SaschaSalamander
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: 1. und letzter Satz

Glennkill

Anfang:
"Gestern war er noch gesund", sagte Maude. Ihre Ohren zuckten nervös. "Das sagt gar nichts", entgegnete Sir Ritchfield, der älteste Widder der Herde, "er ist ja nicht an einer Krankheit gestorben. Spaten sind keine Krankheit."
Der Schäfer lag neben dem Heuschuppen unweit des Feldweges im grünen irischen Gras und rührte sich nicht. Eine einzelne Krähe hatte sich auf seinem wollenen Norwegerpullover niedergelassen und äugte mit professionellem Interesse in sein Innenleben.

Letzter Satz:
Und Othello war zufrieden.

SaschaSalamander 29.10.2005, 10.37 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Tintenblut

Erster Satz:
Es dämmerte, und Orpheus war immer noch nicht da.

Letzter Satz:
Ich schwöre es.

aus:
C. Funke: Tintenblut; Dressler, 2005

SaschaSalamander 06.10.2005, 10.14 | (0/0) Kommentare | PL

Das Buch

Erster Satz:
"Hier?" - Irgendwie hatte Leonie das Kunststück fertig gebracht, ihren Gesichtsausdruck auf ein bloßes missbilligendes Stirnrunzeln zu reduzieren - das ihre Großmutter wahrscheinlich nicht einmal bemerkte, denn sie stand seit einer geschlagenen Minute da, starrte auf die Fassade des altehrwürdigen Gebäudes, und auf ihrem Gesicht hatte sich ein Ausdruck ausgebreitet, den Leonie nur noch als Verzückung bezeichnen konnte; auch, wenn sie diese Begeisterung beim besten Willen nicht verstand.

Letzter Satz:
Aber diesmal war es nicht das Scharren einer Schreibfeder auf Papier, sondern etwas, das sich wie das Zuschlagen eines sehr großen, sehr alten Buches anhörte.

aus: W. und H. Hohlbein: Das Buch; Ueberreuther, 2003

SaschaSalamander 26.09.2005, 09.01 | (0/0) Kommentare | PL

Bartimäus 01

Erster Satz:
Die Temperatur im Zimmer sank rasch

Letzte Sätze:
Ich verschwand und hinterließ ihm eine Duftwolke aus beißendem Schwefelgestank. Sozusagen als kleines Andenken - damit er mich nicht vergisst.

aus: J. Stroud: Bartimäus - das Amulett von Samarkand; cbj, 2004

SaschaSalamander 09.09.2005, 09.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Der Dämon und Fräulein Prym

Erster Satz:
Seit fast 15 Jahren setzte sich die alte Berthe nun schon jeden Tag vor ihre Tür.

Letzter Satz:
Die Alte hatte recht: Sie hatte keine Zeit zu verlieren, auch wenn sie hoffte, ein langes Leben zu haben.

aus: P. Coelho: Der Dämon und Fräulein Prym; Diogenes, 2001

Derzeit lagern viele Bücher auf meinem SuB. Aber auf dieses freue ich mich ganz besonders. Coelho ist immer ein ganz besonderer Genuss. Bevor ich jedoch dieses hier rezensiere, werde ich noch über "11 Minuten" schreiben, sobald ich etwas Zeit habe und sich das LeserSommerloch ein wenig gelegt hat ;-)

SaschaSalamander 06.09.2005, 23.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Die Philosophen der Rundwelt

Vorwort/Vorwarnung:
Könnte Nüsse enthalten!

Erster Satz:
In der luftigen, engen Stille des Waldes
jagte Magie auf leisen Sohlen Magie

Letzter Satz:
Ja, wir glauben, dass das eine
ausgezeichnete Idee wäre.

aus: T. Pratchett: Die Philosophen der Rundwelt; Piper, 2004

SaschaSalamander 02.09.2005, 22.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Verschwörung der Engel

Erster Satz:
Sie kauerten auf dem Grat und blickten mit versteinerten Gesichtern in die Ebene von Sirinn-Elial hinab.

Letzter Satz:
Doch dies ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

(W. Fleischhauer: Die Verschwörung der Engel; Droemer 2004)

SaschaSalamander 04.07.2005, 15.27 | (0/0) Kommentare | PL

Das zweite Gedächtnis

Cover5 Uhr: Als er aufwachte, fürchtete er sich. Schlimmer noch: er hatte eine Höllenangst wie nach einem Albtraum, aber das Aufwachen brachte ihm keine Erlösung. Ihm war, als sei etwas Furchtbares geschehen, er wusste aber nicht, was.

Die neunjähriger Catherine sah ihn ernst an. "Warum weint Daddy, Mama?", fragte sie flüsternd. "Das ist eine lange Geschichte, mein Schatz", sagte Billie. "Eines Tages werde ich sie dir erzählen".

K. Follett: Das zweite Gedächtnis; Readers Digest 2002

SaschaSalamander 01.06.2005, 08.57 | (0/0) Kommentare | PL

Wolfswald

Letzter Absatz:
"Verwundert rieben sie sich die Augen. Weit unten zwischen den Wipfeln erhob sich auf dem fehlsigen Hügel die Burgruine, und die zerfallenen Türme und Mauern ragten in den dunkelroten Abendhimmel auf."

SaschaSalamander 24.05.2005, 08.52 | (0/0) Kommentare | PL

Wolfswald

Erster Absatz:
"Auf einer Lichtung am Waldrand saßen die Geschwister John und Margaret gemütlich auf ihrer Decke und überlegten gerade, was sie unternehmen wollten, als plötzlich zwischen den dunklen Tannen ein Mann auftauchte und dicht an ihnen vorbeihastete. Er weinte bitterlich."

Erster Absatz aus:
M. Stewart: Wolfswald, Fischer Verlag 1986

SaschaSalamander 20.05.2005, 14.14 | (0/0) Kommentare | PL



 






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