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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Web

Vom Umgang eines Autors mit negativer Kritik

WARUM ICH DOCH ETWAS ZU DIESER SACHE SCHREIBE

Normalerweise halte ich mich ja aus allen möglichen Diskussionen heraus. Klar juckt es mich in den Fingern, aber es schreiben genügend Leute über das jeweilige Thema, sodass ich nicht auch noch mitmischen muss. Ob da nun ein Feuilleton - Schreiber bitterböse über die Vlogger herzieht. Ob die einen "echten" Blogger erbost / erschüttert / herablassend über die "anderen" Blogger berichten. Ob sich einfach zwei Kids in die Haare kriegen und mit Schäufelchen im Sandkasten prügeln. Das kommt, das geht. Ist ein paar Tage lang TopThema und dann wieder vergessen.

Aber dieses Mal gibt es ein Thema, das mich seit Mitte November beschäftigt. Und nicht nur mich, sondern auch andere Blogger, Redakteure, Autoren und Rezensenten. Meine Meinung zu äußern kann ich mir wohl sparen, denn genügend andere haben mir das Wort bereits aus dem Mund genommen. Was ich aber interessant finde ist mal ein kleiner Überblick über die unterschiedlichen Reaktionen aus dem Netz. Um Bloggern zu zeigen, welche Macht sie haben und wichtig ihre vermeintlich kleine, unbedeutende Meinung heute inzwischen ist. Um Autoren zu zeigen, wie man dem Verkauf seiner eigenen Bücher weit mehr schadet, als ein Rezensent dies könnte. Und um einfach mal ein wenig Spaß zu haben, denn eigentlich ist diese Diskussion inzwischen recht witzig (wenn man davon absieht, wie ernst mancher sie scheinbar noch nimmt).


GEDANKEN ÜBER BLOGGERIN UND AUTOR

Was die Bloggerin betrifft: sie hat gelassen reagiert und sich nicht provozieren lassen. Hut ab! Was den Autor betrifft: in modernen, vernetzten Zeiten bedeutet Lesen für mich zu einem großen Teil auch virtuellen Kontakt zum Autor, indem ich seine Homepage besuche, ihn bei Facebook adde, mir seine Vita bei Wiki durchlese, mich im Verlag über ihn informiere, mich mit anderen austausche. Was für mich zählt ist die Qualität eines Buches, aber in einem Buch stecken auch immer die Ansichten und Gefühlswelten des Menschen dahinter. Wenn mir ein Autor also im Vorfeld besonders positiv oder negativ auffällt, dann bin ich geneigt, sein Buch unbedingt sofort oder aber gar nicht zu lesen.

In letzter Zeit erlebt man im Internet das Phänomen, das Eigennamen zu Verben werden. "Guttenbergen" heißt kopieren. "Wulffen" wurde zu lügen, verheimlichen. Gut möglich, dass die Leser und Rezensenten bald ein eigenes Wort erschaffen, wenn ein Autor nicht mit Kritik umgehen kann. Denn dieser Fall ist wirklich bisher beispiellos ;-)


WORUM GEHT ES ÜBERHAUPT

Inzwischen haben wohl die meisten im Web aktiven Blogger und Autoren davon erfahren. Trotzdem möchte ich es für diejenigen Leser, die nur gelegentlich mal hier stöbern und noch nichts davon wissen, kurz beschreiben:

eine Bloggerin erhielt via Bookcrossing ein Buch, das sie zweimal angefangen hat. Das erste Mal las sie 30 Seiten, das zweite Mal 90 Seiten. Das Buch hat sie nicht überzeugt. Statt es einfach wegzulegen, hat sie eine Meinung geschrieben. Keine Rezension, sondern ihre Gedanken über die ersten 90 Seiten. Das ist legitim. Sie wird nicht abfällig oder zerreißt es grundlos. Sondern sie nennt die Gründe, was ihr persönlich am Buch nicht gefiel. Sachlich und nachvollziehbar, sodass der Leser sagen kann "das ist etwas, das mich selbst nicht stört" oder aber "ja, so etwas würde mich auch stören".

Nun haben Autor und Verlegerin sich hierzu geäußert. Auf weniger sachliche Weise. Mit Anwalt gedroht und die junge Frau in mehrfacher Hinsicht verleumdet und beleidigt. Und das führte dazu, dass immer mehr Leser bei der Bloggerin kommentierten, immer mehr Leser auf diesen Autoren aufmerksam wurden (leider nicht auf die von ihm erhoffte Weise). Inzwischen gibt es viele Blogs, die darüber berichten, sogar Onlinemagazine amüsieren sich darüber. In den Kommentaren bei Facebook wird fleißig diskutiert. Der Autor hat einen Blogbeitrag auf seiner eigenen Seite veröffentlicht und schimpft fleißig weiter (was man im Gegensatz zum Beitrag der Bloggerin jedoch nicht kommentieren darf).

Ich war natürlich nicht dabei, habe einen eventuellen Mailwechsel nicht verfolgt. Daher weiß ich nicht, ob die Bloggerin tatsächlich zwischen den Zeilen um Geld bat. Und ich weiß auch nicht, ob der Autor tatsächlich einen Anwalt angeschrieben hat und dieser nun droht. Und ich weiß auch nicht, ob die Bloggerin gegen Geld bereit wäre, ihre Meinung zu ändern. ABER: es ist mein gutes Recht, mir die Beiträge der beiden Parteien durchzulesen und mir dann aufgrund der jeweiligen Reaktionen meine eigenen Gedanken darüber zu machen. Und das tun auch alle anderen Leser. Natürlich haben beide Seiten ihre Anhänger, und das ist gut so, sonst wäre es ja langweilig und gäbe solche spannenden Threads nicht ;-)

Eigentlich wollte ich ein paar zusätzliche Erfahrungen veröffentlichen. Denn seit 2004 schreibe ich öffentlich Rezensionen, sodass ich bereits einige Reaktionen von Autoren erhalten habe. Selten negativ, hauptsächlich positiv. Aber das mache ich jetzt in einem eigenen Beitrag, sonst wird es hier zuviel ...


WER DARF REZENSIEREN

Immer wieder stößt man im Internet auf die Meinung, dass Nichtprofessionelle nicht rezensieren dürfen. Rezensionen haben in Feuilletons zu erfolgen. Und schreiben dürfen nur Leute, die Literatur studiert haben, Fachwissen über das entsprechende Genre verfügen und fähig sind, dies auch mit Fachbegriffen und jeder Menge Geschwurbel zu präsentieren. Aber: sind Bücher, die von Fachmännern nicht rezensiert werden, keine Rezension wert? Nur, weil sie unter Erotik, Unterhaltung oder Spannung laufen statt unter "hochgeistige Literatur"? Und sind nicht die "normalen" Leser die breite Masse, die sich ein Buch kauft? Autoren würden schnell verhungern, wenn nur Fachmänner ihre Bücher kaufen. Und da auch Laien kaufen, haben Laien auch ein Recht auf den Meinungsaustausch, so ganz unprofessionell von Laie zu Laie.

Ein Beispiel, das ebenfalls durch die Medien geisterte: >ein Feuilleton der FAZ<, in welchem der Autor des Beitrages persönlich wurde und ziemlich niveaulos unter der Gürtellinie argumentierte. Und zudem schlecht recherchierte, da besagte "Buchbloggerin" in erster Linie Modebloggerin ist und Bücher nur gelegentlich anspricht. Außerdem behauptet er, dass ... ach, nein, das führt alles zu weit, hier soll es um Myriel gehen, denn es gäbe noch zahlreiche andere Beispiele für "qualifizierte Studierte", die den Stab über "unstudierte Laien" brechen, ...

Wenn ich mit Autoren maile / telefoniere, dann ist der Grundtenor meistens: "was interessiert es mich, ob das Buch literarisch hochwertig ist? Ich möchte ein gutes Gefühl beim Leser auslösen, ich möchte ihn unterhalten, ich möchte dass er eine gute Zeit mit dem Buch hat. Mich interessiert, ob er sich hineinversetzen kann, ob er mitfiebert, ob er es in einem Rutsch durchgelesen hat". Und genau DAS sind Dinge, die wir Laienrezensenten schreiben.

Auch ich wurde teils direkt (persönlich) und teils auch indirekt (allgemeine Schimpftiraden erboster Autoren über die bösen, bösen Blogger) beschimpft. Weil ich mir anmaße, mir eine eigene Meinung zu bilden, die der eines Fachmannes widerspricht. Ja, ich habe keine Ahnung, ich gebe es zu. Ich bin Sozialarbeiter, kein Literaturwissenschaftler. Ich habe viele Jahre in drei unterschiedlichen Bibliotheken gearbeitet, ich habe bereits ein paar Geschichten in Anthologien veröffentlicht (yeah, ich bin eine Autorin *lol*), ich stehe in gutem Kontakt zu verschiedenen Autoren und Verlagen, habe Fachbücher über Literatur und ihre Genres gelesen, habe in den letzten Jahren durchschnittlich 250 Medien pro Jahr gelesen / gehört. Aber das zählt alles nichts, denn mir fehlt die schriftliche Bestätigung meiner Qualifikation. Und ohne diese darf ich nicht rezensieren, weil meine Meinung nichts wert ist. Aber sinnlose Regeln habe ich schon immer gerne gebrochen ;-)


TROTZDEM EINE ABSCHLIESSENDE MEINUNG

Als ich den Beitrag von Myriel las, wurde ich zum ersten Mal überhaupt auf das Buch aufmerksam. Gut, ihr gefiel es nicht, aber es klang interessant, und vielleicht wäre es ja trotzdem etwas für mich? Schließlich bin ich erwachsen und fähig, mir eine eigene Meinung zu bilden. Aber dann las ich die Reaktion des Autors und der Verlagsdame. Und damit war für mich klar, dass ich beide zukünftig meiden werde.

Psychologisch betrachtet ist das eine >Selffulfilling Prophecy<: wenn jemand sich etwas einredet (diese Rezension schadet mir), dann wird er genau das herbeiführen, was sonst nie passiert wäre aber durch sein Verhalten nun ausgelöst wurde. Er hat es geschafft. Dieser Thread hat höchstwahrscheinlich ihm und dem Verlag sehr geschadet. Doch an Myriels Kritik lag es sicher nicht!

Man beachte übrigens: die Rezension wurde am 16. November 2011 verfasst. Bis dahin war es den Leuten egal, niemand kommentierte, eine belanglose Meinung unter vielen anderen. Dann meldete sich der Autor am 17. Dezember, einen Monat später, zu Wort. Und seitdem ist Myriel in aller Munde, seitdem wird verlinkt und diskutiert, was das Zeug hält!


WEITERFÜHRENDE LINKS ZU DIESEM THEMA

Es wurde viel hierüber diskutiert. >Virales Marketing< ist in.

Die Bloggercommunity ist groß. Eine negative Kritik wäre einfach untergegangen. Durch seine Reaktion allerdings hat er dafür gesorgt, dass er nun überall Gesprächsthema ist, überall gibt es Trackbacks, Links, Kommentare, die Leser tauschen sich via Mail aus. LitBlogger, Vlogger, Online-Magazine, die Book-Crossing-Gemeinde, Twitter, Facebook, Myriel ist in aller Munde. Ob dem Autor zu Beginn, als er diese Lawine lostrat, tatsächlich bewusst war, was er damit auslösen würde?

Einige der Links verweisen auf weitere Links, hier ist also nur ein kleiner Ausschnitt zu finden, der sich mit Myriel, John Asht und dem Thema "negative Kritik" befasst. Einige Links hebe ich hervor, weil sie in meinen Augen sehr gut beschreiben, was geschehen ist und weil ich sie besonders empfehlen kann. Die Geschichte hat inzwischen wirklich ziemlich schräge Ausmaße angenommen und zu weiteren Reaktionen des Autors geführt, und das alles hier zu schreiben wäre wirklich zuviel ... ich denke, es ist hier ein netter kleiner Überblick. Viel Spaß beim Klicken :-)

Myriels Meinung bei Bücherzeit

Die Meinung des Autors über Literatur-Kriminalität im Web
(inzwischen überarbeitet, entschärft, ergänzt)

Leseprobe der Schreibkunst des Autors John Asht
(der hier viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt.
Vielleicht war ja sogar DIES der Plan?
Bücher aufgrund negativer Wertung kosten ebensoviel wie
Bücher aufgrund positiver Wertung, Pecunia non olet,
und beim nächsten Pseudonym ist alles wieder vergessen)

Bücher über alles
Leseträume
Aequitas et veritas
Topsy
MissBookiverse
Lektüreliebe
Seite 360
Seitenhain
Zauberspiegel
Facebook
Liesmit
Stephan R Bellems Abendblatt
Fandomobserver
Nomadenseele
Lesekreis
Der Hörbuchblog
Little Dhampir

Bücher über alles

Bücherelfe
Kotzendes Einhorn
Orkpiraten
Thoughtfein
Metronaut
MüllerManfred
Konsensor
Schreibblockade
Bookexhibitionism
Mela
Dobschat
Leseträume
Pudelmützes Bücherwelten

Stories48
Köln Format
Schrottpresse
Deutschland today
Klopfers Weblog
Rauhe Sitten
Astrodicticum Simplex
Christian Ritter
Redqueen 25 (engl)
Redqueen 25 (dt)
Shadowclaw
Media Bubble
Schokopirat
Hinternet
Grenzpfosten
Rezensionen-Sam
Buchjunkie
Arschhaarzopf
Thrillerkiller
Hühnerstall
Ein-Buch-lesen
LottamachtKrach
PhantaNews
Schockwellenreiter
Gazette Rainlight
Ach nichts
FictionFantasy
MaximezedSoup
RoterDorn
Fandom-Magazin
Literaturschock - Forum
Hermanstadt
Kyriacou
Bookrix

Gedankenspinner
(Verlinkungen beachten *g*)

SaraSalamander 21.01.2012, 13.45 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rip it out

Ich habe leider in der Schule das Buch zu oft lesen, den Film zu oft sehen müssen, zu oft habe ich ihn analysiert, bis mir dieser Titel zum Hals heraushing. Dennoch ein wundervoller Film, prallvoll mit Emotionen, Zitaten von Kultstatus und jeder Menge Leidenschaft. >Hier< meine Lieblingsszene :-)

SaraSalamander 30.08.2011, 15.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Epidu und BloggDeinBuch

BloggDeinBuch.jpg Bevor ich am Montag JEDER TAG ENDET MIT DEM TOD vorstellen werde, möchte ich heute ein wenig über den Verlag erzählen, denn ich finde die Idee, welche hinter dieser Veröffentlichung steckt, hervorragend:

Der Epidu-Verlag wurde 2010 gegründet und ist der erste "Web 2.0" - Verlag. Das heißt, der Verlag nutzt die Möglichkeiten des Internets, des viralen Marketings und einer großen Community, um die besten Bücher aus vielen Angeboten herauszupicken und zu veröffentlichen. Autoren können ihre Bücher für eine gewisse Zeit vorstellen, die Mitglieder können die Leseproben ansehen und ihre Stimmen vergeben. Einige Bücher landen auf dem Lektorentisch, mindestens eines davon wird dann verlegt.

Ich finde das eine großartige Idee. Facebook, Twitter, eine eigene Webgemeinde, das ist sehr viel persönlicher als ein normaler Verlag. Der Leser ist selbst maßgeblich bei der Veröffentlichung beteiligt, denn er stimmt ab, tauscht sich mit anderen Mitgliedern aus und kann sich vorab mit den in der Community anwesenden Autoren in Kontakt setzen. Ich selbst zum Beispiel liebe es, wenn ich über Facebook, Twitter oder einen Blog die Arbeit eines Autors mitverfolgen kann, von den ersten Ideen hin zum fertigen Buch, und genau dies ist hier möglich.

Gerade für Erstlingsautoren finde ich das eine hervorragende Sache, denn es ist schwer, bei einem regulären Verlag unterzukommen. Viele Bücher, die Potential haben, werden unzählige Male abgelehnt, und Bücher mit dem Zeug zum Bestseller fallen unter den Tisch. Hier entscheiden vor allem die Mitglieder / Leser, welche Titel sie lesen möchten.

Wichtig zu erwähnen finde ich auch, dass Epidu kein Vorschussverlag ist, bei dem der Autor Geld für die Veröffentlichung bezahlt (etwa Print on Demand oder Book on Demand), in welchem ein Autor das Lektorat erhält und dann regulär veröffentlicht wird.

Es gäbe viel zu erzählen, so habe ich mich zum Beispiel gefragt, wie man bei einer Abstimmung verhindern möchte, dass Autoren mit vielen Freunden und Bekannten sich unrechtmäßig an die Spitze voten lassen. Auch hierfür hat Epidu ein sehr gutes System entwickelt. Interessant auch sehr viele anderen Details, die zu benennen den Rahmen eines Blogbeitrages sprengen würde. Ich habe mich recht lange durch die Homepage gewühlt und war sehr davon angetan, wie ausführlich und transparent der Verlag sich präsentiert. Vorbildlich und vor allem sehr interessant, eine Anmeldung und Mitarbeit in der Community lohnt auf jeden Fall.

Was ich ebenfalls noch vorstellen möchte, ist die Seite BloggDeinBuch, welche aus einer Marketingidee von Epidu entstand, jedoch inzwischen als eigenständige Seite agiert. Über BloggDeinBuch stellen verschiedene kleine und große Verlage einzelne Titel zur Rezension frei. Die angemeldeten Mitglieder bewerben sich um ein Buch, am Ende entscheidet der Verlag, welche Blogs das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Die Leser müssen binnen 30 Tagen eine Rezension erstellen, Links zum Verlag und BloggDeinBuch setzen sowie einen Link zu Amazon einbinden. Eine Win-Win - Situation, und ich finde es prima, dass es hierfür nun eine Seite gibt, nicht von einzelnen Verlagen, sondern mit verschiedenen Verlagen und unterschiedlichen Titeln vom Fachbuch über Garten, Computer, Reiseberichte, Tierbildbände hin zu Thriller, Krimi, Vampirroman oder auch Cartoons und andere Titel. Gerade einmal Ende April bei Facebook online gegangen, haben sie nun schon über 400 Fans, die Zahl täglich wachsend. Die Seite begann mit Büchern des eigenen Epidu-Verlages, inzwischen sind auch Eichborn, Lappan, Rowohlt, Thienemann, Ulmer, Bastei Lübbe und andere vertreten.

Eine tolle Idee, die hoffentlich wie gewünscht immer größere Kreise ziehen wird, sodass immer mehr Blogger und Verlage sich daran beteiligen werden. Ein Buch darf man auswählen und rezensieren, und die Auswahl fällt bei diesem inzwischen recht großen Angebot nicht mehr leicht. Die Idee ist so simpel und vor allem erfolgreich, dass man sich wieder einmal fragt, warum nicht schon längst jemand darauf kam! Aber endlich war es soweit, und jetzt darf fleißig rezensiert werden :-)

>Hier< kann man sich bei Epidu anmelden.

>Hier< geht es zu BloggDeinBuch.

>Hier< und  >hier< kann man zwei interessante Interviews lesen.

************

Eine Ergänzung möchte ich im Edit hinzufügen. Gerade surfe ich auf BloggDeinBuch, um mich nach aktuellen Titeln umzusehen. Dabei fällt mir auf, dass sich die Seite verändert hat. Eine Funktion, die es kürzlich noch nicht gab, wurde nun hinzugefügt: man kan erkennen, wieviele Leser sich auf ein Buch beworben haben und wie lange es bis zur Entscheidung, wer das Buch erhalten wird, noch dauert. Auch sonst hat sich so einiges getan. Das gefällt mir: man geht auf die Wünsche der Mitglieder ein, und man spürt richtig, wie die Seite lebt und sich entwickelt :-)

SaraSalamander 18.06.2011, 11.34 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ausnahmsweise mal negativ

Ist mir doch tatsächlich mal eine weniger positive Erfahrung bei Tauschticket über den Weg gelaufen, DAS ist selten ...

ein Autor, von dem ich alles sammle, inzwischen gibt es kaum noch einen Titel, der mir fehlt. Es wurde ein solcher Titel eingestellt, ich hatte kein Ticket und bat um Reservierung. Oder um einen Gegentausch, falls der Betreffende einen Titel bei mir findet, der gefällt, gerne wäre ich auch bereit gewesen, zwei meiner Bücher gegen dieses Buch einzutauschen. Nun habe ich also ein Ticket bekommen, die Person angeschrieben, und das Buch wurde wieder für mich eingestellt - mit zwei Tickets. Begründung: ich hätte ja gesagt, dass ich auch gerne bereit sei, etwas mehr dafür zu bezahlen ...

Das finde ich ehrlich gesagt unverschämt. Den Preis eines Buches nachträglich zu erhöhen, nur weil jemand sein Interesse geäußert hat. Dass ich anbot, bei Gegentausch Bücher im Wert von zwei Tickets statt einem zu versenden, ist etwas anderes, finde ich, das war nett gemeint. Aber deswegen den Ticketpreis für das Buch zu erhöhen ... neeee, das finde ich unfair. Werde es nicht anfordern, auch, wenn ich das Buch wirklich sehr gerne hätte. Aber es gibt auch andere Händler im Netz ...

SaraSalamander 31.07.2008, 09.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich will nur Euer Blut

Da ich mich ungern selbst beiße, bitte ich höflichst darum, doch bitte auf >diesen Link hier< zu klicken. Mein Dank ist gewiss. Nicht viel wert, aber immerhin: Danggöööö :-)

(Ihr dürft gerne auch öfter klicken und die IP wechseln *höhö*)

SaraSalamander 28.03.2008, 19.22 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eeeeeeeendlich

Ich fasse es nicht, gerade bekomme ich ein Mail und bin happyhappyhappy!!! Bei >Tauschticket< gibt es nun auch die Möglichkeit, Brett- und Gesellschaftsspiele einzutauschen. Das ist ja mal genialst! Ich habe mir schon oft gedacht, dass bei all den Medien eigentlich nur noch Spiele fehlen. Und siehe da, es wurde tatsächlich eingeführt. So, ich geh jetzt mal ordentlich einstellen und werde sehen, ob ich auch woanders etwas finde. Wäre doch gelacht, wenn es nicht irgendwo ein Frettchenmemory oder sowas gibt ... und vielleicht gibt es auch Anime- und Manga-Spielkarten? Und ich kann mein "Labyrinth der Meister" weitertauschen. Und und und ... ach, ich bin happy!!! *strahl*


SaraSalamander 26.03.2008, 14.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tauschticket

Ich möchte einfach wieder einmal sagen, wie happy ich über Tauschticket bin ... diese Woche habe ich gleich mehrere positive Erfahrungen gemacht! Denn ich habe ein paar Bücher ergattert, von denen ich nicht erwartet hätte, sie zu bekommen. Da wird sich jemand an Weihnachten bestimmt sehr freuen ... leider habe ich dabei auch zwei Bücher angeklickt, die ich gar nicht haben wollte, das kann schon mal passieren, etwa dass ich eines doppelt anfordere oder dem Titel nach verwechsle. Die Tauschpartner waren beide so nett, mir einen Rücktausch anzubieten, sodass ich mein Ticket wieder bekomme und sie ihr Buch behalten können. Ist wirklich fair, denn sie hätten das Recht, zu sagen, ich habe geklickt, nun muss ich es nehmen, und sie beharren auf ihrem Ticket ...

Außerdem bekam ich heute eine Mail, in der ich gefragt wurde, ob ich die Reservierung XY noch haben wolle. Mensch, ich habe mal geguckt ... oooops, das Ding war vom Juli *schäm*. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, dass ich das vergaß, aber es ist passiert, dabei hatte ich in der Zwischenzeit wirklich genug Tickets. So lange hat das jemand für mich drin stehen lassen und gewartet, ich fasse es nicht! Ich war so überrascht und freue mich nun, diese CD bald meiner Sammlung hinzuzufügen.

Außerdem entstand, als jemand ein Buch bei mir anforderte, ein nettes Gespräch via Mail über dies und jenes ... es ist schön, wenn man mal wieder so kleine Kontakte knüpfen kann, die sich zwar nicht lange halten, für den Moment aber mal ein wenig wärmen und sich gut anfühlen :-)

SaraSalamander 02.12.2007, 20.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Best of Potter 7

Es gibt soviel im Internet, dass man gar nicht alles dazu lesen kann. Diesmal waren es einige Diskussionen bei Amazon, die ich nach dem Lesen dann verfolgte. Es gab einige Beiträge, nach denen ich mich fragte, ob die Leute das Buch überhaupt gelesen haben. Klar, dass einem hier und da etwas entgeht, denn das Buch ist schon sehr komplex, und noch dazu auf Englisch. Aber dann waren auch Posts dabei, die so klasse waren!

Einen davon fand ich wirklich spitze. Wer das Buch fertig gelesen hat, sollte ihn mal anklicken, denn es ist eine Zusammenstellung der einzelnen Lieblingsstellen zigdutzender Leser. Lustige, bewegende, traurige, spannende, gruslige, faszinierende Momente noch einmal zusammengefasst. Ein Best Of Potter 7 ...

>Thread mit Lieblingsszenen<

SaraSalamander 27.07.2007, 08.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Änderungen bei Tauschticket

>Tauschticket / Buchticket< ist bemüht, immer nah am User zu bleiben und die Wünsche der angemeldeten Tauschfreunde zu erfüllen. Deswegen bin ich begeistert über die Neuerung, die es vor einigen Tagen gab:

Bisher gab es die einzelnen Kategorien Buch, Film, Musik und PC/Games. Die Tickets konnten nur innerhalb einer Kategorie eingesetzt werden. Wer ein Buch gegen einen Film tauschen wollte, der musste leider via Privatmail seine Geschäftchen mit den anderen Mitgliedern drehen. Ich hatte rund 30 Filmtickets, weil ich einen großen Stapel Videofilme abzugeben hatte, aber eigentlich interessieren mich Filme ja gar nicht, zumal dort fast nur VHS angeboten wurde, keine DVD (außer vielleicht einmal eine Beilage aus einer Zeitschrift).

Das war das nächste Problem: niemand wollte DVDs einstellen. Denn während die meisten User ihre VHS als 2:1 einstellten, gab es auch andere, die ein ganzes Ticket für ein Video wollten, eben getreu der Buchticketphilosophie: Ein Artikel ist ein Ticket. Aber man kann ein altes Video eben doch nicht so wirklich mit einer nagelneuen Vierer-DVD vom Herrn der Ringe vergleichen, oder?

Deswegen die beiden Neuerungen: die Tickets gelten kategorieübergreifend (ich kann mir also ein interessantes Videospiel ergattern, ohne jemals eines eingestellt zu haben, und ich kann meine Filme problemlos gegen Bücher tauschen), und man kann zwischen einem bis fünf Tickets für ein eingestelltes Produkt wählen. Ich kann also meine 4er DVD vom Herrn der Ringe gegen 5 Tickets tauschen.

SUPER!!! Seitdem kann man bei Buchticket massig an klasse Filmen und Büchern auch aus der Bestsellerliste finden. Teure Bildbände, nagelneue Hardcover, die neuesten Pratchett, ich bin begeistert! Klar, dafür muss ich dann halt auch mehr berappen, aber das tue ich gerne ...

Einziges Manko: die Inflation *Seufz*. Wenn dann einzelne DVDs schon für vier Tickets angeboten werden oder gelesene Taschenbücher für vier oder fünf Tickets, nur weil sie eben weggehen wie warme Semmeln (siehe Pratchett). Aber ich schätze, das wird sich legen, sobald die entsprechenden Mitglieder feststellen, dass niemand sich für ihre Angeobte interessiert, ... ich hoffe, dass die großartige Mentalität und Stimmung, die bisher unter den Mitgliedern herrschte, auch weiterhin erhalten bleiben wird, ...

Für mich selbst habe ich in etwa folgende Richtlinie: 5 bis 7 Euro je Ticket. Ein nagelneuer Manga kostet um die 6,5 Euronen, den biete ich für ein Ticket an, zerlesene Hefte und Taschenbücher für 2:1 (zwei Artikel für ein Ticket). Ein nagelneues TB kann dann schon so knapp 9 Euronen kosten, das wären für mich 2 Tickets, und so weiter, ... wenn ich dann sehe, dass DVDs, die bei Amazon für 12 Euro zu haben sind, für 5 Tickets verhökert werden, finde ich das dann doch etwas überzogen, ...

Da es nun auch aktuelle Bestseller und Top Videos gibt, sehe ich für mich selbst nun keinen Grund mehr, zu einem anderen bekannten Tauschanbieter zu gehen (ihr wisst, wen ich meine *g*), wo man auf Wartelisten gesetzt wird und das Zeug nach Wertigkeit geboten wird. Nope, ich bin stolz, meiner Tauschphilosophie treu geblieben zu sein ...


SaraSalamander 28.11.2006, 08.56 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Neuer Mangablog

Gerade eröffnet und schon fleißig am Füllen ...
Mareike und ihr >Mangablog<.

Ich wünsche viel Spaß beim Bloggen und freue mich schon auf viele interessanten Informationen, Bilder und Mangavorstellungen :-)

SaraSalamander 09.08.2006, 17.21 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL



 






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