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Der Vogelmann
Ich möchte keine Rezension über das Buch >"Der Vogelmann"< im Link Leserrezensionen und Inhaltsangabe des Buches) schreiben, deswegen setze ich es heute noch ganz frisch in die Rubrik "aktuell". Auch, wenn sehr viele Leser von dem Buch begeistert sind, fand ich keinerlei Zugang dazu. Ich habe es gehört, und fast schien es, als wären alle Tracks wild durcheinandergebracht worden, völlig verquer und ohne richtige aufeinanderfolgende Handlung (aber das wird auf der CD kaum geschehen sein), die Namen konnte ich mir absolut nicht einprägen. Ich hatte nicht ein einziges Bild beim Lesen im Kopf. Und auch das Ende, welches von nahezu allen Lesern als ziemlich drastisch und brutal geschildert wird, habe ich nicht einmal so wirklich mitbekommen. Grundlos schweiften die Gedanken ständig ab, obwohl ich eigentlich niemals Probleme habe, mich auf ein Hörbuch zu konzentrieren. Ich kann nicht erklären, woran es lag, ich könnte keinen logischen Grund nennen. Es war ziemlich seltsam ... keine Ahnung, ob es an mir lag, an der Sprache (ich schalte bei vulgärer Sprache schnell ab, und in diesem Buch gab es doch einige entsprechenden Szenen), an der Handlung, oder ob es einfach Zufall war. Aber wie gesagt: mir fehlte jeglicher Zugang zu diesem Buch. Vielleicht irgendwann anders einmal ...
SaschaSalamander 05.05.2006, 12.18 | (0/0) Kommentare | PL
Hochspannend
Jaja, Bücherfanatiker haben viele, unzählig viele SuBs. Die ganz
profanen im Regal. Dieser gliedert sich meist in Bücher und Hörbücher,
außerdem in eigene und geliehene. Und dann gibt es da noch die
Wunschliste, und weil man sich diese Bücher irgendwie beschaffen muss,
ist das auch schon wieder ein eigener SuB, versteht sich. Und auf
letzterem SuB lag bei mir schon sehr lange "Der Nobelpreis" von Andreas
Eschbach.Erpressung bei der Wahl um den Nobelpreis. Klingt nach jeder Menge Spannung. Ist es auch. Ich bin momentan absolut begeistert und kann kaum die Stöpsel aus dem Ohr nehmen. Nur noch eineinhalb CDs. Und dann soll es eine hochspannende Wende gegen Ende geben. Na, auf DIE bin ich gespannt!
SaschaSalamander 02.05.2006, 17.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Big White
Und schon wieder ein Film. Ich hoffe, ihr bleibt meinem Blog trotz der derzeitigen Abweichungen treu *rotwerd*. Aber als treuer Robin Williams Fan musste ich natürlich unbedingt zu "Big White - immer Ärger mit Raymond" ins Kino und möchte Euch sofort davon erzählen.Paul Barnell (glaubwürdig: Williams) ist nah am Konkurs. Die Geschäfte seines Reisebüros laufen nicht sonderlich gut, täglich bekommt er neue Mahnungen ins Haus, und die Krankenkasse will die Behandlung seiner am Tourette-Syndrom erkrankten Frau Margarete (sympathisch: Helen Hunt) nicht übernehmen. Sein Bruder Raymond ist seit fünf Jahren verschollen, erst ab sieben Jahren kann man jemanden als tot erklären, die Lebensversicherung lässt also auf sich warten. Da findet Paul ein Geschenk des Himmels: eine Leiche im Container vor seinem Geschäft. Er lässt seinen Bruder einige Tage lang vermeintlich im Ort erscheinen und sorgt dafür, dass kurz darauf die Leiche von Wölfen zerfleischt aufgefunden wird. Die Versicherungssumme von 1 Mio Dollar dürfte ihm damit sicher sein. Doch leider wird ihm ein karrieresüchtiger Mitarbeiter (super: Giovanni Ribisi) zugeteilt, der natürlich sofort alle möglichen Unklarheiten des Falles aufdeckt und dafür sogar seine Beziehung aufs Spiel setzt. Die Mörder der Leiche wollen den Körper und schrecken nicht einmal davor zurück, Pauls Frau zu kidnappen. Und dann taucht zu allem Überfluss auch noch der gar nicht tote Raymond auf und verlangt seinen Anteil an der Lebensversicherung.
Wer bei Titel und Inhaltsbeschreibung direkt an Hitchcocks "Immer Ärger mit Harry denkt" oder sich an die Kleingauner aus "Fargo" erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Inhaltlich kann der Film kaum Neues bieten. Aber auch Aufgewärmtes schmeckt lecker, und als Williams - Fan hoffte ich auf beste Unterhaltung. Welche ich die erste halbe Stunde auch geboten bekam. Der Fund der Leiche, das Verstecken des Toten im hauseigenen Kühlschrank, das "Zubereiten" der Leiche für die Wölfe, die schießwütige alte Dame, eine angehend witzige Story, das hat Potential. Aber leider driftet der Film danach in unzählige Klischees ab, und die Witze verlieren an Gehalt.
Nein, Menschen mit Tourette - Syndrom müssen nicht in jedem Satz zwanzig Schimpfwörter nennen. Und, nein, Schwule (die Kidnapper) rennen nicht dauernd quiekend durch die Wohnung und schlagen sich mit Handtüchern auf den nackten Hintern. Das ist einfach zu platt. Auch die übrigen Charaktere waren zu eindimensional dargestellt. Der Bruder einfach nur ein Ar***loch, die Nachbarin lediglich auf ihre Waffe beschränkt, der Versicherungsangestellte karrieregeil und sonst nichts. Da wäre mehr dringewesen, wenn man gewollt hätte. Die Story war als Tragödie aufgebaut und enthielt witzige Elemente. Zu flach für ein Drama, zu tiefschürfend für eine Tragödie. Dass Williams das Genre der Tragikomik beherrscht, hat er in "Club der toten Dichter", "Jakob der Lügner" oder "Zeit des Erwachens" meisterhaft bewiesen. Es ist eine Gratwanderung, und dieses Mal ist er leider gestürzt.
Logikfehler enthielt die Story ebenfalls einige, auf überraschende Wendungen wartete der Zuschauer vergeblich. Von den offenen Handlungssträngen (was geschah damals auf der Kreuzfahrt? Wo war der Bruder in der Zwischenzeit? Ist Margaretes Krankheit nun echt oder gespielt?) ganz zu schweigen. Wirklich unbefriedigend, wenn die Geschichte nur halbgar serviert wird.
Den Film sollten sich wirklich nur absolute Williams - Fans ansehen. Und wie man sieht, werden sogar (oder erst recht?) diese enttäuscht sein. Eine halbherzige Komödie, wie es unzählige andere auch gibt, mit einer flachen Story und unausgereiften Charakteren. Schade, wenn man überlegt, was man eigentlich aus der guten Besetzung und der witzigen Story hätte machen können.
SaschaSalamander 01.05.2006, 10.15 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL
Der König von Narnia
Sind ja etwas viele Filmrezensionen in der letzten Zeit, aber ich sehe auch wieder etwas öfter Filmchen an. Und der hier ist okay, ist ja schließlich eine Literaturverfilmung ;-)Ich gehöre zu den Leuten, die Narnia vor dem Film nicht kannten. Leider habe ich es nicht geschafft, das Buch zuvor zu lesen, bevor ich den Film sah, aber das stört mich nicht. Zum ersten Mal hörte ich von Tsuzuki vor einiger Zeit davon, als wir uns über Bücher austauschten, danach stieß ich öfter auf die Chroniken aus der Feder des C.S. Lewis. Daher kann ich nicht beurteilen, wie der Film im Vergleich zum Buch gehalten ist, und ich werde hier mal so tun, als gäbe es das Buch (und vor allem elf weitere Bände) nicht. Auch die christlichen Aspekte, welche von vielen hervorgehoben werden, möchte ich ausklammern. Da ich das Buch nicht kenne, trete ich mit diesem Verriss (sorry, nichts anderes wird es) hoffentlich keinen Fans des Buches auf die Füße ;-)
Die Geschwister Lucie, Edmund, Susan und Peter werden von ihrer Mutter zu ihrem Onkel geschickt, um dem Krieg zu entfliehen. Dort ist es recht trist, sie dürfen nicht rennen, lärmen, sie fühlen sich eingeengt. Als sie sich eines Tages über das Verbot der Haushälterin, ihren Onkel nicht durch lautes Toben zu stören, hinwegsetzen, spielen sie Verstecken. Dabei findet Lucie einen geheimnisvollen Schrank, der die Tür zu einer neuen Welt darstellt. Sie trifft dort einen Faun, der sie zum Tee einlädt. Als sie zurückkehrt und ihren Geschwistern davon erzählt, glauben diese ihr nicht. Doch als sie sich auf der Flucht vor der Haushälterin am nächsten Tag in dem Schrank verstecken müssen, betreten sie alle vier das geheimnisvolle Land Narnia. Dort herrscht ewiger Winter. Die Kinder erfahren, dass sie Teil einer großen Prophezeiung sind, sie werden die weiße Hexe zu Fall bringen und das Königreich Narnia zu viert in Frieden regieren. Sie machen sich mit ihren neuen Freunden, der Familie Biber, auf den Weg, den mächtigen König Aslan zu treffen, der bereits eine Armee für die Kinder aufstellt. Können die vier tatsächlich die weiße Hexe besiegen und die Prophezeiung erfüllen?
Achtung: ab hier kommen einige Spoiler. Aufgrund der Bekanntheit des Buches und des Filmes werde ich hier einige Dinge anschneiden, die im späteren Verlauf der Handlung geschehen!
Die Geschichte ist nett. Das war mein erster Eindruck. Ein wirklich nettes Märchen. Aber mehr auch nicht. Die Charaktere nicht sonderlich ausgefeilt, die Animationen ganz okay für ein Märchen. Die Idee etwas Neues, wenngleich aber leider aufgewärmt aus altbekannten Elementen. Unzählige Fabelwesen und ein paar sprechende Tiere wurden zusammengewürfelt, dazu Andersens Schneekönigin und eine geheimnisvolle Prophezeiung. Mittenrein ein paar unreife Kinder (Verzeihung, sie wirken wirklich sehr unreif auf mich, die einzelnen Verhaltensweisen wenig nachvollziehbar. Wieso stellte sich Edmund auf die gegnerische Seite? Wieso hatte Peter nicht dazugelernt und kommandiert seinen kleinen Bruder am Ende noch immer herum? Etc)
Die Geschichte an sich ist schon okay, aber zu schnell erzählt. Die Erzählung wirkt abgehackt und geschnitten, eigentlich hätte man gut und gerne die doppelte Zeit auf Charakterentwicklung, Konflikte der Geschwister untereinander und vor allem Voranschreiten der Handlung legen können. Die Kinder kommen nach Narnia, schon müssen sie fliehen, direkt im Anschluss wird gekämpft, und dann ein Happy End. Es geht einfach alles zu schnell, es ist keine Zeit für den Zuschauer oder die Darsteller, die neue, bezaubernde Welt kennenzulernen.
Durch das schnelle Drängen der Handlung gehen viele Szenen auch verloren, und manches bleibt unklar. Einzelne Nebenhandlungen bleiben offen (wie geht es der Mutter? War der alte Onkel nun auch in Narnia? Was ist in den zehn Jahren zwischen dem Kampf und ihrer Rückkehr geschehen? Kehrt der Vater aus dem Krieg nach Hause? etc). Zudem ist es oft nicht ersichtlich, in welchem zeitlichen Zusammenhang Handlungen ablaufen, etwa der stete Schnitt zwischen dem Kampf und der Reise der Mädchen mit Aslan. Während die Begenung mit dem König mehrere Tage zu dauern scheint, kann der Kampf unmöglich mehrere Tage dauern ohne die Kämpfer zu ermüden.
Einige Szenen fand ich äußerst verwirrend. Was hat der Weihnachtsmann in einer fremden Welt zu suchen? Dies schien mir eine etwas kitschige Möglichkeit, den Kindern ihren späteren Kampf durch die ihnen gegebenen Geschenke zu erleichtern. Auch die kurz eingeschobene Ritterweihe wirkte etwas fehl am Platz, wenig würdevoll. Zumal der Satz "nein, zurück. Dies ist SEIN Kampf" mir unangemessen scheint, wenn ein Jungspund mit Schwert zum ersten Mal einem überaus gefährlichen Gegner gegenübersteht, ohne jemals zuvor ein Schwert in der Hand gehalten zu haben.
Die Animation war nicht perfekt, aber passend. Sie hat mir sehr gut gefallen. Die Bewegungen der Tiere und die Mundbewegungen beim Sprechen gefielen mir sehr gut. Manches wirkte zwar etwas hölzern (vor allem der Fuchs schien ein wenig steif in seinen Bewegungsabläufen), ansonsten jedoch top. Besonders die Landschaften waren ansprechend, ich konnte mir die fremde Welt sehr gut vorstellen. Der Soundtrack ist absolut spitze, sehr stimmungsvoll und passend. Ich werde ihn mir auf jeden Fall auch ohne den Film einmal anhören.
Da mir die Geschichte an sich sehr gut gefiel, ich die Umsetzung (abgehackte Erzählweise, offene Nebenhandlungen, oberflächliche Charaktere) jedoch für eher unausgereift hielt, werde ich auf jeden Fall die Bücher lesen, in der Hoffnung auf viele Antworten.
Wie fandet ihr den Film? Das Buch? Beides im Verhältnis? Geben die anderen Bücher oder der Teil "Der König von Narnia" Antworten auf die offenen Handlungsstränge?
SaschaSalamander 28.04.2006, 09.26 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL
Eisfieber
In Oxenfort Medical wird mit hochgefährlichen Viren geforscht. Verantwortlich für die Sicherheit ist die frühere Polizistin Toni Gallo. Als eines Tages ein mit dem Madoba-Virus infiziertes Kaninchen aus dem Labor entführt wird und den "Retter" infiziert, ahnen Presse und Öffentlichkeit einen anstehenden Supergau. Die Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft. Dem Kriminellen Kit gefällt das gar nicht, denn er wollte eigentlich dort einbrechen und den Madoba-Virus für seinen Geldgeber herausschleusen. Wie soll er das jetzt nur anstellen? Toni Gallo bräuchte Hilfe von Seiten der Polizei, doch ihr Exmann Frank, Einsatzleiter der Polizei, will sich von ihr keine Befehle geben lassen und arbeitet gegen sie. Und dann wären da noch weitere Nebenhandlungen um die einzelnen Charaktere: Toni verliebt sich in den Leiter des Instituts, der zugleich auch Kits Vater ist. Und als sich an den Weihnachtstagen alle Angehörigen der großen Familie im Haus des verwitweten Firmenchefs treffen und ein schrecklicher Schneesturm Kits Pläne durcheinanderbringt, eskaliert die Situation.Hm, ihr merkt, ich habe etwas Schwierigkeiten, die Handlung zu einer kurzen Inhaltsangabe zusammenzufassen. Es gibt viele parallele Handlungsstränge, die ineinander übergehen. Fast alle Charaktere haben mehrere Rollen inne, so etwa Toni Gallo, die zugleich Sicherheitschefin, Verliebte, Ex-Frau, Mutter und abgestoßene Angebetete (des sie stets belästigenden Reporters) ist. Der Leiter des Instituts, der zugleich Vater des Täters, Vater einer Großfamilie (zwei Rollen, die unabhängig voneinander zu sehen sind in diesem Fall), Witwer und verliebter Mann ist. Kit, der Verbrecher neben Kit, dem sich vernachlässigt fühlenden Sohn und Kit, dem Mann in einer scheinbar aussichtslosen Lage.
Dies ist eine der großen Stärken, zugleich aber auch der großen Schwächen des Buches. Ein durchschnittlicher Autor würde vermutlich verzweifeln bei sovielen Handlungssträngen und internen Rollenkonflikten! Anfangs fiel es mir zugegeben auch eher schwer, dem verwirrenden Wechsel einzelner Perspektiven und Personen zu folgen. In einer Szene noch die knallharte Sicherheitschefin, in der nächsten Szene die genervte Schwester und fürsorgende Tochter. Wer sich wie ich Namen nur schwer merken kann, der hat da wirklich ein Problem zu Beginn.
Dadurch, dass sich so viele einzelnen Ebenen in diesem Roman überschneiden, kommen die psychologischen Anteile und die inneren Konflikte der Einzelnen leider etwas zu kurz. Ich finde, ein Autor wie Ken Follett hätte mehr aus diesem Potential machen können, wenn auch mit 200 oder mehr zusätzlichen Seiten. Diese wären es allerdings wert gewesen und hätten den Figuren Tiefe verliehen. Leider bleiben sie ohne diesen Zusatz einfach nur Agierende in einem spannenden Roman, mit denen man wenig mitfiebert, die man lediglich beobachtet. Vor allem Kit, Toni und der Institutsleiter hätten ausgefeiltere Charaktere verdient.
Nach einiger Zeit allerdings, wenn dann langsam der Überblick kommt und die einzelnen Stränge zusammenführen, dämmert es dem Leser dann, wie breit angelegt diese fesselnde Story ist. Das Buch vereint einen medizinischen SuperGAU, eine Liebesromanze, mehrere Familiendramen und einige persönlichen Konflikte. Leider allerdings wird es dann trotz allem sehr vorhersehbar und etwas unlogisch, sobald alle gemeinsam auf dem abgelegenen Haus sind, eingesperrt vom Schneesturm und abgeschnitten von ihrer Umwelt. "Verhandlungssache", "Stirb langsam", "Firewall", "PanicRoom", "Hostage" und Konsorten lassen grüßen. Eine Gruppe Gegner bedroht eine eingeschlossene Menschenmenge auf engstem Raum. Ich hätte mich nicht gewundert, hätte Toni plötzlich "Yippie-Ei-Yeah, Schweinebacke" gerufen ;-)
So bleibt "Eisfieber" leider nur ein spannender Thriller von vielen. Aber da ein Autor schließlich nicht NUR Meisterwerke verfassen kann, bleibe ich Ken Follet auch weiterhin treu ;-)
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Anmerkung:
ich habe die Rezension am Wochenende geschrieben. Erst jetzt, nach dem Posten, fiel mir etwas auf: Wie kann ich, ohne das Buch gelesen zu haben, behaupten, man könne mit 200 zusätzlichen Buchseiten die Charaktere tiefgründiger gestalten? *grübel*. Denn eigentlich habe ich ja nur das Hörbuch gehört. Inzwsichen jedoch haben sich Hörbücher und Hörspiele für Erwachsene so gut etabliert, dass die Qualität meistens eine gute ist, sodass ich das manchmal komplett vergesse. Ob das Buch in dieser Hinsicht genauer ist? Ich vermute jedoch fast nicht, denn an Lübbe Audio habe ich hohe Ansprüche an die Qualität, und bisher war ich mit den gekürzten Lesungen bisher immer sehr zufrieden.
SaschaSalamander 24.04.2006, 12.59 | (0/0) Kommentare | PL
Buntes römisches Imperium
Da sich große Arbeiten mit so´ner üblen Migräne wie gestern nicht lohnen und es vom Nixtun leider nicht besser wird, habe ich wenigstens leise einen Hörbuchmarathon veranstaltet. "Eisfieber" von Follett habe ich zu Ende gehört, und danach direkt "Venuswurf" von Tanja Kinkel begonnen. Das römische Imperium aus Sicht einer jungen, als Sklavin verkauften Zwergin. Bisher ist es sehr interessant und packend geschrieben.SaschaSalamander 22.04.2006, 10.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Lemony Snicket Band 10 bis 12
Mmh, Lemony Snicket *schwärm* ... DER Genuss, auf den ich letztes Jahr durch den Film aufmerksam wurde und der mir eines der schönsten Leseerlebnisse seit langem beschert hat. Über die ersten neun Bände habe ich ja schon geschrieben, >hier< der letzte Beitrag mit Links zu den vorherigen Bänden.Band 10 bis 12 las ich dann wie gesagt auf Englisch, denn erst vor wenigen Tagen erschien der zehnte Band auf Deutsch. So lange wollte ich dann doch nicht warten, diese Bücher machen süchtig!
Nachdem die Kinder nun aus dem Hospital und dem Krankenhaus geflohen sind, ... hm ... soll ich überhaupt etwas schreiben? Denn auch das Umreißen des Inhaltes gibt Dinge wider, die ein Leser der ersten Bände nicht erahnen kann. Nein, ich verkneife mir meine Erklärung, so schwer es mir fällt (*sich die Lippen blutig beißt*) ... nur soviel: Die Kinder geraten in immer verrücktere Abenteuer. Sie kommen Graf Olaf immer näher, und es stellt sich nun die Frage, wer eigentlich wen jagd?
Die Kinder erfahren immer mehr über das Geheimnis von V.F.D. (FF im Deutschen). Es wird immer unklarer, wer eigentlich auf der Seite der Guten und der Bösen steht, und es wird deutlich, dass Schlechtes zu tun nicht zugleich bedeutet, schlecht zu sein. Die Kinder erklimmen die höchsten Berge und ergründen die tiefsten Tiefen des Meeres und erfahren dabei immer mehr. Auch Lemony Snicket selbst bringt sich immer öfter in das Geschehen ein, seine Andeutungen werden direkter, seine Rolle in dem Buch wird klar. Der Leser sitzt dabei, nägelkauend und haareraufend. Beim Lesen des 12ten Bandes musste ich ein paarmal heftig nach Luft schnappen. Denn was der Autor sich erlaubt, das steht dem sechsten Band von Harry Potter an Grausamkeit und emotional bewegenden Momenten in absolut nichts nach. Weniger ausgebaut, dafür in umso drastischeren Worten beschrieben. Menschen sterben auf weit schlimmere Weise als in den ersten Bänden, und es sind nicht zwangsläufig die Bösen. Und die vermeintlich Guten tun Dinge, die ein Guter in einem normalen Kinderbuch niemals tun würde. Zwar aus guten Motiven, doch rechtfertigt der gute Wille eine bösartige Tat? Als die Geschwister am Ende zurückblicken, musste ich wirklich schlucken. Das Buch trägt den Titel "eine Reihe betrüblicher Ereignisse" inzwischen tatsächlich zu Recht, auch wenn es in den ersten Bänden trotz der Todesfälle eher witzig als grausam zugegangen sein mag. Was die Kinder wohl im 13. Band erwarten wird? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch ein gutes Ende nimmt. Und wenn ich mich zwischen dem siebten Potter und dem 13ten Snicket entscheiden müsste, so würde ich zweifelsohne Snicket wählen! Am Freitag, den 13ten Oktober wird der letzte Band erscheinen. Dieser Tag ist groß in meinem Kalender vermerkt.
Ob die Bücher im Deutschen so hübsch gehalten sind wie im Englischen, weiß ich nicht. Aber im Englischen ist kein gerader Schnitt an den Seitenrändern, sondern wie zusammengewürfelte Dokumente unterschiedlich lange Papierränder. Es hätte hübsch ausgesehen, wenn man das Cover zusätzlich als eine Art Mappe gestaltet hätte, aber auch so eine geniale Idee. Jeder Band hat eine andere Farbe, sodass sich die Bücher hübsch im Regal machen.Ich habe auch festgestellt, dass die Buchtitel im Englischen allesamt aus Alliterationen bestehen, wie es im Deutschen leider nicht eingehalten wurde. Es geht dadurch einiges an Pep verloren, das deutsche Buch "der schaurige Jahrmarkt" heißt im Englischen etwa "The Carnivourus Carnival", was soviel wie "fleischfressend" bedeutet und den Inhalt des Buches auch tatsächlich trifft.
Da ich im Englischen natürlich etwas bewusster lesen muss als im Deutschen, fiel mir auf, wie genial manche Sätze verschachtelt sind, einige ziehen sich fast über eine ganze Seite oder länger hin. Soviele Einschübe, Ergänzungen, Einwände und Erklärungen, einfach köstlich. Stellenweise ist es gar nicht einmal so einfach zu lesen, denn der Autor drückt sich ab und an ziemlich gewählt aus, und einige der Worte sind nicht gerade in häufigem Gebrauch, aber das macht es für mich gerade besonders reizvoll. Sunny spricht inzwischen sogar kurze Sätze, sodass ihr noch mehr Raum für interessante Kombinationen an Worten und Silben gegeben wird.
Noch fünf Monate, bis sich alle Geheimnisse (hoffentlich, aber ich traue Handler alles zu *ächz*) lüften werden, und bis dahin werde ich mir hoffentlich nach und nach auch die ersten Bände zur Vervollständigung meiner Sammlung gekauft haben. Eine Buchreihe, die ich immer und immer wieder lesen werde!(Übersetzung des letzten Covers: "Ende. Zu furchtbar zum Zeigen" *ggg* bin gespannt, ob das ein Gag vor Bekanntgabe des offiziellen Covers ist, oder ob es so bleiben wird?)
SaschaSalamander 21.04.2006, 11.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Ganz nett
Derzeit höre ich Eisfieber. Weil ich viel zu tun hatte, habe ich heute schon die erste Hälfte hinter mir. Bisher ganz nett. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Ganz nett. Von Follett hätte ich etwas mehr erwartet, wobei ich in diesem Fall schlecht sagen könnte, was mir fehlt. Aber ist okay. Vielleicht steigert es sich ja noch. Wenn nicht, hab ich wenigstens den neuesten Follett gehört und kann mitreden, auch schon ein Gewinn ;-)
SaschaSalamander 20.04.2006, 21.27 | (0/0) Kommentare | PL
Solange Du da bist
Ich bin kein großer Fan romantischer Komödien, Filme wie "Notting Hill", "Kate und Leopold", "Schlaflos in Seattle", "Ein Chef zum Verlieben" oder viele andere in dieser Art sind nicht so wirklich mein Ding, sind mir meist zu seicht, und wirklich lustig finde ich sie auch nicht unbedingt. "Email für Dich" fand ich ganz witzig (obwohl seicht und platt, trotzdem irgendwie süß), aber sonst ... *grübel* ... aber trotzdem, man kann es ja zwischendurch immer wieder einmal probieren. Und von "Solange Du da bist" habe ich von einigen Freunden sehr viel Gutes gehört. 80 Cent in meiner Videothek, das wäre kein großer Verlust, also ran. Und ich bin froh, dass ich ihn mir angesehen habe!Elizabeth ist hart arbeitende Ärztin im Krankenhaus, ihr Privatleben leidet sehr unter dem harten Einsatz, sie gilt als graue Maus und erntet von Bekannten und Kollegen vor allem heimliches Mitleid. Da hat sie auf dem Nachhauseweg plötzlich einen tragischen Unfall ...
David sucht dringend eine Wohnung. Warum, darüber will er nicht reden. Nachdem ihm keine Wohnung passt, fliegt ihm "zufällig" ein Zettel mit einer Annonce direkt vors Gesicht, und spontan entscheidet er sich für diese Traumwohnung.
Doch diese Wohnung wird "bespukt": Elizabeths Geist taucht plötzlich auf und behauptet, dies sei ihre Wohnung. David beansprucht die Wohnung natürlich für sich. Und Lizzy braucht ganz schön lange, bis sie endlich ihren Zustand akzeptiert. Anfangs versuchen die beiden alles, sich gegenseitig loszuwerden, aber bald arbeiten sie zusammen. Sie bittet ihn, ihr zu helfen: warum muss sie als Geist hier bleiben? Und wer war sie in ihrem früheren Leben eigentlich gewesen? Wie ist sie gestorben?
Ein köstlicher Film. Die Witze sind nicht zu aufgedreht, die Romantik ist nicht zu kitschig. Ich musste sehr oft lachen. Die Versuche, den Geist zu "exorzieren", ihr zickiges Gehabe, allein schon das Sofatesten bei den Wohnungsbesichtigungen zu Beginn. Keine überdrehte Komik, wie sie heute leider in vielen Filmen oft üblich ist, sondern einfach witzige Alltagsszenen, wie sie überall passieren könnten (naja, vom Exorzismus einmal abgesehen).
Man kann dank kleiner Hinweise stellenweise erahnen, in welche Richtung sich der Film bewegen wird, es gibt eine recht gelungene und spannende Wendung. Die Geschichte ist so erzählt, dass man richtig mit beiden mitfühlen kann. Die Charaktere sind einfach sympathisch. Er der lässige junge Mann, frech und selbstbewusst, nur manchmal zeigt er ein wenig von seiner Trauer und Unsicherheit. Sie die zickige Tussi, die langsam mehr über sich selbst erfährt und immer ernster wird, als ihr die Trostlosigkeit ihres bisherigen Lebens bewusst wird. Die beiden passen einfach prima zusammen. Mark Ruffalo war mir bis dato unbekannt, Reese Witherspoon ("Clueless", "Natürlich blond", "Sweet Home Alabama") mag ich sowieso sehr gerne. Ich finde es schön, dass sie hier eine ernstere Rolle spielt, denn das dumme Blondchen habe ich ihr nie wirklich abgenommen.
Das Buch (Marc Levy) zum Film soll wesentlich ernster sein, und ich werde es mir demnächst auf jeden Fall beschaffen, denn dieser Film hat mich begeistert. Ein Film, der wirklich zu empfehlen ist. Leichte Unterhaltung für die ganze Familie, jedoch nicht ohne ernste Untertöne und stellenweise auch hintergründigen Humor. Auch für Romantikmuffel geeignet ;-)
SaschaSalamander 19.04.2006, 09.30 | (0/0) Kommentare | PL
Cupido
">Cupido<" ist das Erstlingswerk von Jilliane Hoffman. Und ich muss sagen: Hut ab, für einen Erstling wirklich TOP! Ich habe mir sofort den Folgeroman "Morpheus" auf den virtuellen SuB gesetzt, allerdings habe ich auch schon gelesen, dass es scheinbar nur ein bloßer Abklatsch des ersten Buches sein soll und kaum einen Leser wirklich begeistert hat. Na, ich bin mal gespannt. Aber jetzt erst einmal zu "Cupido" :-)Chloé studiert Jura, kurz vor den Prüfungen lädt ihr Freund sie zum zweiten Jahrestag ihrer Beziehung in ein romantisches Restaurant. Enttäuscht, dass er ihr nicht den erwarteten Heiratsantrag machte, betritt sie danach ihre Wohnung. Ein seltsamer Anruf und ein geöffneter Brief lassen sie stutzen, doch sie legt sich müde zu Bett. Darauf hat ER nur gewartet! Chloé wird das Opfer eines brutalen Vergewaltigers, der Täter wird niemals gefasst. Ihr Körper ist von Narben entstellt, Ihre Gebärmutter musste operativ entfernt werden, von ihren sie noch viele Jahre quälenden Ängsten ganz zu schweigen.
Viele Jahre später. Unter dem Namen C.J. Townsend (sprich: Sieh-Tschäi) arbeitet sie nun in Miami als Staatsanwältin. Noch immer plagen sie die Schatten ihrer Vergangenheit. Ein grausamer Serienmörder treibt sein Unwesen, und nun wird er gefasst. C.J. soll als Vertreterin der Anklage fungieren. Doch sie erkennt in ihm den Vergewaltiger von damals. Eigentlich müsste sie den Fall wegen Befangenheit abtreten. Aber kann sie es wirklich riskieren, denn Fall möglicherkweise platzen zu lassen, sodass der Täter freikommt? Sie nimmt den Fall an. Eine Beziehung zwischen ihr und einem Ermittler bahnt sich an. Verfahrensfehler bereits bei der Festnahme könnten zu einer Freilassung des Angeklagten führen. Notwendige Beweise fehlen. Wird sie ihr falsches Spiel im Namen einer höheren Gerechtigkeit zu Ende spielen können? Und wer hat seine Finger noch mit im Spiel? Von wem stammt der anonyme Hinweis, der zur Ergreifung des Täters führte?
Anfangs war es für mich nichts anderes als ein weiterer Krimi, in dem eine Frau persönlich in ein Verbrechen involviert ist. Altbekanntes Schema. Und die Beschreibung am Anfang war mir persönlich auch etwas zu detailliert. Ich kann mir das Grauen einer Vergewaltigung auch ohne die genauen Beschreibungen der Autorin sehr gut vorstellen. Im späteren Verlauf der Handlung werden die Opfer sowie das Vorgehen des Täters ebenfalls recht deutlich beschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass es für sensiblere Leser ziemlich heftig ist, was in "Cupido" beschrieben wurde. Noch fehlt mir der Vergleich zu "härterer" Literatur (z.B. Thomas Harris, "Schweigen der Lämmer"), aber ich empfand dieses hier als stellenweise recht brutal.
Mh, sorry, zurück zum Eigentlichen: anfangs schien es mir ein normaler Krimi, aber bald war ich so richtig gefesselt von der Story. Die Protagonistin handelt nur allzu menschlich. Heiligt der Zweck die Mittel? Sie übertritt das Gesetz, als sie den Fall nicht ablehnt, und weitere Gesetzesbrüche folgen zwangsläufig. Einzelne Mitarbeiter des Falles (Anwältin des Angeklagten, der ihr nahestehende Ermittler, der Polizist mit dem Verfahrensfehler, Mitarbeiter der Asservatenkammer, etc) müssen sich fragen, ob sie im Namen einer höheren Gerechtigkeit Verfahrensfehler, Befangenheit, Ungerheimtheiten etc übersehen wollen, oder ob sie trotz seiner scheinbar eindeutigen Schuld eine Freilassung des Täters herbeiführen werden. Ein Satz aus dem Buch, der es sehr gut trifft: "Justizia ist blind. Aber manchmal entschließt sie sich auch, einfach nicht hinzusehen".
Ich fand es hochspannend und nervaufreibend (jau, ich liebe Gerichtsthriller, Justiz an sich hat mich schon immer fasziniert), wie die Verhandlung verläuft, welche Ermittlungen getätigt werden und wie sich die einzelnen Beteiligten jeweils entscheiden. Mir persönlich hätte mehr Ermittlung und innerer Zwiespalt ob dieser verzwickten Gewissensfragen sogar noch besser gefallen als die Beschreibung der Morde, auf die meiner Ansicht nach etwas zuviel Gewicht gelegt wurde.
An manchen Stellen hat die Handlung einige Logikfehler. Oder zumindsest Szenen, die etwas arg platt konstruiert und unglaubwürdig wirken, gerade am Ende, als ... (sorry, Spoiler). Aber ich gebe mir meist Mühe, bei solchen Büchern nicht darauf zu achten, denn dann dürfte ich wohl kein Buch mehr lesen, keinen Film mehr sehen ;-)
Absolut spannend. Die letzten drei von fünf CDs habe ich heute am Stück gehört. Nach einiger Zeit wurde auch klar, dass es wohl einen weiteren Beteiligten geben könnte. Ich hatte so meine Gedanken und Überlegungen, war jedoch von der Wendung und dem Ende absolut überrascht und begeistert. Manche Leser meinen in verschiedenen Rezensionen, es sei ein 0815-Schema und dieses von Anfang an klar gewesen. Vielleicht fehlt mir einfach noch etwas Erfahrung in diesem Genre, vielleicht wissen manche Leser aber wohl hinterher auch einfach alles ;-)
Allerdings würde ich jedem, der sich jetzt eventuell für das Buch interessiert, empfehlen, keinesfalls zur akustischen Version zu greifen. Denn die Sprecherin ist etwas träge: Iris Böhm liest recht emotionslos. Aussprache und Betonung nicht schlecht, aber die Sprachmelodie und die beigelegte Emotion einfach zu flach. Als würde sie jeden Moment einschlafen.
Ansonsten: TOP. Dieser Krimi / Justizthriller (?) hat mich wirklich begeistert, und ich habe mir einige Male die Frage gestellt, wie ich wohl reagiert hätte. Wer packende Krimis im Stil von Val McDermid, Kathy Reichs oder Sandra Brown mag, sollte "Cupido" unbedingt lesen!
Und da ich ja jetzt mitbekommen habe, dass einige das Buch schon gelesen haben, bin ich natürlich neugierig:
- habt ihr das Ende (den Täter) bereits vor dem Ende gekannt, ist das Buch für Genrekundige tatsächlich so durchschaubar?
- falls ihr schon Harris u.a. Autoren gelesen habt: wie "hart" ist dieses Buch etwa einzuordnen in der detaillierten Beschreibung Vergewaltigungen und Morde?
SaschaSalamander 17.04.2006, 10.22 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

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