SaschaSalamander
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Statistik KW 23

GELESEN / GEHÖRT
Schwarze Lügen (K Boie)
Wer zu uns kommt, hat das Gröbste bereits hinter sich (P Wilhelm)


GESEHEN
Modern Family Staffel 1
Ich unverbesserlich 2


NEUZUGÄNGE
Sei lieb und büße (J Clark)
Modern Family Staffel 1
Modern Family Staffel 2
Friedhofskind (A Michaelis)
Amadeus 08 - Succubus (Hörplanet)
Tao Tao Komplettbox 52 Folgen

SaschaSalamander 08.06.2014, 20.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Kirschauflauf

Nur ein kleines Foto. Um Euch den Mund wässrig zu machen. Heute Nachmittag gibt es bei uns Kirschauflauf / Kirschkuchen. Frei nach dem Rezept, das ich letztens mit Rhabarber gebacken habe, >hier< nachzulesen.




SaschaSalamander 07.06.2014, 15.21| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: V-Gedanken

Grüne Smoothies

Vor einiger Zeit wurde ich auf Grüne Smoothies neugierig. Meine ersten Versuche eher wacklig und unsicher, geschmacklich auch nicht wirklich überzeugend. Aber dann fand ich endlich das, was mir schmeckt. Inzwischen trinke ich täglich irgendein Grünzeug und bin begeistert. Rezepte, Infos zu den Kräutern, ein paar Hintergründe, deswegen wollte ich das lesen. Denn ich habe festgestellt, dass ich mich ziemlich gut fühle mit diesen Drinks, wollte erfahren was dahinter steckt, wie sie wirken und vielleicht auch, welche Kräuter welche Wirkung haben. Womit man kombinieren darf, was man vermeiden sollte und vieles mehr. 

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SaschaSalamander 06.06.2014, 08.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Kochen, BewusstSein, Fachbuch, Vegan,

Criminale - Elisabeth Herrmann

>Hier< geht es zum ersten Teil der Lesung mit Anna Schneider und BALD WIRD ES NACHT, PRINZESSIN.



Dann folgte Elisabeth. Sie stellte den Jugendkrimi SCHATTENGRUND vor. Sie erzählte kurz, worum es geht und las dann verschiedene Szenen vorne, mittig und hinten. Zwischendurch erzählte sie in groben Zügen, was geschehen war. Das ist interessant, weil man so einen größeren Teil des Buches erfährt und neugierig wird. Allerdings werden auch manche Dinge gespoilert, die erst sehr viel später auftauchen. Von den wichtigen Wendungen und dem Ende aber wurde natürlich nichts verraten, sodass der Lesegenuss erhalten bleibt.
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SaschaSalamander 05.06.2014, 08.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Autoren

Criminale - Anna Schneider und Elisabeth Herrmann

Als ich auf Facebook postete, dass in Nürnberg die Criminale stattfindet und mich freuen würde, anderen Bloggern zu begegnen, rechnete ich damit, dass sich einige Bücherfreunde melden würden. Gut, es ist keine Leipziger Messe, aber 280 deutsche Autoren sind doch ein toller Grund, mal nach Nürnberg zu kommen, oder? 

Blogger meldeten sich leider keine. Aber was für eine Freude, >Elisabeth Herrmann< sagte, sie hätteZeit für einen Kaffee. So verabredeten wir uns im Zeiti. Das Zeiti möchte ich Euch auch gerne vorstellen, aber das ist eine andere Geschichte und wird >ein andermal< erzählt. Und, der Überraschungen nicht genug! Als ich dann am Treffpunkt wartete, kam nicht nur Elisabeth, sondern auch >Anna Schneider< war mit von der Partie. 

Wir machten es uns auf der Terrasse des Zeiti bequem und bestellten etwas zur Stärkung. Die beiden gingen noch kurz ihren Auftritt durch, dann unterhielten wir uns über alles mögliche. Die beiden sind äußerst sympathisch, ich habe die Zeit mit ihnen sehr genossen. 
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SaschaSalamander 04.06.2014, 08.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Autoren

Die Schaffensschwestern

Nach der >Lesung im Krankenhaus< fuhr ich nach Hause. Nur eine Seitenstraße weiter stand ich an der Ampel, sah nach links, sah nach rechts, nach links, nach ... hey, was war das rechts? >Schaffensschwestern<, davon hatte ich doch schon mal gehört? Ein kleines Käffchen nach der Lesung, warum nicht? Ich war neugierig und wollte mal sehen, was das ist, wovon mir so oft schon vorgeschwärmt wurde. 


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SaschaSalamander 03.06.2014, 09.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: V-Nürnberg

Die Mechanik des Herzens

Eine Rezension, die ich "auf Vorrat" geschrieben hatte, als ich das Buch gerade las. Nun habe ich gesehen, dass das Buch verfilmt wurde und bald im Kino erscheint. Na, da möchte ich doch flink die Rezi tippen, bevor ich womöglich bald den Film vorstellen werde. Es gibt für Euch einen Trailer zu >JACK UND DAS KUCKUCKSUHRHERZ<.


Klappentext


Jack ist ein besonderer Junge. Seit seiner Geburt hat er ein mechanisches Herz in Form einer Kuckucksuhr, die jeden Tag neu aufgezogen werden muss. Nur eines muss er dabei bedenken: er darf sich niemals verlieben, denn das würde sein zartes Uhrwerk nicht aushalten. Als Jack eines Tages die bezaubernde Tänzerin Miss Acacia kennenlernt, spielt sein Herz sofort verrückt. Doch er lässt sich nicht entmütigen und kämpft um seine Liebe ... 


Genre, Machart

Das Buch wird vermarktet als "Märchen für Erwachsene", und dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Es strahlt zudem eine bizarre Komik aus, die klar an die Werke Tim Burtons und Neil Gaiman erinnert, insbesondere >CORPSE BRIDE<, >BIG FISH<, CORALINE. Die viktorianische Zeit, Nebelschwaden, zerbrechliche Ärmen, dürre Äste, bleiche Gesichter, Charaktere voller Melancholie und unerfüllter Sehnsucht. Über allem der Hauch von Vergänglichkeit, Tod und Verderben, gewoben in ein düsterromantisches Bild. 


Charaktere

Die Charaktere unterstreichen alle die bizarren Aspekte des Buches und zeigen, dass der Leser seine Vorstellung von real und glaubwürdig schon zu Beginn ablegen muss. Eine Katze mit Brille, eine Prostituierte mit Holzbein (mit eingebranntem Strumpfnetzmuster) und einem Edelstein als Auge, ein alter Mann mit rostigem Rückgrat, auf welchem man Xylophon spielen kann. Sie alle wurden "repariert" von Jacks Hebamme Doktor Madeleine. So wird schnell klar, dass nicht alles, was geschieht, wörtlich zu nehmen ist und das Symbolische hier wichtiger ist als das Offensichtliche. 

Die Protagonisten sind durchweg liebenswert. Obwohl sie dem Genre Märchen entsprechend wenig ausgebaut werden, wachsen sie dem Leser schnell ans Herz und bieten viel Projektionsfläche für eigene Gefühle und Sehnsüchte. Gut und Böse sind klar definiert. 

Doch Kern des Buches ist Jacks Reise auf der Suche nach Acacia, und ab diesem Punkt verliert das Buch ein wenig seines Charmes. Acacia zerstört den Zauber des Buches, ab hier kommt man gelegentlich ins Stocken. Doch auch dies passt ins Bild, schildert den Konflikt und verdeutlicht das tragische Element. 

Interessant finde ich zwei Charaktere, denen Jack begegnet. Einmal der Reisende im Zug, bei dem jeder Leser sofort "aaaaaah" sagen wird, dessen Funktion mir allerdings unklar ist und der das Buch in keinster Weise bereichert, den man bedenkenlos unerwähnt hätte lassen können. Und den Uhrmacher und Magier, dem Jack begegnet. Dieser war mir vom ersten Moment an sympathisch, seine Lebendigkeit und seine Visionen sorgen im zweiten Teil für den Zauber, der mir ab dem Auftreten der weiblichen Protagonistin fehlte. 

Jack selbst berichtet aus der Ich-Perspektive (lediglich der Epilog schildert aus der Sicht des allwissenden Erzählers). Dies ist insofern ungewöhnlich, als es bereits vor seiner Geburt beginnt und er von Dingen spricht, die er nicht selbst erlebt haben kann. Ein weiteres Stilmittel, um den bizarren Charakter des Märchens zu unterstreichen. 


Sprache

Mathias Malzieu schreibt in wunderbaren Metaphern, er haucht unbelebten Objekten Leben ein und erschafft ein malerisches Gemäde des alten Schottland bzw Spanien. Es gelingt ihm, Romantik und Tod im typischen Gothic-Stil zu vereinen: "Es ist so bitterkalt, dass Vögel im Flug erfrieren und tot vom Himmel fallen. Ihr Aufprall ist unheimlich sanft für ein Geräusch des Todes. [...] Katzen frieren mit den Pfoten an Regenrinnen fest und werden zu Wasserspeiern. Im Fluss ziehen gefrorene Fische Fratzen." Oder "Eine alte schwarze Katze sitzt nebenan auf dem Küchentisch. Doktor Madeleine hat ihr eine Brille gebastelt: sehr elegant, mit grünem Gestell, passend zur Augenfarbe. Die Katze beobachtat uns mit blasierter Miene - fehlen nur noch Zigarre und Zeitung."

In der ersten Hälfte des Buches habe ich beinahe auf jeder Seite Zitate notiert, das Buch ist äußerst sprachgewaltig. Doch als Jack seine Reise beginnt, werden diese Momente immer seltener. Es gibt gelegentlich herausragende Metaphern, doch sie gehen bald unter im Rest der Handlung. 

Anfangs sehr selten, bald immer häufiger werden Worte verwendet, die unpassend für die damalige Zeit sind, die das malerische Bild zerstören, wirken wie ein hässlicher neonfarbener Fleck auf einem Gemälde in weichen, warmen Farben. Sprachliche Anachronismen, die man damals so sicher nicht sagte. Ob dies der Übersetzung geschuldet ist oder dem Autor, kann ich nicht beurteilen. Sollte es am Autor liegen, hätte ich gewünscht, dass die Übersetzerin dies kaschiert. Sollte es an der Übersetzerin liegen, hat sie ein Kunstwerk beschmutzt.


Atmosphäre

Die Atmosphäre zu Beginn ist unvergleichlich schön, man ist sofort in einer düsteren Märchenwelt voller Magie und surrealer Elemente gefangen. Ich habe das Buch an einem Tag in kürzester Zeit verschlungen. Doch leider gibt es einige Dinge, die diese unglaublich dichte Atmosphäre immer wieder für einen kurzen Moment zerstören:

wie bereits gesagt werden häufig Worte verwendet, die einfach unpassend sind. Sexy, etwas kapieren und ähnliche Umgangssprache. Oder Gegenstände, die es damals zwar bereits in anderer Form als heute bereits gab, die aber in ihrer Formulierung dennoch fehl am Platz wirken, so etwa Klobürste, Bügeleisen, Sonnenbrille. Ganz zu schweigen von absolut deplatzierten Dingen wie Bulldozer. 

Ungewöhnlich ist auch das Alter Jacks. Vielleicht mag es ein Kunstgriff des Autors sein, ich empfand ihn jedoch als schwierig und unpassend. Bereits als Baby und als Zehnjähriger versprüht er eine Libido, die für ein Baby bzw Kind unangemessen ist. Dadurch fällt es schwer, ihn als Kind zu sehen, das er eigentlich ist und als das er sich auch verhält, zumal diese Sexualität das märchenhafte Element entzaubert. Verwirrend wird es dann, als er sich auf die Reise begibt. Die Handlung spielt um 1890, es werden jedoch Ereignisse genannt, die erst 1903 eintreten 
Ich suchte verzweifelt, ob ich auf der Reise einige Etappen überlesen, mehrere Jahre übersprungen hatte. Doch später wurde erneut betont, dass er 15 Jahre alt sei. Auch werden gelegentlich Metaphern gebracht zu Dingen, die er nicht wissen konnte, da er als einfacher Junge aus ärmlichsten Verhältnissen diese Kenntnisse über ferne Länder nicht erworben haben konnte. Sollte es ein Kunstgriff sein, der die unwirkliche Situation verdeutlicht, so ist dies absolut fehlgeschlagen und führt zu mehr Verwirrung als irgend etwas anderem.

Normalerweise bin ich nicht sonderlich pingelig in diesen Dingen. In diesem Buch allerdings habe ich das Lesen sehr oft unterbrochen (es gibt mehr Beispiele als die im vorherigen Absatz genannten) um zu recherchieren, wann diese Ereignisse stattfanden, die entsprechenden Bücher veröffentlicht wurden oder die jeweiligen Gegenstände erfunden wurden. Es hat mich jedesmal komplett aus dem Lesefluss gerissen, wenn wieder einmal ein modernes Wort die Zeit von 1874 bis 1892 zerstörte. 


Persönliche Meinung

Das Märchen ist wunderschön. Doch was mich auch ein wenig irritiert: üblicherweise enthalten Märchen eine Moral, eine Aussage. Hier habe ich lange überlegt. Ich komme zu keinem Schluss. Ich verstehe nicht, was der Autor mir sagen möchte, da er sich in vielen Dingen selbst widerspricht. 

Ich habe DIE MECHANIK DES HERZENS verschlungen, das Buch hat mich gefesselt und verzaubert. Doch immer wieder wurde ich kurz unterbrochen und abgelenkt, der Zauber konnte sich niemals komplett entfalten. War ich zu Beginn der Meinung, das Buch sei ein absolutes Meisterwerk, kam ich etwas später ins Grübeln und am Ende zu dem Schluss, dass es ein außergewöhnliches Werk ist, das sich zwar von anderen abhebt, dabei aber sehr viele Möglichkeiten verschenkt hat. Ob dies an mangelnder Recherche liegt, an einer schlechten Übersetzung oder mangelndem Verständnis von meinerSeite, ist unklar. Das Buch hat mich hervorragend unterhalten, eine langanhaltende Wirkung allerdings wird es nicht haben. Ich vermute, dass es einige Wochen im Gedächtnis bleiben und dann verblassen wird. Schade, es hätte mehr verdient ...

Es wird häufig auf den Überraschungserfolg des Buches hingewiesen, es wird gelegentlich gleichgestellt mit dem Kleinen Prinzen. Doch dazu fehlt es ihm an Tiefe, Aussage und Überzeugungskraft. Haarscharf, der Autor hätte es schaffen können, doch ein Klassiker wird es wohl niemals werden, trotz des momentanen Erfolges. 


Fazit

Ein Märchen für Erwachsene, bizarr, erotisch, romantisch und fantastisch. Flammende Farben und originelle Charaktere inmitten der trostlosen Landschaft Ende des 19ten Jahrhunderts. Ein Buch, das seine Leser verzaubert und unterhält, vermutlich aber wenig Nachhall erzeugen wird.





SaschaSalamander 02.06.2014, 08.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Tip, Märchen,

Statistik KW 22

GELESEN / GEHÖRT
Grüne Smoothies (A Nossem)
Wer zu uns kommt, hat das Gröbste hinter sich (P Wilhelm)
Die sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra (R Sloan)
Vegan Freak (B Torres, J Torres)
Sukiya 01 (Peach-Pit)
Eros / Psyche (M Llovet)
Schwarze Lügen (K Boie)


GESEHEN
C2 - Killerinsect
Chucky - Die Mörderpuppe
Chucky 2
Chucky 3
Chucky 4 - Chucky und seine Braut
Chucky 5 - Chuckys Baby
Chucky 6 - Curse of Chucky


NEUZUGÄNGE
Ame und Yuki 3 (M Hosoda, Yu, Y Sadamoto)
Young Bride´s Story 5 (K Mori)
Bride of the fox spirit (R Takarai, M Masaya)
Spice and Wolf 09 (K Koume)
Lindbergh 1 (Ahndongshik)
Eros / Psyche (M Llovet)

SaschaSalamander 01.06.2014, 20.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik



 






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