SaschaSalamander
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Gewinnspiel

Ein tolles Gewinnspiel, an dem ich sehr gerne teilnehmen möchte: Der Blog >Leckeres in vegan< möchte zeigen, dass vegan nicht nur in den vier Wänden machbar ist, sondern auch unterwegs. Finde ich ein tolles Projekt, und verbunden mit einem >Gewinnspiel< umso spannender ;-)

Selbst bin ich ja (noch?) kein Veganer, aber ich reduziere immer mehr Tierisches aus meinem Essen und hoffe, dass ich es irgendwann völlig schaffe. Damit das Essen aber nicht zum Frust wird, arbeite ich schrittweise daran und freue mich, wenn ich wieder eine Etappe geschafft habe. Oft passiert es mir, dass ich, glücklich über meine vegane Bentobox oder meinen veganen Kuchen dann von Gästen oder Facebookfreunden die Frage gestellt kriege "äh, und wie hast du den veganen Eierlikör gemacht?" oder "Du, der Lebkuchen hat aber Schokoguss". 

"Vegan" ist eben doch etwas anderes als "kein Fleisch, keine Milch, keine Eier". Überall stecken die kleinen Stolperfallen, die es gerade uns Anfängern nicht leicht machen, weil man einfach nicht gleichzeitig an alles denken kann. Und ja, unterwegs ist wirklich verdammt schwer für mich, denn wenn ich im Laden stehe, hocken Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter, ob ich es mir wirklich so kompliziert machen will beim Einkaufen, in der Kantine, am Kiosk. Meine Bentoboxen, die ich schon lange vor der Umstellung bastelte, sind mir da eine große Hilfe. Die sorgen dafür, dass ich gar nicht erst in Versuchung komme. Und sie sind so lecker, dass auch die Fleischesser neidisch in meine Box schielen ;-)

Für das Gewinnspiel möchte ich mir Mühe geben, auf alles zu achten. Aber um auf das Gewinnspiel hinzuweisen und um mich selbst auch ein wenig zu motivieren, möchte ich ein paar alte Bentos herauskramen, die (ganz oder fast) vegan sind. Bis zum Ende des Gewinnspieles hoffe ich noch ein paar besonders hübsche Sachen zu basteln und präsentieren. Vorerst jedenfalls viel Spaß beim Gucken der älteren Bentos :-)



Bento bedeutet für mich, dass es hübsch aussieht und kleine Häppchen bietet, die Appetit machen. Zum Beispiel kann ich Frikadellen statt zu Kügelchen zu formen auch mit Keksstechern in andere Formen bringen. Das Foto war noch Hackfleisch, aber inzwischen verwende ich verschiedene Bratlingteige. 



Im Sommer liebe ich erfrischende Getränke. Sojajoghurt, Gurke und im Döschen mit dem Regenbogen Pfefferminz und Salz. Mit Wasser ergibt das auf Arbeit ein köstliches Schlombee. Dazu Toast, niedlich zu Kätzchen ausgestochen ;-)



Ich habe spezielle Bento-Ausstecher. Zum Beispiel ein Frosch. Hier mit Nutella, aber inzwischen bevorzuge ich Aufstrich aus dem Reformhaus oder besonders von Rewe den Spekulatius. In der Dose rechts sind Bulgursalat und Bohnen.



Snackpaprika, Cherrytomate, Räuchtertofu, Mandarine und Gnocchi mit Kohl und Tomate. Für die Reiswaffel (mit süßem Zuckerguss) habe ich keine Zutatenliste mehr hier, weiß nicht, ob die vegan war. Und die MickyMaus ist ein Schokotaler, den kann man auch weglassen ;-)



Paprika, Räuchtertofu, Snackpaprika. Harzer ist natürlich nicht vegan, die Box ist schon älter. Dafür aber der Reis und das Karottengemüse auf dem Salatbett. Mit Stanzern habe ich aus Noriblättern einen Bambuswald ausgestochen, bewacht von einer kleinen Katze. (Oben die Box mit Schoko, Käse und Leberkäse ignorieren, die war für meinen Freund)



Melonenbällchen, Ebly und Johannisbeeren. Die Salami-Deko für das vegane Bento selbstverständlich weglassen ;-)



Und hier: eine frische Feige, Tomate-Paprika-Karotte Salat mit Sonnenblumenkernen, außerdem gelbe Paprika und getrocknete Aprikosen. In den Döschen sind verschiedene Dips für die Karotten und Paprika. In der anderen Box ist Bulgursalat, dazu Karottensticks. Und in dem Küken ist eine Umeboshi (ein japanisches, in Salz eingelegtes Obst). 

Ich habe ein eigenes Büro. Dort lagere ich zum Beispiel auch Marmeladen und Aufstriche (wenn ich ausgestochenes Brot dabei habe). Außerdem Salz und Pfeffer, Essig, Öl, Senf, und ein, zwei Saucen. Ich kann also meine "Salate" pur mitnehmen, ohne dass sie labbrig werden und würze sie dann erst auf Arbeit. Und der Deko-Salat wird natürlich mitgegessen ;-)

SaschaSalamander 21.01.2014, 16.15| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bento Galerie | Tags: Vegan

Der Bilderwächter

KLAPPENTEXT: Zwei Jahre lang hatte Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein. 

Die große Stärke der Autorin ist es, lebendige Charaktere zu erschaffen und durch wechselnde Perspektiven eine vielschichtige Geschichte zu erschaffen, in welcher der Leser hautnah am Geschehen dabei ist. Man leidet und fiebert mit ihnen und kann sich alles so realistisch vorstellen, als wäre es tatsächlich geschehen. 

Aber, das große Manko: der Grat ist sehr schmal, auf dem Autoren mit diesem Erzählstil wandeln, und diesmal ist es leider gekippt. Das hat verschiedene Gründe: 

Das Buch ist die Fortsetzung des Titel DER MÄDCHENMALER. Ich wusste, dass die Titel der Autorin durch die Protagonisten zusammenhängen. Allerdings ist es üblich, dass die Bücher einer solchen Reihe auch einzeln gelesen werden können. Ich las also ohne Vorkenntnis des Vorgängers. Was dort geschehen ist, wurde so widergegeben, dass ich die Hintergründe verstehen konnte. Manche Dinge wurden immer und immer wieder erklärt, sodass die stete Wiederholung selbst mich als Neuling zu langweilen begann. Ich kann mir vorstellen, dass ein Leser des MÄDCHENMALERS dies klar als Zuviel ansieht. Andere wichtige Dinge dagegen wurden nicht erläutert, sodass ich stellenweise das Gefühl hatte, mir fehlen grundlegende Informationen für das Verständnis. Allerdings kann ich nicht sagen, ob dies an der Autorin lag oder den Kürzungen des Hörbuches geschuldet ist. Es ist eine Fortsetzung, die man ohne den Vorgänger also nicht lesen sollte. Von daher tut es mir leid, ein Buch zu bewerten, an das ich mit falschen Voraussetzungen herangegangen bin. 

Ein weiteres Problem, das sich mir auftat: die vielen Perspektiven. Inzwischen bin ich dank Feth und Wolf gewohnt, dass ich mit unzähligen Charakteren erschlagen werde, und finde es sogar recht angenehm und vielschichtig. Eine Erzählweise, die viel Fingerspitzengefühl erfordert und beide meisterlich beherrschen. Das Problem bei diesem Buch allerdings ist, dass die einzelnen Abschnitte teilweise zu kurz sind und die Sprünge zu verschwommen. Es war mir dieses Mal nicht möglich, mich in Charaktere einzufinden, da es oft zu schwer war, sie auseinanderzuhalten und als getrennte Figuren zu erachten. 

Abgesehen von den extrem kurzen Kapiteln lag dies allerdings auch daran, dass ich mit den Sprechern Probleme hatte. Die Sprecher an sich (Julia Nachtmann, Regina Lemnitz und Jacob Weigert) leisten sehr gute Arbeit. Schwierig ist jedoch, dass teilweise Männer von einer Frauenstimme gesprochen werden und dass vor allem ein Charakter von verschiedenen Sprechern vorgetragen wird. Es wird scheinbar nicht charakterbezogen vorgetragen sondern kapitelweise. Das macht es einem Hörer, der die Charaktere rund um Jette und Merle nicht kennt (ich kannte bisher nur Romy), verdammt schwer. 

Während die anderen in der dritten Person geschildert sind, wird Jette als Ich-Erzähler eingesetzt. Was mich sehr irritiert, denn sie hat in diesem Roman eine meiner Ansicht nach sehr kleine Rolle, das Gewicht liegt zu stark auf anderen Charakteren, als dass ich sie als Protagonistin erkennen könnte. 

Die Handlung entspricht nicht unbedingt einem Thriller, eher einem Drama mit Mord und gegen Ende actionreicher Handlung. Da ich die Charaktere nicht kannte und mich durch die ständigen Wechsel auch nicht in sie einfinden konnte, vermochte ich somit auch nicht mit ihnen mitfiebern, sodass ich gerade auf den ersten drei CDs eine gewisse Spannung vermisste und mich ... naja, "durchkämpfen musste" wäre zuviel, aber es fiel nicht gerade leicht. 

Von daher war DER BILDERWÄCHTER für mich leider ein eher enttäuschender Titel. Allerdings kann ich nicht sagen, ob es an meiner Unkenntnis des Vorgängers sowie der Merle / Jette - Romane liegt, ob die ungünstige Verteilung der Sprecherrollen  sowie missglückte Kürzungen dafür verantwortlich sind, oder ob es ein ausnahmsweise schwächerer Roman der Autorin ist. 

Ich werde ihre Titel weiterhin gerne lesen, denn ihre Bücher strahlen eine große Herzlichkeit aus, und die Charaktere agieren sehr menschlich und wirken so realistisch, als würde ich sie persönlich kennen. Dass es diesmal nicht geklappt hat, naja, das kommt vor. 

Wer den MÄDCHENMALER kennt, sollte die Fortsetzung auf jeden Fall lesen, er wird weniger Schwierigkeiten damit haben als ein Neuling und wird sich freuen, den alten Freunden wieder zu begegnen. Wer die Romane um Jette und Merle nicht kennt, sollte besser erst andere Werke der Autorin greifen ;-)

SaschaSalamander 20.01.2014, 09.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch | Tags: Deutsch, Reihe, Jugend,

Statistik KW 03

GELESEN / GEHÖRT
1  - Dorian Hunter 21 - Herbstwind
1 - John Sinclair 84 - Ewige Schreie
1 - John Sinclair 85 - Kalis Schlangengrube
1 - John Sinclair 86 - Terror der Tongs
1 - Deadlock 01 - S Aida, Y Takashina


GESEHEN
Come fly with me
Simpsons Staffel 15
Babycall
Apparition
Blau ist eine warme Farbe
Doctor Who Staffel 6
Das verborgene Gesicht


NEUZUGÄNGE
Er ist wieder da (T Vermes)


ANMERKUNGEN
1 - komplett
2 - teilweise
3 - abgebrochen

SaschaSalamander 19.01.2014, 20.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Jahresstatistik 2013

Und wieder ist ein Jahr vergangen, wieder ist es Zeit für eine Jahresstatistik. 2013 war in vielerlei Hinsicht komplett anders als die Jahre davor. Beruflich, privat und auch in vielen anderen nicht öffentlich genannten Bereichen hat sich eine Menge getan. 

Auch in der Wertung merke ich, wie es immer schwieriger wird. Genaugenommen habe ich 199 "Bücher" zu mir genommen (sei es als Buch, Ebook, Hörspiel oder Hörbuch). Aber teilweise sind doppelte Titel darunter, weil es vorkam, dass ich ein Buch zu Hause hatte und es dann kurz darauf über Skoobe als Ebook angeboten wurde, sodass ich zu Hause Print und unterwegs Ebook nutze. Außerdem ist es immer mehr Mode geworden (wertneutral), dass Autoren und Verlage ihre Titel nicht mehr als einzelnes Buch sondern getrennt veröffentlichen. So etwa die Nylon-Novellen von Nora Schwarz oder die Reihe Porterville sowie viele erotische Kurzgeschichten oder mehrgeteilte Bücher von Inka Loreen Minden und anderen. Dadurch fallen in die Wertung der 199 "Bücher" auch sehr viele Kurzgeschichten oder Buch-Teile von gerade einmal 30 bis 60 Seiten, was es nochmal ziemlich reduziert. Die Grenzen zwischen Buch, Kurzgeschichte und Novelle verschwimmen immer mehr. Herrjeh, kompliziert. Und soll eigentlich nur aussagen, wie völlig sinnlos meine Zahlen sind. Sinn machen sie nur, wenn ich weiß, welche Titel dahinter stecken. Wen das interessiert, der kann auf meiner Unterseite >Gelesen< gerne genauer stöbern. 

So, und nun werde ich etwas konkreter ...


BÜCHER 32

Davon habe ich dieses Jahr erstaunlich wenig gelesen. Irgendwie fehlte mir die Muse, und ab September ging es dermaßen rund in meinem Leben, sodass ich danach kaum noch ein Buch angefasst habe. Ich nehm ja nicht an einem Viellese-Wettbewerb teil, also kann mir das egal sein ;-)

Meine TOP Titel war STERBEN DER BILDER, das mich wirklich zutiefst beeindruckte, sprachlich wie auch inhaltlich. Auch die Nylon-Novellen der gleichen Autorin haben mich sehr bewegt. Die Fortsetzung der ELBENTHAL-SAGA von Ivo Pala war ebenfalls einer meiner Favoriten, und ich warte gebannt auf den Abschluss der Reihe. NICK AUS DER FLASCHE war ein herrlich leichter Sommerlesespaß, der mir die Zeit perfekt versüßt hat. Und dann war da kürzlich noch ALICE VS WUNDERLAND, ein köstlicher Spaß genau für Alice-Fans, die es schräg und düster lieben.


EBOOKS 52

52 Ebooks, weit mehr als die Jahre zuvor und sogar erstmals mehr Digitales statt Print. Aber Rezensionsexemplare werden inzwischen gerne digital versendet, Amazon bietet kostenfrei schöne Sachen an, Shorties für bis zu zwei Euro kaufe ich auch gerne, und dann wäre da noch Skoobe. Auch, wenn nicht jeder Autor sich darüber freuen dürfte, aber ich gebe zu, dankbarer Skoobist zu sein, ich verbrate nicht mehr meine kostbare Zeit, in die Bibliothek zu fahren sondern hol mir die Sachen digital direkt auf das Lesegerät. Und zur Beruhigung für die Autoren: ich kaufe seitdem nicht weniger Bücher als davor :-)

Ungeschlagen an erster Stelle steht Porterville. Schon der Darkside Park konnte mich begeistern, und die Fortsetzung war nicht minder packend. Mein absolutes Highlight 2013, da muss ich nicht überlegen. Haarscharf folgen drei weitere Titel: IM SCHATTEN DER GÖTTER, die NYLON-Novellen und NASHVILLE. Und ein Titel, der mir sehr gefiel, den ich aber nicht rezensiert habe: Das Buch STILL von Susan Caine hat mich sehr bewegt und auch aufgebaut. 


MANGAS COMICS 22

Mangas und Comics habe ich dieses Jahr erstaunlich wenig gelesen. Gekauft habe ich eigentlich recht ordentlich, aber die liegen fast alle noch im Regal, weil ich irgendwie nie so recht die Muse gefunden habe. Trotzdem kann ich vier Favoriten benennen :-)

PUNPUN ist wirklich großartig, mal was anderes und schwer zu beschreiben. IN THESE WORDS ein düsterer Yaoi, der sich mal klar aus der Masse hebt. CHI´S SWEET HOMEist so niedlich, dass Kariesgefahr droht, trotzdem liebe ich ihn. Und ALISIK ist was für Gothic Lolitas, herrlich dunkelsüß.


HÖRBÜCHER 31

Bei den Hörbüchern gefielen mir die WÜSTEN GESCHICHTEN außerordentlich. Noch bin ich nicht ganz fertig, ich nehme die kleine Sammlung mit ins neue Jahr. NIKOS REISE DURCH RAUM UND ZEIT ist ebenfalls sehr gelungen und wird mich gedanklich noch einige Zeit begleiten. DER GESCHICHTENKATER ist eine richtige Perle unter den Märchentiteln. 


HÖRSPIELE 62

In Sachen Hörspiel war ich dieses Jahr weniger unterwegs als sonst. Zum Teil lag das daran, dass einige der Neuerscheinungen mich nicht interessierten. Hatte dieses Jahr ein wenig Pech. Manche meiner Lieblingsserien erscheinen so selten, dass ich mich frage, ob sie eingestampft worden sind. Andere haben sich in eine Richtung entwickelt, dass ich keine Lust mehr habe zu folgen. Neuerscheinungen, die mich begeisterten, gab es nicht wirklich. Und dann gibt es ein, zwei Serien, die mir zwar gefallen, bei denen ich aber längere Zeit warten will, bis mehreres vorliegt. Wenn eine Story dicht gewebt ist, verliere ich einfach den Faden und die Lust, wenn ich ständig ein paar Monate warten muss, beim Cliffhanger stecke und dann entweder nicht mehr den Überblick habe oder gezwungen bin die letzten Folgen noch mal zu hören. 

MINDNAPPING und LADY BEDFORT haben sich als Serie gehalten für mich, weil ich sie unabhängig von der Story hören kann und die Qualität auch gleichbleibend bis sogar wachsend ist. Und mein Favorit, ungeschlagen, seit Erscheinen, das ist AMADEUS (und da bin ich auch gerne bereit, mal in die vorherigen Teile reinzuhören, um den Anschluss zu behalten). 

Trotzdem, ich wünsche mir, dass 2014 in Sachen Hörspielen für mich ein wenig aufregender wird als das alte Jahr ...


FILME 82

Filme tauchen in der wöchentlichen Statistik auf, in meiner Jahresliste allerdings zähle ich die einzelnen Titel nicht auf. Trotzdem möchte ich ein paar meiner Highlights benennen: 

TUCKER AND DALE VS EVIL, zum Brüllen komisch. Eine Parodie auf alle Teenie-Slasher, voller Missverständnisse und mit zwei sympathischen Rednecks. WELLVILLE, herrlich schräg, möchte ich bald mal als Buch lesen. EAT THE RICH, ebenfalls sehr ungewöhnlich und für alle zu empfehlen, die es gerne makaber mögen. THE PET muss ich nicht beschreiben, habe es rezensiert. SUSHI IN SUHL ist einer der wenigen deutschen Filme, die mir gefallen, die Geschichte eines Kochs in der DDR, der sehr ungewöhnliche Wege beschritt. Und last but not least THE KING´s SPEECH, das von Georg dem VI erzählt, britisch durch und durch, ein Hochgenuss.


SERIE 35

Irre, 35 Staffeln habe ich gesehen. Wenn man bedenkt, dass eine Staffel aus vielen Teilen besteht, ist das schon beachtlich. Und dabei habe ich nicht mal alles gesehen, was ich gerne wollte, viele liegen noch auf Halde und warten auf mich. Mein Lovefilm-Account leistet mir treue Dienste. Genauso wie Skoobe: ich flitze nicht mehr in die Bibliothek, sondern leihe mir die Sachen digital. Besonders die vielen Serien haben es mir angetan, es ist viel für meinen Geschmack dabei. Was mir besonders gefiel:

DER TATORTREINIGER wäre eigentlich eine Rezi wert, wenn ich Zeit hätte, schwarzer Humor mit Niveau vom Feinsten. DOCTOR WHO muss ich nicht erwähnen, der steht seit Jahren eh auf meiner Nummer 1. Kürzlich entdeckt habe ich SHERLOCK, meine anfängliche Skepsis über die Modernisierung des Detektivs ist sehr schnell einer unbändigen Begeisterung gewichen (die im neuen Jahr mit der dritten Staffel allerdings wieder sehr zurückging *seufz*). LITTLE BRITAIN habe ich mir endlich angesehen, und von den gleichen Machern auch noch COME FLY WITH ME, britisch eben. Dann habe ich angefangen, mir nach und nach alle Simpson-Staffeln zu kaufen, aber das dauert noch ein wenig. Im November startete ich mit GAME OF THRONES, das mich zwar nicht zum Superfan machte aber mir doch äußerst gut gefällt. 

Und dann wäre da noch TWIN PEAKS, das mich anfangs extrem begeisterte. Aber dann gab es ´nen Break, denn LoveFilm hatte anfangs nur die erste Staffel veröffentlicht, ich hatte zu schnell geguckt, und nach der Pause zur zweiten Staffel kam ich irgendwie nie wieder richtig rein. Wie auch bei den Hörspielen, ich mag es nicht, wenn ich zu lange warten muss, sowas ist für mich ein Lustkiller, und ich breche oft ab. Ich weiß noch immer nicht, wer der Mörder ist, und ich will es endlich abschließen, aber irgendwie schiebe ich es ständig vor mir her. DAS ist der Grund, warum ich keine Serien im TV ansehe und mir lieber komplette Serien kaufe *grml*.


ABGEBROCHEN 18

2013 habe ich so viele Titel abgebrochen wie noch nie. Naja, etwa 1,5 pro Monat, so schlimm ist das gar nicht. Trotzdem, dank Skoobe und Lovefilm muss ich weder schleppen noch draufzahlen, sodass ich auch mal in Sachen reinschnuppern kann, bei denen ich mir unsicher bin. Dazu kommt, dass ich um einiges wählerischer geworden bin. Ich achte immer mehr darauf, was ich meinem Geist, meiner Seele zuführe. Wenn mir etwas zu blöd, zu banal, zu langweilig ist oder wenn es einfach der falsche Zeitpunkt für dieses Werk ist, warum sollte ich dann Zeit damit vergeuden? Ich lese nicht für andere, nur für mich. Und ich bin es mir wert, auch mal NEIN zu sagen :-)

SaschaSalamander 17.01.2014, 16.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Stephen King´s UR

Schon etwas älter, dieser Beitrag, aber immer noch aktuell :-)

***************

Gleich als eines der ersten Bücher (vielleicht sogar das erste? Ich besitze den Kindle schon recht lange, so sicher bin ich mir da nicht mehr) habe ich mir selbstredend UR von Stephen King geholt. Logisch, der Meister des Horror hat speziell zum Kindle etwas geschrieben, das ist Pflichtlektüre. Rezensieren möchte ich das gar nicht, das haben vor mir schon mehr als genügend Leute getan. Nur kurz mein "hab ich gelesen, und so fand ich es" abgeben, meinen Senf dazukleckern. 

Da bekommt ein Lehrer, der sich einen Kindle bestellt (um zu beweisen, dass er nicht so oldschool ist, wie alle ihm vorwerfen), ein rosafarbenes Exemplar gesendet. Obwohl der Kindle doch nur in weiß lieferbar ist. Und faszinierenderweise verfügt dieses Gerät über einige experimentellen Funktionen, die ihn doch sehr überraschen. Es scheint auf verschiedene Paralleluniversen zuzugreifen, in denen ... tja, mögen andere Rezis spoilern, ich höre hier auf. Denn da King immer sehr lange Einleitungen schreibt, würde ich über zwei Drittes des Buches erzählen müssen, wenn ich hier weitererzähle. 

Ich mag King sehr gerne. Oder mochte. Wie man es nimmt. Als Jugendliche habe ich unzählige seiner Bücher verschlungen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass alles sich wiederholt, und dann habe ich aufgehört. Seitdem lese ich alle paar Jahre mal ein Buch oder eine Story (und natürlich seine beiden Bücher DANSE MACABRE und VOM LEBEN UND SCHREIBEN, aber das sind ja keine Romane) und finde es ganz nett, aber immer mit genügend Pause dazwischen.

Diese Kurzgeschichte hat mir recht gut gefallen. Und es gab Dinge, die mir nicht so gefielen. Man kann es kurzfassen, wie es bei mir und King immer ist: die Story ist genial. Die Erzähltechnik fesselt, sodass man nicht aus der Hand legen kann. Aber er verliert sich in Einleitung, Banalitäten und Mittelmäßigkeit. Er wird es niemals müde zu betonen (ich hätte Strichliste führen sollen), wie oft das Wort mediocre (mittelmäßig) in der Story vorkam. Das sind Momente, in denen ich als Leser mich nicht ernstgenommen fühle, wenn er es mir immer wieder um die Ohren knallen muss. Dito die Beschreibung des Alltages und des Drumherum. Man hätte die Geschichte um die Hälfte kürzen können. Ich weiß, Fans werden mich dafür aufknüpfen. Aber in dieser Hinsicht ist King wie Hohlbein: was einmal oder fünfmal oder zehnmal zum Bestseller wird (King: Beschreibung des kompletten Drumherum ohne wirklich etwas zu erzählen. Hohlbein: Ausdehnen einer Handlung von wenigen Sekunden auf unzählig viele Seiten, literarisches BulletTime) ist beim fünfzigsten Mal einfach nur noch Abklatsch und langweilig.

Ansonsten, wie gesagt, nachdem die Story dann aber endlich in Fahrt kam, war ich absolut begeistert. Und wie immer habe ich es nicht bereut, dachte mir nur "ja, DARUM lese ich den King immer noch und werde auch nie aufhören, ihn zu lesen". Er hat es einfach drauf, packende Geschichten zu erzählen. Es dauert in diesem Fall zwar ein wenig (im zweiten Drittel beginnt die Handlung, und richtig spannend wird es erst im letzten Drittel), aber es lohnt sich. Nur King schafft es, aus so etwas wie einer experimentellen Funktion eines Ebook-Readers einen Horrorroman zu schreiben!

Fans des Dunklen Turms sollten das Buch unbedingt lesen, vermute ich! Denn ich kenne die Reihe nicht (nur den ersten Teil, über den bin ich niemals hinausgekommen), aber nach dem, was ich gelesen habe, gehe ich davon aus, dass das Ende sich darauf beziehen könnte. Mir selbst war einiges unklar, und ich werde die Geschichte wohl, sollte ich den Turm endlich einmal abgeschlossen haben, unbedingt ein zweites Mal lesen, um sie dann zu begreifen. 


SPOILER

Das Ende - eieiei, für einen King ganz schön happy, ich hatte mit etwas Dramatischerem gerechnet und war fast enttäuscht über den glimpflichen Ausgang. Aber gut, ich habe mich weiter oben beklagt, dass King immer nur das gleiche schreibe. Also, ich sollte ihm in diesem Fall wohl ein Lob aussprechen, dass er mich mit seinem Ende ziemlich überrascht hat und mir zeigte, dass er gelegentlich doch aus seiner Haut heraus kann. Ein weiterer Anreiz, nach anderen Titeln von ihm zu greifen. Mal sehen, was ich als nächstes lesen werde ...

SaschaSalamander 16.01.2014, 10.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch

Blau ist eine warme Farbe

Dieser Beitrag kann nur mit einem Gäste-Passwort gelesen werden!

SaschaSalamander 15.01.2014, 21.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Film

Urlaubsgedanken

Der Blog hier ist seit Anfang des Jahres ganz schön verwaist. Irgendwie komme ich momentan nicht so wirklich zum Rezensieren. Doch ich denke, das ist okay. Das Web ist groß genug, dass Ihr Euch ohne mich nicht langweilen werdet, und ich kann in aller Ruhe mal ein paar andere Dinge erledigen. Zum Beispiel Hörspiele und Bücher, die nicht rezensiert werden sondern einfach mal nebenbei konsumiert. Normalerweise nicht meine Art, einfach zu konsumieren, aber zwischendurch tut das mal richtig gut, ich brauch das grad, diese geistige Hintergrundbeschallung. Manchmal findet das Leben eben nicht in Büchern statt ... 

Ich werde heute Nachmittag und die nächsten Tage vielleicht trotzdem mal wieder was einstellen, hab ja noch ein paar Sachen auf Vorrat, alte Rezensionen, die ich für ebendiese Fälle gebunkert habe. 

Inzwischen habe ich mich recht gut gefangen und genieße, was so passiert. Nicht alles davon ist schön, aber das Gesamtbild passt. So ganz habe ich noch nicht den Alltag, aber das ist okay. Ich denke, nächste Woche mit Beginn der Arbeit und nachdem einige Dinge geregelt sind, wird sich auch das langsam wieder einstellen. Und ich glaube, ich werde mich freuen, wenn es wieder heißt "aufstehen, arbeiten, Haushalt, kurz Freizeit, schlafen, aufstehen, arbeiten usw", denn das bedeutet, dass alles in Ordnung ist und seinen gewohnten Gang geht. Bitte erinnert mich daran, wenn ich wieder jammere über den täglichen grauen Trott ;-)

Ach, mir gehts grad richtig gut ... 

SaschaSalamander 15.01.2014, 10.00| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp



 






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