SaschaSalamander
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Ich bastel mir einen WuH Hohlbein Roman II

Bitte zuerst den Beitrag Nr I lesen, blogtypischerweise unter diesem hier zu finden ... für einen einzelnen Beitrag wäre es zu lang gewesen

Hier das Grundgerüst meines neuen Romanes:
A3, B1, C6+9+14, D2, E2+5, F 2+9, G10+1, H7+11+5, siehe vorherigen Beitrag (Vorsicht, nicht gerade kurz)

Die Hauptperson ist ein 16jähriger Junge. Sein Vater starb bei der Geburt, seine Mutter bei einem Verkehrsunfall vor wenigen Jahren. Seitdem lebt er in einem Internat.
Er interessiert sich in keinster Weise für Fantasy, glaubt nicht an übersinnliche Kräfte. Er ist sehr realistisch und steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Ein sehr analytischer Charakter, der nur das glaubt, was er auch tatsächlich sieht. Er hat sehr gute Noten, ist ein Streber in der Schule. Aber nach dem Tod seiner Mutter ein verbitterter Einzelgänger ohne Freunde geworden. Seinen eigentlichen Schmerz äußert sich in einem Schutzschild aus verletzendem Zynismus. Er beißt sich oft auf die Zunge, aber aus der abweisenden Reaktion seiner Umwelt hat er bisher nichts gelernt.

Als es zu einer Auseinandersetzung mit einigen anderen Schülern kommt (der Schläger der Schule ist hinter ihm her, weil er es endlich einmal gewagt hat, gegen ihn das Wort zu erheben. Der Schläger und seine Gang - sie alle sehen so ähnlich aus wie Orks und Trolle und sind auch ähnlich intelligent und stark), flieht er vom Internatsgelände. Kurz, bevor ihn die Schüler eingeholt haben, taucht plötzlich ein Streifenwagen auf, ein Polizist öffnet die Tür, brüllt "spring rein", der Junge nimmt das Angebot an und ist vorerst in Sicherheit. Aber ihm wird unheimlich, der Polizist hat einige ziemlich seltsame Angewohnheiten, und er macht ein paar wundersame Andeutungen, die dem Jungen zwar ungewöhnlich erscheinen, die er jedoch mit zynischen Sprüchen kommentiert, ansonsten aber ignoriert.

Die fremde Welt, die ihm der Polizist vorstellt (man kann nur durch wenige bestimmte Kraftpunkte dorthin gelangen. Dort, wo der Junge lebte, gab es eine Ansammlung besonders vieler Kraftpunkte, er kann also jederzeit, wenn es mal wieder brenzlig wird, im allerletzten Moment erschöpft und entkräftet von der einen in die andere Welt purzeln), ist bevölkert von unzähligen Fantasywesen. Die Elfen fühlen sich als elitäre Herrscher dieser Welt. Trolle, Zwerge, Gnome und einige Menschen kämpfen seit Urzeiten gegen das von den Elfen auferlegte Joch. Doch auch, wenn sie in der Überzahl sind, besitzen sie nicht die Mittel, sich gegen ihre mächtigen Tyrannen zu wehren.
Der Junge kann nicht so recht glauben, was er sieht, und fragt sich immer wieder, ob das wirklich sein kann, wer ihm diesen bösen Streich spielt und was es damit wohl auf sich haben könnte.

Von dem Polizisten erfährt er einiges über die fremde Welt und wird auf wundersame Weise in den Kampf der mystischen Wesen verwickelt. Die den Elfen feindlichen Wesen halten ihn für den verheißenen Retter, der die Jahrtausende der Unterdrückung nun endlich beenden soll. Der Junge hält es (zu Recht, aber das ist diesem Baukasten egal) für unrealistisch, dass gerade er dazu auserkoren sein soll, das Schicksal einer fremden Welt zu verändern und versucht (wieder einmal) vor seiner Aufgabe zu fliehen. Mit seinem beißenden Spott verletzt er die wenigen Freunde, die er in dieser Welt gefunden hat. Das Mädchen, das ihn liebt, stößt er mit seinen sarkastischen Bemerkungen stets vor den Kopf, er kann ihr einfach nicht seine Liebe gestehen. Statt sich bei seinen Freunden für sein unreifes Verhalten zu entschuldigen, wird er noch verbitterter und macht alles noch schlimmer. Seine Freunde stehen ihm trotzdem noch immer zur Seite, manchmal seufzen sie kummervoll und wissend ob der Dummheit des Jungen.

Der Polizist entpuppt sich als Angehöriger des Elfenvolkes, der sich jedoch gegen seine Rasse gewendet hat. Er wurde aus dem Volk verstoßen, weil er den Menschen und anderen Wesen freundlich gesonnen war und sich sogar in eine Menschenfrau verliebt hatte. Sie beide (Polizist/Elf/Verräter und Menschenfrau) hatten sogar einen Sohn. Doch als er aus der fremden Welt verbannt wurde, hat man ihn von Frau und Kind getrennt. Man wollte ihn töten, doch mit allerletzter Kraft konnte er in die Menschenwelt fliehen. Seitdem war er auf der Suche nach seiner Frau und seinem Sohn.

Es stellt sich überraschenderweise heraus (überraschend für den Jungen, der alle Anzeichen bisher blind und taub ignorierte. Weniger überraschend für den Leser, der es bereits kurz nach der Begegnung mit dem Polizisten ahnte), dass der Polizist sein Vater ist (und er somit ein Halbelf mit magischen Fähigkeiten, was auch einige seltsamen Vorfälle, die bisher passiert sind, erklärt). Natürlich konnte die Mutter ihrem Kind nicht die Wahrheit erzählen. Verbannte der Elfenwelt dürfen niemals zurückkehren in ihre Welt, sonst werden sie getötet. (Die Schüler, die ihn anfangs verfolgten, gehören übrigens zum Volk der tumben Höhlentrolle). Um ihn vor den Wächtern der anderen Welt zu bewahren, erzog sie ihn so, dass er nicht an Märchen glaubt und zu dem bodenständigen Realisten wurde, der er kurz zuvor noch war.

Gemeinsam mit den unterjochten Wesen kämpft er mit seinen Freunden gegen den Herrscher der Elfen, dabei erkennt er sich selbst und erfährt einiges über den Sinn des Lebens.
Er kann den beißenden Zynismus, den er die letzten Jahre so ausdauernd genährt hat, nicht von heute auf morgen abstellen. Deswegen verletzt er noch immer seine Freunde und Helfer. Die ihm natürlich noch immer trotz allem zur Seite stehen, weil sie ihn für den Auserwählten halten. Eine Menge seiner Freunde sterben im Kampf gegen den Elbenfürsten. Zwei seiner Freunde opferten ihr Leben für ihn, nachdem er sich törichterweise den Anweisungen seines Vaters und seiner Freunde widersetzt hatte, wie er sich im Kampf zu verhalten habe. Er bleibt am Leben, ist schwer verwundet aber gesundet bald. Das Mädchen, das er kennengelernt hat, überlebt auch. Ebenso sein Vater.

Der böse Elbenfürst ist besiegt. Eigentlich könnte der Junge jetzt gemeinsam mit seinen verbliebenen Freunden und seinem Vater in der fremden und inzwischen friedlichen Welt leben und diese aufbauen. Er erkennt jedoch, dass er noch nicht reif für diese Aufgabe ist und überträgt die Verantwortung einem seiner überlebenden Freunde, der nun als Herrscher der fremden Welt ein neues Imperium des Friedens, der Freude und des Eierkuchens errichten wird.
Gemeinsam mit seinem Vater und seiner Freundin lebt er nun als ganz normaler Junge in einem großen Haus. Er nimmt sich vor, seine Freunde in Zukunft besser zu behandeln.

Eine Fortsetzung ist möglich. Es könnte passieren, dass ihm ein Zwerg der anderen Welt eine Botschaft schickt. Der neue Herrscher ist in großer Gefahr und bittet um Hilfe ...

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Ich finde, es klingt für den ersten Moment gar nicht einmal so übel. Könnte direkt ein neuer, erfolgreicher Hohlbein-Roman sein, oder?

Würdest du ihn lesen?
Und was hältst du davon, selbst mal so einen Baukasten zu kreieren (oder kannst auch meinen nehmen) und einen Roman zu basteln. Ich würde zu gerne noch ein paar Grundgerüste lesten ;-)

Für dieses Gerüst habe ich gerade eine knappe 3/4 h gebraucht. Nicht schlecht für den Anfang. Wenn ich dann anstatt zu tippen meinen Text in ein Diktiergerät spreche und von einem Lektor überarbeiten lasse, könnte ich wohl in wenigen Wochen den passenden Roman dazu veröffentlichen, ...

Hm ... zugegeben, es klingt sehr ironisch, was ich hier schreibe. Ist auch so gedacht. Aber das heißt nicht, dass ich Hohlbein nicht gut fände. Ich lese ihn sehr gerne, immer und immer wieder. Es ist einfach unterhaltsam. Ich bewundere es, mit welcher Geschwindigkeit er seine Romane veröffentlicht und wie routiniert er inzwischen in Sprache und Storyaufbau ist!

SaschaSalamander 24.04.2005, 22.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zerlegt

Ich bastel mir einen WuH Hohlbein Roman I

Es kommt mir so vor, als hätte er einen Setzkasten, aus dessen Elementen er dann seine Bücher baut. Er nimmt sich einen W100 (zwei Würfel, mit denen man von 1-100 würfeln kann) und baut daraus seine Geschichte ...

Wer viele seiner Romane gelesen hat, der wird bestimmt einige Motive darin wiedererkennen (Anleihen hier vor allem aus Märchenmond 1-3, Elfentanz, Der Greif, Spiegelzeit, Unterland, Midgard, Drachenfeuer, Die Bedrohung, Dreizehn, Katzenwinter, Krieg der Engel, Schattenjagd)

A - Hauptperson (HP)
1) 14jähriger Junge
2) 15jähriger Junge
3) 16jähriger Junge
4) 14jähriges Mädchen
und so weiter (Alter zwischen 14 und 17)

B - Fremde Welt (fW)
1) Fremde Wesen (W), die es vermeintlich nur in Märchen gibt (Elfen, Trolle, Zwerge u.a.)
2) Menschenähnliche Kreaturen mit leichten Abänderungen
3) Engelwesen
4) Tierwesen
und so weiter

C - Wie trifft Hauptperson auf fremde Welt (fW)
01) HP lebt bereits in fW (*gähn*)
02) HP fühlt sich verfolgt
03) HP wird gekidnappt und landet bei Flucht in fW
04) HP flieht von zu Hause und trifft auf wichtige Person
05) HP hat nachts äußerst realistische Träume
06) Fremde Welt ist "hinter" dem Spiegel
07) HP springt während Flucht vom Dach und landet in fW
08) HP klettert auf dem Dachboden und findet fW
09) Flucht aus Krankenhaus/Bücherei/Internat/Gefängnis gelingt mittels der fW, die sich spontan vor HP auftut
10) der Computer entpuppt sich als Tor zu fW
11) findet eine Höhle und gelangt immer tiefer
12) es erscheint wie durch Zauberhand irgendwo eine Tür
13) der Fahrstuhl fährt seeeeehr viel tiefer als erwartet
14) ein Gebäude, das von außen ganz normal aussieht, entpuppt sich von innen als sehr viel größer und als Tor zur fW
15) wird bei der Flucht vor Angreifer/aus Internat/Krankenhaus von einer wichtigen Person (siehe E) aufgegabelt und vor Verfolger versteckt

D - Wie ist die erste Begegnung mit dem fremden Wesen (W)
01) HP stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über W
02) HP wird von W gerettet
03) W stürzt mit einem RummsKrachBumm in das Zimmer/vor die Füße der HP
04) siehe C 02 bzw C03
und so weiter

E - Wichtige Personen (WP)
01) Reporter
02) Polizist 1
03) Polizist 1+2
04) Arzt
05) Lehrer
06) Enger Vertrauter (Leibwächter, enger Freund)
07) Vater
08) Bruder
09) wurde bisher für verschollen/verstorben gehalten
10) scheint im Laufe des Buches getötet zu werden, überlebt jedoch und bekommt eine noch wichtigere Rolle übertragen

F - Charakterentwicklung
01) HP ist bockig und sarkastisch, lernt dazu
02) HP ist bockig und sarkastisch, lernt nicht dazu
03) HP ist unselbständig, bleibt ein Jammerlappen
04) HP ist unselbständig, wird stolz und stark
05) HP ist schwach und hilflos, wird mutiger Held
06) HP verfolgt verbissen sein Ziel ohne Zweifel
07) HP wird durch W und WP ans Ziel gestoßen, bleibt naiv und unselbständig
08) HP erkennt die Zeichen und weiß sie zu deuten
09) HP hat überall Hinweise und ist einfach nur blind und dumm
10) HP entwickelt so etwas wie Verantwortungsgefühl
und so weiter

G - WP entpuppt sich nach vielen Irren und Wirren als
01) Verräter
02) Freund
03) unbeteiligter Statist, der die Handlung vorantrieb
04) Handlanger einer bisher für unwichtig gehaltenen Person
05) Reinkarnation etc eines für fiktiv gehaltenen Herrschers
06) Reinkarnation etc eines für fiktiv gehaltenen Gottes
07) Reinkarnation etc eines für fiktiv gehaltenen Wesens
08) Vater
09) Bruder
10) Retter in der Not
11) Herrscher einer fremden Welt

H - HP am Ende
01) muss eine wichtige Entscheidung treffen, die sein zukünftiges Leben verändern wird
02) muss eine wichtige Entscheidung treffen, die die Zukunft seiner/ der fremden Welt verändern wird
03) erfährt, dass er in Wirklichkeit der Sohn/die Tochter der wichtigen Person ist
04) erfährt, dass der Gegner in Wirklichkeit er selbst ist
05) lebt zusammen mit der/dem Geliebten aus der fW in der fW
06) lebt zusammen mit der/dem Geliebten aus der fW in eigener Welt
07) kommt von Kinderheim/Pflegefamilie endlich zu Freund/Vater/Familie
08) könnte in Saus und Braus leben, entscheidet sich aber für ein Leben wie bisher
09) nur der Böse samt Anhang wurde vernichtet
10) auch die Guten nahmen schwere Verluste hin (unbekannte Soldaten, die tapfer für ihre Überzeugung einstanden)
11) auch die Guten nahmen schwere Verluste hin (viele der Freunde der HP sind durch deren Schuld gestorben)
12) nur sehr wenige (z.B. ein Männchen, viele Weibchen *g*) haben überlebt, gründen eine neue Welt
13) HP ist zurück in eigener Welt aber hat dort Personen, die ihn immer an fW erinnern (offen, ob sie es sind oder ihn nur daran erinnern)
14) HP erkennt, was er bisher alles falsch gemacht hat und gelobt Besserung
15) HP scheint immer noch nichts dazugelernt zu haben
16) und wenn es ein Erfolg war, gibt es vielleicht Band 2

SaschaSalamander 24.04.2005, 22.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zerlegt

Märchenhafte Links

Wie versprochen hier zwei Links zu wunderschönen Märchenseiten. Ich bin beim Surfen nach Kalif Storch für das Rätsel gestern auf zwei Seiten gestossen, die mir auf Anhieb sehr gut gefallen haben:

Hier findet der Leser klassische Märchen von unterschiedlichsten berühmten Autoren, ethnische Erzählungen (etwa von den Aborigines, Inka, Maya, etc), Sagen und Legenden (beispielsweise Edda, Bewowulf, Münchhausen oder Eulenspiegel) sowie eigene Märchen des Seitenbetreibers und seiner Leser. Mit viel Liebe gesammelt und geschrieben, diese Märchen, das sieht man :-)

Auf dieser Seite finden sich gesammelt unzählige Märchen von den Gebrüdern Grimm, von Haltrich, Bechstein, Leander und Hauff.

Sind beide auf jeden Fall einen längeren Besuch wert, und auch zum kurzen Nachschlagen, wenn ich mal wieder ein Märchen-Rätsel stelle, sind sie bestimmt geeignet ;-)

SaschaSalamander 24.04.2005, 22.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Web

MacLachlan

Viele Projekte starten im Internet. Lustige Satiren, Fantasyromane, Horrorliteratur ... einige mir bekannte Projekte möchte ich gerne im Laufe der Zeit vorstellen.

Heute mal eine Richtung, die etwas dunkler ist als Kinder- und Jugendliteratur ... und, um genau zu sein ... auch wesentlich dämonischer ... ;-[

Wie hat MicroAngelo treffend in einem Kommentar zu bevorzugten Büchern geschrieben: "Lieber amüsiere ich mich unter Niveau als dass ich mich über Niveau langweile" ... besser kann man es gar nicht formulieren ;-)

Und wer gerne zwischendurch mal einen Groschengruselroman im Stil von Professor Zamorra, Irrlicht, Mystery oder dem großen Meister John Sinclair liest, der wird die Romane von MacLachlan bestimmt verschlingen.

Frank MacLachlan ist Special Agent der United Police Organisation. Die attraktive Jane Cardigan und der Gelehrte Jack Claim stehen ihm im Kampf gegen dämonische Gegner und höllische Kreaturen zur Seite.

Diese Serie begann 1999 als Internetprojekt, und bis 2001 wurden 51 Hefte kostenlos für den Download bereitgestellt. Inzwischen gibt es das ganze auch als Paperback zu kaufen, aber noch immer wird die Tradition der Downloads aufrechterhalten.

Informationen und kostenlose Downloads über den "neuen" McLachlan gibt es hier.

Die alten Heftchen kann man kostenlos unter dieser Addresse herunterladen (zu finden in der Rubrik Moderne Literatur - Mystery und Horror), es finden sich auch kurze Inhaltsangaben zu den einzelnen Titeln.

(Kleiner Tip am Rande: Dort gibt es nicht nur Gruselromane zum kostenlosen Download, sondern auch Märchen und Abenteuergeschichten)

SaschaSalamander 24.04.2005, 22.51| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Web

Hohlbein Homepage

Eine recht interessante Homepage zu Wolfgang Hohlbein findet sich hier

Dort gibt es, ziemlich gut aufgebaut, recht viele Informationen über den Autoren, seine Co-Autoren, Gedanken zu Ghost-Writern und natürlich vor allem über seine unzähligen Veröffentlichungen. Die Seite ist einen längeren Blick wert :-)

SaschaSalamander 24.04.2005, 22.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Web

Lemony Snicket

So peinlich es mir ist, aber in diesem Fall bin ich erst durch den Film darauf aufmerksam geworden, dass es diese Bücher gibt ... Lemony Snicket nennt sich der Autor ... wobei "Autor" hier wohl ein Pseudonym für einen bestimmten Schreiberling oder einen Schriftstellerkreis sein könnte, ... so recht habe ich das noch nicht begriffen ... ich stolpere häufiger über den Namen "Daniel Handler", der wohl hinter diesem Pseudonym zu stecken scheint ... ???

Den Film habe ich auch noch nicht gesehen, denn Jim Carrey ist nicht gerade mein Lieblingsschauspieler ... aber so nach und nach, zwischen all meinen Vorurteilen und Abneigungen, tröpfelte anfangs wipsernd und flüsternd, später immer lauter die Kunde um seine Werke in mein Ohr ... der Film soll ganz nett sein, in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit Harry Potter und überhaupt Begeisterung hier und sowieso Hype dort ... aber eben nicht so gut wie die Bücher, die natürlich viel besser und ...

Bücher? BÜCher??? BÜCHER !!!!!

Das klingt doch interessant, oder? Ich werde mich nach der englischen Variante umsehen, denn das Original ist mir oft lieber, ... notfalls natürlich auch die deutsche Version aus der Bibliothek, ...

"A Series of Unfortunate Events" (eine Reihe betrüblicher Ereignisse) lautet der Titel der gesamten Serie, das Buch besteht aus mehreren Teilen. Der erste Band klingt schon recht vielversprechend "The bad beginning" (Der schreckliche Anfang) ...

Nette Kiddies, vom Pech verfolgt, werden nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Verwandten, Graf Olaf, aufgenommen. Ohne Happy End, recht düster und so ein richtig schönes Kinder- und Jugendbuch ...

Hast Du den Film schon gesehen oder etwas von den Büchern gehört, gar gelesen? Ich freue mich über Vorabinformation ;-)

SaschaSalamander 24.04.2005, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Vorgemerkt

Legenden um Phantasien

Die unendliche Geschichte von Michael Ende ist eines der wenigen Bücher, das wohl kaum einen Menschen nach dem Lesen unbeindruckt zurücklässt. Das Abenteuer des jungen Bastian Balthasar Bux verzaubert Kinder ebenso wie Erwachsene und ist ein Symbol für Kindheit und Phantasie.

Unter dem Titel "Legenden von Phantásien" erschienen verschiedene Bücher namhafter deutscher Autoren, die sich von diesem wundervollen Märchen inspirieren ließen. Sie spielen in verschiedenen Regionen des Landes, neue Kreaturen und Völker werden erschaffen, und ihnen allen gemein sind Wunder, Abenteuer, Spannung, Phantasie ...

Manche von ihnen habe ich bereits gelesen, wenige sind noch in der Bibliothek für mich vorgemerkt, und einige stehen derzeit in meinem Regal. Stück für Stück möchte ich sie hier alle vorstellen :-)

Der König der Narren - Tanja Kinkel
Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz - Ralf Isau
Die Herrin der Wörter - Peter Dempf
Die Seele der Nacht - Ulrike Schweikert
Die Stadt der vergessenen Träume - Peter Freund
Die Verschwörung der Engel - Wolfram Fleischhauer


SaschaSalamander 24.04.2005, 20.27| (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rund um Bücher

Peter Pan

Es gibt unzählige Verfilmungen und Buchvariationen von Peter Pan, momentan sorgt der Film "Wenn Träume fliegen lernen" über den Autor dieses wunderschönen Kinderbuches für eine neue Belebung dieses Themas.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele Varianten ich überhaupt schon gesehen und gelesen habe ... und schändlicherweise muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, ob das Original auch darunter war oder nicht, sodass ich jetzt gar keine Vergleiche zwischen dem Original und diesem Film stellen kann ... aber ich habe mir das Buch bereits auf meinem SuB vorgemerkt, ein zweites Mal kann nicht schaden ;-)

Meine liebste Umsetzung des Themas bisher ist Hook. Nicht nur, weil ich großer Fan von Robin Williams bin (wirklich groß, ... ich habe hier Filme von ihm, von denen wissen die wenigstens, dass er die überhaupt gemacht hat *g*), sondern weil er einfach großartig ist in jeder Hinsicht, ...

Dieser Film ist die neue Umsetzung des Werkes, und mir persönlich gefällt er auch sehr gut. Da ich mich gestern zum ersten Mal wieder fit fühlte, mir einen längeren Film anzusehen, habe ich mir gleich ein zauberhaftes Märchen geschnappt ... wenn ich schon krank bin und mich mit meinem zerknuddelknautschten Teddy in die Decken kuschele, dann gehört das einfach dazu ;-)

Die Geschichte nimmt sich ein paar wenige Freiheiten, die mir sehr gefallen. Besonders schön finde ich die Romanze zwischen Wendy und Peter. Normalerweise mag ich es nicht, wenn irgendwo Liebe hineininterpretiert wird, in diesem Fall finde ich es sehr schön und vor allem zur Geschichte passend. Die Andeutung über den Kuss, der in Wendys Mundwinkel versteckt ist, ... die Beziehung zwischen Wendy und Peter, an der Schwelle zwischen Kindern und Erwachsenen, Spielenden und Liebenden.

Mit Wendy haben sie eine wirklich sehr hübsche Schauspielerin ausgewählt, die man sofort ins Herz schließen muss. Hook ist herrlich böse, die Piraten sind wunderbar tumb, die verlorenen Jungs richtig quirlig, es passt einfach alles ... aber am besten ist Peter.

Ach, ich wage es ja gar nicht zu sagen ... so ein junger Spund ... aber er hat dieses gewisse Etwas, bei dem wohl jede Frau schwach wird ... dieses spezielle Lächeln kombiniert mit diesem Blick, da kann wohl keine widerstehen (nicht einmal ich) ... wenn Peter die Hand ausstreckt "Komm mit mir, komm mit ins Nimmerland", dann würde man ihm sofort überallhin folgen ;-)

Gut und Böse sind in diesem Film ganz klar getrennt, Formen und Farben alleine sind schon ein Zeichen dafür, wen man gerade vor sich hat und wo man sich derzeit befindet. Besonders gut gefällt mir die schwarze Burg, sie sieht richtig furcherregend aus! Das Geheimversteck der verlorenen Jungs ist in weichen, warmen Farben gehalten, wo man sich sofort wohlfühlen kann.

Stellenweise wirken Farben oder Szenenaufbau ein wenig überladen, etwa der Flug von London ins Nimmerland oder die Szene "ich glaube an Elfen" ... aber das ist wohl Geschmackssache und gehört in einem Film wie diesem einfach dazu. Ich habe mich zumindest nicht sonderlich daran gestört.

Die Flugszenen sind wunderschön gemacht, sie sehen sehr real aus, und bei den Extras auf der DVD kann man auch sehen, wie sie gemacht wurden. Schon beeindruckend, was da für ein enormer Aufwand dafür betrieben wurde bei Peter. Die Arbeit hat sich gelohnt!

Ach, der Film hat mir einfach gefallen. Ich wäre zu gerne mit Wendy und Peter ins Nimmerland geflogen. Die schönen Gedanken fürs Fliegen, die hat man nach diesem Film ganz bestimmt ... fehlt nur noch der Feenstaub ;-)

SaschaSalamander 24.04.2005, 19.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Film | Tags: Tip, Kinder, Fantasy, Märchen,

Ein Wort vorab

Bevor ich gleich loslege mit meinem ersten Beitrag zum Thema Film ... nur ein paar kurze Worte ... keine Rechtfertigung ... würd ich in meinem Blog nicht tun ;-) ... nur eine kurze Erklärung *smile* ...

Ich bin eine Leseratte. Und als solche sehe ich nicht allzu oft fern, ausser ein paar regelmässige Serien oder mal ein Film zwischendurch. Die Kiste läuft bei mir nur sehr selten.
Und dementsprechend auch meine Kenntnisse über Schauspieler, Regisseur oder sonstige Mitwirkende, ganz zu schweigen von Effekten, Kameraführung, Qualität oder sonstigen Dingen ...

Ein Film gefällt mir, oder er gefällt mir nicht. Punkt. Und wenn ich finde, er gehört hier mit in den Blog, dann werde ich das tun. Und dann werde ich ihn nicht analysieren oder fachmännisch bewerten, sondern wirklich nur ganz subjektiv meine Meinung sagen ... mache ich zwar bei Büchern nicht anders, aber in Sachen Literatur habe ich wenigstens ein klitzekleines bisschen Ahnung, um so zu tun als ob *g*, bzw habe ich wesentlich mehr Vergleichsmöglichkeiten, ...

SaschaSalamander 24.04.2005, 19.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rund um Filme

Die Klippenlandchroniken

Alle Welt schreit nach Harry Potter, und kaum ist der eine Band fertiggelesen, können es sogar ansonsten lesefaule Kids gar nicht mehr erwarten, endlich den neuen Band in den Fingern zu halten. Aber der sechste Band erscheint erst am 16. Juli - und dann auch noch auf Englisch! (Eine Rezension gibt es am folgenden Tag natürlich direkt bei mir zu lesen, ist schließlich ein Wochenende *ggg*)

Und diese Zeit soll eine Ausrede für die Kids sein, bis zum nächsten Harry Potter eine Pause einzulegen? Das sehe ich doch gar nicht ein, deswegen drück ich ihnen gleich das nächste Buch in die Hand ;-)

Es gibt unzählige Kinder- und Jugendbücher, die nicht gehypt werden, die aber mindestens genauso gut sind wie die Geschichte des pubertierenden Zauberlehrlings. Eine Serie, die diesem Kassenschlager weder in Sprache noch Inhalt nachstehen muss sondern sogar ihren ganz eigenen besonderen Reiz hat, sind die Klippenlandchroniken:

Zusammen mit dem Zeichner Chris Ridell hat der Autor Paul Stewart einige Bücher um den jungen Twig veröffentlicht, die ich der Reihe nach empfehlen und rezensieren möchte. (Gestern habe ich den zweiten Band beendet und werde mich direkt an die Fortsetzungen machen)

Die Bücher der Klippenlandchroniken tragen folgende Titel:
01 - Twig im Dunkelwald
02 - Twig bei den Himmelspiraten
03 - Twig im Auge des Sturms
04 - Fluch über Sanktaphrax
05 - Rook und Twig, der letzte Himmelspirat
06 - Rook und der schwarze Mahlstrom

SaschaSalamander 24.04.2005, 19.20| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rund um Bücher

Schreiben in Cafés

Lesen ist eine Sache ... aber, so schön es ist ... ist es trotzdem passiv ... wen die Leidenschaft so richtig packt, der möchte gerne aktiv werden ... und in diesem Fall selbst schreiben. Gedichte, Kurzgeschichten, Romane, oder einfach nur Gedanken in Worte fassen und sich anderen mitteilen ...

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Eine solche Anleitung zum freien Schreiben bietet Natalie Goldberg in ihrem Buch Schreiben in Cafés ...

Für wirklich professionelles Schreiben halte ich dieses Buch nicht geeignet, aber es stellt eine wichtige Vorstufe dar: um professionell schreiben zu können, muss man erst einmal lernen, die Worte von innen heraus fließen zu lassen, sie zuzulassen, sich darauf einzulassen, sie geschehen zu lassen ... denn bevor nicht ein Ergebnis auf dem Papier steht, kann man es nicht bearbeiten ;-)

Natalie Goldberg gibt in ihrem Buch viele Tipps und Anregungen, wie man "einfach darauf losschreiben" kann, ohne inneren Kritiker, ohne lange zu überlegen. Frei von innen heraus. Sie lenkt den Blick auf die schreibenswerten Kleinigkeiten des Alltags und zeigt, wie scheinbar unscheinbare Situationen und Szenen zur Grundlage eines langen und bewegenden Textes werden können.

Sie zeigt in den einzelnen Kapiteln Möglichkeiten auf, den Schreibfluss anzuregen und Blockaden zu lösen. Ihr Buch macht Lust darauf, genau jetzt in diesem Moment damit anzufangen. Dazu braucht es keinen professionellen Hintergrund, keine literarische Grundlage und kein Studium der Literatur. Für diese Form des Schreibens braucht es lediglich den mutigen Schritt, nicht erst "morgen" damit anzufangen.

Und niemand kann sich herausreden mit "das schaffe ich eh nicht", denn beim freien Schreiben gibt es kein Richtig und kein Falsch ... sondern einfach nur ein Bedürfnis, dem endlich Raum geschaffen wird, ...

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Meine eigenen Gedanken zu diesem Buch:

Da ich Geschichten und Texte gerne aus dem Bauch heraus schreibe und das Schreiben als ebenso notwendig erachte wie das Atmen, habe ich für den Einstieg ein Buch gelesen, das diese freie Form des Schreibens darstellt. Denn meine Musiklehrer haben mich nicht umsonst gelehrt, dass richtiges Atmen tatsächlich gelernt sein will und eine Kunst für sich ist *smile*

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Viele ihrer Anregungen habe ich mir bereits selbst erarbeitet, andere haben sich auch ohne mein bewusstes Zutun von selbst verfestigt. Und manches, an dem es bisher hapert, hat einen kleinen "Kick" in eine neue Richtung bekommen und ist in Arbeit ;-)

Sie verknüpft das Buch stellenweise mit der buddhistischen Lehre, was ich stellenweise unpassend finde, was jedoch nicht wirklich stört. Gegen Ende wird es ziemlich langgezogen, aber ein Sachbuch sollte man sowieso nicht von vorne bis hinten lesen ;-)

Ich habe "Schreiben in Cafés" aus der Bücherei geliehen und werde es mir kaufen, um aktiv damit zu arbeiten. Anregungen werde ich mir mit Leuchtmarker markieren, grundlegende Informationen bezüglich des Schreibens in einer anderen Farbe. Und dann werde ich ab und an einfach einmal das Buch aufschlagen und das Kapitel durchlesen ... oder nachschlagen, wenn ich "Schnupfen" habe und das Atmen schwerfällt, ...

Mein Ziel ist es, über das freie Schreiben hinauszukommen ... aber das ist ein anderes Buch und wird ein anderes Mal empfohlen ;-)


SaschaSalamander 24.04.2005, 19.14| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Fachbuch, Tip,

Hohlbein

Hohlbein ist ein faszinierendes Phänomen. Bücher ohne Zahl, ein Meister der Verwandlung. Mal mit Frau, mal ohne. Kinderbücher ebenso wie haarsträubenden Horror. Und das ganze produziert er wie am Fließband und verkauft es so erfolgreich wie berühmte FastFoodKetten ihre Burger ...

Wer "Hohlbein" sagt und nicht unbedingt zu den Viellesern gehört ("viel" nicht im Sinne von "schon ab und zu ein dickes Buch", sondern im Sinne von "wirklich, wirklich, wirklich äußerst viel"), meint damit in der Regel meist "Wolfgang und Heike Hohlbein". Während er alleine ein unglaubliches Spektrum umfasst, das man als normaler Leser kaum überblicken kann (wie viele Bücher produziert er eigentlich im Jahr?!?!?), schreibt er gemeinsam mit seiner Frau eigentlich nur klassischen Fantasy wie im nächsten Beitrag beschrieben. Die ersten Bücher (Märchenmond, der Greif, Spiegelzeit, Elfentanz) waren noch etwas Besonderes, aber im Laufe der Zeit wurde es immer mehr und verkam zur Massenware (hey, das klingt glatt nach Disney!). Aber das macht nichts ... ich lese es zur Unterhaltung trotzdem sehr gerne.

Einen Nachteil hat die Sache allerdings ... ich habe mal so geguckt, was ich die letzten Jahre alles von ihnen gelesen habe. Eigentlich erinnere ich mich auch Jahre später noch an ein Buch, das ich gelesen habe. Aber bei Hohlbein gehen sie oft einfach unter, da die Handlung im Grunde immer dieselbe ist.

Ich vermute, sie haben eine Art Baukasten, mit dem sie die Handlung ihrer Romane stricken. Die eigentliche Aufgabe ist es, sich dann zu überlegen, wie die fremde Welt beschaffen ist und welchen Kreatueren und welcher Landschaft man dort begegnet. Aber auch darin dürfte man nach einiger Zeit Routine bekommen.

Sollte ich mal etwas mehr Zeit haben, werde ich wohl einiges über Wolfgang Hohlbein schreiben. Auch einige der älteren Bücher, die damals noch etwas besonderes für mich waren (allen voran der Greif) werde ich beleuchten.

SaschaSalamander 24.04.2005, 19.04| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Autoren



 






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