SaschaSalamander
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3




Statistik KW 06

Gelesen
Doll 05
Magyk (A. Sage)
Demon Diary 06 - 07
American Psycho (B. Ellis)
Der Zeitdieb (T. Pratchett)
Stravaganza 01 (M. Hoffmann)
Das Jahr der Verschwörer (U. Schweikert)

Gekauft
/

Geschenk
13 kg div Bücher

Buchticket
Bronze Zetszai 03
Total verhext (T. Pratchett)
Du bist nie allein (N. Sparks)
Vonda Shepard (V. Shepard)
La Voix du Ciel (B. Hendricks)

Vorgemerkt
/

Filme
Deep End
Tote tragen keine Karos

SaschaSalamander 12.02.2006, 12.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Familienzuwachs

Wegen Familienzuwachs heute etwas ruhiger hier,
bin anderweitig beschäftigt ;-)))



>Erstes Foto der zwei "neuen"<
>Die beiden erkunden das Wohnzimmer<
>Aufeinandertreffen aller Beteiligten<

SaschaSalamander 11.02.2006, 21.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Blog

Auswertung Hörbücher und Hörspiele

Diese Umfrage erstaunt mich doch, ein so deutliche einstimmiges "Urteil" ist selten *g*. Ich bin ein wenig erstaunt. Zugegeben, das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, die Seiten zu fühlen, den Duft zu riechen, das können Hörbücher nicht ersetzen. Und was den Rest betrifft, ... da stehe ich wohl fast alleine *lach* ... habe mir am Donnerstag wieder eine ungekürzte Lesung aus der Bib besorgt. 17 CDs. Gelesen von Rufus Beck. Ein Genuss, auf den ich mich schon freue. Aber umso besser, dann habe ich die Hörbücher in der Bib für mich alleine, wenn die meisten "normale" Bücher bevorzugen *hihi* ;-)

Sie gefallen mir weit besser als Bücher
Stimmen
1 Stimme 6.67%

Sie sind anders, haben ihren eigenen Reiz
Stimmen
2 Stimmen 13.33%

Das kommt immer auf den Einzelfall an
Stimmen
1 Stimme 6.67%

Können niemals das Lesen eines Buches ersetzen
Stimmen
10 Stimmen 66.67%

Kann ich nicht beurteilen, noch keines gehört
Stimmen
1 Stimme 6.67%

SaschaSalamander 11.02.2006, 09.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Umfrage

Ein Wort

Flugzeugabsturz

(Wollte ich ohne Bemerkung stellen, als mir gerade eben auffiel, dass mir spontan zwei weltbekannte Bücher dazu einfallen. Vielleicht findet ihr sogar noch ein drittes. Bei diesem Rätsel kann also in manchen Fällen sogar mehr als eine Lösung richtig sein. Falls dennoch keiner eine der möglichen Antworten finden sollte, werde ich demnächst ein zweites Wort posten, allerdings ist dann vermutlich nur noch ein Buch möglich)

SaschaSalamander 10.02.2006, 21.36| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Bekannt aber nett

CoverIch habe mich entschieden, "American Psycho" abzubrechen. Es ist noch nicht einmal so weit, dass er irgendjemanden umgebracht hätte. Schon vorher wird es mir einfach zu derb, ich kann es einfach nicht zu Ende hören. Egal. Muss es mir ja nicht erzwingen.

Dafür höre ich momentan Stravaganza, Teil 1. Ein Fantasymärchen, das als Trilogie (mal wieder) aufgebaut ist. Das Thema ist jedem bekannt, der die Neschan - Trilogie (Träume des Jonathan Jabbok, u.a.), das Erstlinswerk von Ralf Isau, gelesen hat: Ein kranker Junge reist in seinen Träumen in eine andere Welt. In dieser Welt ist er gesund und muss der Welt gegen Feinde helfen.

Sehr viel mehr habe ich bisher noch nicht erfahren. Denn ich bin noch weitgehend am Anfang. Der Sprecher ist sehr angenehm. Auch, wenn bisher nicht allzu viel geschehen ist und man erst in die Handlung eingeführt wird, hält die Stimme den Zuhörer gefesselt. Ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickeln wird. Es wäre schön, wenn der Autorin noch einige neue, interessanten Gedanken gekommen sein sollten als lediglich dieses altbekannte Thema (das so ähnlich ja sogar schon in den "Brüdern Löwenherz" behandelt wurde).

Ich lasse mich überraschen. Sollte Neues dabeisein, freue ich mich. Wenn nicht, so war es zumindest eine nette, hübsche Geschichte. Mehr darüber werde ich Euch ein andermal erzählen :-)

SaschaSalamander 10.02.2006, 21.30| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Jugend, Serie, Fantasy,

American Psycho

CoverGestern begann ich das Hörbuch "American Psycho". Letzens lieh mir ein Freund den Film aus, ich möchte ihn bald ansehen. Aber zuvor wollte ich auf jeden Fall das Buch lesen oder zumindest anhören. Das Thema klingt interessant, das Hörbuch zeigte dann jedoch, dass es ein Buch ist, das absolut nicht auf meiner Wellenlänge liegt. Eine Rezi schreiben möchte ich nicht, weil bei diesem Buch einfach zu viele Geschmäcker sind. Und weil ich nicht einmal weiß, ob ich es zu Ende hören werde. Deswegen nur ein paar Gedanken in der Rubrik "Aktuelles".

Kurz zum Inhalt: Patrick Bateman, topmodern und immer vornedran. Ein erfolgreicher, beliebter, junger Amerikaner. Arbeitet tagsüber in der Wall Street und folgt nachts seinen Gelüsten als Serienkiller. Geschrieben in der Ich - Form. Er geht so durch den Alltag. Feiert Parties, geht mit hübschen Frauen aus, benimmt sich rüde zu seinen Mitmenschen, alles regt ihn auf. Als Leser fragt man sich, wer kranker ist, er oder die Gesellschaft.

Ich vermute, dass dieses eines der Bücher ist, für die es kein Mittelding gibt. Man liebt es, oder man verabscheut es. Ich verabscheue es. Es ekelt mich an. Der Autor hat versteht es gut, die Irrsinnigkeit der Welt in drastische Worte zu fassen. Aber ich komme damit nicht klar. Es wird mir zuviel geflucht, es gibt zuviel Fäkalsprache, denn der Ich-Erzähler mag zwar jung und intelligent, leider aber auch sehr verdorben sein. Eine solche Szene ist beispielsweise, als er sich über einem Werbeposter erbricht und ausführlich beschreibt, wie der grüne Schleim, gemischt mit Galle, über das Gesicht der Frau auf dem Bild rinnt, unter deren Gesicht hat irgendjemand das Wort "Lesbe" geschrieben. Ich bewundere die detaillierte und vor allem auch treffende Sprache des Autors, aber ich will sie nicht hören oder lesen, denn es krampft sich alles in mir zusammen.

So oberflächlich ist alles (bewusst, dies soll es ja darstellen). Ständig werden berühmte Namen genannt, die man wohl kennen sollte. In fast jedem Satz tauchen irgendwelche Markennamen von Uhren, Kleidung, Accessoires etc auf. Die Banalität und das Desinteresse springen den Leser regelrecht an. Da kann man ja nur krank und gewalttätig werden!

Dieses Buch macht mir Angst. Vielleicht werde ich es abbrechen und lediglich den Film sehen. Allerdings habe ich dann das Gefühl, dass mir etwas fehlt, da diese Detailtreue bestimmt nicht in einem Film wiedergegeben werden kann. Ich überlege und überlege. Weiterhören? Abbrechen? Es widert mich an. Es fasziniert mich. Es ist krank. Es ist genial. Es ist abartig. WAAAAAH! Dieses Buch frisst sich ins Hirn ...

Hat jemand von Euch es gelesen? Wie ging es Euch währenddessen und danach? Gefiel es Euch?

SaschaSalamander 10.02.2006, 11.00| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Schräg, Thriller,

Ein Wort

Ehrlich gesagt, ich bin platt. Ihr seid einfach zu gut. Da gebe ich mir solche Mühe und versuche, neben den einfacheren Rätsel für vorüberziehende Besucher oder jüngere Leser auch einige harte Brocken reinzuwerfen. Sachen, an denen ihr Euch bestimmt die Zähne ausbeißen werdet, bis ein paar Tipps kommen. Oder ich stelle Rätselspecial mit 7 oder mehr Fragen am Stück. Und trotzdem kommt fast immer die Lösung schneller, als ich bloggen kann. Ihr seid wirklich super, das muss ich einfach mal sagen! Deswegen kam mir vorhin in der Badewanne (jau, da kommen mir allerlei kreative Gedanken) die Idee, die Rätsel zusätzlich zu "Zitate raten" noch etwas auszubauen. Nämlich mit verschiedenen Rätselkategorien. Ich hoffe, ihr werdet daran genauso viel Spaß haben wie ich beim Ausdenken der Rätsel. Und wenn ihr selber Ideen für Rätsel habt, nur her damit, ich nehme sie dankend entgegen :-)))

Schon einmal habe ich ein solches Rätsel gestellt, nämlich >hier<. Ich fand die Idee nicht schlecht. Und es gibt Worte, bei denen man häufig sofort etwas ganz bestimmtes vor Augen hat.

Auch die Kategorie >"Was ist passiert"< habe ich schon einmal angetestet. Zwar kein direktes Bücherrätsel, aber witzige Geschichten zum Um-Die-Ecke-denken. Auch solche Rätsel möchte ich demnächst öfters einstellen.

>"Geflügelte Worte"< sind bekannte Sprüche aus Gedichten, aber ob man immer sofort weiß, woraus sie stammen? Denn "des Pudels Kern" oder "Auge um Auge" haben schließlich einen wichtigen literarischen Hintergrund ;-)

Natürlich jeweils zusätzlich, die anderen Beiträge werden natürlich deswegen nicht knapper werden, die "normalen Rätsel" ebensowenig. Schließlich habe ich viel zu viel loszuwerden, schließlich bin ich viel zu sehr an Euren Meinungen über dieses und jenes Thema interessiert. Ich hoffe nur, ihr kommt noch mit Lesen hinterher *g* ;-)

SaschaSalamander 09.02.2006, 23.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Blog

Zitate raten

Aus welchem Buch stammen folgende Sätze:

- Alles begann mit dem Einzug in dieses verdammte Haus.
(=erster Satz)

- "Oh nein, Fremder, die Toten kommen zu mir, sie werden vom Propheten gesandt"

- Er langte mit der Pfote über seine Schulter und zog aus der blutspritzenden Wunde am Nacken ein Junges hervor.

SaschaSalamander 09.02.2006, 21.53| (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Zitate raten

In Anlehnung an die Zitaträtselspielchen aus diversen Foren, die es zu Büchern und Filmen gibt, kam mir eine Idee für den Blog. In der Bücherei habe ich schon brav vier Bücher dafür durchgeblättert und losgeschrieben.

Zusätzlich zu den Rätseln möchte ich in selbiger Rubrik einen Satz des Buches zitieren. Der erste ist nicht allzu leicht, bald darauf werde ich einen weiteren, etwas einfacheren Satz hinzufügen, und so weiter, bis ihr die Lösung gefunden habt. Wichtige Namen werde ich entweder abkürzen (z.B. mit M.) oder durch etwas in der Art von "ihn / sie" ersetzen, sonst wäre es zu einfach. Und dann bin ich gespannt, wie schnell ihr die Sachen erraten werdet.

Welche Bücher ich dafür verwende? Naja, niemand kann alles gelesen haben. Es gibt so viele Genres und Autoren, und außerdem hat jeder Leser wohl einen anderen Geschmack. Aber es gibt gewisse Bücher, aus denen ich wohl zitieren kann, weil die meisten hier sie vermutlich gelesen haben und vielleicht sogar die mitraten können, die es nicht gelesen haben. Ich denke an Bücher wie Momo, die unendliche Geschichte, Harry Potter, Interview mit einem Vampir, Watership Down, per Anhalter durch die Galaxis, Moby Dick, Herr der Ringe, das letzte Einhorn, Tintenblut, Märchenmond, Name der Rose, Sherlock Holmes, Die Verwandlung und viele, viele andere.

Zum einen werde ich in meinem Regal stöbern, und dann wälze ich in der Bibliothek die Bücher alle durch, was sich so finden lässt. Schade, dass dort kein Computer steht.

Und wenn ihr ein solches Buch im Regal stehen habt, das anderen Leseratten bestimmt bekannt ist, dann könnt ihr mir ja auch ein paar Sätze daraus mailen, die auf wichtige Inhalte des Buches schließen lassen, ohne jedoch sofort zuviel zu verraten. Da das von Hand abschreiben in der Bibliothek recht lästig ist, freue ich mich über zahlreiche Sätze von Euch ;-)))

SaschaSalamander 09.02.2006, 21.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Blog

Schaurig schaurig

Es gab einen jungen Mann, der auszog, um endlich das Fürchten zu lernen. Nicht die Teufelskatzen machten ihm Angst, und auch das Totenschädel - Kegeln gefiel ihm sehr.

Was lehrte ihn endlich das Fürchten?

SaschaSalamander 09.02.2006, 15.47| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Euer aktuelles Buch

Wie lauten der jeweils erste und letzte Satz
Eures aktuell gelesenen Buches?

SaschaSalamander 09.02.2006, 10.16| (9/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: MachMit

Alles schlecht jawollja

In letzter Zeit fällt mir auf, dass ich ständig etwas an den Büchern, die ich lese, zu bekritteln habe. Sogar an Büchern, die eigentlich aktuell sehr gut verkauft werden, etwa Eragon, Herr der Ringe, Magyk, Lycidas, div. Hohlbein, Pompeji, Bartimäus, Tintenblut, div. Mankell, und andere. Umgangssprachliche Formulierungen. Ständige Wortwiederholungen. Schlechter Handlungsaufbau. Platte Dialoge. Spoiler von Verlag und Autor. Flache Charaktere. Unglaubwürdige Handlungsweisen der Charas. Und unzählige Dinge mehr, die mich in der letzten Zeit hier und dort gestört haben, auch wenn ich die Bücher ansonsten nicht übel fand. Ich habe überlegt, woran das liegen könnte. Ich sehe es relativ wertfrei, denn Gefallen ist einfach Geschmackssache. Daher die unten genannten Möglichkeiten eher als scherzhafte Überlegungen mit gewissen ernsten Hintergründen, ohne eine Seite besser oder schlechter darstellen zu wollen. Denn am Ende ist es wohl eine Mischung aus allem. Außerdem, was beschwere ich mich, sollte es erst einmal selbst besser machen ;-)

Gründe auf Seiten der anderen:
- Zuviele Bücher werden gehypt des Geldes wegen
- Autoren, die nichts können, wollen dennoch veröffentlichen
- Lektorarbeit wird bei "großen" Autoren oft immer oberflächlicher
- Die Leser denken anfangs genauso, folgen dann aber dem Hype
- Den meisten Lesern fallen diese Dinge nicht auf

Gründe von meiner Seite:
- Ich bin ein alter Miesepeter
- Ich habe inzwischen einfach zu viele Bücher gelesen
- Ich werde aufgrund zu hohen Konsumes immer wählerischer
- Ich bin ein Korinthenkacker
- Ich habe ein geschultes Auge für Sprache und Aufbau
- Ich empfinde Dinge als schlecht, bin aber die Einzige
- Ich getraue mich zu sagen, was sich sonst keiner traut
- Nach Hugo, Bemman, Kafka, Cervantes, Isau, Coelho, Poe
und Snicket kann es für mich keine guten Bücher mehr geben

SaschaSalamander 08.02.2006, 19.57| (7/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zerlegt

Sehr schön bis auf

CoverDerzeit lese ich "Septimus Heap - Magyk". Liest sich flott und angenehm, gefällt mir soweit ganz gut. Allerdings bin ich wieder einmal etwas enttäuscht vom Schreibstil: einiges an umgangssprachlichen Formulierungen, teilweise eher laienhafter Satzbau. Und zwischendurch auch mal Sätze, bei denen es mir die Fragezeichen um die Ohren haut, z.B. "Sie hatte Sally sehr gern. Sally hatte immer etwas zu erzählen und machte was los. Das gefiel ihr." Könnt ihr mir erklären, was "machte was los" bedeutet? Und das Thema der verlags- und >autorenbedingten Spoiler< habe ich gestern ja schon angesprochen. Aber, doch, sonst gefällt mir das Buch *lach*.

(Satz aus: A. Sage: Septimus Heap; Hanser, 2005)

SaschaSalamander 08.02.2006, 15.27| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Jugend, Fantasy, Serie,

Der Ring der Rinaldi

CoverDas Buch "Der Ring der Rinaldi" fiel mir in die Hände, nachdem ich die Serie um >"Charlie Bone"<, ebenfalls von Jenny Nimmo, begonnen hatte. Da mir die klindlichen Abenteuer des magisch begabten Jungen gefallen hatten, wollte ich auch gerne ein weiteres Buch der Autorin lesen. "Der Ring der Rinaldi" ist inhaltlich und im Aufbau komplett anders, aber mindestens ebenso schön und kindgerecht.

Nachdem Eliots Mutter gestorben ist, ist nichts mehr wie damals. Sein Vater kümmert sich nicht ausreichend um ihn, die beiden entfremden sich. Und eines Tages bringt sein Vater ihn zu Verwandten, die sich um den Jungen kümmern sollen. So lebt er nun mit seinen Cousinen, seinem Onkel und seiner Tante zusammen. Eigentlich fühlt er sich wohl in der Familie, aber bereits beim Betreten des Hauses spürt er, dass sie nicht alleine sind. Eliot vernimmt sehr deutlich die Gegenwart einer jungen Frau, Mary-Ellen. Und als plötzlich eine Nachbarin an der Tür steht und Eliot ihren Ring an der Hand funkeln sieht, weiß er sofort, dass er diesen Ring haben muss. Immer mehr bemächtigt sich Mary-Ellen des Jungen als Werkzeug, und Eliot erfährt nach und nach, welches Schicksal die junge Frau damals erleiden musste, wie er ihr helfen kann und warum sie gerade ihn auserwählt hat.

Ein schönes Kinderbuch. Ich denke, für Erwachsene ist es nur bedingt geeignet, eigentlich nur für Freunde von Kinderbüchern. Das Cover ist somit eigentlich etwas ungünstig gestaltet, wie ich finde, es spricht eine ältere Zielgruppe an. Wirklich gruslig ist es nicht (für Kinder allerdings doch etwas unheimlich mit Mary-Ellens Geist und ihrem früheren traurigen Leben), die Handlung ist sehr leicht vorhersehbar und nicht gerade das Neueste vom Neuen. Aber es ist schön geschrieben, und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Logik und Handlungsweise der Charaktere ist eine kindgerechte, man sollte als Erwachsener also einfach einmal den Verstand mit seinen vielen "Wenn" und "Aber" ausschalten und die Dinge so akzeptieren, wie sie eben geschrieben werden.

Ich denke, für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren ist es eine schöne Lektüre zum Vorlesen, die Kapitel sind in angenehmen Längen gehalten. Es ist für die Altergruppe spannend geschrieben, sie werden wohl mit großen Augen an den Lippen des Vorlesers hängen *smile*. Und bestimmt kann sich mancher in dem schüchternen, aber mutigen Eliot, seinem Wissensdrang und seinen Sorgen wiederfinden.

SaschaSalamander 08.02.2006, 09.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Kinder

Spoiler von Seiten Autor und Verlag

Es ärgert mich immer maßlos, wenn ein Buchtitel oder der Klappentext zuviel über den Inhalt eines Buches verraten. Ein Spoiler, der sich nicht umgehen lässt. So geschehen etwa bei dem Jugendbuch >"Das Geheimnis des Kartenmachers"<, wo der Titel bereits das Geheimnis, welches erst recht spät gelüftet wird und einen Großteil der Spannung ausmacht, verrät, nämlich die eigentliche Identität des Protagonisten. Im Buch "Feuer" von Wolfgang Hohlbein beinhaltet der Klappentext in wenigen Sätzen den Inhalt bis kurz vor Ende des Buches. Zugegeben, es passierte nicht viel, und weniger zu sagen war kaum möglich, aber wozu las man das Buch noch, wenn man eh bereits wusste, was es mit dem Protagonisten, dem Mädchen und dem Feuer auf sich hat?

"Septimus Heap" ist derzeit auch so ein Titel, der mich ärgert. Ich lese das Buch gerade, es ist ganz nett. Aber irgendwie ist vom ersten Moment an die Luft draußen. Denn Sarahs Sohn Septimus stirbt bei der Geburt und wird von der Hebamme fortgebracht. Relativ zu Beginn des Buches taucht ein identitätsloser Waisenjunge auf, der die Hauptfiguren bis ans Ende des Buches begleitet. Ratet mal, wer das sein könnte? Warum muss das Buch gerade diesen Titel tragen? Und warum muss der Klappentext bereits im ersten Satz darauf hindeuten, dass der Sohn entführt wurde und etwas Besonderes ist?

Ich finde, mit einer solchen Taktik schneiden sich die Verleger ins eigene Fleisch. Es dürfte kein Problem sein, einen anderen Klappentext zu formulieren und den Titel eines Buches abzuändern. Es mag ja sein, dass das Buch eine Trilogie ist und Septimus die Hauptperson des zweiten und dritten Teiles ist, aber es nimmt dem ersten Buch die Spannung. GRUMMEL !!!

SaschaSalamander 07.02.2006, 21.10| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rund um Bücher

Luxus und FastFood

Mannomann, jetzt hänge ich schon sieben Bücher in den Rezensionen hinterher. Dabei sollte man denken, dass ich eigentlich genug Zeit habe *kopfschüttel*. Aber leider besteht das Leben eben nicht nur aus Büchern. Die letzten Tage beschäftige ich mich intensiv mit meinen Fretten, nächstes Wochenende bekommen wir "Zuwachs" und sind schon eifrig am Kruscheln. Außerdem bedeutet mehr Zeit natürlich auch mehr Ansprüche seitens der Freunde. Telefonate, Wünsche dies oder jenes zu erledigen, Treffen. Ich liebe es; schön, sich diesen Luxus zu gönnen. In Zeiten von Überstunden und Hektik sind diese Dinge wirklich, so traurig es ist, leider zum Luxus geworden. Ebenso, wie Lesen in Muse und gemütlich auf der Couch ein Luxus ist, den man sich viel zu selten gönnt. Bei mir ist Lesen inzwischen zum FastFood verkommen. Und die letzten Tage habe ich beschlossen, es wenigstens ein bisschen zu verdauen ;-)

SaschaSalamander 07.02.2006, 11.41| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

Magyk

Erster Satz:
Zum Schutz vor dem Schnee zog Silas Heap seinen Umhang enger.

Letzter Satz:
Irgendwann.

Letzter Satz Epilog:
Aber ihn fragte ja keiner.

Aus: A. Sage: Septimus Heap - Magyk; Hanser 2005

SaschaSalamander 06.02.2006, 19.37| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: 1. und letzter Satz

Der verborgene Schatz

CoverMuhar lebt in dem kleinen Dorf Memoluk und führt den Laden seiner verstorbenen Eltern. Er ist nicht reich, aber er kann wundervoll Flöte spielen, und sein Geld reicht zum Leben. Seine Mitarbeiterin Fatma ist verliebt in ihn, doch er erkennt es nicht, er ist bezaubert von der eitlen Yasemin des reichen Nachbarn. Eines Tages träumt Muhar von einem Schatz. Er macht sich auf in die Stadt Elsada, um den Schatz zu finden und seine Angebetete damit zu gewinnen. Was ihm auf der Reise geschieht, welchen Menschen er begegnet, ob er seinen Schatz findet und was er auf der Reise alles lernt, davon handelt dieses kurze Märchen.

Klingt nett. Ist nett. Aber mehr nicht. Es ist ein Märchen wirklich nur für die Jüngsten. Sehr einfach aufgebaut, keine besonderen Überraschungen, absolut vorhersehbar, die Charaktere sehr simpel gestrickt, entwickeln sich nicht weiter, erst im allerletzten Moment kommt die Erleuchtung und Erkenntnis.

In vielen Momenten musste ich sehr stark an den Alchemist denken. Ob "der verborgene Schatz" nun daran orientiert ist oder früher erschien, weiß ich nicht; aber ein Werk für die ganz jungen Leser kann keinesfalls mit einem spirituellen Werk für Erwachsene verglichen werden, von daher ist es sowieso irrelevant.

Ich hatte das Märchen als Hörspiel vorliegen. Nun ja, nicht gerade ein Highlight, wenn ich ehrlich sein soll. Der Sprecher hat eine großväterliche, angenehme Stimme, variiert aber kaum und klingt ein wenig gelangweilt. Fatme klingt nicht nach einer jungen Frau, sondern wie ein kleines Mädchen, und Muhar klingt, als läse er seinen Text im Halbschlaf vom Blatt. Die Musik- und Geräuschuntermalung ist ganz nett, aber über "ganz nett" geht sie nicht hinaus ...

Ich war ein wenig enttäuscht, denn ich hatte es mir wegen des Autors, Paul Maar, geholt. Von ihm stammt die Geschichte vom Sams, er schrieb "Lippels Traum" (der mich damals sehr faszinierte) und auch die Geschichte vom "tätowierten Hund". Eigentlich hatte ich mehr von diesem Hörspiel erwartet.

Zum Vorlesen als Buch für die Kleinen ist es bestimmt hübsch, auch als Märchen für junge Leser als Hörspiel eine schöne Geschichte. Für alle, die etwas älter sind, lohnt es sich eigentlich nicht mehr. Es fehlt ein wenig der Zauber, den die anspruchsvolleren Erzählungen auch für junge Leser ausmacht, denn Kinderliteratur muss nicht zwangsläufig für Erwachsene langweilig sein!

SaschaSalamander 06.02.2006, 15.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch | Tags: Kinder, Märchen, Deutsch,

Hörbücher und Hörspiele

Heute möchte ich gerne wissen, wie ihr zu Audio im Vergleich zu Büchern steht. Häufig werden Hörbücher und Hörspiele miteinander verwechselt, deswegen hier kurz eine Erklärung von mir:

Wenn ein einzelner Sprecher ein Buch vorliest, so nennt man das eine Lesung, das Medium ist ein Hörbuch. Gute Sprecher variieren die Stimme, manchmal ist die Stimme mit Effekten oder etwas Musik untermalt. Die meisten Romane, sobald sie etwas länger sind, werden gekürzt und in einer autorisierten Lesefassung vorgetragen.

Ein Hörspiel ist eine bearbeitete Fassung, in dem verschiedene Sprecher unterschiedliche Rollen vortragen. Die Geschichte ist stark gerafft und auf das Wesentliche reduziert. Die Sprecher sind fast immer mit Musik, Geräuschen und Effekten versehen. Eine bekannte Version sind zum Beispiel die ???, die ja auf Büchern basieren und für Kinder und Jugendliche bearbeitet wurden. Hörspiele gibt es selbstverständlich auch für Erwachsene, verteilt über alle Genres.

Viele lieben Hörbücher, weil man sie nebenbei hören kann, weil das gesprochene Wort besser wirkt als das geschriebene (abhängig vom Einzelnen), weil es leichter ist als ein Buch, weil die Sprecher einem Buch eine neue Bedeutung verleihen können. Andere finden Hörbücher schrecklich, weil sie ihre Bücher darin verstümmelt und gekürzt sehen, weil ein Buch nicht ersetzt werden kann, weil man nebenbei nicht konsumieren sollte, weil sie etwas für "Lesefaule" sind. Und Eure Meinung?

Wie steht Ihr zu Hörbüchern und Hörspielen?

SaschaSalamander 06.02.2006, 09.47| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Umfrage



 






Einträge ges.: 3419
ø pro Tag: 0,7
Kommentare: 2748
ø pro Eintrag: 0,8
Online seit dem: 21.04.2005
in Tagen: 4927