SaschaSalamander
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3




Statistik KW 24

GELESEN / GEHÖRT
Schattengrund (E Herrmann)
Elbenthal-Chroniken Band 3 (I Pala)
Wer zu uns kommt, hat das Gröbste hinter sich (P Wilhelm)
Bride of the Fox Spirit (R Takarai)

GESEHEN
Käptn Blaubär Staffel 1
Modern Family Staffel 1
Doctor Who Staffel 7
Thor 02

NEUZUGÄNGE
Ein Mann und viertausend Frauen (R Jeremy)

SaschaSalamander 15.06.2014, 19.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Frühstück im Bananeira

>Zweimal< war ich schon im Bananeira, heute ein drittes Mal, und ich werde noch öfter dort zu Gast sein. Es ist so lecker und gemütlich, dass ich mich dort richtig wohlfühle, und die Speisekarte bietet viele tolle Leckerbissen. Gerne hätte ich Euch übrigens bessere Bilder präsentiert, aber ich wollte nicht alles hin- und herrücken auf dem Tisch und mich runterbeugen, von oben und so weiter, die Leute guckten eh schon so irritiert am Nachbartisch ;-)

Diesen Samstag waren Daniel und ich frühstücken. Für 12.50 Euro gibt es ein 4 Gänge Menu an den Tisch, dazu ein kleines Buffet an der Theke. Omnis bekommen auch Wurst und Fleisch, Vegetarier bekommen fleischfreie Alternativen, und für Veganer gibt es ebenfalls reichhaltig. Ich habe an den Nachbartischen alle Varianten gesehen, jede davon sah köstlich aus, und allen Gästen schien es zu schmecken. Bei veganen Bestellungen wird jedoch darum gebeten, rechtzeitig Bescheid zu geben bei der Reservierung, da das Essen extra vorbereitet wird.

An der Theke ist kein richtiges "Buffet", eher eine Nachfüllstation. Aber bei dem Angebot, das sie an den Tisch bringen, ist das auch gar nicht nötig. 



Wir bestellten pflanzlich. Während die anderen Gäste sich am Buffet mit normaler Milch, Joghurt, Butter und Aufstrichen bedienen dürfen, bekamen wir dies extra für uns an den Tisch. Sie sahen optisch genauso aus, zum Glück wies man uns darauf hin, dass wir an der Theke besser nicht nachfassen. Aber bei den riesigen Mengen auf unserem Tisch war das auch nicht nötig. 

Was ich extra erwähnen möchte: vegan und Allergie / Intoleranz ist unterwegs oft unangenehm, weil man doppelt nachfragen muss und keine Umstände machen möchte. Nicht hier, die Bedienung war sehr zuvorkommend und man nahm in der Küche Rücksicht auf unsere Anliegen. Gerade, weil hier alles extra frisch ist und es viele exotische Sachen gibt, ist bei den Früchten doppelte Vorsicht geboten ;-)

Wir bestellen uns Kaffee und Cappuccino zum Einsteig. Auf dem Tisch stand bereits ein Korb mit vier Brötchen (für mich etwas zu rösch gebacken, Schatz dagegen liebt sie so knusprig), eine große Schale Joghurt und eine Kanne Milch. 

Zuerst gab es eine Platte mit Vurst, Räuchertofu, Wilmersburger, eine Scheibe Filata, frische Butter, Salat, und auf dem Tofu ein besonders leckerer Dip. Außerdem ein frischgepresster 0,2 l Smoothie. 



Kurz darauf brachte man uns eine Antipasti-Platte mit Roter Bete, Olive, Bällchen (ich tippe auf SoTo), eingelegten Auberginen und Champignons und frittierten Tofustückchen mit Cherrytomate und Salat. Fürs Süße bekamen wir Schoko-, Nuss- und Fruchtaufstrich. Um die Aufstriche hätten wir uns ja fast gekloppt, so lecker waren die! Mein Favorit war die Nusscreme, Schatz stürzte sich vor allem auf Schoko.



Nächster Gang: Teigtaschen und Tomatenscheibchen mit Balsamico und Wilmersburger. Die Taschen im Tex-Mex-Stil mit Bohnen, Mais, Tomaten, der Teig drumherum herrlich leicht und lecker, sehr gut gewürzt.





So viel, wie soll da noch mehr reinpassen? Aber Obst und Schoko geht immer. Crunchy Müsli mit Joghurt und Obst, eine kleine Portion von der Theke. 





Wir ließen uns ein wenig Zeit, bevor der Nachtisch kam: Ein Bananeira Especial, Hefefladen mit Schokocreme. Knusprig und lecker, perfekt zum Abschluss. 



Alle Achtung, bei einem regulären Brunch könnte es nicht reichhaltiger sein, und für ein Frühstück war es riesig. Wer in der Nähe wohnt und es noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall dort einmal eine kleine Pause einlegen und sich kulinarisch verwöhnen lassen ;-)

SaschaSalamander 14.06.2014, 14.21| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: V-Unterwegs

Schwarze Lügen

Ein Jugendthriller von Kirsten Boie. Ich bewundere die Vielseitigkeit dieser Frau, die zwischen Jugend- und Kinderliteratur wechselt und dabei immer wieder neue gesellschaftskritische und interkulturelle Themen aufgreift. Keines ihrer Bücher ist wie das andere, sodass die Vorfreude jedes Mal groß ist, wenn ich eine Neuerscheinung von ihr in der Hand halte. Diesmal also SCHWARZE LÜGEN.

Melody soll in der Schule ein Solo auf der Klarinette spielen. Doch "der Arsch" (wie sie und ihre Geschwister den neuen Ehemann ihrer Mutter nennen) zerbricht sie im Suff. Melody schämt sich, verschweigt die Sache und geht trotzdem auf das Konzert, um ihre Mutter nicht zu enttäuschen. Doch dann verlässt sie der Mut nach Hause zurückzukehren, und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ihr Bruder wird unschuldigerweise eines Bankraubes beschuldigt, sie wird als Mitwisserin gesucht, sie hat einen schicksalhaften Zusammenstoß auf der Straße und landet als vermeintlich erwarteter Gast in einer fremden Familie. Nur der Täter weiß um die Zusammenhänge, Melody und ihre Familie geraten in tödliche Gefahr. 

Melody ist eindeutig der Hauptcharakter, der Leser begleitet sie und erlebt das Geschehen so intensiv durch ihre Augen, dass man stellenweise meinen könnte, es sei ein Ich-Erzähler. Doch die Perspektive wechselt, auch die Sicht des Täters wird beschrieben, die des Polizisten sowie die von Melodys neuen Bekanntschaften. Dadurch ist es dem Leser möglich, das Geschehen als Ganzes zu erfassen, während jedem der Beteiligten nur Bruchstücke bekannt sind. 

Die einzelnen Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, die Motive nachvollziehbar. Manchmal möchte man vor allem als Erwachsener die Hände über dem Kopf zusammenschlagen über das, was da nun geplant wird, man möchte Melody zurufen "tu das nicht", möchte ihr vorschlagen was zu tun wäre. Aber dennoch ist dem Leser klar, dass sie in ihrer Situation und mit ihrem Wissen nicht anders hätte handeln können, man kann sich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. 

Der Aufbau ist wie üblich von Kirsten Boie geschickt gestaltet. Man lernt Melodys Familie kennen, erfährt von ihren täglichen Sorgen, und dann beginnt die Geschichte, die erste Spannung baut sich auf, es ist zwar ein Verwechslungsspiel aber noch nicht schlimm, nur ungemütlich, bis es dann immer schlimmer wird bis hin zu einem atemlosen Showdown, der möglicherweise das Leben einzelner Beteiligter kosten könnte. Danach lässt sie sich viel Zeit, wieder zurückzukommen, die Fäden wieder zusammenlaufen zu lassen. Und wie es für Boie üblich ist lässt sie ihre jungen Leser nicht mit den schweren Themen alleine sondern gibt einen Hoffnungsschimmer, der ohne Kitsch aber mit viel Herz alles abrundet. 

Ich hatte mit einem normalen Jugendkrimi oder Jugendthriller gerechnet, daher war ich erstaunt, wieviel Gesellschaftskritik auch hier steckt. Aber gut, es hat mich nicht verwundert, kenne ich die Autorin ja inzwischen. Armut, Ausländerpolitik, Ausgrenzung aus der Gesellschaft, Vorurteile, die Schere aus Arm und Reich, häusliche Gewalt, Drogen, Kriminalität. Sie lässt diese Themen nebenbei einfließen, teils auch ohne sie auszusprechen, und sie spielt selbst mit den Vorurteilen der Leser, indem sie Dinge überraschend erwähnt, sodass sich plötzlich die Sichtweise auf eine Situation oder Person sofort ändert. 

Sprecher des Hörbuches ist Hans Löw. Für >Sachtexte< fand ich ihn bereits herausragend, als Sprecher eines >Jugendromanes< dagegen sagte er mir wenig zu. Das muss ich hier leider wieder bestätigen. Er hat eine angenehme Stimme und kann gut lesen, ja. Aber seine Art, Emotionen auszudrücken wirkt etwas träge. Wenn ein Charakter etwas sagt klingt das durch die erhobene Stimme am Ende des Satzes eher wie eine Frage. Dadurch wirkt alles sehr unruhig, unsicher. Er variiert auch nicht zwischen den Figuren, sodass die von der Autorin geschickt herausgearbeitete Charakterisierung etwas untergeht und sowohl die anfangs zickige reiche Teenager, der tumbe Neffe, die sympathische Heldin, der alte kraftlose Mann und der Gangsterboss alle gleich klingen. Da der Schwerpunkt zudem auf Melody liegt, ist es ungünstig, dass ein Mann als Sprecher gewählt wurde, da hätte ich mir entweder eine Frau gewünscht oder aber mindestens zwei Sprecher für verschiedene Erzählperspektiven. 

Abgesehen vom ungünstig gewählten Sprecher ist SCHWARZE LÜGEN auf jeden Fall wieder ein großartiges Hörbuch, das man sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen sehr gut empfehlen kann. Spannend, mitreißend und dabei so herzlich, dass man die Charaktere wie gute Freunde nur ungern nach dem Hören gehenlassen möchte ... 

SaschaSalamander 13.06.2014, 08.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch

Bananenbrot

Bananen schmecken mir nur pur, als Zutat sind sie normalerweise zu intensiv. Aber nachdem ich so viele Leute schon von Bananenbrot schwärmen hörte, wollte ich es mal probieren. In der >Vegancorner< stieß ich auf dieses Rezept. Inzwischen habe ich es schon mehrere Male gebacken, denn trotz aller Bedenken hat sich dieser Kuchen zu meinem Lieblingsgebäck gemausert. Nicht nur, weil er großartig schmeckt, sondern weil er auch sehr einfach zuzubereiten ist und die Zutaten völlig unkompliziert sind. Hatte es auf Arbeit dabei, habe es Gästen angeboten. Hatte es auch an einem heißen Sommertag in der Picknickbox, auch angewärmt war es köstlich. Außerdem muss dieses Rezept immer dann herhalten, wenn ich mal wieder dunkelbraune Bananen zu Hause habe, die ich nicht mehr essen möchte. Jeder, der es kostete, war begeistert.

180 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 Handvoll Walnüsse, gehackt

80 ml Öl
50 g Zucker
50 g Ahornsirup
80 ml Milch
2 mittelgroße Bananen

Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen (oder 195 Grad Ober- und Unterhitze). 

Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Walnüsse und Vanille mischen. 

In einer zweiten Schüssel Zucker, Sirup, Öl, Vanillezucker, Bananen und Milch vermischen. Die Bananen kann man mit der Gabel zerdrücken, damit sie schön stückig sind. Ich mag es lieber cremig, also habe ich die Masse mit dem Zauberstab glattgemixt. 

Trockene Zutaten mit einem Löffel unterheben, in eine Kastenform füllen und 35 Minuten backen. Nicht sofort herausnehmen und anschneiden, sonst zerkrümelt der Kuchen. Er muss etwas abkühlen, damit er schnittfest wird. Danach aber ist er super fluffig und so lockerleicht, dass die Gäste kaum glauben, dass er ohne Eier gebacken wurde ;-)

Mit Sirup und Zucker kann man variieren, ob man lieber Agavendicksaft nimmt, weißen Zucker, braunen Zucker, Ursüße, Apfeldicksaft oder was man eben gerade im Haus hat, der Zucker dient hier lediglich der Süße. Beim Öl kann man ebenfalls variieren, solange es geschmacksneutral ist, auch 80 ml geschmolzene Margarine sind möglich. Da die Banane sehr intensiv ist, ist es auch egal, ob man nun herbe Sojamilch oder süße Reismilch verwendet. Als ich keine Walnüsse im Haus hatte, habe ich einfach Sonnenblumenkerne genommen. Ist wesentlich günstiger, und uns beiden schmeckte es sogar noch besser. Ach ja, Natron: typisch für ein amerikanisches Rezept. Kann man auch einfach weglassen und etwas mehr Backpulver verwenden ;-)

Viel Spaß beim Ausprobieren :-)


SaschaSalamander 12.06.2014, 08.45| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: V-Rezept

Zeit und Raum in Nürnberg

 

Im ZEIT UND RAUM, gerne auch >Zeiti< genannt, war ich bereits zweimal. Klar gehe ich auch in normale Cafés und Restaurants, einen Kaffee schwarz oder einen Salat kann ich immer irgendwo bestellen. Aber es ist einfach schön, wenn man auf der Karte etwas mehr Auswahl hat und nicht erst darum bitten muss, eine Extrawurst zu bekommen, wenn man Tier nicht mag oder verträgt. Deswegen futtere ich mich aktuell also durch alle möglichen Locations, um für den Fall der Fälle etwas parat zu haben. 


...weiterlesen

SaschaSalamander 12.06.2014, 08.44| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: V-Nürnberg

Bald wird es Nacht, Prinzessin

Bisher war mir dieses Buch nie aufgefallen, da ich durch Cover und Titel nicht unbedingt zur Zielgruppe gehöre. >Anna Schneider< war mir also nicht wirklich ein Begriff, als ich die >Lesung< von ihr und Elisabeth Herrmann besuchte. Umso mehr freue ich mich, dass ich dadurch nun doch auf dieses Werk aufmerksam wurde.

Nova liegt auf dem Boden, die Jungs um sie herum sind geschockt und versuchen alles zu vertuschen. Daniel, DJ der Party, begleitet sie ins Krankenhaus, besucht das nun im Koma liegende Mädchen regelmässig. Dabei lernt er ihre beste Freundin Jessi kennen. Die beiden versuchen herauszufinden, was wirklich auf der Party vorgefallen ist ... 

...weiterlesen

SaschaSalamander 10.06.2014, 08.33| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch



 






Einträge ges.: 3368
ø pro Tag: 0,7
Kommentare: 2746
ø pro Eintrag: 0,8
Online seit dem: 21.04.2005
in Tagen: 4751