SaschaSalamander
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Kids4Quiz

Als ich heute Vormittag am Computer saß und gerade wieder ein paar neue Rezensionen vorbloggen wollte, bekam ich eine Anfrage, die mich sehr gefreut hat: ob ich nicht gerne für die Seite >Kids4Quiz< ein paar Bücherrezensionen schreiben möchte?

"Ein Schaf fürs Leben" wird also nicht hier im SaraSalamander zu finden sein, auch wenn es nicht nur für Kinder interessant ist. Auch zukünftig werden weitere Rezensionen für Kinder bis etwa 14 Jahre nun auf dieser lehrreichen und spannenden Kinderseite unter der Rubrik "Buchvorstellungen" zu finden sein. Ich freue mich sehr darüber und fühle mich geehrt. Danke :-)

SaschaSalamander 05.03.2006, 16.23| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Web

Statistik KW 09

Gelesen
Mail 01
Oasis Project
What´s Michael
Gelöscht  (M. Kunst)
Eragon II (C. Paolini)
Detektiv Conan 40-42
Das Hexenkind (C. Rees)
Die Damalstür (A. Pirincci)

Gekauft
/

Geschenk
/

Buchticket
Model 04 (S.-Y. Lee)
Angel (E. Sakurazawa)

Vorgemerkt

Filme
Wallace and Gromit & das Riesenkaninchen

SaschaSalamander 05.03.2006, 09.21| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Mail

CoverGestern Manga, heute Manga. Das ist Zufall und hat sich jeweils sehr spontan ergeben. Aber warum nicht? Diesen Monat erschein ein neuer Horrormanga auf dem deutschen Markt. Ich sehe mir gerne mal einen Horrorfilm an. Mangas dieses Genres allerdings sind nicht so mein Ding. Die wenigsten schaffen es, die düstere Atmosphäre in Bilder zu packen, die Zeichnungen sind meist eher albern als tatsächlich gruslig. "Dark Water", die Serie "The Ring", aber auch andere Hefte habe ich enttäuscht wieder beiseite gelegt. "Goth" war der einzige, der mir etwas gefiel, aber der war mit jugendlichen Hauptdarstellern und ... naja, ich fühlte mich etwas zu alt dafür.

"Mail - Botschaften aus dem Jenseits" dagegen, wow, der hat es in sich! Hauptperson ist der Geisterjäger Reiji Akiba, der die Fähigkeit besitzt, unreine, tote Seelen zu sehen und mit seiner Waffe, seine Geisterrevolvers Kagutsuchi ins Reich der Finsternis zu schicken.  Es gibt mehrere Bände, die Serie ist noch nicht abgeschlossen. Da es sich jedoch um Kurzgeschichten handelt, ist der erste Band auch gut als abgeschlossen zu sehen.

Der erste Band besteht aus fünf Kurzgeschichten, deren einziger Zusammenhang jeweils Reiji Akiba ist. Fünf Geschichten in einem einzigen Band - das klingt, als ließe jede einzelne kaum Zeit für Entwicklung und Grusel. Das Gegenteil ist der Fall! Auf wenigen Seiten gelingt es dem Mangaka Housui Yamazaki, eine bedrückend düstere Atmosphäre zu schaffen und den Leser an sich zu fesseln. Natürlich sind Horrorgeschichten an sich immer an den Haaren herbeigezogen, aber es gibt trotzdem Qualitätsunterschiede. Und diese hier gehören wirklich zu den besten. Sie wirken kein bisschen platt. Das Horrorgenre wird zwar nicht gerade neu definiert, und im Endeffekt ist es dasselbe wie alle anderen auch, aber eben in guter Verpackung.

Ein kopfloser Geist, dessen Mörder in einem Weinkeller Trophäen sammelt. Ein entstelltes Mädchen, das sich erhängt und dessen Geist nun auf Rache nimmt. Ein Mädchen, das beim Versteckspiel auf einer Baustelle den Tod fand und nun mit den lebenden ihr grausiges Spiel fortführt. Ein verfluchtes Auto, in dessen Kofferraum eine Mutter ihr wehrloses Kind erstickte. Und die Erzählung, wie der Geisterjäger nach einer Augenoperation damals plötzlich mehr sehen konnte als gewöhnliche Menschen und seine Geschichte hiermit den Anfang nahm. Wie gesagt - nichts Neues, Ungewöhnliches. Aber großartig verpackt in gruslige Bilder.

Ich bin ziemlich abgehärtet, die meisten Horrorstreifen bringen mich höchstens zum Grinsen. Dieser hier ... nein, Angst hatte ich nicht. Aber das ständige Gefühl, es stünde jemand hinter meinem Rücken. Es war nicht leicht, dem Drang zu widerstehen, mich alle paar Sekunden umzudrehen! Und ich musste das Licht brennen lassen. Jau, ist albern. Warum tut man sich so etwas eigentlich an? Ganz einfach: ein kleines bisschen Gänsehaut tut manchmal einfach gut ;-)

Wer klassischen, gepflegten Horror mag, kann mit "Mail" gar nichts falsch machen. Wer eher zu den zartbesaiteten Gemütern gehört, sollte auf jeden Fall nicht einmal darin blättern!

SaschaSalamander 04.03.2006, 10.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

Muffensausen

CoverIch habe mir vorgenommen, für die >Mangatainment< demnächst eine Rezension über den Manga "Adolf - Mord in Berlin" zu schreiben. Und ich muss gestehen, dass ich etwas Bammel habe. Ob ich mich übernommen habe?

Es ist ein historisch wichtiges Werk, da es in der Zeit des dritten Reiches spielt und auf historische Fakten zurückgreift. Zudem ist Ozamu Tezuka, der Mangaka (=Autor eines Mangas) dieses Werkes, zugleich der japanische "Manga no kamisama", zu deutsch "Gott der Manga". Er ist einer der Begründer des Mangas, mit Kimba dem weißen Löwen und Astro Boy hat er den Manga in der westlichen Welt bekannt gemacht, noch viele Jahre bevor hier ein Mangaboom aufkam. Er ist ... er ist ... *verneig* ... ER ist DER Autor, wenn man von Manga redet. Noch dazu ein in diesem Fall so herausragendes Werk. Oh mann, ich darf gar nicht daran denken!

Normalerweise gehen mir Rezis flott von der Hand. In diesem Fall allerdings wage ich keine "normale" Rezension zu schreiben. Denn über Rezensionen oder gar Kritik sind der Meister und sein Werk erhaben, was wage ich kleiner Wurm? Nein, es wird vermutlich eher eine Art Bericht werden, in welchem ich über ihn, das Werk, die Fakten und Hintergründe berichte. Und, neinnein, dies hier ist keine Rezi, sind nur ein paar Gedanken vorab. Habe den Manga noch vor mir liegen und werde in dieser Tage erst lesen, ...

Ein ähnlich wichtiges Werk ist >"Barfuss durch Hiroshima"< von Keji Nakazawa. Auch, wenn hier wenige Mangaleser (eigentlich noch jemand außer Tina? *neugierig guck*), möchte ich Euch diese beiden Werke besonders ans Herz legen. Sie gehören meiner Ansicht nach zu der Art von Weltliteratur, die man gelesen haben sollte. Warum nicht mal einen Blick über den Tellerrand wagen? ;-)

SaschaSalamander 03.03.2006, 09.17| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

Ich blieb standhaft

In der Bücherei heute blieb ich standhaft. Hörspiele und FilmDVDs gelten ja nicht. Und die Bücher (wieder eine sehr schöne Auswahl heute), aus denen ich Rätselsätze ziehe, gelten auch nicht, die werden ja nicht gelesen. Und wenn man diese zwanzig Kilo mal alle abzieht - habe ich mir nur ein einziges Buch ausgeliehen: den dritten Band der Trilogie "Stravaganza". *sich auf die Schulter klopft*  Bin stolz auf mich :-)

(Oder, kurz gesagt: ich sollte öfter fünf Minuten vor Ende der Öffnungszeiten in die Bücherei gehen, bis eine Mitarbeiterin sagt "wir schließen" und demonstrativ das Licht löscht *grinz*)

SaschaSalamander 02.03.2006, 22.05| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bibliothek

Frohen Mutes

Ich habe es in den letzten Wochen tatsächlich geschafft, meinen Stapel der zu lesenden Büchereisachen auf etwa vier Bücher zu reduzieren. Die letzten Male habe ich auch kaum etwas ausgeliehen. Heute werde ich wieder in die Bücherei gehen. Und ich bin frohen Mutes, dass es sich dieses Mal nicht wieder sosehr erhöhen wird. Schließlich habe ich inzwischen wirklich genügend eigene interessanten Sachen zu lesen hier, will doch endlich meine ganzen Terry Pratchett, Val McDermid, restlichen Lemony Snicket, haufenweise Mangas, Megacomic Bone, meinen Musashi, ein paar Nicholas Sparks und andere genießen! Und wie es aussieht, könnte es seit über drei Jahren das erste Mal sein, dass ich bald meine eigenen Bücher lesen werde. Ich wage es nicht zu hoffen!

Drückt mir die Daumen, dass ich mich heute in der Bib beherrsche!

SaschaSalamander 02.03.2006, 16.41| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bibliothek

Sätze raten

"Stellt Euch mal vor, Negerprinzessin! Es gibt nicht viele Kinder, die das werden. Und fein werde ich sein! In allen Ohren werde ich Ringe haben und in der Nase einen noch größeren Ring. Ich werde nichts weiter anhaben. Aber ich werde einen eigenen Diener haben, der mir jeden Morgen den ganzen Körper mit Schuhcreme putzt. Damit ich genauso schwarz werde wie die anderen. Ich stell mich jeden Abend zum Putzen raus, zusammen mit den Schuhen."

SaschaSalamander 02.03.2006, 12.23| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

His Dark Materials 2007 im Kino

Vorhin habe ich erfahren, dass 2007 / 2008 definitiv die Trilogie "His dark Materials" (der goldene Kompass, das magische Messer, das Bernsteinteleskop) von >Philip Pullmann< erscheinen wird! Das Ganze ist bisher noch in der Vorproduktion, über mögliche Schauspieler etc konnte ich leider noch nichts in Erfahrung bringen.

Es ist schon einige Jahre her, dass ich diese Bücher gelesen habe, daher kann ich leider keine Rezension mehr dazu schreiben. Vor dem Film werde ich sie noch einmal lesen, aber das kann natürlich dauern. Woran ich mich noch erinnere: sie haben mich sehr beeindruckt, der Inhalt geht über das übliche Kinder- Jugend - Fantasy - Klischee hinaus und beinhaltet tiefergreifende Aussagen über Religion, Psychologie und Weltanschauung.

Der Inhalt ist ziemlich komplex; es fällt mir schwer ihn im Groben wiederzugeben, da es wier gesagt schon recht lange her ist. Aber das macht ja nix, denn ich weiß, dass es zu Tina´s Favoriten gehört. Und da dachte ich mir doch gleich, dass sie auch eine Rezension geschrieben hat, die ihr >hier< lesen könnt ;-)


SaschaSalamander 01.03.2006, 22.19| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rund um Bücher

Frettchen für Dummies

CoverInzwischen habe ich schon einige der Dummie-Bücher gelesen. Als ich das Buch "Frettchen für Dummies" in der Bibliothek bei einem (sehr sympathsichen) Mitarbeiter (der jedesmal grinst, wenn ich wieder etwas reservieren komme) reservierte, lachte er und fragte sich, wofür es eigentlich KEINE Dummie-Bücher gäbe. Und er hat Recht, denn diese Bücher gibt es zu jedem wichtigen und unwichtigen Thema. Aber es sind nicht irgendwelche Bücher für DaUs (Dummies), sondern Ratgeber, die ich Laien wie Fachmenschen ebenso ans Herz legen kann.


Die Bücher der Dummie-Reihe kennzeichnen sich alle dadurch, dass sie die Informationen auf eine sehr gut lesbare Weise vermitteln. Wer die Materie in- und auswendig kennt, könnte sich scheckiglachen über den humorvollen Schreibstil und stellt fest, dass die Informationen (zumindest in allen Büchern, die ich gelesen habe) sehr gut widergegeben wurden. Wer noch nichts vom Thema weiß, der erfährt auf humorvolle Art und Weise ohne große Hirnverrenkungen mehr über das, was er lernen möchte. Computeranwendungen, Heimwerkeln, Autos, Psychologie, Philosophie, Musikinstrumente, Gymnastik, klassische Musik, Haustierhaltung, Handarbeiten und was weiß ich nicht alles. In den Anfangszeiten meiner Computerzeit waren mir die Dummiebücher eine nicht zu unterschätzende Hilfe.

Ich habe mir das "Frettchenbuch für Dummies" geholt. Und schon beim ersten Durchblättern fand ich einige wertvollen Informationen, die ich im Netz und aus verschiedenen Fachbüchern noch nicht bekommen habe. Der Autor ist selbst Herrchen einiger solcher Wusel und hat wirklich Ahnung von dem, was er schreibt. Endlich ein Buch, das ich mir über Frettchen kaufen werde. Die meisten Bücher haben zwar hübsche Bilder (damit wird in den Dummiebüchern eher gespart), aber der Text erscheint mir zu menschenfreundlich. Ich las Bücher, in denen es hieß, die Tiere könnten auch alleine gehalten werden, und die vorgegebenen Maße des Käfigs waren fast alle zu klein. Ein solches Buch soll aber nicht dem Halter um den Bart gehen, sondern vor allem die artgerechte Haltung in den Vordergrund rücken. Kim Schilling versteht es hier wirklich, diese Tierchen schmackhaft zu machen, aber zugleich auch deutlich zu machen, wieviel Arbeit mit diesen wahnsinnigen Irren verbunden ist.

Und für das Lachen ist gesorgt. Bereits beim Überfliegen des Buches in der U-Bahn und auf der Straße musste ich lauthals loslachen. Die Bücher sind mit viel Witz geschrieben, locker und lässig. Theorie muss nicht todernst sein, bei keinem Thema. Und so ein witziges Thema wie Frettchen bietet da erst recht Anlass!

"Wenn sie angefaucht werden, fauchen Sie doch auch mal zurück. So ein dummes Frettchengesicht sehen Sie nicht alle Tage"

"Ich kenne kein Frettchen, das noch keinen Freudentanz aufgeführt hat. Falls doch, dann war es bestimmt tot. [...] Achtung: Frettchen sind Profis. Probieren sie diese Bewegungen nicht selbst aus, sonst könnten irreparable Schäden an Ihrem Bewegungsapparat und Ihrem Ego die Folge sein. Dieser Tanz ist ohne Hand und Fuß. Das Frettchen bewegt sich in alle Richtungen gleichzeitig. Nach vorn hüpfen, seitwärts tänzeln, dann eine Rolle rückwärts. Der Tanz ist niemals gleich, alle Tänze sind aber sehr unterhaltsam"
Ungeeignete Lebensmittel: "Schweinefleisch, Salz, Finger (auch wenn sie daran beißen), [...] Kaffee und Tee. Bitte kein Koffein. Als wären die Tiere nicht schon aufgedreht genug."

"Mindestens die Hälfte seiner Freizeit sollte ein Frettchen zusammen mit Ihnen verbringen. Vielleicht hat Ihre Mutter Sie früher immer auf ein Kissen gesetzt, Ihnen eine Flasche in den Mund gesteckt und den Fernseher eingeschaltet. Aber das war sicherlich nicht das, was sie erhofft hatten. Auch ein Frettchen möchte spielen, und sein Besitzer sollte sich anschließen. Das ist gut für Geist, Seele und Figur. [...] Menschen tun die blödesten Dinge, wenn sie mit ihren Frettchen spielen. Und Frettchen tun auch die dümmsten Sachen. Nun ja, es sind halt Frettchen."

Und dazu gibt es bei den meisten Kapiteln vorab noch einen herrlichen Cartoon über Frettchenhaltung. Cartoons, die vermutlich nur Frettchenhalter verstehen oder Menschen, die um die Eigenheiten dieser Racker wissen ;-)

Auch, wenn ich hier mehr über die witzige Seite des Buches geschrieben habe (denn was soll ich auch über die fachliche schreiben als "sinnvoll, qualifiziert, hilfreich und fachkundig"?) - das Buch gehört zu denen, die man als Frettchenbesitzer im Schrank stehen haben sollte. Vor allem die Tipps für die Pflege der Tiere und Hinweise auf mögliche Krankheiten sind sehr wichtig. Und bei all dem Fachwissen ist das Buch wirklich gut zu lesen und macht Freude.

SaschaSalamander 01.03.2006, 09.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Tiere, Fachbuch, Tip,

Ein Wort

Absinth / Laudanum

Hm, scheint wohl etwas schwer. Ein Tipp: Es ist mir aus dem Film im Gedächtnis, wurde also verfilmt (hoffentlich diese Szene nicht anders als im Buch, sonst wäre mir das jetzt peinlich *grinz*)

SaschaSalamander 28.02.2006, 20.09| (6/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Siebtes von links oberste Reihe

Bitte greift Euch das siebte Buch von links,
oberste Reihe im Regal.
Welches Buch ist das?
Was fällt Euch dazu ein?

SaschaSalamander 28.02.2006, 17.51| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: MachMit

Plagiatsvorwurf

Filmplakat Uh-oh! Dan Brown vor Gericht. Es heißt, "Sakrileg" sei ein Plagiat des 20 Jahre vor Sakrileg erschienenen Werkes "The Holy Blood and the Holy Grail" von Michael Baigent, Richard Leigh und Henry Lincoln. Dieses Buch, ein Sachbuch, stellt angeblich zum ersten Mal die Theorie, dass ... [Spoiler]. Es kann sogar sein, dass die Veröffentlichung des Filmes verschoben werden muss, sollte sich der Prozess in die Länge ziehen.

Hm, Copyright ist ein schweres Thema, gerade wenn es um geistige, nicht greifbare Dinge geht wie etwa eine aufgestellte Theorie. Ich persönlich kann mir ja gut vorstellen, dass dieses Buch tatsächlich eine von vielen Grundlagen, vielleicht sogar die wichtigste darstellte. Denn es gibt etwas, das zum Schreiben ebenso gehört wie der Schaffensprozess mit Feder und Papier: die Recherche. Wo ist die Grenze zwischen Recherche und Strafbarkeit? Vielleicht sind die Autoren jenes Buches einfach nur neidisch auf den Erfolg, den Brown gemacht hat? Nun ja, ich kenne weder den Sachvherhalt noch nähere Hintergründe, sollte mir jegliche Spekulationen also verbitten. Nichtsdestotrotz bin ich unglaublich gespannt, wie es weitergehen wird in dieser Sache!

Quelle: irgendeine Nachrichtensendung gestern beim Zappen
(nicht sehr seriös, ich weiß, aber dieses Thema hier fällt für mich, Quelle hin oder her, sowieso unter Klatsch und Tratsch. Königshäuser interessieren mich nicht, aber so ein Autor, da tratscht man doch gerne mal als Leseratte, oder? *grinz*)

SaschaSalamander 28.02.2006, 09.29| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rund um Bücher

Die Damalstür

Erster Satz:
Eine Bar um sechs Uhr dreißig war nicht gerade ein Ort, von dem man sich einen munteren Start in den beginnenden Tag versprach.

Letzter Satz:
(möglicherweise ein Spoiler)

SaschaSalamander 27.02.2006, 15.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: 1. und letzter Satz

Brothers Grimm

CoverAuch, wenn ich hier kein festes Genre im Blog vertrete, ist deutlich erkennbar, dass ich selbst vor allem Kinder- und Jugendliteratur sowie Phantastik favorisiere. Wenn ich Filme rezensiere, dann meist aus der Asia-Ecke oder dem Fantastischen Bereich. Ihr könnt Euch denken, dass ich mir den Film "Brothers Grimm" keinesfalls entgehen lassen wollte. Fürs Kino rieten mir einige Freunde ab, aber schlechte Meinungen hin oder her, sehen wollte ich ihn unbedingt. Der Trailer schien nicht übel, und ein moderner Märchenmix mit netten Effekthaschereien, warum nicht?

Die Brüder Wilhelm und Jakob Grimm sind durchtriebene Betrüger: sie greifen Sagen und Legenden verschiedener Städte auf und behaupten, die Einwohner von besagten Geistern und Dämonen zu befreien. Mit simpeln Tricks führen sie die Menschen an der Nase herum, bieten eine hübsche Show, kassieren ihr Geld und ziehen weiter. Ein französischer General beobachtet sie und durchschaut ihr linkes Spiel. Doch er macht ihnen folgendes Angebot: in einem nahegelegenen Städtchen scheint ein Gauner mit ähnlichen Tricks zu arbeiten, und bereits 11 Kinder sind verschwunden. Wenn sie die Kinder zurückbringen und den Täter entlarven, entgehen sie ihrer Todesstrafe. Welche Wahl haben die beiden Brüder, als zuzustimmen? Doch schnell wird es ernst: denn sie haben es nicht mit einem Menschen zu tun, sondern mit Märchen, Mythen und Magie!

Klingt nach einem Haufen toller Möglichkeiten und Spannung pur. Aber trotzdem konnte mich der Film nicht wirklich begeistern. Die Märchen wurden lieblos durcheinandergemixt, einige der Charaktere und vor allem deren fanzösische oder italienische Aussprache nervte nach gewisser Zeit, das Hauptmärchen existierte entweder nicht oder war sehr unbekannt und hätte zumindest einmal erzählt werden sollen, die Effekte sahen ziemlich trashig aus, mit den echten Gebrüdern Grimm hatte es ü-ber-haupt nichts zu tun, die Sache mit den Zauberbohnen vom Beginn des Filmes wurde nicht näher ausgebaut, ingesamt ... naja, ich bin einmal eingeschlafen, das lag eher an meiner Müdigkeit. Aber wirklich gefesselt hat er mich nicht. Vor allem denke ich, hätte man das Thema Märchen ausbauen und das Thema Franzosen streichen müssen, um diesem Film zum Erfolg zu verhelfen.

Ich finde, es war zuviel von allem. Zuviele Effekte, zuviele "witzige" Charaktere, zuviel Action. Etwas mehr Gewicht auf actionlastige Szenen und dafür etwas mehr Pathos in den tragischen Momenten - nicht vier, sondern nur ein witziger Charakter - weniger Effekte und dafür besser gestaltet. Dann hätte ich mitfiebern können. So war es einfach nur ein lieblos gematschter Märchenbrei, der scheinbar nur gedreht wurde, um wieder einmal einen Film im Stil von "Van Helsing", "Liga der Außergewöhnlichen Gentleman", "Pakt der Wölfe" oder "Sleepy Hollow" zu drehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor oder sonst jemand auch nur einen Tropfen Herzblut in dieses Werk gelegt haben.

Es waren einige witzige Szenen darin, und einige wenige Charaktere gewann man mit der Zeit doch lieben. Es machte auch Spaß, die Ansätze der einzelnen Märchen (und wenn sie nur aus einem Kleidungsstück, einer Andeutung im Satz oder einem Namen bestanden) herauszupicken. Ob Spannung aufkam - das mag jeder für sich entscheiden, sobald er den Film gesehen hat. Ich selbst hoffte zwar nicht direkt auf das Ende, war aber wenig interessiert am Fortgang der Geschichte. Es fehlte einfach der Zauber, der diesem Film meiner Vorstellung nach hätte innewohnenmüssen. Und vielleicht war auch das mein Problem: meine Erwartungen, mit denen ich heranging. Selbst Van Helsing gefiel mir besser, und nur die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen konnte die "Brothers Grimm" meiner Ansicht nach unterbieten.

Wer den Film gesehen hat: kennt ihr das Märchen um die Spiegelkönigin? Fehlt mir da etwas in meiner Allgemeinbildung, oder wurde dieses Märchen für den Film erfunden? Sollte letzteres der Fall sein, fände ich das ziemlich daneben, denn der deutsche Märchenschatz bietet genügend zauberhafte Märchen zum Verarbeiten.

SaschaSalamander 27.02.2006, 09.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Film | Tags: Märchen, Fantasy, Historisch,



 






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