SaschaSalamander
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Du bist nie allein

sparks_allein_150_1.jpgEin weiterer Roman von Nicholas Sparks. "Message in a bottle" ist einer der wenigen Liebesfilme, die mir jemals gefielen, und war das erste, was ich von diesem Autor sah. Danach ließ ich mich von einer Freundin zu "Wie ein einziger Tag" überreden. Und hörte bzw las später auch noch "das Lächeln der Sterne" und "Weg der Träume". Jau, ein Autor, der es versteht, zu unterhalten. Romantisch, aber nicht kitschig. Einfach, aber nicht seicht. Vorhersehbar, aber trotzdem spannend ...

Julie hat ihren Mann verloren, und nach vier Jahren ist sie nun bereit, einen neuen Mann in ihr Leben zu lassen. Da begegnet ihr Richard, der wie ein Traum erscheint: romantisch, reich, er trägt sie auf Händen, macht ihr teure Geschenke. Doch Julie stellt fest, dass ihr Herz eigentlich Mike gehört, ihrem besten Freund. Doch beide können sich ihre Liebe gegenüber nicht eingestehen, bis Richard sie quasi mit seinem Antrag zu einer Entscheidung drängt. Und Julie entscheidet sich. Doch Richard ist mit der Antwort nicht wirklich zufrieden, ... und zeigt sein wahres Gesicht ...

Jau, ganz nett. Wie auch die anderen Romane von Sparks. Einziger Unterschied: diesmal ist auch ein Hauch Thriller mit enthalten. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Thrillern allerdings ist er sehr vorhersehbar, eigentlich schon von der ersten Seite an. Und trotzdem ziemlich mitreißend, wenn man einfach mal was Nettes lesen will, das nicht allzu viele Ansprüche stellt, aber doch sehr gut unterhält.

Ich wüsste jetzt auch ehrlich gesagt gar nicht so recht, was ich ansonsten über dieses Buch schreiben sollte ... die Entwicklungen sind vorhersehbar, trotzdem fühlte ich sehr mit den Figuren mit. Stalking ist gruslig, und es gibt keine Beweise. An wen soll Julie sich wenden? Die Polizei braucht Beweise, denn nur aufgrund von Julies Gefühlen kann sie natürlich nicht eingreifen. Eine scheinbar ausweglose Situation, und die Spannung bleibt auf diese Weise gut erhalten. Trotzdem bleiben Thrill und Grusel eher Hintergrund, Hauptthema ist die Liebesgeschichte zwischen Julie und Mike.

Ansonsten ... na, wie gesagt: ich kann Sparks nur jedem empfehlen, der gerne unterhaltsame Liebesromane ohne Kitsch und Schnulz liest. Thrillerfans allerdings sollten diesen Roman nicht unbedingt als Einstieg in die Welt von Sparks sehen, denn für Fans des Gänsehautgenres bietet er nicht wirklich Neues ...

SaschaSalamander 28.04.2008, 10.07

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Sarale

Hallo,

ich bin durch Zufall auf Deinem Blog gelandet und habe ich glatt mal auf meinem Blog verlinkt, ich hoffe dies ist in Ordnung.
Was Du zu Sparks schreibst stimmt schon, er ist wirklich vorhersehbar, aber trotzdem kommt man von den Geschichten nicht so schnell weg, wenn man damit angefangen hat.
Meiner Meinung nach muss man dafür in der richtigen Stimmung sein, dann passt das schon ;)

vom 29.04.2008, 14.53
Antwort von SaschaSalamander:

Klar ist ein Link in Ordnung. Ich muss meine Linkliste auch mal wieder überarbeiten, ist das hier ein guter Anlass, ... wobei, ich hatte mir eingebildet, Dich bereits verlinkt zu haben. Aber ich erinnere mich, war ein anderer, der nur den gleichen Namen trug. Wird langsam wirklich kompliziert mit den Buchblogs *hihi* ...

Jau, mir geht es mit Sparks genauso. Und dieser Tage war ich genau in der richtigen Stimmung dafür. Die anderen habe ich auch da. Vielleicht lese / höre ich sie in ein paar Wochen, vielleicht erst nächstes Jahr, mal sehen :)





 






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