SaschaSalamander
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Vampire

Alles streng geheim und tödlich

anonymus_nameless_150_1.jpgIch habe keinen Plan, worum es geht. Ich habe keinerlei Erwartungen. Ich weiß absolut nichts. Nicht einmal den Titel oder den Autor. Denn der Autor nennt sich "Anonymous", und auf dem Buch steht "das Hörbuch ohne Namen". Und eigentlich würde ich ja gar nicht erzählen, was ich hier höre, denn es ist streeeeeeng geheim! Aber ich kann es mal wieder nicht lassen ;-)

Das erste Mal sah ich es bei Tauschticket und dachte, da hätte einer eine Reservierung abgegeben oder ein Buch für einen Rücktausch benennen wollen, aber dann fand ich, dass es ein Buch diesen Titels tatsächlich gibt. Logisch, dass ich da neugierig bin!

Vorerst weiß ich nur, dass ein paar herrlich schräge Charaktere vorkommen. Ein moderner Westernmix, der mich an den Revolverhelden Roland denken lässt, nur eben abgedrehter. Und es ist klar, dass es witzig ist, ein wenig überdreht, und ich traue dem Buch alles zu. Es geht bisher um einen Stein, der mehr als nur materiellen Wert zu bieten hat, und um die Jagd nach diesem. Ich bin unglaublich gespannt, was das alles noch werden soll ... irgendwo las ich den Werbetitel "wer dieses Buch liest, wird sterben ... und nur wer es liest, weiß warum" oder so ähnlich. Na, dann lasse ich mich überraschen ;-)

Eines jedoch ist bisher sicher: der Sprecher Stefan Kaminski ist wirklich hervorragend! Aber mehr später in der Rezension. Selbst, wenn das Buch mich später enttäuschen sollte (was ich nicht vermute), alleine Kaminskis Vortrag wäre es dann wert gewesen!

SaschaSalamander 30.09.2009, 18.09 | (0/0) Kommentare | PL

Immer mehr von meinem früheren Lieblingsgenre

Früher als Fan von Vampirbüchern tat ich mir schwer, und als großer Anhänger von Werwölfen und Gestaltwandlern war es NOCH schwerer. Inzwischen allerdings wird man mit Neuerscheinungen ja quasi totgeprügelt in den Buchhandlungen. Manchmal ist das fast wie ein Overflow. Ich kaufe gar nicht mehr, sondern hole bei Tauschticket, was mir gerade in die Finger fällt. Wenn es gefällt, dann überlege ich einen Kauf ...

eines dieser Bücher ist "Leopardenblut" von Nalini Singh. Eine neue Autorin für mich. Ein Buch um eine Mediale (Menschen in der Zukunft, die den Staat ohne Emotionen rein objektiv lenken sollen) und einen Gestaltwandler Leopard. Sie entflammt in Emotion (böse, böse, das darf sie sich nicht anmerken lassen), und ihm wird ganz heiß. Ich schätze, es geht wohl mehr in Richtung Erotik als in Richtung Gestaltwandler. Aber das macht nichts, das lese ich ja auch gern. Mal sehen, ob es mir gefallen wird. Die ersten 30 Seite haben sich sehr schnell überfliegen lassen ... ich hoffe, es wird mehr wert sein als nur überflogen zu werden ;-)

SaschaSalamander 22.09.2009, 18.49 | (0/0) Kommentare | PL

Den Werwölfen fehlt der Biss

davidson_werwolf01_150_1.jpgNachdem ich so begeistert bin von den Romanen um die Vampirkönigin Betsy, ist diese neue Serie mit Werwölfen natürlich ein MUSS für mich. Vampire mag ich, Werwölfe sind aber das Nonplusultra, da steh ich drauf, die Bücher müssen her!

Durch dreieinhalb Kapitel habe ich mich bisher gequält. Es fehlt mir an Elan, Humor, Spannung. Es ist bisher sogut wie nichts passiert, der Schreibstil ist in keinster Weise vergleichbar mit der Vampirkönigin. Klar, ich vergleiche Bücher nicht gerne, und nicht jedes Werk eines Autors kann so gut sein wie das andere. Aber wenn ich nicht Geld für den Roman bezahlt hätte, hätte ich ihn vermutlich schon wieder beiseite gelegt.

Ich hoffe, er wird noch besser ...

SaschaSalamander 06.06.2009, 11.59 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Einer von vielen

wiesler_hagen01_150_1.jpgFantasy gibt es derzeit ja en masse. Man wird regelrecht damit überschwemmt. Und auch Vampire, Werwölfe haben derzeit Hochkonjunktur. Dazu noch ein wenig Historie, der Klerus darf auch nicht fehlen, fertig ist ein Roman wie viele unzählige andere. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich mal wieder nicht daran vorbeikam in der Bib *hüstel*.

"Hexenmacher" ist der erste von drei Teilen der Chroniken des Hagen von Stein. André Wiesler, den Autor, kenne ich als Leser und ehemaliger Spieler von Shadowrun und DSA, gefiel mir bisher immer recht gut. Konnte also kaum falsch sein. Und gefällt mir bisher auch sehr klasse.

Ein Roman von vielen. Aber er vertreibt mir im Moment großartig die Zeit. Bald werde ich ihn näher vorstellen ...

SaschaSalamander 04.07.2008, 17.11 | (0/0) Kommentare | PL

Club Noir

jones_clubnoir_150_1.jpgJesse muss für einige Wochen nach Brüssel, um dort die Ausstellung eines aufstrebenden jungen Künstlers zu leiten. Sie ist wenig begeistert von diesem Auftrag, und an ihrem ersten Abend schlendert sie vom Hotel in die Stadt und verliert sich im Club Noir. Seltsame Gäste treiben sich dort herum, und noch ungewöhnlichere Dinge sieht sie, als sich der männliche, starke Louis an sie wendet und auf sein Zimmer nimmt. Sie vermag sich nicht gegen ihn zu wehren, doch da kommt ihr bereits Andrew zur Hilfe und begleitet sie nach Hause. Und ins Zimmer. Und verschwindet wieder vor dem nächsten Morgen. Doch Jesse kann ihn nicht vergessen, und bald trifft sie ihn wieder. Immer mehr verliebt sie sich ihn ihn. Ohne jedoch zu ahnen, was der Leser eigentlich vom ersten Moment an weiß: der Club Noir ist ein Vampirclub, Louis ein mächtiger Vampir und Andrew der mächtigste und älteste und somit Leiter des Clubs. Auch er hat sich in Jesse verliebt, doch wie sollen ein Mensch und ein Vampir gegen all diese Widerstände zusammenfinden?

Och joh, der Roman hat mir sehr gut gefallen. Er ist aufgrund der nur wenigen Seiten sehr schnell gelesen und unterhält in dieser Zeit wirklich bestens. Erotik hat er einiges zu bieten, Vampirfans werden auch bedient. Ich gebe zu, dass ich jetzt einiges bekritteln könnte, etwa ... ach, who cares ... es soll unterhalten, ein wenig anregen und Spaß machen. Und das tut es, ganz sicher, auf der Liste meines Lieblingsgenres Vampire auf jeden Fall ein weiteres prima Buch :-)

SaschaSalamander 16.06.2008, 14.29 | (0/0) Kommentare | PL

Diner des Grauens

martinez_diner_150_1.jpgEigentlich klingt es klasse: ein Werwolf und ein Vampir touren gemeinsam in einem klapprigen Wagen durch Amerika. Mitten in der Pampa ein verlassenes Motel, ein Diner. Während sie gerade genüsslich Kaffee und Kuchen zu sich nehmen, überfallen Zombies die Bude, und die beiden helfen tatkräftig mit bei deren Beseitigung. Und die dicke Dame des Motels engagiert sie für ein paar Aufgaben. Dann gibt es da ein Mädel, das wohl diese Zombies beschwört und seinen Freund in einem blutigen Ritual opfern will. Und einen Friedhof, auf dem nun der Geist der zuletzt verbuddelten Leiche (eine hübsche junge Frau) über die Toten wacht.

Hm, soweit in etwa habe ich gelesen. Also wenige Seiten nur. Eigentlich ist das ja ein supermegagenialer Stoff, dem ich absolut nicht wiederstehen kann. Direkt nach Erscheinen kaufte ich das Buch und las ein paar wenige Seiten. Legte es dann wieder weg. Begann wieder von Neuem. Legte es wieder weg. Diesmal schaffte ich ein paar Seiten weiter, aber trotzdem will es mir nicht gelingen, weiterzulesen. Die Handlung klingt so toll, genau mein Ding. Aber der Schreibstil animiert mich absolut nicht.

Verglichen mit Douglas Adams und Terry Pratchett wird der Autor. Was Pratchett fürs High-Fantasy und Adams für die Science-Fiction, soll Martinez für die Dark-Fantasy sein. Nö, finde ich nicht. Die Ideen, die Martinez hat, sind toll. Aber was ihn von den beiden unterscheidet: Wort- und Sprachspiele sowie ein gewisser hintergründiger Humor. Der fehlt Martinez nämlich leider komplett. Und genau das ist der Grund, warum ich die beiden anderen Autoren mag. Fantasy, Scifi, das gibt es zuhauf. Und dieses kleine Lämpchen mit den zwei strahlenden Sonnen zu vergleichen ... neeeeeee, keine Ahnung, wer auf diese seltsame Idee kam! Fast alle Rezensenten, die ich im Web fand, waren begeistert. Na, wenn sie meinen *shrug*

Vielleicht wird das Buch ja noch besser oder anders. Aber es gibt zuviele von Anfang an großartigen Bücher, als dass ich mich durch den Anfang eines langweiligen Schinkens quälen muss. Wer von meinen Bloglesern diesen Roman schon las und Gefallen daran fand, darf hier gerne eine Gegenmeinung kommentieren, will ja eigentlich zum Lesen animieren, nicht davon abschrecken, und vielleicht versuche ich es ja doch noch einmal ;-)

SaschaSalamander 12.05.2008, 11.25 | (0/0) Kommentare | PL

Wolfsspur

whitfield_wolfsspur_150_1.jpgWie schon zuvor beschrieben, getraute ich mich nicht so recht, dieses Buch zu lesen, weil ich sehr hohe Erwartungen hatte und befürchtete, enttäuscht zu werden. Natürlich wagte ich mich dann doch an "Wolfsspur" und war nicht nur nicht enttäuscht, sondern bin nun sogar regelrecht begeistert! Ein Buch, das das Genre mal völlig neu angeht und dem ich nur wenige bis gar keine gleichwertigen Werke gegenüberstellen kann ...

Eine Welt, ähnlich der unseren. Eigentlich genau wie unsere. Unsere Zeit, unsere Gesellschaft. Mit einem Unterschied: fast alle Menschen sind Werwölfe, "Lykos", und nur ein paar wenige sind "Nons", oder auch "Glatthäute", wie sie von den Lykos abwertend genannt werden. Das Leben der Nons ist vorbestimmt, sie arbeiten bei ASÜLA, dem Amt zur ständigen Überwachung lykantropher Aktivitäten. Einmal im Monat gehen sie auf "Hundefang", das heißt, sie fangen "Luneure", herumstreunende Werwölfe. Eigentlich ist es Aufgabe der Bürger, sich in ihre Wohnungen oder Schutzbunker zu begeben und dort auf das Ende der Vollmondnacht zu warten, aber es kommt eben vor, dass einmal jemand den Bus verpasst, sich aus der Wohnung befreit oder gar absichtlich draußen bleibt. Und dafür gibt es ASÜLA. Unter anderem.

In einer dieser Nächte wurde Lola Mays Kollegen Johnny eine Hand abgebissen, und somit ist sein Schicksal besiegelt, ein Non, nur noch begrenzt arbeitsfähig. Lola hat nun die Aufgabe, den Lyko als dessen Anwältin zu vertreten, welcher Johnny dies antat. Doch schon bald darauf wird Johnny getötet. Mit einer Silberkugel! Lolas Praktikant Marty und sie werden von einer Gruppe lunierender Wölfe angegriffen, Marty durch ihr Versagen schwer von einem der Wesen verletzt. Und es geht weiter, denn allem Anschein nach hat es eine Gruppe auf die an dem Mordfall beteiligten Mitarbeiter abgesehen. Lola ermittelt, und ihre Fragen ziehen sie immer tiefer und tiefer hinein, ohne dass sie eigentlich wüsste, worin sie nun verwickelt ist ... und dann endlich begreift sie ...

WOW! Düster, dunkel und bedrohlich. Deprimierend, traurig und hoffnungslos. Wenn man etwas Unterhaltung für einen sonnigen Tag am Strand sucht, ein wenig seichte Literatur, dann sollte man diesen Roman besser nicht zur Hand nehmen. Denn Kit Whitfield führt uns in Abgründe. Die der geschilderten Welt, der Protagonistin, aber auch die des Lesers. Denn dieser fragt sich unweigerlich, wie er reagieren würde, was er wohl täte und wiesehr er das Produkt seiner Umwelt ist. Und das Ergebnis ist kein angenehmes ...

Es wird nicht jedem leichtfallen, sich in die Charaktere hineinzuversetzen, denn auch wenn die Welt unserer sosehr gleicht, so ist die doch völlig anders. Sich in Lolas Welt zu begeben erfordert Mut. Denn sie ist eine starke Frau, die in einer kalten, rücksichtslosen Welt lebt. Und die lernte, ebenfalls kalt und rücksichtslos zu sein, um zu überleben. Nur schwer kann sie sich öffnen, als sie Paul kennenlernt, ihre Seele trägt noch mehr Narben als ihr von den Einsätzen im Hundefang gezeichneter Körper. Und endlich hat sich der Leser mit ihr in seine schützenden Arme begeben, schon wird er brutal in die "Realität" aus Rassismus und Diskriminierung zurückgeworfen, in die Welt, in der jeder seinen Platz hat ...

Das Buch bietet keine actionreichen Verfolgungsjagden und blutigen Metzeleien. Die Autorin hätte bei diesem Stoff die Möglichkeit, aber sie nutzt andere Mittel, den Leser zu fesseln. Horror ist mehr als nur Blut und Adrenalin. Horror ... das ist Erkenntnis, Wissen und eine unumstößliche Wahrheit ...

Langsam, träge, aber keiensfalls langweilig zieht sich die Handlung dahin. Geschrieben aus Lolas Erleben heraus, ihrem eigenen Rhythmus folgend, der immer langsamer, apathischer wird. Sie will nicht mehr, kann nicht mehr, muss durchhalten, muss überleben, aber wofür?

Der Leser wird nach und nach in diese Welt eingeführt. Es gibt keine Erklärungen, sondern anhand von Gesprächen, Gedanken und Ereignissen erfährt man schrittweise, wie das Leben zwischen Nons und Lykos abläuft, wie ASÜLA aufgebaut ist und welche Funktionen die einzelnen Menschen dort haben. Man erfährt vom Alltag der einzelnen Parteien. Erziehung, Religion, Ernährung, Arbeit, medizinische Versorgung, Bildung, es ist eine Zweiklassengesellschaft. Und natürlich spielt dieses Buch in einer fiktiven Welt, und natürlich ist es deutlich überzeichnet, aber gerade dadurch wird dem Leser bewusst, wiesehr diese Welt der unseren ähnelt ...

Ich könnte noch so viel über das Buch schreiben, Stunde um Stunde darüber diskutieren, es zerlegen, analysieren. Aber was brächte das, wem könnte ich es damit näherbringen? Nein, ich möchte es jetzt bei dem belassen, was ich bereits geschrieben habe. Und es kurz zusammenfassen:

"Wolfsspur" ist vordergründig ein Werwolfroman, im Grunde jedoch nichts anderes als eine deprimierende Dystopie, welche ihre Leser vermutlich in zwei Parteien spaltet. Wer einen knallharten Actionthriller will, der ist hier falsch. Wer dagegen bereit ist, sich in lockerem, flüssigem und packendem Erzählstil langsam tief hinab in eine düstere Welt zu begeben, ohne daran zu verzweifeln, der bekommt einen großartigen Roman, wie er ihn bisher nur selten gelesen hat. Ich wage ihn auf eine Stufe mit Huxleys "schöne neue Welt" oder Orwells "1984" zu stellen ...

SaschaSalamander 23.04.2008, 10.07 | (0/0) Kommentare | PL

Untot lebt sich´s auch ganz gut

davidson_untot04_150_1.jpgWie ich auch schon über die ersten drei Bände der Vampire geschrieben habe, möchte ich nun auch kurz noch den vierten Teil vorstellen, wenn auch nicht mehr ganz so ausführlich, schließlich sollt Ihr ja beim ersten Teil beginnen, die Folgebände ergeben sich dann von selbst ;-)

Betsy hat nun also Nostro und die böse Monica getötet, einen Job bekommen und wieder verloren, ihre Schwester kennengelernt, einer Bande jugendlicher Vampirdiebe Einhalt geboten, Sinclair zu einer Hochzeit überredet, den Wildfang George gezähmt, von ihrem baldigen neuen Geschwisterlein erfahren sowie viele weiteren spannenden Abenteuer erlebt. All das in nur einem knappen Jahr. Aber natürlich kann sich der Leser sicher sein, dass es ebenso turbulent weitergehen wird. Denn ein Serienkiller treibt sein Unwesen in Minnesota, und Betsy passt genau in sein Opferprofil. Dann wäre da noch John von den Blade Warriors, der ihre näher auf die Pelle rückt, als dies ihrem Bald-Ehegatten Sinclair lieb ist. Ihre Stiefmutter freut sich, einen hervorragenden Babysitter für den kleinenplärrenden Jon Peter gefunden zu haben. Vampirälteste Marjori bittet sie in ihrer Funktion als Königin um ein paar regelmässige Zeilen für den Vampirnewsletter. Und Betsy würde sich am liebsten ein Messer in den Körper rammen, und endlich einmal auch ein physisches Problem zu haben ...

Jaaaaa, köstlich. Liest sich ebenso flüssig wie die anderen drei Romane, und ich hatte ihn viel, viel schneller durch, als mir das lieb war. Diese Bücher sind einfach viel zu kurz und erscheinen in viel zu langen Abständen. Der nächste ist noch nicht einmal angekündigt in Deutschland, und das, obwohl der fünfte Band in Amerika im Mai letzten Jahres erschien und die Autorin schon den siebten vollendet hat! *grml* ...

Was ich schade finde: wie auch der zweite Band habe ich das unkonkrete Gefühl, dass die Handlung zusehr dahindümpelt. Der erste und dritte Band waren ziemlich geradlinig mit einem Hauptthema und vielen Nebensträngen. Im zweiten und vierten Band ist der jeweilige Hauptstrang (die Vampirmörder bzw der Serienkiller) eher Nebensache. Die Autorin verliert sich manchmal im Gestrüpp der vielen einzelnen Themen. Es ist auch jede Menge, was los ist. Aber ich habe mir vorgenommen, die Bücher nicht mehr direkt als "Roman" anzusehen, sondern vielmehr als eine Art witziger Vampirtussen-Soap im Buchformat. Das trifft es eher, und damit kann ich mich auch sehr gut zufriedengeben.

Dafür aber etwas, das mir besonders gefällt: die Idee des Buches, das "Buch im Buch" ... na, Ihr werdet schon sehen ;-) *hihi*

Tscha, was kann ich sagen: wer die ersten Bände las, sollte unbedingt weiterlesen, Betsy ist frech, sexy und unwiderstehlich zickig wie eh und je. Wer sie noch nicht kennt, sollte schleunigst nochmal die >Rezi zum ersten Teil< lesen und sich dann sofort auf in die nächste Buchhandlung machen ;-)

SaschaSalamander 21.04.2008, 09.27 | (0/0) Kommentare | PL

Es wird von Seite zu Seite dunkler

Noch immer lese ich an "Wolfsspur". Und langsam wird das Buch düster. Unglaublich düster. Schwermütig. Ich habe das Lesen gestern abgebrochen, weil es mir schwerfiel. Es war belastend. Ein Buch, dem Hoffnungslosigkeit und zerstörte Illusionen nur so aus den Seiten fließen wie zäher schwarzer Sirup. Wo anfangs ein Schimmer Freude war, ist nun nur noch Dunkelheit. Ich hoffe, dass es ein gutes Ende nehmen wird, dass die Hauptfigur ihren Weg, ihre Zugehörigkeit finden wird und erkennt, dass sie nicht alleine ist. Aber ob das überhaupt noch möglich ist? Ob sie überhaupt jemals wieder einem Menschen, Lyko oder Non, vertrauen kann?

Schade, dass ich drüben den Abwasch stehen habe, dass ich nachher in den Laden muss, am liebsten würde ich mich hinlegen und einfach nur lesen, lesen, lesen ... es MUSS doch irgendwann besser werden für Lola, es DARF einfach nicht sein, dass ihre Welt so dunkel ist ...

SaschaSalamander 15.04.2008, 14.47 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Werwölfe mal anders

whitfield_wolfsspur_150_1.jpgBin schon knapp über die Hälfte durch. Ich lese es zügig, aber ohne es zu schnell zu verschlingen. Ausnahmsweise mal ein perfektes Lesetempo. Und ich bin einfach nur begeistert. Hatte Angst, das Buch zu beginnen, weil ich mir sehr viel davon versprach und nicht enttäuscht werden wollte. Aber es ist sogar weit besser als erwartet, wenn auch komplett anders. Ich freue mich schon riesig auf eine Rezension darüber!

Im Netz habe ich schon die unterschiedlichsten Stimmen gefunden. "Frauenbuch" schimpfen die einen, "Action fehlt" bemängeln die anderen, "endlich mal was anderes" jubeln die nächsten. "Wolfsspur" teilt wirklich in Fans und Verächter, neutrale Meinungen gibt es nur wenige, es scheint ein Buch, das man liebt oder hasst. Und ich liebe es: Schreibstil, Charaktere, Handlung, ein Buch wie ganz speziell nur für mich geschrieben! Und obwohl von einer Frau verfasst, finde ich sogar die Romanze darin wunderschön.

Jau, Werwölfe mal anders, als man sie sonst so kennt ...
komplett anders ...
großartig ...

SaschaSalamander 12.04.2008, 18.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL



 






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