SaschaSalamander
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3




Statistik KW 05

Gelesen
Doll 02
Peach Fuzz 01
Magyk (A. Sage)
Beute (M. Crichton)
Lemony Snicket 09-10
Pet Shop of Horrors 03
Jeremy Golden (A. S-Bodenburg)
Das Haus am Ende der Zeit (W. Hohlbein)

Gekauft
Fachbuch f. Arbeit

Geschenk
/

Buchticket
What´s Michael 02

Vorgemerkt
/

Filme
Mr. und Mrs. Smith (gäääääähn!)

SaschaSalamander 05.02.2006, 09.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Statistik

Seltsame Orte

Halb Rätsel, halb Schwärmerei. Es können wohl nur diejenigen mitraten, die Fan dieses Autors sind, und für die ist es vermutlich kein Raten, sondern Alltag *grinz* ...

Wo gibt es die Orte Sto-Lat, Klatsch, blödes Kaff, Ephebe, Holy Wood,  das oktarine Grasland, Quirm?

Wer sind Eure Lieblingscharaktere?

SaschaSalamander 04.02.2006, 15.50| (8/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Komplett danebengegriffen

Heute war für mich ein seltsamer Tag in persönlicher, allgemeiner und literarischer Hinsicht. Da passt es ja hervorragend, dass ich auch im Buch danebengegriffen habe beim Hörbuch. Endlich hatte ich "Beute" beendet (eine Rezension ein Verriss folgt demnächst), dann habe ich versehentlich mal wieder auf "alle verlängern" bei meinen Büchern der Bibliothek geklickt (was wirklich Dummheit war, denn der Button ist fernab von allen anderen). Und dann habe ich beim Kochen ein Hörbuch eingelegt, mit dem ich ja überhaupt nichts anfangen konnte.

"Das Haus am Ende der Zeit" von Hohlbein. Ich las zwar auf dem Cover, dass es um die "Alten" ginge, dachte also sofort an den "Hexer". Die Reihe um den Hexer möchte ich irgendwann gerne lesen, allerdings erst mal sehen, in welche Reihenfolge die alle gehören. Nirgendwo auf dem Cover war vermerkt, dass dieser Roman die Fortsetzung eines der anderen Bücher sein sollte. Intelligent, wirklich intelligent. So habe ich nach etwa 20 Minuten im Internet recherchiert und dort erfahren, was eigentlich die CD selbst schon hätte preisgeben müssen. Abgebrochen. Und jetzt werde ich es mir auf dem Sofa mit "Magyk" gemütlich machen ...

SaschaSalamander 03.02.2006, 22.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Serie, Horror, Deutsch,

Peach Fuzz

CoverRosa. Niedlich. Kleines Mädchen. "Peach" im Namen. Mit Pfirsichduft, wenn man unten rubbelt. Dreht sich die Erde auf einmal rückwärts? Steht der dritte Weltkrieg bevor? Bin ich unheilbar krank geworden? Oder warum habe ich mir gerade DIESEN Manga gekauft, obwohl ich eher Krimis, Dark-Fantasy und andere düstere Sachen liebe? Seht mal genau hin, die Kleine hält etwas in der Hand: ein Frettchen!

Genau, und deswegen habe ich mir diesen Manga gekauft. Weil es um ein kleines Frettchen geht. Und daran konnte ich einfach nicht vorbeigehen, gibt es doch sogut wie keine Literatur, in welcher Frettchen vorkommen. Da greift man nach jedem Strohhalm und freut sich über alles, was zusätzlich zur Fachliteratur geboten wird, sogar über Mangas mit neunjährigen Mädels als Hauptfigur.

Die neunjährige Amanda wünscht sich ein Haustier. Aber keinen Hamster, kein Meerschweinchen oder Kaninchen, sondern etwas Besonderes, mit dem sie ihren Freunden imponieren kann. Und so kauft sie mit ihrer Mutter ein Frettchen. Weil die Kleine so niedlich und flauschig ist, soll sie Peach (Pfirsich) heißen. Schon ab dem ersten Moment geht so ziemlich alles schief, das arme Tier hat natürlich Angst und beißt. Die Mutter möchte es zurückbringen, doch der Verkäufer nimmt es nicht zurück. Er erklärt, was bisher alles falsch gemacht wurde und zeigt Tricks, wie man die kleine Dame erziehen kann. Es dauert lange, bis Amanda und Peach Freundinnen werden.

Anfangs war ich wirklich angewidert von dem Manga. Zum einen, weil er so niedlich ist, und zum anderen, weil ich befürchtete, es sei ein kitschiger Kindermanga, in dem es einfach deswegen um Frettchen ging, weil sie eben niedlich seien. Und dass Kindern dadurch ein falsches Bild vermittelt würde. Aber bald zeigte sich dann, dass die beiden Zeichner selbst Dosenöffner solcher kleinen Wusel sind und sich gut mit ihnen auskennen. Als ich dann sah, dass es auch darum ging zu zeigen, was so ein Tier braucht und wovor es Angst hat, war ich versöhnt und konnte herzlich über die Abenteuer von Peach lachen.

Die Geschichte wird teilweise aus Amandas Sicht, teilweise aus Sicht von Peach gezeichnet. Man sieht, wie Amanda und ihre Freundinnen alle nach der armen Kleinen greifen und das böse Tier sie beißt. Man sieht aber auch, wie Peach friedlich schläft und von der grausamen fünfköpfigen Handra (eben die erste Hand eines Kindes) rüde geweckt wird und die gemeine Handra sogar noch Verstärkung bekommt. Sie setzt sich heldenhaft mit ihrem Schwert (ihren Zähnen) zur Wehr und verteidigt ihr Leben. Dafür wird Handra nur noch böser, und Peach ist verzweifelt. Sie versucht ständig, aus ihrem viel zu kleinen Käfig zu fliehen, ihr einziger Freund ist ein tumbes Stofftier, und Handras bedrohen ihr Leben. Kinder, die diesen Manga lesen, erfahren also auch, wieviel Arbeit ein solches Tier macht, wieviel Geld es kostet, und dass es eine starke Hand braucht, die es erzieht und die sich ihm liebevoll nähert, nicht es einfach packt und zum Spaß quält.

Die Kleine ist wirklich ein süßes Frettchen. Man merkt, dass die Zeichner selber solche Stinker haben. Die Körpersprache, das Verhalten, alles einfach nur Frettchen pur! Peach zerlegt die Wohnung, stößt ihre übervolle Toilette um, flieht aus dem Käfig, beißt und zwickt, ist äußerst selbstbewusst und zeigt eben alle frettchentypischen Verhaltensweisen.

Ich schätze, diesen Manga kann man nur lesen, wenn man ein junges Mädchen von 10 Jahren ist oder aber ein Frettchenfan. Und obwohl ich erwachsen bin und etwas gegen rosafarbene, pfirsichduftende Shojo-Mangas habe, liebe ich diesen hier. Mehrmals musste ich laut lachen. Ja, die Zeichner wissen, welchen Unsinn ein Frettchen alles anstellt. Und sie haben es köstlichst umgesetzt, einfach genial!

SaschaSalamander 03.02.2006, 10.07| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Manga | Tags: Kinder, Tiere, Humor, Tip,

Den Mund wässrig machen

Animierter Diddl liest unter Kuscheldecke Sorry, wenn ich Euch jetzt den Mund wässrig mache, aber das muss ich einfach loswerden *zappel*. Ich war gerade wieder in der Bücherei. Hatte 24 Medien zu Hause, gab 12 davon ab. Mann, was bin ich stolz, nur noch 12 zu Hause, das ist doch super, oder? Und dann kann ich endlich meine eigenen Sachen lesen. Aber nix da, ich habe heute ordentlich zugeschlagen. Und wenn ich schon eine "normale" Diät mache derzeit, will ich nicht auch noch doppelt mit Büchern, das würde ich nicht verkraften *ächz*. Ist immer eine Sache von Glück, welche Titel gerade abgegeben wurden oder ob der begehrte Bestseller gerade vom Vordermann abgegeben wird und man ihn sich sofort krallt a la "Verzeihung, ich will ja nicht unverschämt scheinen, aber bevor sie es ins Regal räumen, würde ich lieber gerne meinen riesigen Stapel hier vergrößern" ;-)

Dupddiduuuuu ... und so kam es, dass ich auf der Heimfahrt den Berg, den ich sonst mit links radeln kann ohne ihn zu bemerken, diesmal ganz schön keuchte. Was ich alles erbeutet habe? Tahaaa, jede Menge toller Sachen an Büchern, Filmen und Hörbüchern! Teils CDs, die ich schon kenne, aber als Lesung wirkt manches Buch ja ganz neu. Hier
die Highlights:

- Stravaganza 1+2 (M. Hoffmann; Fantasy-Trilogie)
- Eragon II (C. Paolini)
- Der Zeitdieb (T. Pratchett; gelesen von Dirk Bach)
- Abby Lynn (R. M. Schröder; Jugendfantasy eines >Top Autors<)
- Das Geheimnis der weißen Mönche (R. M. Schröder, dito)
- Hagen von Tronje (W. Hohlbein)
- American Psycho (B. E. Ellis; gelesen von M. Bleibtreu)
- Das Haus am Ende der Zeit (W. Hohlbein)
- P.S. Ich liebe Dich (C. Ahern)
- Tote tragen keine Karos (Krimikomödie, Klassiker. Steve Martin)
- Bruce Allmächtig (Komödie mit J. Carry)
- Gerry (ungewöhnlicher Film, klingt aber gut)

SaschaSalamander 02.02.2006, 15.59| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bibliothek

Bonusticket

Kleiner Tipp für alle, die bei >Tauschticket< registriert sind und nicht täglich nachsehen: es gibt seit heute wieder einmal eine Aktion, bei der man ein Gratisticket bekommen kann!

Auf der Startseite ist ein Link zur Berechnung der Risikolebensversicherung über die "Karstadt Quelle Versicherungen". Es muss kein Name angegeben werden, es entstehen keine Verpflichtungen. Es dient lediglich dazu, dem Kunden zu zeigen, welche Möglichkeiten diese Versicherung bietet. Man gibt sein Geburtsdatum, das Geschlecht und die gewünschte Laufzeit und Summe an, der Beitrag wird berechnet. Später wird hierfür ein Bonusticket gutgeschrieben. Letztes Mal bei einer solchen Aktion konnte man übrigens das Ticket freischalten, und selbst entscheiden, ob man es für Buch, CD, Film oder PC möchte!

Da die Aktion auf 2000 Tickets begrenzt ist: beeilt Euch besser ;-)


SaschaSalamander 02.02.2006, 11.16| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Auswertung Liest Du gerne Kinderbücher

So, heute die Auswertung schon etwas früher. Ich schau immer, wieviele Leute sich beteiligen und wann die Teilnahme abflaut, und diese Umfrage scheint soweit ausgewertet zu sein. Über die Kommentare und Meinungen dazu habe ich mich sehr gefreut. Und ich finde es schön, dass es wieder so viele unterschiedliche Gedanken dazu gab. Doch, ich kann mir gut vorstellen, wenn man sie ständig vorlesen musste, kann man sie irgendwann nicht mehr sehen *lach* ...

Ja, gerne
Stimmen
7 Stimmen 58.33%

Nur, wenn ich vorlesen muss
Stimmen
3 Stimmen 25%

Nein, sie interessieren mich nicht
Stimmen
2 Stimmen 16.67%

SaschaSalamander 02.02.2006, 10.06| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Umfrage

Verärgert bei Tauschticket

Bei Buchticket / Tauschticket kommt es langsam in Mode, ständig zu reservieren. Eigentlich ist das vom Betreiber der Seite nicht vorgesehen, ich finde es jedoch in Ordnung und es hat sich auch bisher niemand beschwert. Allerdings finde ich, dass es langsam überhand nimmt!

Zum einen bin ich der Ansicht (und die meisten anderen User ebenfalls), dass man, wenn man reserviert, anderen Mitgliedern nicht den Mund wässrig machen muss, indem man groß und breit den Titel eines möglichst begehrten Buches angibt und dahinter die Worte "Reserviert" tippt. Die Aussage "Reserviert für xy" genügt. Zudem sollte die Aussage, dass das Buch reserviert ist, bereits im Titel zu finden sein. Es ist ärgerlich, erst beim Durchlesen eines Kommentares festzustellen, dass der langersehnte Titel, noch dazu im Top Zustand, leider reserviert ist!

Außerdem ist Reservieren etwas, das eigentlich ein Ausnahmefall bleiben sollte. Selbstverständlich biete ich meiner Freundin, die ebenfalls bei Tauschticket ist, das Buch zuerst an. Wenn sie es haben möchte, reserviere ich es für sie. Und dann gibt es noch weitere Kontakte im Internet (Foren, Blogs, Mails, etc), über die man hier und da auf ein bestimmtes Buch kommt, das dann reserviert werden kann.

Nicht nur, aber vor allem besonders extrem ist es derzeit bei DVDs und Mangas. Bei den Mangas geht es meiner Ansicht nach zu weit, und ich hoffe, dass die Betreiber bald einen Riegel vorschieben werden. Vielleicht "pro User nur ein reservierter Titel" oder so ähnlich. Es ist unfair, wenn sich User alle Titel, die sie interessieren, sofort reservieren lassen. Ich habe einen User entdeckt, der seit September bei TT ist, nur ein einziges Buch bisher abgeben konnte, aber weit über 15 Bücher für sich hat reservieren lassen. Das finde ich eine Unverschämtheit ohnegleichen!

Wenn ich gefragt werde, ob ich ein Buch reserviere, reagiere ich unterschiedlich. Ich sehe mir meist an, wie aktiv der User ist. Zudem kommt es darauf an, wie begehrt ein Titel ist. Und dann reserviere ich nur für eine begrenzte Zeit, etwa drei Tage oder eine Woche. Wenn überhaupt.

Es ist den anderen Usern gegenüber einfach unfair. Wer Bücher abgeben kann, der darf auch anfordern. Und wer nicht abgeben kann, hat eben Pech gehabt. So einfach ist das. Tauschticket basiert auf Gegenseitigkeit. Und es ist unfair, wenn alle guten Titel (ich stelle in der Regel recht begehrte und aktuelle Titel bei Mangas ein, die mir natürlich auch wie warme Semmeln nach wenigen Minuten angefordert werden, im aktuellen Bestand sind lediglich die "Reste") wochenlang auf Eis liegen. Ich warte auf das Ticket, ein anderer User hätte den Titel auch gerne gehabt. Aber wer bei Tauschticket momentan bei DVDs und Mangas ehrlich ist und nur anfordert, wenn er auch ein Ticket hat, der bekommt nur noch die uninteressanten Titel, die niemand haben möchte.

Natürlich bin ich bereit zu Verhandlungen. Wenn jemand kein Ticket für diese CD hat, nehme ich auch gerne ein Buchticket oder umgekehrt. Und meine 2:1 Angebote gelten übergreifend für alle Kategorien. Aber irgendwo ist dann Schluss mit der Gutmütigkeit. Und meine endet im ständigen warten auf Tickets für Titel, nach denen eine große Nachfrage herrscht.

Was haltet ihr, sofern ihr die Tauschbörse ebenfalls nutzt, davon?

SaschaSalamander 01.02.2006, 15.07| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

Eine Trillion Euro

CoverUnsere Erde in naher Zukunft: die Polkappen schmelzen, das globale Klima verändert sich, und Europa droht eine neue Eiszeit. Eine neue Völkerwanderung wäre notwendig, doch die anderen Kontinente schließen ihre Grenzen. Kurz, bevor alles zu spät ist, landen Außerirdische vor dem Europaparlament und bieten in einer großen Konferenz ihre Hilfe an: das gesamte Europa, alle betroffenen Landstriche in einer exakten Kopie auf dem Mond nachzubauen. Zum reinen Eigenkostenpreis, soll heißen, zum Preis, den die Menschen für selbiges Projekt benötigten. Aber, wie berechnet man den Preis eines Hektars Ackerfeld, wieviel kostet ein Kubikmeter Atmosphäre oder eine für Menschen passende Schwerkraft? Und woher, bitteschön, sollen die Verantwortlichen eine Trillion Euro nehmen?

Die Kurzgeschichte "eine Trillion Euro" ist lediglich eines von mehreren Werken einer Anthologie, von Eschbach herausgegeben, jedoch mit Kurzgeschichten weiterer moderner und internationaler Science-Fiction-Autoren. Auch, wenn Eschbach bereits davor das Buch "Eine Billion Dollar" geschrieben hat, ist diese Geschichte weder ein Spin-Off noch eine Fortsetzung, sondern ein eigenständiges Werk und als Hörbuch auf einer einzigen CD ohne weitere Geschichten erschienen.

Die zum Thema Umweltschutz zusätzliche Moral am Ende kommt fast schon mit dem Holzhammer, ein wenig subtiler wäre mir persönlich recht nett gewesen, allzu offensichtlich finde ich immer recht plump. Aber ansonsten war ich begeistert von dieser kurzen, absurden Geschichte. Ich hatte rein auf den Namen des Autors (u.a. "Das Jesus-Video" und "Der Nobelpreis") vertraut und den Klappentext zuvor nicht gelesen, sodass ich von der Wendung mit den Außerirdischen recht überrascht war. Auch der Grund, warum sie bisher nicht schon längst eingeschritten sind, um andere Probleme dieser Welt (Hungersnöte, Dürre etc in der dritten Welt) zu bekämpfen, klang mir absolut plausibel. Warum sollten Aliens anders denken als wir Menschen? ;-)

Herrlich, die skurillen Verhandlungspartner. Besonders der Rechtsberater, ein grüner Schleim in der Schüssel, hatte es mir angetan. Dadurch gewinnt dieses ansonsten recht ernste Thema einiges an Witz und Lockerheit. Eschbach nimmt sich und seine Genrekollegen damit augenzwinkernd aufs Korn und erfüllt nur zu gerne alberne Klischees, um die extraterrestrischen Architekten zu beschreiben. Die Stunde Hausarbeit, während der ich diese einzelne CD hörte, kam mir dieses Mal äußerst kurz vor ;-)

Wer die Zahlen und Fakten recherchieren möchte, sollte vielleicht besser die Finger von diesem Werk lassen, es ist einfach nur ein Gedankenspiel, abgedreht und kurios, ohne jeglichen Anspruch auf realistische Hintergründe. Die Hintergründe der Mißstände in der Dritten Welt und dem Umgang der reichen Nationen mit ihren Ressourcen sind real. Alles andere ist unwichtig und dient lediglich als Mittel zum Zweck. Aber wer weiß, falls eines Tages vielleicht wirklich Aliens vor unserer Tür stehen, ...?

Nein, man muss diese Kurzgeschichte nicht notwendigerweise kennen, es gibt bessere, witzigere und anspruchsvollere Kost. Extra kaufen muss man es nicht. Aber sollte es Euch zufällig einmal über den Weg laufen, könnt ihr Euch den kurzen Spaß gönnen ;-)

SaschaSalamander 01.02.2006, 11.02| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch | Tags: Sci-Fi, Schräg, Deutsch, Tip,

Büchertitel gesucht

>Veety< sucht schon seit einiger Zeit nach dem Titel zweier Romane, die er in seiner Jugendzeit gelesen hatte. Ich habe lange überlegt, vor allem weil ich auch sehr gerne diese Genre las und lese, aber mir sagen die Bücher leider nichts. Auch eine ausführlichere Suche bei Google hat leider zu nichts geführt. >Hier< hat er die beiden Bücher genauer geschrieben, vielleicht kennt es ja jemand von Euch?

SaschaSalamander 31.01.2006, 15.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Auf der Suche

Tolle Story mit müdem Vortrag

CoverSeit gestern höre ich "Beute" von Michael Crichton (Jurassic Park). Crichton nimmt gerne Neuerung der Technologie und Wissenschaften als grundlegendes Thema. "Die Natur sucht sich ihren eigenen Weg", wie Jeff Goldblum schon in Jurassic Park sagte. Und so führt auch hier ein wissenschaftlicher Durchbruch zur Katastrophe. Allerdings schläft der Erzähler fast beim Sprechen ein. Und auch, wenn es in der erstem Person erzählt ist und somit einen Erzählfluss darstellen soll, halte ich es für unnötig, jeden zweiten Satz mit "ich" beginnen zu lassen und zu weitreichende Abschweifungen zu erlauben. Außerdem ist es unnötig, die Funktionsweise des Computerprogrammes mehrfach zu erklären, der Leser sollte es bereits beim ersten Mal verstanden haben. Bisher würde ich das Hörbuch als "ganz okay" bezeichnen, und vielleicht steigern sich Crichton und der Sprecher noch etwas ...

SaschaSalamander 31.01.2006, 11.37| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Öko, Thriller,

Liest Du gerne Kinderbücher

Bevor ich die Frage stelle, vielleicht erst einmal eine kurze Eingrenzung, was ich unter Kinderbüchern verstehe, denn das kann ja viel bedeuten. Ich verstehe in diesem Zusammenhang natürlich nicht die für die Allerjüngsten aus dicker Pappe, das wäre doch etwas zu jung für uns *smile*. Ich denke allerdings an Bücher für die Vorschule zum Vorlesen. Ottfried Preußler, Erich Kästner und Astrid Lindgren, das lesen auch fast alle Erwachsenen gerne, das meine ich nicht. Was ich heute unter "Kinderbuch" verstehe: wie sieht es aus mit Bilderbüchern zum Vorlesen oder gemeinsamen Betrachten, zum Erleben und Staunen? "Die kleine Raupe Nimmersatt", "Petterson und Findus", die "Freunde" von Helme Heine, Werke von Janosch, "Wo steckt Walter" und andere, auch unbekannte Werke. Mit Bildern und Text. Für Kinder zum Vorlesen :-)

Liest Du gerne Kinderbücher

SaschaSalamander 30.01.2006, 15.27| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Umfrage

Pompeji

CoverPompeji. Antike Stadt eines tragischen Vulkanausbruchs. Eingepackt in eine Geschichte aus dem alten Rom. Soll toll sein. Wollte ich auch einmal gelesen haben. Allzu viel habe ich mir nicht davon versprochen. Anfangs versuchte ich, mich wenig überzeugt von den ausführlichen Beschreibungen des damaligen Lebens und der langsam beginnenden Haupthandlung zu geben. Aber ich hielt es nicht lange durch ;-)

Der Aquarius Attilius, Betreuer des Aquäduktes "Aqua Augusta" wird von Corelia, der Tochter des reichen Ampliatus, zur Hilfe gerufen: ein Sklave soll den Muränen verfüttert werden. Er behauptet, Schuld am Tod der teuren Meerbarben sei nicht seine Pflege, sondern das Wasser. Attilius kann dies bestätigen, doch seine Hilfe kommt zu spät. Im Laufe des Tages ereignen sich weitere seltsamen Vorfälle, die mit dem Wasser der Aqua Augusta zusammenzuhängen. Dies geschieht zwei Tage vor dem Ausbruch des Vesuv. Attilius kommt während seiner Untersuchungen einer großen Verschwörung auf die Spur, zwischen ihm und Corelia bahnt sich eine zarte Liebe an, und das Rätsel um den verschwunden Vorgänger des neu im Amt befindlichen Attilius wird ebenfalls gelöst.

Einige Kapitel lang fand ich es ganz nett, und dann wurde es richtig spannend. Der Autor schafft es wirklich, den Leser für seine Erzählung zu begeistern. Auch, wenn mir das Leben im alten Rom inzwischen recht vertraut ist (die Antike interessierte mich schon immer, zudem wurde ich sieben Jahre mit Latein gequält beglückt) und ich die Beschreibungen anfangs fast etwas zu ausführlich fand, es ist lebensnah und locker beschrieben. Man fühlt sich regelrecht in die Kaiserzeit zurückversetzt, während Festgelage, aber auch alltägliche Haushaltsverrichtungen beschrieben werden.

Zudem könnte man "Pompeji" fast als "Sachbuch - Roman" bezeichnen. Denn der Autor hat nicht nur das übliche Maß für seinen Roman recherchiert. Er hat gleichzeitig mit einer spannenden Verschwörung auch viel Wissen über das Leben und die Architektur des alten Reiches und die natürlichen Auswirkungen eines Vulkanausbruches eingebunden, mehr als in der Belletristik üblich. Während es anfangs meiner Ansicht nach etwas dozierend wirkt, fließt es nach kurzer Zeit perfekt in die Handlung ein und ist mindestens ebenso spannend wie die Verschwörung, welche Attilius nach und nach aufdeckt.

Ich dachte anfangs, das Ende müsste absolut klar sein. Der Vulkan bricht aus, logischerweise ist die Geschichte nicht so wirklich beendet (warum sollte es sich der Autor auch unnötig kompliziert machen, das wäre doch einmal etwas anderes, ein Ende mittendrin in der Handlung). Oder zumindest nur halbherzig abgeschlossen. Statt dessen schafft es Harris tatsächlich, soviel Handlung in die zwei Tagen vor dem Ausbruch zu packen und auch noch abzuschließen, dass ich ziemlich erstaunt war. Und am Ende eine pfiffige Wendung, die dem Leser ein verschmitztes Lächeln auf die Lippen zaubert. Schade, dass das Buch an dieser Stelle enden musste. Es ist abgeschlossen, aber zu gerne wüsste ich ja, wie es nun weitergeht, war das Ende doch erst der Anfang zu einer neuen, weiteren Geschichte ;-)

Sprecher Jürgen Tarrach (Sedlmayr in "Wambo") gefiel mir sehr. Mancher mag seine Stimme vielleicht etwas zu ruhig empfinden, ich mag seinen Klang und den Tonfall sehr, es passte sehr gut zu der Hauptfigur des ruhigen, sanftmütigen und entschlossenen Attilius. Außerdem kommt mir seine Stimme sehr bekannt vor, dieses Gefühl macht mich fast kirre, ich komme einfach nicht darauf, woher ich sie kenne *grmbl* ...

"Pompeji" ist ein historischer Roman aus der Zeit der römischen Antike, flüssig zu lesen und ebenso informativ wie unterhaltsam. Eine Verschwörung im alten Rom. Nichts Neues, aber sehr gut aufbereitet. Prädikat lesenswert :-)

SaschaSalamander 30.01.2006, 10.07| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch | Tags: Historisch, Verschwörung,



 






Einträge ges.: 3341
ø pro Tag: 0,7
Kommentare: 2745
ø pro Eintrag: 0,8
Online seit dem: 21.04.2005
in Tagen: 4655