.

In diesem Band wird der arme Billy endlich von einem Ehepaar adoptiert. Aber wie sollte es anders sein, das Ganze ist eingefädelte Sachen vom fiesen Ezekiel Bloor, und Billy soll wieder als Spitzel gegen Charly verwendet werden. Seine Freunde wollen ihm bei der Flucht helfen und haben gegen allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen. Und auch dem Rätsel um seinen Vater, den roten König, der Köchin und anderen noch offenen Handlungssträngen kommt Charly immer näher. Außerdem wäre da noch der neue Sonderbegabte an der Schule, der eines Tages plötzlich einfach vor der Tür der Schule stand und Charlies Freunde gegen ihn aufbringen will.

Ich habe die Charaktere alle um ein Vielfaches liebgewonnen, vor allem Olivia, Billy und Onkel Paton haben sich sehr stark weiterentwickelt. Auch sonst hat mir das Buch wirklich wieder sehr, sehr gut gefallen. Ich fand es zwar schade, dass weitere Rätsel aufkamen, anstatt zumindest Teile der bisherigen zu lösen, aber das muss ich wohl bis zum Erscheinen des neuen und zugleich auch letzten Bandes 05 hinnehmen.

Es gibt ansonsten nicht viel hinzuzufügen im Vergleich zu den bisherigen drei Büchern. Wie gesagt ein Buch für junge Leser oder Erwachsene, die gerne auch ein einfacheres Kinderbuch zur Hand nehmen. Nicht unbedingt immer realistisch, oft ein wenig zu einfach in der Logik, aber stets spannend, mitreißend und einfach sympathisch. Wer weiß, was uns im letzten Band erwarten wird? ;-)

SaschaSalamander 22.02.2006, 09.47| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Kinder, Fantasy, Serie, Tip,

Noch ein Bücherstöckchen

Na, das geht ja momentan ratzfatz mit den Bücherstöckchen *g*. Lady Tamii mit ihrem >Puschkin< - Blog hat mir folgende Fragen geschickt:

1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast? *grübel* ich hab mich recht lange durch den Zauberberg geschlagen, es aber nicht beendet. Ich mag den Stil von Thomas Mann, nicht jedoch seine Geschichten (außer Mario)

2. Von welchem Autor kannst Du behaupten: Von dem habe ich wirklich jedes Buch gelesen. Ich arbeite daran, dies von Coelho sagen zu können. Ansonsten *grübel* ... erfolgreiche Autoren schreiben so viel, dass es irgendwann unüberschaubar wird ...

3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)? Die Elenden, ganz eindeutig. An zweiter Stelle Don Quixote

4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt? Ich verschenke sogut wie nie Bücher, außer gebrauchte zum Weiterlesen. Aber zum Schenken eignen sich in meinem Freundeskreis am ehesten Büchlein wie Coelho (Krieger), Gibran (Prophet), Bambaren (Delphin) und ähnliche.

5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen? Die Neugier ist zu stark, auch wenn ein Buch mir mißfällt. Wenn ein Buch mir nicht gefällt, kann es sein, dass ein anderes Buch des Autors mir eher zusagt.

6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen? Harry Potter, der Greif (Hohlbein), der Krieger des Lichts, der kleine Prinz, die Elenden, die Verwandlung, E.A. Poe, Don Quixote, Lemony Snicket, die werde ich öfters in die Hand nehmen bzw hatte sie schon oft in der Hand.

7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen? Terry Pratchetts Werke

8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen? Drei nur? Also, von "Die Elenden" und "Don Quixote" könnte ich lange zehren. Als drittes würde ich wohl die Bibel nehmen, um die drei Wochen der Klausur auch entsprechend zu nutzen. Drei Romane der Belletristik wären in dieser Zeit vergeudet ...

9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war? Die Elenden, Don Quixote und Watership Down, daran erinnere ich mich jeweils sehr gut. Ansonsten fiele mir auf Anhieb keines ein.

10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden? Lycidas, Assassini und die Wallander-Romane, Gabaldon, Bradley etc sind nicht gerade mein Ding. Dass ich es nicht verstanden habe, würde ich nicht behaupten, eher, dass es einfach nicht mein Geschmack ist.

Als Stöckchen möchte ich es im Bücherblog handhaben wie bisher auch schon üblich: wer mag, darf es sich gerne mitnehmen :-)

SaschaSalamander 21.02.2006, 17.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Fragebogen

Mithilfe für Rätselsätze

Ich versuche gerade, aus einigen Bücher weitere Sätze abzutippen für Rätsel. Manche Bücher bieten sich da regelrecht an, jeder Satz enthält kleine Hinweise auf den Inhalt des Buches und somit für Leser einen Hinweis auf das Buch selbst. Andere Bücher sind allerdings zu offensichtlich, weil sie in jedem Satz Worte verwenden, die in keinem anderen Buch vorkommen und somit zu offensichtlich sind. Gar nicht einmal so einfach, passende Sätze zu finden, wie ich dachte.

Und, wie gesagt: Wenn jemand bekannte Klassiker (Dracula, Moby Dick, Faust, etc) zu Hause hat oder aktuelle bekannte Bestseller (Illuminati, Eragon, Tintenherz, etc), eben Bücher die sich für solche Rätsel eignen, der kann, wenn er Lust hat, gerne ein paar Sätze für diese Rätsel mit herausschreiben. Mir zumindest macht es großen Spaß, ein Buch durchzublättern und zu überlegen, welche Sätze kleine Hinweise für die Leser liefern ... denn dabei kommen viele Erinnerungen hoch an das Lesen und den Inhalt dieses Buches :-)

SaschaSalamander 21.02.2006, 08.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MachMit

Sätze raten

Erster Satz: Der Physiker [Name] roch brennendes Fleisch,
und es war sein eigenes.

SaschaSalamander 20.02.2006, 15.07| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Mörder ohne Gesicht

Cover
Nachdem ich das Hörbuch >"die fünfte Frau"< auf 6 CDs angehört habe, wollte ich mich nun an einem Hörspiel versuchen, also an der gerafften Version eines seiner Romane. In der Bücherei fiel mir unter anderem "der Mörder ohne Gesicht" in die Hände, den ich mir gleich anhörte.


"Der Mörder ohne Gesicht" ist Mankells erster Roman der Reihe um den schwedischen Kommissar Kurt Wallander. Hier geht es um ein altes Ehepaar, welches auf seinem Bauernhof umgebracht wird. Bevor sie stirbt, sagt die Frau noch "Ausländer, Ausländer". Dies und die Tatsache, dass das Pferd von den Tätern mit frischem Heu gefüttert wurde, sind die einzigen Anhaltspunkte, die Wallander nun hat, um den Mord aufzuklären. Die Information über Ausländer dringt an die Presse, es gibt Drohungen und Übergriffe auf das örtliche Asylantenheim. Wallander verfolgt viele Spuren, bevor der Zufall und das Glück ihm endlich den wahren Täter präsentieren.

Im Roman mag es vermutlich noch weit ausholender sein, aber auch im Hörbuch zeigt sich bereits sehr deutlich, dass es hier weniger um den Mord als vielmehr um eine Charakterstudie Wallanders geht. Eine gescheiterte Ehe, abgebrochener Kontakt zu seiner Tochter, ein seniler Vater, der die Berufswahl seines Sohnes mißbilligt. Nur bei seiner Arbeit findet Wallander sich zurecht, doch bald stirbt auch noch sein Mentor und berufliches Vorbild. Ein klassischer Antiheld, wie er vor allem in Krimis und Detektivgeschichten gezeichnet wird.

Ich habe bisher nur zwei seiner Wallander-Romane gelesen und kann daher schlecht etwas Genaues sagen. Aber nach dem, was ich in den beiden Bänden erfahren habe, gehe ich davon aus, dass die folgenden Krimis ein immer deutlicheres Bild des Kommissars aufzeigen, was den eigentlichen Reiz der Bücher ausmacht. Denn die Fälle ... nun, in den beiden von mir gelesenen Büchern waren es eigentlich nur Zufall und Glück, die ihn den Täter ergreifen ließen. Er arbeitet kaum mit Fakten, fast nur mit Vermutungen, Ideen und Bauchgefühl, was ich für eher unrealistisch halte. Es waren schon sehr viele schicksalshaften Umstände in beiden Fällen. Er scheint entgegen seiner tristen, übellaunigen Art trotz allem das Lieblingskind Fortunas zu sein, anders könnte ich es mir sonst nicht erklären.

Der Erzählstil wieder sehr ruhig und gemächlich, im Hörspiel etwas gerafft. Es ist nicht so, dass mich der Held faszinieren oder die Bücher mich ansprechen würden, aber in Hörspielfassung werde ich mir wohl Stück für Stück auch weitere der Wallander - Romane zu Gemüte führen. Ich muss doch wissen, ob sich meine Vermutung mit der Charakterstudie bestätigt ;-)

SaschaSalamander 20.02.2006, 09.31| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörspiel | Tags: Krimi



 






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