SaschaSalamander
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3




Statistik KW 48

Gelesen
Das Geheimnis des Kartenmachers (R. M. Schröder)
Mörder ohne Gesicht (H. Mankell)
Roverandom (J. R. R. Tolkien)
Eragon (C. Paolini)
Gravitation 01

Gekauft
Mangavorrat

Geschenk
/

Buchticket
/

Vorgemerkt
/

Filme
Der Totmacher
Immortal

SaschaSalamander 04.12.2005, 15.45| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Statistik

Bartimäus und das Amulett von Samarkand

CoverInzwischen "sammle" ich einige Rezensionen, um etwa zwei bis drei davon pro Woche zu veröffentlichen. Was darüber hinausgeht, spare ich an für Zeiten, in denen ich weniger Zeit zum Lesen und Schreiben habe. Derzeit quillt mein Regal vor spannenden Büchern über, und als nächstes liegt "Bartimäus II - das Auge des Golem" vor mir. Bevor ich das lese, möchte ich Euch dann doch meine Gedanken zum ersten Teil der Reihe vorstellen :-)

Nathanael ist der Zauberlehrling eines minderbemittelten, egoistischen und ziemlich gleichgültigen Magiers. Aber im Gegensatz zu seinem Meister saugt Nathanael das Wissen auf wie einen Schwamm. Als er zum ersten Mal nach vielen Jahren endlich unter Aufsicht einen kleinen Krötendämon herbeizaubern darf, hat er schon längst heimlich einen mächtigen Dschinn der 14. Ebene beschworen. Bartimäus, wie dieser Dschinn heißt, soll ihm das Amulett von Samarkand stehlen, denn Nathanael möchte sich an dem Besitzer des Amulettes für eine vergangene Demütigung rächen. Aber er konnte ja auch nicht ahnen, in welches Spiel um Macht und Magie er da hineingeraten würde!

Das Buch wechselt in der Erzählung zwischen dem unbeteiligten Erzähler, der von Nathanael berichtet und Bartimäus Gedanken in der Ich-Form. Während die Geschichte um Nathanael vor allem die Handlung vorantreibt, sorgt Bartimäus für eine Menge Humor und Ironie. Über mangelndes Selbstbewusstsein kann dieser Dschinn beileibe nicht klagen, nur zu gerne prahlt er damit, was er alles schon erreicht hat. Und jammert darüber, dass dieser kleine Niemand einen so machtvollen Dschinn wie ihn beschwören konnte. Immer wieder sucht er eine Möglichkeit, seinem Meister einen Strick zu drehen, sich ihm zu entwinden, aber Nathanael hat an alles gedacht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Art Hassliebe, sie retten sich gegenseitig das Leben, um es sich anschließend wieder unnötig schwer zu machen.

Das Buch strotz nur so vor intelligenten Einfällen, kniffligen Tricks und einer ordentlichen Portion schwarzem Humor. Man kann Bartimäus einfach nicht böse sein, auch wenn er seinem Meister noch sosehr alle Teufel und Dämonen der Hölle an den Hals und ihm einen möglichst grauenvollen Tod wünscht. Irgendwie ist er doch liebenswert, man kann seinen Frust gut nachvollziehen. Außerdem ist Nathanael, der picklige, hässliche, unscheinbare Jugendliche, auch nicht gerade ohne. Er hat mit allen fiesen Finten des Dschinns gerechnet ist gegen (fast) alles gewappnet. Nicht ohne Grund erfüllt Bartimäus treu seinen Dienst, denn im Falle des Nichterfüllens hat sich Nathanael ziemlich gemeine Sanktionen ausgedacht.

Bartimäus ist ein Buch, das wieder einmal etwas Neues auf den Markt brachte. Die abwechselnden Erzählperspektiven kamen schon vor, sind aber nicht allzu häufig. Und dass ein pickelgesichtiger Rotzbalg einen hochmächtigen Dschinn beschwört, eine Verschwörung aufdeckt und trotzdem keine Ehre bekommt, das ist mal etwas anderes. Gut, Zauberlehrlinge, sonderbegabte Schüler und Meisterdiebe machen sich in den letzten Jahren immer beliebter in der Jugendliteratur, aber Bartimäus und Nathanael sind wirklich etwas ganz Besonderes. Zwei solche unsympathischen (und deswegen erst so richtig sympathischen) Antihelden hat die Jugendliteratur bisher nicht gesehen! Wer Bücher wie Harry Potter, Charlie Bone, Artemis Fowl oder andere begabte Jugendliche mit einem Hang zu haarsträubenden Abenteuern mag, der wird "Bartimäus" bestimmt genauso in sein Herz schließen, auch wenn die Zielgruppe bei Bartimäus wohl ein klein wenig älter angesetzt werden kann.

SaschaSalamander 02.12.2005, 15.56| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Tip, Serie, Fantasy, Jugend,

Unregelmäßig aber von Herzen

Momentan blogge ich nur einmal am Tag. Habe ich mir nicht vorgenommen, hat sich aber so ergeben. Das liegt daran, dass ich mir in den letzten Wochen immer mehr Zeit nehme für Dinge, die ich ansonsten vernachlässigt habe und die mir guttun. Einfach mal ausspannen, nur für mich selbstdasein, freie Zeit genießen, mich selbst und meine Frettchen ein wenig verwöhnen, zwischendurch ein paar lästigen Pflichten nachgehen. Endlich wieder einmal ein total sinnloses Computerspiel zocken. Stundenlang telefonieren. Filme und Bücher bis der Arzt kommt. Lange schlafen. Ich zwinge mich zu nichts und versuche, alles einmal etwas ruhiger anzugehen. Das ist mir sehr ungewohnt, aber ich fange an, Gefallen daran zu finden.

Aber ich hoffe, auch wenn ich derzeit etwas unregelmäßig blogge, werdet ihr mir bestimmt auch weiterhin treue Leser bleiben, bis ich in ein paar Wochen wieder morgens und nachmittags die zwei täglichen Beiträge bringe ;-)

SaschaSalamander 02.12.2005, 09.33| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Blog

Bezug von Büchern

Mich interessiert, woher ihr die meisten Eurer gelesenen Bücher bezieht, die ihr jeweils lest (nicht die, die ihr selbst besitzt, die wurden natürlich gekauft oder geschenkt, sondern alle, die ihr lest). Natürlich kann sich da eine Menge überschneiden, mancher wird sogar alle Quellen nutzen, aber in diesem Fall speziell die häufigste Quelle :-)

Bevorzugte Quelle für Bücher

SaschaSalamander 01.12.2005, 12.35| (10/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Umfrage

Sonderbarer Dieb

Morgen ist der erste Advent, ich überlege mir also etwas um die Advents- und Weihnachtszeit ... mir fällt da so ein süßes Gedicht ein, das mancher bestimmt noch aus der Kindheit kennt oder von den eigenen Kindern und Enkeln aus der Schule gehört hat.

Welches sogar den Gelehrten sonderbare Tier klaut in der Weihnachtszeit das Marzipan, Festgebäck, ja sogar den süßen Baumschmuck und verschwindet danach wieder bis zum nächsten Weihnachtsfest?

SaschaSalamander 30.11.2005, 12.18| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Diabolus

CoverMeteor, Sakrileg, Illuminati, Diabolus. Für die meisten sind Illuminati und Sakrileg eindeutig die beiden besten Bücher des Bestsellerautoren Dan Brown. Ich fand sie auf ihre Weise alle sehr gut. Schade nur, dass Diabolus (Digital Fortress) häufig als neues Werk angepriesen wurde, obwohl es doch eigentlich sein Debutroman war.

Susan Fletcher, Kryptologin der NSA, wird von ihrem Chef Stratmore in die Zentrale gerufen. Dort gibt es Probleme mit einem scheinbar unknackbaren Code. Tankado, ehemaliger Mitarbeiter, will der Öffentlichkeit das Geheimnis um den Supercomputer TRANSLATR zugänglich machen. Mit diesem Programm will er die NSA erpressen. Doch Tankado wird in Sevilla ermordet, und Susans Freund David Becker soll in seinen Hinterlassenschaften nach dem Code für Diabolus suchen. Doch je näher die NSA und Becker dem Geheimnis um den Code und Tankados Vermächtnis kommen, desto gefährlicher wird die ganze Angelegenheit. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ich fand Diabolus sehr spannend. Zugegeben kann er nicht mit Sakrileg oder Illuminatus mithalten, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Die Geschichte ist etwas einfacher gestrickt und leichter durchschaubar, die Verschwörung nicht ganz so groß angelegt. Die Idee um den unknackbaren Code, den TRANSLATR und die geheimen Drahtzüge einzelner Mitarbeiter der NSA waren sehr gut durchdacht und clever verwoben. Ich interessiere mich für Geheimschriften und verschiedene Codes, daher fand ich die Erläuterungen zu einzelnen Techniken und Methoden der Verschlüsselung höchst spannend. Und ich war begeistert, als ich eines der Rätsel am Ende selbst recht schnell gelöst hatte (worauf der Autor es vermutlich auch anlegte *smile*). Auch kann man sich als Genreliebhaber natürlich denken, wer am Ende der "Böse" sein wird, aber der Weg zur Erkenntnis und die Gründe für das Handeln eines jeden Einzelnen sind packend und nachvollziehbar geschildert.

Doch, ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der nicht unbedingt dasselbe Niveau wie in seinen anderen Romanen erwartet und dann enttäuscht ist. Man merkt >sprachlich< und inhaltlich zwar, dass der Autor noch einiges zu üben hatte (und das hat er!), aber unterhaltsam und hochspannend ist es allemal, und noch immer besser als manch anderer Thriller aus dem aktuellen Regal.

SaschaSalamander 29.11.2005, 11.43| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Verschwörung, Thriller,

Erster Eindruck

Es gibt Bücher, die liegen vor mir und flüstern geheimnisvoll "lies mich". Und es gibt Bücher, die sprechen nicht zu mir. Obwohl ich schon viel Gutes darüber gehört habe, ist Eragon ein Buch der zweiten Sorte. Nun habe ich mich aber aufgerafft und habe mich auch schon in den ersten Kapiteln gut eingelesen. Es ist kein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen kann, aber dennoch nicht übel. Allerdings stoße ich mich immer wieder an einem der grundlegenden Fehler, die ein Autor begehen kann: zuviele Adjektive (Wie-/Eigenschaftswörter)). In einem einzigen Satz mehr, als für einen ganzen Absatz gut wären. Nun, der Autor war 15 Jahre alt, und mancher "Könner" schreibt schlechter. Alles in allem jedenfalls gefällt mir das Buch bisher ganz gut.

SaschaSalamander 28.11.2005, 15.01| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Fantasy, Jugend, Serie,



 






Einträge ges.: 3419
ø pro Tag: 0,7
Kommentare: 2748
ø pro Eintrag: 0,8
Online seit dem: 21.04.2005
in Tagen: 4925