SaschaSalamander
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Treffender gehts nicht

Keine Zeit, dafür aber neue Bücher

(Die Überschrift eines Blogbeitrages von >Silke<. Ich finde, treffender kann man als Bücherjunkie seine Situation nicht beschreiben *grinz*)

SaschaSalamander 26.03.2006, 15.27| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zitate

Statistik KW 12

Gelesen
Pet Shop of Horrors 04
Kille Kille (E. W. Heine)
Kaito Kid 01 (G. Aoyama)
Kleine freie Männer (T. Pratchett)
Detektiv Conan Short Stories 04 (G. Aoyama)

Gekauft
/

Geschenk
/

Buchticket
Papers (B. McFerrin)
Guten Tach (H. Schneider)

Vorgemerkt
Schöne neue Welt (A. Huxley)
Die Kinder des Dschinn (P.B. Kerr)
Der gute Mensch von Sezchuan (B. Brecht)

Filme
Die Insel
Flightplan
Detektic Conan
Mulholland Drive
Kindergarten Cop

SaschaSalamander 26.03.2006, 09.47| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Statistik

Who is who

Heute ein Rätsel der Kategorie "Who is who". Es ist ja schade, wenn immer nur den Hauptcharakteren soviel Aufmerksamkeit gezollt wird. Außerdem möchte ich mal sehen, ob Euer Namensgedächtnis besser ist als meines, das sich meist nicht einmal die Namen der Hauptcharaktere merken kann (die Rätsel habe ich den Büchern entnommen, nicht meinem Gedächtnis) ...

Wer ist Déagol?

SaschaSalamander 25.03.2006, 19.29| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Böse Sprüche für Sie und Ihn

Nach >"Böse Sprüche für jeden Tag"< und >"Böse Bauernsprüche für jeden Tag"< habe ich mir nun auch "Böse Sprüche für Sie und ihn", ebenfalls gesammelt von D. Bittrich, besorgt. Eine Sammlung erfrischend fieser "Nettigkeiten" rund um beide Geschlechter für jeden Tag des Jahres. Beide kriegen ihr Fett weg, und eigentlich kann man immer nur zustimmend nicken ;-)

Ein paar Beispiele:

Wer seiner Frau ein Haus baut,
darf die Falltür nicht vergessen.
Antonio Gaudi

Wenn zwei Liebende sich einig sind,
brauchen sie eine Schwiegermutter.
Oprah Winfrey

Sex ist beim Mann ein natürlicher Trieb,
der mit der Pubertät beginnt
und mit der Ehe endet.
Diane Keaton

Eine Frau heiratet in der Erwartung,
der Mann werde sich ändern.
Ein Mann heiratet in der Erwartung,
die Frau werde so bleiben.
Beide irren.
Paula Modersohn-Becker

Im Alkohol müssen weibliche Hormone sein.
Man redet wirr und kommt nicht mehr in die Parklücke.
Craig David

Die Männer von heute sind auch nicht mehr das,
was sie noch nie gewesen sind.
Kylie Minogue

Kaufst Du >hier< ;-)

SaschaSalamander 25.03.2006, 11.54| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Humor

Frettchen in den Lüften

CoverWie schon mehrfach bemängelt, gibt es einfach viel zu wenige Romane, in denen Frettchen vorkommen. Und so bin ich dankbar für jedes Buch, das mir in die Finger gerät, so etwa auch "Frettchen in den Lüften" von Richard Bach. Bach ist der Autor des Weltbestsellers "Die Möwe Jonathan". Ebenso wie de Saint-Exupéry (der kleine Prinz) ist er passionierter Flieger und schreibt Texte über Selbstverwirklichung, Sinnfindung und Schicksal. Aber was, bitteschön, haben Frettchen mit Flugzeugen, Selbstverwirklichung und Schicksal zu tun?!?

Stormy Frett ist Pilotin und wie ihre Kollegen vor allem Einzelgänger. Sie ist bekannt für ihre großartigen Flugfähigkeiten, ihre Zuverlässigkeit, aber auch für ihren sturen Dickkopf. Ein kleiner Sturm kann sie nicht davon aufhalten, ihre Fracht - Hängematten, Frettchenfutter und Glöckchenbälle - sicher ans Ziel zu bringen. Da müssen schon die himmlischen Frettchenengel eingreifen, wenn sie Stormy zu einer vorbestimmten Notlandung bringen wollen, auf der sie ihrem zukünftigen Partner Strobe begegnet.

Das Buch ist mit 159 Seiten im Kleinformat und einigen Bildern wirklich recht dünn, und es lässt sich in einem Zug sehr schnell durchlesen. Die Charaktere sind allesamt sympathisch. Man muss jedoch bereit sein, sich auf Bachs Idee einzulassen: Frettchen, die ebenso wie Menschen mit Flugzeugen den Himmel erobern (und ihre Höhe nicht in Fuß, sondern Pfötchen messen), Frettchenengel verstorbener Piloten, die nun in kleinen Hubschraubern sitzen und das Schicksal der lebenden Frettchen in die Wege leiten.

Mit Frettchen an sich hat es sonst wenig zu tun. Hätte man das Wort Frettchen durch "Katze" oder "Eichhörnchen" ersetzt und die Ladung des Transportflugzeuges verändert, wäre es wohl genau dasselbe gewesen. Es ist eben niedlich. Für Fans der pelzigen Vierbeiner allerdings kein frettchentypisches Verhalten, keine frettchentypischen Eigenheiten, also auch nicht wirklich ein echter "Frettchenroman". Trotzdem sehr lesenswert, wie Stormy sich gegen ihr Schicksal auflehnt und dem Sturm trotzt.

Allzuviel würde ich nicht in den Roman hineininterpretieren, zuviel erwarten sollte der Leser ebenfalls nicht. Aber als nettes Märchen zwischendurch kann ich "Frettchen in den Lüften" auf alle Fälle empfehlen :-)

SaschaSalamander 24.03.2006, 09.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Tiere

Freude

Ist es nicht herrlich, genau DANN in der Bibliothek zu sein, wenn kurz zuvor die neuen Hörspiele (erschienen März 2006) ins Regal geschlichtet wurden, unter anderem zwei neue Terry Pratchett? Ich konnte mir sofort "kleine freie Männer" und "ein Hut voller Sterne" ergattern!

Boris Aljinovich als Sprecher. Kein Rufus Beck, kein Dirk Back, kein Peer Augustinski. Na, da bin ich wirklich sowas von gespannt, wie sich "der Neue" da so macht! Er darf in mir einen strengen Kritiker sehen, jawoll, denn an die Lesungen von Terry Pratchett stelle ich sehr hohe Ansprüche, die bisher stets erfüllt wurden von den Besten der Besten der Hörbuchsprecher ...

Und wenn ich mich beeile und die CD sofort höre und die erste Rezension bei Amazon schreibe, dann ... dann ... dann hoffe ich auf etwas Glück und einen Gutschein von 50 Euro :-)

SaschaSalamander 23.03.2006, 15.07| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Bibliothek

Auf der Suche nach guten Menschen

Ich hatte das unsagbar große Glück, bis auf wenige Ausnahmen in der Schule nicht mit ollen Wälzern gequält zu werden. Und wenn, dann hatte ich dankenswerterweise Lehrer, die nicht alles totlabern mussten. Auf diese Weise war ich allerdings gezwungen (wie man´s nimmt, ich zehre noch heute von diesem Privileg), mir viele wichtigen Werke selbst anzueignen. Es gibt vieeeeeles, das ich noch vor mir habe.

Zu einem davon würde mich Eure Meinung sehr interessieren. Eigentlich ist Brecht nicht mein Ding, mir sagt sein Stil nicht zu. Aber inhaltlich klingt der "gute Mensch von Sezuan" sehr interessant.

Und ihr? - Gelesen? Und wie befunden?

SaschaSalamander 23.03.2006, 09.47| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Auf der Suche

Herrlich schwarzer Humor

Derzeit lese ich einige von E.W. Heines Kille-Kille Geschichten. Schonmal davon gehört? Mir sagte das bis gestern überhaupt nichts. Zufällig stieß ich in der Bücherei darauf, und ich bin absolut begeistert. Genau mein Ding. Ganz normale Geschichten und dann plötzlich eine Pointe voll triefendem Sarkasmus, mit der man nicht gerechnet hätte. Eigentlich war ja in dieser Hinsicht Roald Dahl der Meister für mich, aber diese Kille-Kille sind mindestens genauso gut. Eine ausführlichere Rezension gibt es natürlich am Ende des Buches ;-)

SaschaSalamander 22.03.2006, 15.37| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: Schräg, Humor, Kurzgeschichten,

Gnadengesuch

Mamma Mia, ich seh grade, dass ich ja schon EWIG keine Kommentare mehr beantwortet habe. Wenn man es nicht sofort macht, dann kommt es auf ein oder zwei mehr auch nicht an, und dann zieht sich das. Sorry. Dabei beantworte ich gerne, freue mich ja auch über jedes einzelne Kommentar, das diesen Blog belebt ... ich gelobe Besserung :-)

SaschaSalamander 22.03.2006, 12.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Blog

Alles gutgegangen

Puuuh, vier der fünf Sendungen kamen an, dann wird das andere wohl auch etwas länger dauern, ich bin halt immer so ungeduldig *erröt*. In diesem Fall war es ein Neuling bei Buchticket, der vier Mangas in einen normalen Umschlag ohne Luftpolster gesteckt hat. Zum Glück ging nichts kaputt, doch der Umschlag war völlig zerfetzt an allen Ecken und Enden, die Post hatte es nachträglich in Folie geschweißt. Deswegen vermutlich die Verzögerung. Aber kann einem Neuling passieren, dafür sammelt man ja auch Erfahrung im Buchversand (ja, doch, der hat oft seine ganz eigenen Tücken). Gibt keinen Punktabzug, nur einen kleinen Vermerk bei einem der vier Artikel ;-)

SaschaSalamander 22.03.2006, 10.59| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

Magyk

Nachdem >Angelcurse< das Buch nun auch gelesen und rezensiert hat, kann ich ja ruhigen Gewissens die Rezension bloggen *g*. Und das Schöne daran finde ich: man sieht wieder einmal, wie sehr die einzelnen Geschmäcker voneinander abweichen. Eigentlich muss ich ihr ja auch zustimmen in ihrer Meinung, wenn da eben nicht ... siehe eben unten Text ;-)

CoverSeptimus Heap ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes und somit ein sehr mächtiger Magier. Oder wäre es zumindest gewesen, wenn er nicht kurz nach der Geburt gestorben wäre. Und gleichzeitig wird die Königin getötet und ihre Tochter entführt. Der Magier Heap findet im Wald ein Baby und nimmt es mit seiner Frau an Kindes statt an, quasi anstelle des verstorbenen Sohnes. Was hat die Außergewöhnliche Magierin Marcia Overstrand mit der ganzen Sache zu tun? Als sich herausstellt, dass dieses junge Mädchen die Königstochter ist, wird es brenzlig für die Heaps, und sie müssen fliehen. Und dann zeigt sich, dass Septimus vielleicht noch am Leben sein könnte ...

Das Buch wurde viel gelobt, und es ist auch von außen sehr ansprechend. Ich selbst weiß nicht so recht, wie ich dazu stehe. Es gefiel mir, sonst hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Aber es hat sich sehr, sehr lange gezogen, ich habe mich an sehr vielen Dingen gestoßen.

Es gibt keine konkrete Hauptfigur, sodass die Erzählperspektive von sehr nah bis sehr weit wechselt, stets steht eine andere Person im Vordergrund. Dies geht soweit, dass die Handlung aus der Sicht absolut unwichtiger Nebencharaktere geschildert wird, was ich sehr ungeschickt finde. Die Charaktere handeln stellenweise äußerst unlogisch. Davon, dass die Magier Magier sind, merkt man auch nur sehr selten. Den Figuren kleine Ticks verpassen ist okay, dass sich die Außergewöhnliche Magiern selbst in Gefahrensituationen jedoch mehr für ihre Schuhe interessiert als für andere Dinge, ist ab einem gewissen Punkt dann allerdings doch stark übertrieben.

Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten und gefällt mir ganz gut. Allerdings tauchten zwischendurch drei, vier Fremdwörter auf, die ab-so-lut unpassend waren. Ich schlug nach und stellte fest, dass es Fachtermini aus zum Beispiel der Seefahrt oder anderen Gebieten waren, die ein normaler Leser kaum kennen kann. Von gewissen Schnitzern (die nicht selten waren) wie dem >hier< beschriebenen ganz zu schweigen. Die Handlung - vorhersehbar. Sobald die entsprechende Person im Buch auftaucht, weiß jeder gesunde Leser: DAS muss Septimus sein. Zumal der Titel und der Klappentext ja bereits verraten, dass er wohl noch lebt.

Hm. Trotzdem hat mir das Buch gefallen. Es hat einen ganz eigenen Charme, es ist warmherzig und angenehm zu lesen. Die Figuren sind zwar simpel gestrickt, aber allesamt liebenswert und schrullig. Die erfundenen Kreaturen (Wendronhexen, Panzerkäfer, Boggarts, etc) sind eine nette Idee. Ich wollte unbedingt weiterlesen. Wenn nicht einmal solche wie oben genannten stilistischen und sprachlichen Stolpersteine mich vom Lesen abhalten können, dann will das wirklich etwas bedeuten!

Wer sich also selten an der Sprache eines eher einfachen Buches stößt oder schmunzelnd darüber hinwegsieht und wer Kinder- und Jugendfantasy mag, dem wird dieses Buch ganz bestimmt gefallen. Und wie man sieht - Angelcurse war begeistert ;-)

SaschaSalamander 22.03.2006, 09.47| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Buch | Tags: Jugend, Fantasy, Serie,

Berühmter Soldat gesucht

Welcher raufsüchtige Soldat tritt mehrfach in verschiedenen Werken Shakespeares auf, diente als Vorlage für weitere literarische und auch musikalische Werke und gilt als Inbegriff eines dicken Genießers und Angebers?

Tipp kann ich leider kaum einen geben, da es nur ein Name ist, der gesucht wird. Nur soviel: es gibt eine gleichnamige Oper von Verdi :-)

SaschaSalamander 21.03.2006, 22.02| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Gewissensfrage

Wie reagiert ihr eigentlich bei Buchticket, wenn ihr ein Buch nicht erhaltet? Gebt ihr 0 Sterne? Was sagt da Euer Gewissen? Ihr möchtet ja auch nicht 0 Sterne bekommen, wenn ihr etwas gesendet habt und das nicht ankam.

Ich habe derzeit fünf Tickets, die noch nicht angekommen sind ... das erste Mal, bisher kam immer alles an. Noch ist ein paar Tage Zeit, aber es sind schon knapp eineinhalb Wochen, obwohl es angeblich direkt abgeschickt wurde.

Ist es nicht unfair, einem User vier Mal null Sterne zu geben? (Ich hoffe ja, dass morgen alles im Briefkasten liegt!)

SaschaSalamander 21.03.2006, 18.27| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Pulp

If

If you can keep your head when all about you
Are losing theirs and blaming it on you,
If you can trust yourself when all men doubt you
But make allowance for their doubting too,
If you can wait and not be tired by waiting,
Or being lied about, don't deal in lies,
Or being hated, don't give way to hating,
And yet don't look too good, nor talk too wise:

If you can dream--and not make dreams your master,
If you can think--and not make thoughts your aim;
If you can meet with Triumph and Disaster
And treat those two impostors just the same;
If you can bear to hear the truth you've spoken
Twisted by knaves to make a trap for fools,
Or watch the things you gave your life to, broken,
And stoop and build 'em up with worn-out tools:

If you can make one heap of all your winnings
And risk it all on one turn of pitch-and-toss,
And lose, and start again at your beginnings
And never breathe a word about your loss;
If you can force your heart and nerve and sinew
To serve your turn long after they are gone,
And so hold on when there is nothing in you
Except the Will which says to them: "Hold on!"

If you can talk with crowds and keep your virtue,
Or walk with kings-nor lose the common touch,
If neither foes nor loving friends can hurt you;
If all men count with you, but none too much,
If you can fill the unforgiving minute
With sixty seconds' worth of distance run,
Yours is the Earth and everything that's in it,
And--which is more--you'll be a Man, my son!

By R. Kipling (1865-1936)
(Und im Kommentar die deutsche Übersetzung
nach Anja Hauptmann.Oh, ich liebe dieses Gedicht!)

SaschaSalamander 21.03.2006, 10.11| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Zitate

Der Fönig

CoverDer Fönig hat schlecht geschlaken, er hatte einen furiosen Traum. Nach dem Krühstüff möchte er noch auf den Klohmarft, aber es herrscht Frieg gegen die Kranzosen, und sein Krau will es mal wieder mit fikken davor und danach so wild wie er es ihr noch nie zuvor besorgt hat. Der arme Fönig ist ganz schön kertig mit seinen Nerven, als ihm ein fleines Männlein verspricht: Wenn er bis zum Abend nicht nur das F mit dem K vertauscht, sondern auch das b wie ein p spricht und das g wie ein K, und wenn er es der Fönigin so richtig besorgt, dann soll ihm sein Wunsch erküllt werden.

Eigentlich ist der Fönig nur eine furze Geschichte, Dirf Bach hat sie in rund 20 Minuten vorgelesen. Danf >Heife< durkte ich nun dieser Tage auch in dessen Genuss fommen. Der gesamte Text des 60seitigen Büchleins ist übrigens im Cover der CD zu kinden. Alleine Dirf Bach als Sprecher ist kür mich ja schon ein Grund zum Fauf oder Genuss eines Hörbuches. Seine langweilige und meist oberklächliche Comedy interessiert mich nicht, aber er ist ein Wortfünstler ohnegleichen und spricht selbst die fompliziertesten Zungenbrecher, ohne sich die Zunge zu verfnoten und als wären es Findermärchen, ich habe ihn schon okt dakür bewundert.

Und dass Walter Moers, der Erkinder des Fäptn Blaubär, der Stadt der träumenden Bücher und des fleinen Wolpertinger Rumo, nicht nur witzig fann, sondern auch ganz schön krivol ist, hat er ja schon im fleinen Arschloch und ähnlichen Werfen gezeigt. Hier im Fönig geht es ganz schön zur Sache. Die Fönigin scheint auf Dirty Talf zu stehen, und den Ohren des Lesers wird da einiges zugemutet. Sorry, ich schreibe so etwas ungern, ich mag solche Worte nicht ... aber anders als durch ein furzes Beispiel fann ich es faum aukzeigen: er will ihre Kotze füssen etc ... mancher Hörer / Leser kindet das wohl witzig, mir dagegen dreht es jedesmal den Magen um (nein, prüde bin ich wirflich nicht, aber ich verabscheue solche Worte).

Was mir aber gekiel: Moers hat erstaunlich viele Wörter mit K und F gekunden, was mir hier im Text zum Beispiel schwer källt. Und er hat extra viele Wörter verwendet, die manchmal einen anderen Sinn ergeben oder einfach nur bescheuert flingen. Die ganze Geschichte selbst ist Nonsens, absolut sinnlos und das Ende dann so richtig bescheuert. Es ging wohl wirflich nur darum, eine Geschichte mit verdrehten Buchstaben zu schreiben und damit so richtig in die Vollen zu greiken. Vor allem, als dann auch noch bp und gk vertauscht werden, wird es so richtig dook. So dook und akkig, dass man nicht anders fann, als einkach nur noch lachend auk dem Boden zu liegen. Und Dirf Bach liest jedes Wort scheinbar, ohne mit der Wimper zu zuffen, wird an den sprachlichen Höhepunften immer schneller und besser. Wer den Text vor sich hat, soll ihn bitte laut lesen, es ist sehr, sehr schwer, altbekannte Wörter der Gewohnheit entgegen verfehrt auszusprechen, oh ja!

Als der Fönig am Ende endlich karbige Kledermäuse Flarinette spielen hört, liegt der Hörer vermutlich schon längst nach Lukt japsend am Boden und hokkt auf eine Kortsetzung dieses selten dämlichen, sinnentleerten, leider viel zu fnappen und einkach nur fenialen Buches.

SaschaSalamander 20.03.2006, 10.54| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch | Tags: Humor, Deutsch, Schräg, Tip,



 






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